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Wie nehm ich ihm den Schrecken?

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    Hallo!
    Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zurück, gleich mit einem "Problem".
    Mein ehem. Straßenhund Yannik hat in den letzten Monaten viel dazu gelernt. Er ist schon deutlich ruhiger und entspannter geworden. Und mit unserer jetzt 19Wochen alten Tochter kommt er super zurecht, oder sagen wir besser, sie bilden ein friedliches nebeneinander her leben ;)


    Gestern ist aber was neues passiert und die Frage ist, wie ich mich jetzt verhalten soll.
    Wir wollten eine Kokosnuss schlachten. Ich mir also das Ding zwischen die Beine und mit nem Schraubendreher erstmal in die Löcher gehämmert um an die Milch zu kommen. Da springt mein Hund plötzlich auf und bellt mich (oder Hammer oder Schraubendreher??) total an. Ich also erstmal das Zeug zur Seite gelegt und ihn rangerufen. Er kam zwar, aber doch nach einigem zögern. Habe es dann noch 2mal versucht mit der Nuss, aber nichts zu machen, er ist echt ausgerastet. :???: Habe das Zeug dann weggelegt und bin zu ihm auf den Boden, aber er fand das alles noch ziemlich unheimlich.
    Weiß jetzt garnicht wie ich ihm das beibringen soll dass nichts passiert. Denn meine Tochter wird sicherlich irgendwann anfangen rumzuhämmern, da sollte er diesbezüglich dann schon resistent sein.


    Habt ihr nicht ein paar Ideen für mich :sad2:

    Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher.
    Hubert Ries

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  • hm.. ich hab jetzt leider auch nicht die Antwort, aber ich habe das ähnlich erlebt bei meiner Kleinen. da wars ne ganz normale Flasche, wir waren Draußen und ich hab mir nix gedacht und auf der Flasche so getutet also so mit über Öffnung pusten, wenn du weißt, was ich meine.
    Seit dem waren Flaschen böse....
    Da hats auch nix geholfen, dass ich das Ding mit ihr zusammen anschauen wollte.
    Das hat sich aber irgendwie von allein erledigt.


    Aber ich denk, bei deinem Wuff ist das was anderes. Er ist ja schließlich ein Straßenhund gewesen und du weißt nicht, mit was er dieses Geräusch verbindet.


    Vielleicht solltest du einfach mal im Alltag ab und zu so ein Geräusch einbauen, nur kurz.
    Ich weiß ja nun so nicht, wie heftig er darauf reagiert und generell, kenne den Wuff nicht und kenne dich nicht, aber meine Idee wäre , z.B. wenn du am Essen zubereiten bist, du zwischendurch einfach mal so 2x mit nem Kochlöffel auf die Arbeitsplatte haust, aber wie selbstverständlich. Nicht umdrehen, nix sagen, einfach normal weitermachen.


    Soetwas könnt ich mir zumindest vorstellen, mal schauen, was noch für Ideen kommen, die wohl auch etwas fundierter sind


    Grüße,
    die Zicke

  • Ich würde mal den Hammer und Schraubenzieher irgendwo einfach in die Wohnung legen.
    Wenn er sich dann daran gewöhnt hat, würde ich es mal in die Hand nehmen und sehen, was er dann macht.

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  • vielen Dank für die Antworten!
    Hammer und Schrauendreher hat er sich später angeguckt. Hat sogar die Kokosmilch vom Dreher abgeschlappert :headbash:
    Nur sobald ich ange3fangen habe zu hämmern war wieder Schicht im Schacht.
    Bin unsicher ob ich ihn daran gewöhnen soll, oder einfach in sein Nest schicken wenn ich das mache. Ich mein, meinetwegen muss er das nicht toll finden wenn ich das mache. Mir würde es ja reichen wenn er im Nest liegt und sich irgendwann entspannt. :???:
    Andererseits will ich ihn ja auch nicht noch mehr verstören *seufz*
    Vielleicht probier ich es ihn ins Nest zu schicken und nur einmal hämmern. So das er nicht aufdrehen kann. Und das dann halt immer steigern. Was meint ihr?

    Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher.
    Hubert Ries

  • ....meine Hündin haut auch ab, wenn ich irgendwo drauf rum kloppe oder einen Nagel in die Wand haue.


    ABER: wenn meine 9 Monate alte Tochter Plastikspielzeug aus dem Laufstall schleudert oder damit auf die Gitterstäbe hämmert, zuckt sie kaum mit dem Ohr.


    Ist doch mal was unheimlich, schick ich sie auf ihren Platz und gut ist.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "binecz"

    vielen Dank für die Antworten!
    Hammer und Schrauendreher hat er sich später angeguckt. Hat sogar die Kokosmilch vom Dreher abgeschlappert :headbash:
    Nur sobald ich ange3fangen habe zu hämmern war wieder Schicht im Schacht.
    Bin unsicher ob ich ihn daran gewöhnen soll, oder einfach in sein Nest schicken wenn ich das mache. Ich mein, meinetwegen muss er das nicht toll finden wenn ich das mache. Mir würde es ja reichen wenn er im Nest liegt und sich irgendwann entspannt. :???:
    Andererseits will ich ihn ja auch nicht noch mehr verstören *seufz*
    Vielleicht probier ich es ihn ins Nest zu schicken und nur einmal hämmern. So das er nicht aufdrehen kann. Und das dann halt immer steigern. Was meint ihr?


    Er muss es ja auch net toll finden, sondern ertragen können.
    Deswegen wars ja auch meine Idee, so wie du auch schriebst, nur einmal iwo draufzuhämmern, und das dann steigern.
    Ohne irgendwelchen Heckmeck, immer Mal einbauen in Alltagsituationen.
    Sodass er sich daran gewöhnt und es nicht als Gefahr sieht.
    Damit er einfach merkt 'manchmal machen diese Menschen halt son Scheiß, aber mich juckts nicht' :D
    Ich denke das wichtigste dabei ist, es wirklich absolut wie selbstverständlich einzubauen.


    Wenn er es in seinem Nest ertragen kann bzw leichter ertragen lernen kann, dann würd ich sagen, mach das so.


    Andererseits, so wie Emmytroll es schreibt, unterscheiden Hunden sehr wohl zwischen Erwachsenen und Kindern.
    Es kann also sein, dass das bei dir auch so sein wird.


    Ich denk mal, es kann aber trotz allem nicht schaden, ein wenig zu 'desensibilisieren'


    Ich denke, du kennst deinen Hund am besten und merkst, wo der Punkt wäre, der zu viel wäre, der verstörend wirken würde.


    Hast dus inzwischen mal ausprobiert, wie es ist, wenn du nur einmal irgendwo drauf hämmerst?


    EDIT: was ich noch sagen wollte, wenn du ihn erst ins Nest schickst und denn Hämmerst, dann bekommt es ja wieder was besonderes, oder?

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