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Welpe rastet abendes aus, wird aggressiv und beißt

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    Hallo zusammen und ein frohes Neues :smile:


    Wir haben ein klitzekleines Problem, dem wir im Augenblick noch nicht so richtig Herr werden.. "Wir" sind meine Freundin, unser kleiner Riesenschnauzer Rüde (11Wochen alt) und ich.


    Ich fang einfach mal an kurz zu beschreiben, was hier abends immer abgeht. Vorweg, ich habe auch schon im Forum gestöbert und ab und an gelesen, dass Welpen abends durchdrehen, aber ich denke unser Problem-Fell is da noch eine Stufe krasser.


    Tagsüber spielt unser Kleiner immer total ausgelassen mit uns, den Nachbarshunden und wird schön gefordert (Leckerlis verstecken, kleine Spielchen). Er kriegt aber auch genügend Ruhephasen. Abends, d.h. so ab halb zehn, rastet der Köter aber immer vollkommen aus. Es scheint so, als ob er Aufmerksamkeit sucht, die wir ihm zum Teil extra nicht geben, damit er sich mit sich selbst beschäftigt. Er klettert auf's Sofa, was absolutes Tabu ist, hüpft anfangs noch witzig durch die Bude, aber dann fängt er an uns wirklich laut und wild anzubellen und nach den Füßen und Beinen zu schnappen (und das nicht zu zaghaft - kein Vergleich zu seinem Spiel am Tag). Auf "Nein" oder "Pfui" reagiert er überhaupt nicht mehr und wird immer wilder, wenn wir ihn abweisen. Wenn ich dann versuche, mich durchzusetzen (Schnauzen-Griff, Pinning) wird's eigentlich nur noch schlimmer. Der Hund ordnet sich dann noch viel weniger unter und wird noch wilder mit seinen Gesten und dem Schnappen. Er ist wie ein wilder Teenager, der immer noch einen drauf setzen muss: ich drücke ihn auf den Boden, lasse ihn los und schwupps macht er wieder einen Satz auf mich zu und schnappt.


    Für mich hat das nichts mehr mit Spielen zu tun, für ihn vielleicht doch. Das Problem ist halt nur, dass man ihn in der Phase einfach nicht ignorieren kann. Wir können in der Phase aber auch nicht aus dem Raum gehen und ihn alleine lassen, weil er dann das ganze Haus aus dem Schlaf reissen würde. Wir sind aufgrund der Feiertage und Familienbesuche noch nicht dazu gekommen das Alleinsein oft zu üben (also in kurzen Abschnitten), das passiert ab nächster Woche dann intensiv, erst dann könnten wir ihn in so einer Phase alleine lassen. Auch in die Welpengruppe können wir aufgrund des Impfstatus erst ab nächstem Wochenende.


    Sonst ist der Welpe schon recht weit. Er hört schon auf Kommandos "Sitz", "Platz", "Hier" und "Bleib" und hat schon eine starke Bindung zu uns beiden aufgebaut.


    Der Kleine macht uns wirklich viel viel Spaß, weil er so'n süßer Fratz ist und auch wirklich aufmerksam und gelehrig ist, aber abends stoßen wir ein wenig an unsere Grenzen.. Vielleicht kann der eine oder andere von euch uns einen Tipp geben, mit dem wir Herr des ganzen werden...


    Ich würde mich freuen!


    Schon jetzt vielen Dank an Euch!!


    Gute N8 ;)

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  • Zitat von "Peppo"

    Wenn ich dann versuche, mich durchzusetzen (Schnauzen-Griff, Pinning) wird's eigentlich nur noch schlimmer. Der Hund ordnet sich dann noch viel weniger unter und wird noch wilder mit seinen Gesten und dem Schnappen. Er ist wie ein wilder Teenager, der immer noch einen drauf setzen muss: ich drücke ihn auf den Boden, lasse ihn los und schwupps macht er wieder einen Satz auf mich zu und schnappt.


    Na viel Spaß wenn Du das auch noch machst, wenn Dein Hund dann ausgewachsen ist :D Da bekommst DU dann nämlich garantiert Probleme.


    Pusht den Kerl tagsüber nicht so hoch, dann dreht er abends auch nicht am Rad. Mit 11 Wochen hat er garantiert genug damit zu tun, die Umwelt zu entdecken.


    Viele Grüße


    Doris

  • Er ist elf Wochen! Was soll der Schnauzengriff? Was soll das Runterdrücken? Warum in aller Welt sollte er sich bei solchen Maßnahmen "unterordnen"? Solche Methoden sind völlig überholt und gehören ins Mittelalter. Tut mir leid, dass ich das so krass sage, aber ihr habt ja anscheinend bereits selbst gemerkt, dass es nichts bringt. Kein Wunder, dass ihn das noch mehr anstachelt, es ist eine völlig unverständliche Kommunikation für den Hund ... auf Dauer könnte er höchstens das Vertrauen verlieren oder irgendwann aus genau dem Grund wirklich mal aus Angst zuhacken.


    Junge Hunde sind halt schon mal wild und rabiat. Wenn ihr keine Möglichkeit habt, ihn aus dem Zimmer zu werfen und ihm eine kurze Auszeit zu verschaffen, würde ich einen Kennel oder eine Box dafür zu benutzen. Generell aber sind Welpen nun mal anstrengend und benötigen eine ruhige, aber konsequente Linie.


    Viel Spaß mit eurem kleinen Terrorknödel :-)

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  • Zitat von "Peppo"

    Tagsüber spielt unser Kleiner immer total ausgelassen mit uns, den Nachbarshunden und wird schön gefordert (Leckerlis verstecken, kleine Spielchen).


    Fordern kann man in dem Alter auch schnell zu einem Überfordern werden lassen. In dem Alter benötigt ein Hunde keine zusätzliche Beschäftigung zum Alltag. Oder noch schärfer: Es ist kontraproduktiv.


    Zitat

    Abends, d.h. so ab halb zehn, rastet der Köter aber immer vollkommen aus.


    Abends auszurasten ist typisch für Hunde, die tagsüber körperlich und mental überfordert wurden.


    Zitat

    Es scheint so, als ob er Aufmerksamkeit sucht, die wir ihm zum Teil extra nicht geben, damit er sich mit sich selbst beschäftigt. Er klettert auf's Sofa, was absolutes Tabu ist, hüpft anfangs noch witzig durch die Bude, aber dann fängt er an uns wirklich laut und wild anzubellen und nach den Füßen und Beinen zu schnappen (und das nicht zu zaghaft - kein Vergleich zu seinem Spiel am Tag). Auf "Nein" oder "Pfui" reagiert er überhaupt nicht mehr und wird immer wilder, wenn wir ihn abweisen. Wenn ich dann versuche, mich durchzusetzen (Schnauzen-Griff, Pinning) wird's eigentlich nur noch schlimmer. Der Hund ordnet sich dann noch viel weniger unter und wird noch wilder mit seinen Gesten und dem Schnappen. Er ist wie ein wilder Teenager, der immer noch einen drauf setzen muss: ich drücke ihn auf den Boden, lasse ihn los und schwupps macht er wieder einen Satz auf mich zu und schnappt.


    Ganz klar: Er weiß nicht wohin mit seinem Stress und kann sich alters- und rassebedingt nicht zurücknehmen. Das, was Du da machst, ist der Versuch die Symptome auszuschalten für ein anderes Problem. Und das funktioniert nicht - wie Du ja selbst feststellen musst.


    Zitat

    Für mich hat das nichts mehr mit Spielen zu tun, für ihn vielleicht doch.


    Nein, für ihn ist das auch kein Spiel. Aber er kann nicht anders.



    Zitat

    Sonst ist der Welpe schon recht weit. Er hört schon auf Kommandos "Sitz", "Platz", "Hier" und "Bleib" und hat schon eine starke Bindung zu uns beiden aufgebaut.


    Das ist zuviel für das Alter. Ich habe mich zu dieser Zeit auf Rückruf beim Gassi, Leinenführigkeit und Verbotswort beschränkt.


    Ihr habt Euch eine Rasse zugelegt, die keine natürlichen Grenzen kennt im Bezug auf Belastung bzw. Überlastung. Daher solltet Ihr schleunigst viele Gänge runterschalten und ersteinmal das üben, was der Hund gar nicht kann: Ruhen.


    Ein normaler Welpe verschläft in dem Alter die meiste Zeit seines Tages. Und genauso muss es auch sein.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Frohes neues Jahr und guten Abend,


    da habt ihr euch mit nem Riesenschnauzer ja ne richtig kleine Herausforderung ins Haus geholt.


    Allerdings möchte ich euch bitten, Schnauzgriff und (genau, was bitte ist "Pinning"? Auf den Rücken drehen?) zu unterlassen, denn der Welpe muss sich euch nicht unter ordnen bzw. wird es so nicht tun, da er es nicht versteht, denn ihr seid menschen und keine Rudelchefs ;-)


    Der Hund muss lernen, sich in der Menschenwelt zurecht zu finden und ich finde, mit 11 Wochen an Kommandos arbeiten, Suchspiele etc., das klingt zu viel.


    Für mich klingt das so, als hättet ihr keine klare Linie und seid überfordert mit ihm, so wie er mit euch.


    Für mich ist Wichtig, dass ein Welpe in den ersten Wochen lernt, wer seine Menschen sind und dass man mit denen was anfangen kann.
    Als Kommando finde ich das "Hier" ganz wichtig und er sollte vom ersten Tag Grenzen kennen und auch Ruhe lernen.


    Ich würde ihm beibringen, dass sein Platz (Körbchen?) etwas tolles ist und man ihn dahin schicken kann, so dass es sich für ihn lohnt.


    Auch sollte er lernen, dort mal zu verweilen, was man (und nu bekomm ich gleich Schläge) mit einer Leine erreichen kann, so dass man ihn auch mal am Körbchen fest bindet, wenn man dabei ist.
    So kann man ihn fürs im Körbchen bleiben belohnen und verhindert gleich, dass er auf und davon ist.


    Ist es eigentlich euer erster Hund?


    Gerade bei Welpen finde ich eine gute Hundeschule mit Welpengruppe nicht verkehrt, da man sich dort gut mit anderen Welpenbesitzern austauschen kann und auch merkt, dass man mit so manchem bekloppten Knopf nicht alleine da steht ;-)


    Andere Tipps kommen da sicherlich auch noch

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich glaube, der Kerl kommt nicht zur Ruhe, weil er Tagsüber zu viel Programm hat. Viel Schlafen, ruhe halten, ein bisschen spielen und Umwelt entdecken reicht doch schon erstmal :smile:


    Mit Schnauzengriff und Runterdrücken wirst du meiner Meinung nach nicht viel erreichen. Leider kann ich dir zum schnappen nur den Tipp geben: Wenn er Beisst, quietsch laut und hoch (wie ein anderer Hund quietschen würde, wenns weh tut), und zwick notfalls mal zurück in die Leftze. Dann sofort aufstehen, weggehen, ignorieren. So hats bei unserem Mädel innerhalb von ner Woche geklappt, aber die war zugegebenermaßen nicht so heftig.


    Fürs Alleinbleiben-Üben finde ich Persönlich es noch zu früh! Der Zwerg soll ja erstmal noch weiter Vertrauen fassen etc. Aber da gibts sicher auch noch mehr Meinungen zu.


    Dass er auf Nein oder Pfui nicht reagiert könnte daran liegen, dass er vielleicht garnicht weis, was das heißt!? Der versteht das Wort doch garnicht! >Aus<, >Nein< und >Pfui<, was man so gern benutzt, ist bei einem Welpen nicht mitgeliefert :D

  • Also auch wenn du denkst, dein Welpe ist da anders...fuer mich klingt das trotzdem ganz normal.
    Was ich nicht normal finde, sind dein Schnautzgriff und am Boden druecken und was weiss ich.
    Der kleine steigert sich in dem Moment noch viel mehr rein.Wie soll er denn da zu Ruhe kommen :???: Ausserdem halte ich von dem ganzen Zeug garnichts.Woher willst du wissen, das du deinem Hund in dem Moment nicht weh tust?
    Da Nein oder Aus noch nicht sitz, und aus dem Zimmer gehen auch nicht in Frage kommt, bleibt nur ignorieren...bzw aufstehen und gehen.
    Wenn meine damals ihre Welpenzaehne mal wieder in meiner Haut vergraben wollte, bin ich aufgestanden , in eine andere Ecke vom Zimmer gegangen und hab ihr den Ruecken zugedreht.Dann gab es 2 Minuten keinerlei Beachtung...Kam sie wieder, ging ich weg.
    Das alles wird nicht von einem Tag auf den anderen Enden...und ich glaube da musste schon jeder durch.
    Ist halt die Welpenzeit., oft so anstrengend aber auch so schoen und viel zu schnell vorbei.

  • Hey..


    Schon mal danke für die schnellen Antworten... Ich hab das vielleicht etwas zu krass geschrieben. Es ist nicht so, dass ich den Kleinen andauernd runterdrücke, das ist auch für mich wirklich die absolute Ausnahme... Nur weiß ich nicht, wie ich den Kleinen sonst in die Schranken weisen soll, die Mutter macht's doch letztendlich nicht anders, oder?


    Wir haben auch die Kennel Box, aber ich möchte den Kleinen eigentlich ungern als Strafe da reinsetzen und die Luke dicht machen.. Nicht, dass er dann ausrastet, wenn ich ihn mal im Auto darin transportieren will, weil er denkt, es ist eine Strafe.. hmm..


    ich bin offen für alles :P


  • wie schon geschrieben, du bist nicht seine Mutter und das solltest du begreifen lernen ;)


    Ein Kennel kann eine gute Sache sein und muss keine Strafe sein.
    Man kann ihn gut auf lassen und anstatt nem Körbchen als Schlafplatz nutzen.
    Da drinnen gibts dann auch mal was zu kauen, sodass es immer wieder schön für den Hund ist, sich dahin zurück ziehen zu können.


    Ihn einsperren und so bestrafen würde nichts bringen, denn das verknüpfen Hunde seltenst richtig ;)

    Liebe Grüße
    Manu und die Mädels


    Es ist unwichtig, was andere über dich denken. DU musst mit dir leben können.


    EDIT: Bei allem, wo ihr mich ansprechen wollt, bitte mich im Beitrag markieren/zitieren oder per PN anschreiben, sonst bekomm ichs vermutlich nicht mehr mit

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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