kann ich das schaffen?

  • hallo ihr lieben.

    seit ich denken kann, wünsche ich mir einen hund. ich bin absolut davon überzeugt, dass ich immer mein bestes geben werde. doch stellt sich mir die frage ob mein 'bestes' ausreicht - ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    hier sind einige informationen über mich und mein umfeld:
    - ich bin 18 jahre jung, besuche ein gymnasium
    - wohne mit meinen eltern und kleinem bruder (13. jahre) in einer gemütlichen doppelhaushälfte mit mittelgroßem garten.

    mir ist wohl klar, dass ich morgens bis zu einer stunde mit dem hund unterwegs sein sollte, was auch garkein problem darstellt. doch habe ich erst um 14 uhr schluss, könnte aber in meinem freistunden noch eine weitere stunde gassi gehen. nachmittags und abends nochmal 30min - 1 h untwerwegs sein ist selbstverständlich - jaaa; bei JEDEM wind und wetter. :)

    meine eltern arbeiten und ich möchte alleine für den hund verantwortlich sein und ihn erziehen (dazu gehören; arzttermine, hundeschule & & &) hoffentlich mache ich nicht den eindruck, alles auf die leichte schippe zu nehmen; mir ist klar, dass ein hund enorm viel arbeit ist und eine lebensumstellung bedeutet. meiner meinung nach bin ich bereit dafür. doch möchte ich auf !gaaarkeinen! fall einen hund nicht artgerecht halten.

    meine vorstellungen von dem hund sind folgene:
    - mittelgroß (50- 65 cm)
    - kurzhaar
    - rüde
    - würde so jung wie möglich (mit frühestens 8 wochen ins haus kommen)

    ___
    mein hauptanliegen:

    was sagt ihr dazu? - bin ich bereit? (ich denke schon, möchte mich dennoch umhören - evtl. kritik?)

    welche rassen kommen eurer meinung nach in frage?
    _

    allerherzlichste grüße :)

  • Huhu,

    du hast dir ja schon einige Gedanken gemacht, aber ich habe noch einige Fragen an dich:

    Wenn ich dich richtig verstehe, soll das DEIN Hund werden und nicht grundsätzlich ein Familienhund, oder? Was hält der Rest der Familie von deinem Wunsch? Bisher klingt es so, als ob du alles allein machen würdest, wogegen ja nichts einzuwenden ist, solange du für den Notfall eine andere Lösung hast (z.B. Mama übernimmt mal ne Gassirunde oder so).
    Einen Hund zu halten ist nicht unbedingt ein Schnäppchen. Wer trägt die Kosten (Futter, Tierarzt, Steuern, Versicherung)?
    Du bist jetzt 18, wirst also sicherlich in den nächsten Jahren ausziehen und deine eigenen Wege gehen. Was soll dann mit dem Hund passieren?

    Ein Welpe beansprucht eine ganze Menge Zeit. Wie möchtest du das mit deinem Stundenplan und voll berufstätigen Eltern vereinbaren? :???: Darf's auch ein erwachsener Hund sein?

    LG
    Shalea

  • hallo

    bereit fühlen und es dann sein, wenn der welpi da ist, sind zwei paar schuhe. du hast dir schon mit die wichtigstn gedanken gemacht

    ich schließe mich mit den weiteren fragen Shalea an und hab noch einige dazu:
    was ist nach dem abi, mal abgesehen vom ausziehen? was willst du machen? studieren? arbeiten? die schulzeit ist wohl noch die leichteste mit der meisten freizeit, so ein bequemes leben wirst du nie wieder haben

    wer ist für den hund da wenn du mal keine freistunden hast bis 14 uhr?? (gerade am anfang)

    laufende kosten sind natürlich die eine sache...was ist mit den anschaffungskosten? solltest du keinen hund aus dem tierheim/tierschutz wollen sollte dir bewusst sein das ein zuchthund 1200€ aufwärts kostet (NUR der hund)

    lg

  • hey, erst einmal danke für die schnelle antwort. :)

    die finanzierung wird kein problem darstellen, da ich von meinen eltern unterstützt werde und selbst auch etwas beisteuern kann.

    ich werde die nächsten jahre nicht ausziehen. :D

    der rest der familie ist eher neutral gehalten (nicht gleichgültig:D ) ; mein bruder freut sich, macht aber keine anstalten mich zu unterstützen, was mit 13 ja auch ehrlich keine schande ist. :D meine mutter würde mich unterstützen. mein vater spricht da eher gegen, doch wird er mit dem hund kaum verkehren, da er so gut wie nie zu hause ist, bis auf die abende. (und das nicht einmal immer)

  • hallo,

    ich finde, du solltest den hund noch etwas aufschieben, bis deine berufliche laufbahn klar ist. es sei denn, der hund wird ein familienhund und alle machen mit.

    das geht aber nicht mit einem welpen, denn der muß viel zu oft raus und kann nicht allein bleiben.

    gruß marion

  • Zitat

    ch werde die nächsten jahre nicht ausziehen. big grin


    sei mir nicht böse, aber das ist wirklich absolut nicht festlegbar... das sagt man so in deinem alter..dann kommt ein neuer partner, ein job angebot, was auch immer und schon ist es passiert

    Zitat

    mein vater spricht da eher gegen, doch wird er mit dem hund kaum verkehren, da er so gut wie nie zu hause ist, bis auf die abende. (und das nicht einmal immer)

    ich finde, dass spricht absolut gegen den hund. was ist wenn dein papa abends mal zu hause ist nach einem stressigen tag? welpi hat spieldrang ohne ende den du nicht in deinem "Kinder"zimmer befriedigen können wirst (und bei dem wetter ist nach 17uhr leider auch nix mehr mit draußen rumspringen :sad2: ) also nervt welpi im wohnzimmer oder wo auch immer rum und dein papa wieder die krise kriegen.

    ich denke man kann einen hund, der in einer familie lebt nicht großartig von manchen familienmitgliedern isolieren. es gibt sogar hunde, die sich genau die person als herrausforderung genommen haben, welche sie am wenigsten beachtet.
    sprecht lieber nochmal in der ganzen runde über das thema!

  • Schön, dass Du Dir schon mal so viel Gedanken darum gemacht hat.
    Aber kannst Du auch diese Fragen beantworten?

    Was machst Du, wenn die Schule beendet ist, willst Du studieren? Wenn ja, kannst Du auch dann für Ihn sorgen?

    Was ist, wenn der Hund krank wird? Zum zeitlichen kann auch ein enormer finanzieller Aufwand auf Dich zukommen.

    Hast Du neben der Schule die Zeit mit dem Hund eine Hundeschule zu besuchen?

    Stehen Deine Eltern bei Deinem Wunsch 100% hinter Dir?

    LG Maria


  • diese fragen hat sie doch fast alle schon beantwortet :???: :headbash:

  • Huhu,

    hier im Forum gibt es einige Themen dazu, wie viel so ein Hund im Schnitt kostet. Ich habe dort festgestellt, dass ich im Moment etwa 350€ monatlich für meine beiden Hunde ausgebe (Futter, Steuer, Versicherung, Tierarzt, ...).

    Noch einmal die Frage: Du scheinst auf einen Welpen zu spekulieren. Wie stellst du dir das vor? Ein Welpe hält keine 7h durch...

    Du wirst die nächsten Jahre nicht ausziehen? Was macht dich da so sicher? :???: Du kannst ja nicht ewig daheim wohnen bleiben...

    Dein Vater ist gegen den Hund, würde dich aber finanziell unterstützen? :???:

    Ich will dir den Hund nicht madig machen, Hunde sind eine tolle Sache und man sieht durchaus, dass du dir erste Gedanken gemacht hast. Jetzt gilt es aber, wirklich zu gucken, ob das, was du dir vorstellst, realistisch ist.

    LG
    Shalea

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!