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Rüde markiert bei Nachbarn im Haus bei uns nicht

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    Guten morgen,
    ich habe eine Frage zu meinem Toby und zwar ist es so, dass wir ihn vor 4 Monaten von der Züchterin geholt haben, da war er 1 Jahr.
    Die ersten Tage hat er bei uns im Haus markiert, weil er es nicht gewohnt war im Haus zu leben, er hatte vorher nur im Garten und im Zwinger gelebt.
    Nach ein paar Tagen war das Problem vorbei, wir haben ihn immer auf frischer Tat ertappt und sofort in den Garten gesetzt und NEIN gesagt
    Wenn wir mit ihm bei anderen Leuten sind markiert er auch nicht, alles top.
    Nun ist er gestern über den Garten zu den Nachbarn ins Haus, die hatten die Terrassentür auf und hat dort im Wohnzimmer und in der Küche und im Gang markiert. :schockiert:
    Er kennt die Nachbarn und wir waren schon oft drüben, da war nie was!
    Gestern war er unbemerkt drüben, weder ich noch die Nachbarin war dabei.
    Warum macht er das?
    Ist mir total peinlich, zudem weiß ich nicht, was ich nun tun soll, denn eigentlich hatte sich meine Nachbarin bereit erklärt mit den Hunden einmal Gassi zu gehen, wenn ich arbeiten bin bzw. sie sogar zu sich rüber zu nehmen. Ich werde ab Februar immer 5 Stunden vormittags ausser Haus sein.
    :gott:
    Oh man, was mach ich denn jetzt und warum macht er das?
    Er ist übrigens chemisch kastriert seit 3 Monaten!
    Sagt mal was dazu bitte!
    LG Celia

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  • Erstmal gaaanz ruhig ;)
    Klar, ist sowas peinlich, aber nur nicht die Nerven verlieren, oder hat deine Nachbarin so extrem reagiert? :???:
    Entschuldige dich bei ihr mit ein paar Pralinchen und versichere ihr, dass du dich drum kümmern wirst, dass er das künftig unterlässt.
    Gehe einfach nochmal mit ihm rüber (sofern sie zustimmt) und provoziert eine solche Situation und sollte er auch nur Ansätze zeigen, würde ich es mit einem strengen NEIN unterbinden.
    ich denke er ist noch etwas überfordert in der ein oder anderen Situation und da er da grad mal alleine war, hat er es eben versucht ;)

    Liebe Grüsse
    Nina
    ***************************************
    mit Billy & der Schäferbande
    & Toby im Regenbogenland
    ***************************************


    Ein Hund ist der einzige
    Freund,
    den man kaufen kann.

  • Zitat

    also unser Toby hat das auch gemacht. Du musst ihn unbedingt auf frischer Tat ertappen und sofort bestrafen. Ich habe es so gemacht, dass ich ihn beobachtet habe auf Schritt uns Tritt und wenn er rumgesucht hat, um eine passende Stelle zu finden, habe ich mahnend NEIN gerufen und wenn er tatsächlich markiert hat, dann habe ich NEIN gesagt und ihn gepackt und in den Garten gesetzt. Wenn Du keinen Garten hast, dann würde ich ihn für eine gewisse Zeit in einen Raum sperren (am besten das Bad ohne Teppiche zwinkern ). Das Thema war bei Toby nach 3 Tagen erledigt. Also beobachte ihn schockiert und zeige ihm, dass es so nicht geht! Denn wenn einer bei Dir zu Hause markiert, dann Du und nicht er! Du Chef, er Hund!


    Du siehst, Strafe ist nicht immer produktiv, zumindest kaum auf Dauer.



    Zitat

    er ist einfach ein zurückhaltender in ihm fremden Situationen ein ängstlicher Hund.


    Du solltest das Malheur nun nicht überbewerten und es als generelles Problem ansehen.
    Durch das obige Zitat könnte man daraus schließen, dass er ein wenig Stress hatte, tja, da hat er einfach das Beinchen beim Nachbarn gehoben.
    "Shit happens".


    Und warum sollte der Nachbar nun nicht mehr mit ihm Gassi gehen?


    Warum chemische Kastration? Du weißt sicher, dass unsichere Hunde durch eine Kastra noch unsicherer werden könnten?


    Und das hier verstehe ich nicht:


    Zitat

    Denn wenn einer bei Dir zu Hause markiert, dann Du und nicht er! Du Chef, er Hund!


    Gesunde Hunde pinkeln in der Regel aus Unsicherheit, Angst, Stress oder sind einfach noch nicht stubenrein.


    Gruß
    Leo

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  • Hallo,
    danke für Eure Antworten, die Nachbarin war nicht sauer oder so, sie hats mir nur gesagt. Mir ist es halt peinlich und ich verstehe nicht, warum er das nach so langer Zeit wieder anfängt.
    Er ist ängstlich und zurückhaltend aber auch sehr neugierig. Seine Ängstlichkeit ist schon viel besser geworden und wir arbeiten jeden Tag weiter daran, dass er sicherer wird.
    Chemisch kastriert ist er, weil er unter den im Umkreis läufigen Hündinnen gelitten hat und ich vor einer OP erstmal sehen wollte, ob eine Kastration überhaupt etwas bringt bzw. ob sich seine Angst verstärkt oder er sein Wesen sehr verändert würde.
    Ich werde einfach demnächst mal mit ihm rübergehen und wenn er Anstalten macht zum Markieren, dann sage ich NEIN und bringe ihn in den Garten. Basta. Ich denke aber fast, dass er das nur macht, wenn keiner dabei ist, weil er ja weiß, dass sich das nicht gehört :headbash:
    LG

  • Zitat von "Toby09"

    Hallo,
    danke für Eure Antworten, die Nachbarin war nicht sauer oder so, sie hats mir nur gesagt. Mir ist es halt peinlich und ich verstehe nicht, warum er das nach so langer Zeit wieder anfängt.


    Eine mögliche Erklärung habe ich dir doch gegeben.
    Gelesen?


    Zitat

    Er ist ängstlich und zurückhaltend aber auch sehr neugierig. Seine Ängstlichkeit ist schon viel besser geworden und wir arbeiten jeden Tag weiter daran, dass er sicherer wird.


    Super!


    Zitat

    Chemisch kastriert ist er, weil er unter den im Umkreis läufigen Hündinnen gelitten hat und ich vor einer OP erstmal sehen wollte, ob eine Kastration überhaupt etwas bringt bzw. ob sich seine Angst verstärkt oder er sein Wesen sehr verändert würde.


    Weißt du, du hast einen Rüden, dazu noch einen jungen!
    Die ersten Läufigkeiten in der Umgebung stressen sie nun mal.
    So ergeht es einigen Rüdenbesitzern, übrigens, weiß ich, wovon ich rede.
    Das "Leid" der Rüden wird sicherlich auch ein wenig aus menschlicher Perspektive betrachtet.
    Rüden jammern, haben Fressunlust, sind unruhig, wollen ständig raus und jeder Hündin hinterher, alles besteigen etc.
    Das gehört zum Erwachen der Sexualhormone.


    Wozu gleich eine chem. Keule verabreichen???


    Je älter er wird, umso weniger werden ggf. die Symptome, das gilt aber erst einmal abzuwarten!!
    Lasse ihn doch bitte erwachsen werden.


    Zitat

    Ich werde einfach demnächst mal mit ihm rübergehen und wenn er Anstalten macht zum Markieren, dann sage ich NEIN und bringe ihn in den Garten. Basta. Ich denke aber fast, dass er das nur macht, wenn keiner dabei ist, weil er ja weiß, dass sich das nicht gehört :headbash:
    LG


    Warum nennst du es gleich "markieren"?
    Mögl. Gründe habe ich aufgezählt.


    Und der Satz: "

    Zitat

    weil er ja weiß, dass sich das nicht gehört


    ... ist ein bisschen wackelig.
    Wie dem auch sei:
    Aus einer Mücke sollte man keinen Elefanten machen.


    Gruß
    Leo

    • Neu

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  • Hallo,


    viele Rüden müssen auch erstmal lernen, dass in anderen Wohnungen die gleichen Regeln gelten wie zuhause.
    Das ist mir auch passiert mit Murphy letzte Woche und auch mit Filou ist mir das in seiner Jugend passiert.


    Ist kein Beinbruch, wie die anderen schon geschrieben haben und hat auch absolut nichts mit CHEFSEIN zu tun.


    Achte künftig auf ihn und unterbinde jeden Ansatz von markieren.
    Das Problem löst sich dann sehr schnell in Luft auf.


    Übrigens auch kastrierte Rüden markieren, das hat mit der Kastration nichts zu tun. Manche markieren weniger und andere eben ganauso wie vorher.


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

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