Blöde Frage zur Leinenführigkeit??
-
-
Mit grossen Hunden erübrigt sich ja eigentlich die Frage ob man den Hund ziehen lassen soll oder nicht, denn dann müsst ich ja nach dem 2. Tag zum Orthopäden wegen gedehnter Bänder oder sonstwas

von daher kann ich es nicht ganz nachvollziehen, dass man dieses Ziehen erlauben kann.
Ich schaffe mir jeweils die Situationen so, wie ich sie brauche, d. h. ich bewege mich draussen an den Orten und in den Situationen, wo der Hund das Fehlverhalten nicht zeigen kann.
Und hab ich keine Zeit zum Korrigieren, ist der Hund gestresst, was auch immer, dann überleg ich mir Alternativen.
Aber Ziehen, ein Nicht-Beachten desjenigen, der da am Ende der Leine hängt, geht bei mir gar nicht.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Zitat
Also entweder ziehen lassen oder Leinenführigkeit.
Meine dürfen an der Leine überhaupt nicht ziehen.

Genau so sehe ich das auch
-
also mein tipp!
nie nie nie nie niemals auch nur eine sekunde ist es ok wenn der hund zieht! auch nicht am geschirr! leine ist eben leine!
ich hab es gemischt probiert!
1) einen jungen hund kann man wenn es zuviel wird zwischen den übungen tragen! sollte man aber mit vorsicht genießen!
2) eine laufleine die mindestens 5 meter lang ist!!! dann hat man zwischen den übungen mehr spielraum!
3) wenn du zb fertig bist und nach hause gehst ohne zu üben halte die leine hinter deinen rücken so dass der hund hinter dir geht!
so kann er nicht überholen und auch nicht ziehen!!!mfg
-
Zitat
2) eine laufleine die mindestens 5 meter lang ist!!! dann hat man zwischen den übungen mehr spielraum!Ein Hund der wirklich an der Leine zieht und nicht leinenführig ist, der nimmt die 5-Meter-Leine, rennt an deren Ende und zerrt dann halt da weiter.
Zitat
3) wenn du zb fertig bist und nach hause gehst ohne zu üben halte die leine hinter deinen rücken so dass der hund hinter dir geht!
so kann er nicht überholen und auch nicht ziehen!!!Paßt vielleicht für nen kleinen Hund aber nen Dobermann, ne Dogge, nen Schäferhund der lacht darüber hinter dem Rücken geführt zu werden und zerrt dich durch die Gegend das die hören und sehen vergeht.
Das mit den nie niemals nie ziehen hört sich schön an, ist die Idealvorstellung aber das Leben entspricht selten den Orginalvorstellungen und optimalen Trainingsbedingungen. Wir haben Termine, es muss mal schnell gehen und wenn Hund da mit soll/muss, dann kann man halt nicht nebenher noch ordnungsgemäßes Training machen.
Ein Training muss immer auf Hund und Halter passen. Hat man einen Halter der das "nie ziehen" realisieren kann, dann ist das wunderbar. Die wenigsten werden aber dieses Zeitpotential haben, da sie noch diverse andere Dinge (Arbeit/Haushalt/Kinder/Einkauf/Behördengänge/etc. etc. etc.) unter einen Hut kriegen. Im Einzelfall gibt es auch da den perfekten Hundehalter, die Realität sieht aber so aus, dass die meisten Menschen nur ne halbe bis eine Stunde Zeit haben intensiv mit ihrem Hund zu trainieren und auch da muss man Lösungen finden.
Hier ist eine Lösung, wie Geschirr/Halsband oder lange Leine/kurze Leine optimal. Meine Hunde lernen die Leinenführigkeit über lange Leine/kurze Leine und das funktioniert einwandfrei. Mit der Zeit wird die Leinenführigkeit generalisiert und auch an der langen Leine wird einwandfrei gelaufen.
-
Ich denke nicht mal das mit der verstellbaren Leine muss sein.
Bei uns gibt es zwei Versionen zu gehen. 'Bei der ersten gehen wir diszipliniert. Das heißt ich habe die Leine in der rechten Hand, sie hängt vor mir durch und mit der linken führe ich. Das hat für mich den Vorteil, dass ich in der Länge an sich schnell flexibel bin und sei es nur, dass sie um eine Pfütze links rum und ich rechts rum gehe.

Dann bekommt sie von mir ein Stück Schnur mehr. Oder ich unterstreiche das "Fuß" und kürze noch dementsprechend.
Beim Spazieren an der Leine erlaube ich ihr auch mal links oder rechts vom Gehweg zu schnüffeln. Das heißt sie geht eigentlich vorne weg.
Die Sache mit dem Haken schlagen mache ich immer noch ab und an. Aber es ist mehr ein Zwischenspiel um Madame von ihrem Stern, auf dem man vergisst, dass da noch jemand dran hängt, wieder in die Realität zurück zu holen, heißt: Aufmerksamkeit bei mir. Wobei das Ziel aber immer bleibt geradeaus ohne Zug weiter zu gehen.
Von daher würde ich es vielleicht nicht so krass in Hakenübung und nichts passiert aufteilen. Vielmehr, wenn ich zweimal stehen bleibe und sie schwebt weiterhin auf Wolke 7. Dann gibt es ein paar Wendungen, sie ist wieder bei mir und es geht weiter geradeaus...
-
-
Zitat
Hier ist eine Lösung, wie Geschirr/Halsband oder lange Leine/kurze Leine optimal. Meine Hunde lernen die Leinenführigkeit über lange Leine/kurze Leine und das funktioniert einwandfrei. Mit der Zeit wird die Leinenführigkeit generalisiert und auch an der langen Leine wird einwandfrei gelaufen.
Genau - es überträgt sich dann auf das "ziehen-erlaubt-Outfit", selbst wenn man da nur ab und an die Übungen macht. Für mich wäre Leine lang oder kurz gefasst als Unterscheidung nix, weil ich beides gleich stark nutze und eine Konstellation haben will, wo der Hund unabhängig von der Leinenlänge gar nicht zieht. Und weil ich eben auch speziell das Nachgeben auf die sich straffende Leine trainiere; das ist für die Halsband/Geschirr Unterscheidung prädestiniert. Wer nach andern Methoden vorgeht, bzw. andere Bedürfnisse im Alltag hat, dem passt das mit der Leine vielleicht besser.Bei mir ist die kurze Leine eigentlich das Signal, dass man nicht mehr schnüffeln darf. Allerdings sind das für einen Spaniel dann schon die höheren Weihen......

-
Also Leute, wenn ich nen Behördengang machen muss, nen dringenden Termin wahrnehmen muss, warum sollte ich meinen Hund dahin mitnehmen ?
Mein Junghund hatte auch ne Zeitlang Bohnen in den Ohren, jetzt mit 19 Monaten wird er wieder ruhiger und entspannter, aber dann pass ich die Rausgeh-Situation eben an.
Ich hab übrigens auch Arbeit, Haushalt , Kinder, und kann dennoch ordentlich mit dem Hund trainieren.
-
is schon klar dass das kein allheilmittel ist. bei mir hat es funktioniert, aber je nach rasse und persönlichkeit vom hund kommt es natürlich drauf an auf was der hund am bessten anspringt!
auch klar, dass das nienienie niemal ziehen nicht 100% umgesetzt werden kann aber wenn ich mir im vorhinein sage das er das dann darf bin ich unkonsequent befor ich überhaupt anfange!!!
-
Also ich versuche bei meinen Jungs im Alltag sehr konsequent zu sein, was für mich heißt: An keiner Leine wird im Normalfall gezogen: Weder an der kurzen, der Flexi und auch nicht an der Schleppe. Auch weder an Geschirr noch am Halsband wird gezogen.
Für Ausnahme-Situationen hatte ich im Junghund-Fall ein "Zieh"-Kommando. Das kam aber wirklich nur sehr selten zum Einsatz und dann auch ritualisiert....
Dann macht Jabba auch noch "mich beim Joggen Ziehen", da ist das Ziehen aber an die Ruckdämpfer-Leine, die Fortbewegungs-Art von mir und das spezielle Geschirr geknüpft...
100 % Leinenführigkeit gibt es meiner Meinung nach nicht. Hund ist ja auch nur ein Hund und mal unaufmerksam oder abgelenkt, oder ich eben auch mal...
Man muß mal dran denken, wiiiieeee anstrengend (kopfmäßig) das für den Hund ist... Ständig auf den Hundeführer und die ganze Umwelt achtgeben...
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!