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Hund verteidigt Futter/Spielzeug

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    Hallo zusammen,


    heute geht es nicht um meinen Hund, sondern um den meiner Eltern. Es handelt sich um einen 3-jährigen Cavalier King Charles Rüden, der seit ein paar Monaten bei meinen Eltern lebt. Zuvor war er bei einer Familie mit Kindern, die ihn abgegeben haben, weil sie keine Zeit mehr für ihn hatten.


    Nach und nach sind einige Probleme ans Licht getreten - das größte für meine Eltern ist folgendes:


    Snoopy wird richtig aggressiv, sobald sich jemand seinem Futter oder Spielzeug nähert. Dabei geht es jedoch beispielsweise nicht nur um Leckerli, sondern auch der Fressnapf wird verteidigt... er frisst nämlich nicht sofort, sondern legt sich erst einmal vor seinen Napf - und wehe, es kommt ihm jemand zu Nahe, dann schnappt er sofort zu und stürzt sich sogar manchmal richtiggehend auf den Fuß, der es gewagt hat, in die Nähe seines Napfes zu kommen. Auch spielen ist mit ihm nicht möglich, da er seine Stofftiere auch ununterbrochen "bewacht"...


    Glücklicherweise kann er bei der Größe keinen allzu großen Schaden anrichten, aber dennoch - so kann das ja nicht weitergehen. Das gleiche Muster zeigt er übrigens auch in anderen Situationen: Beim Streicheln (wenn er keine Lust mehr hat, schnappt er), beim Geschirr an- und ausziehen usw.


    Leider warnt er auch nicht durch ein Knurren, ich denke mal, das wurde ihm in der vorherigen Familie abgewöhnt.


    Bevor jetzt Tipps kommen wie: "Zieht einen Hundetrainer zu Rate" - ich weiß, ich weiß, ich kann auch schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich meinen Eltern schon dazu geraten habe, aber da stoße ich echt auf Granit... :headbash: Mein Vater hält Snoopys Verhalten für gar nicht mal so schlimm, meine Mutter allerdings bekommt langsam echt Angst vor dem Hund (sie ist sowieso nicht wirklich ein "Hundemensch").


    Deshalb: Wenn jemand irgendwelche Tipps für mich hat, wie man so etwas in den Griff bekommen kann, bitte: immer her damit!

    Mehr über meine Kleine findet ihr hier

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  • hallo,


    als erstes mal spielzeug wegräumen und nicht mehr zur freien verfügung lassen. dann kein futter rumstehen lassen.


    der hund bekommt sein futter, er muß vorher auf seinen platz gehen, wird dann zum fressen gerufen. frist er nicht innerhalb 15 min. hund ins körbchen schicken, napf wegnehmen und bei der nächsten fütterung das gleiche spiel.


    der hund wird es sich überlegen, ob er frist, oder nicht, wenn sein futter nicht zur freien verfügung stehen bleibt.


    ich hoffe, das ist eine winzige hilfe. ;)


    gruß marion

  • Naja.... Snoopy Verhalten wird nicht von ungefähr kommen. Ich vermute mal, dass die Kids in der Familie beim Futternapf bei waren und auch das Spielzeug nicht als seines akzeptiert haben.


    Außer Trainer fällt mir nicht viel ein, zumal Deine Mam ja schon Angst vor dem kleinen Kerl hat.


    Wo wird er denn gefüttert? Kann man ihm zum Fressen nicht einen Platz mit gar keinem Verkehr zuweisen?


    Birgit

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  • Wie wär's den Napf komplett zu verbannen und den Hund draußen beim Gassi für Leistung (sitz, platz, fuß, komm, egal hauptsache sinnvoll) Futter aus der Hand zu geben?

    Liebe Grüße
    Alex mit Schnuppertier Jogi (*2006, seit Juli 2010 bei mir)
    .
    Don't worry the world coming to an end today.. It's already tomorrow in Australia

  • Zitat von "Mucci"

    Wie wär's den Napf komplett zu verbannen und den Hund draußen beim Gassi für Leistung (sitz, platz, fuß, komm, egal hauptsache sinnvoll) Futter aus der Hand zu geben?


    Ich frag mich grad, ob das wirklich klug ist....


    Stell Dir mal vor, der Hund hat kennegelernt, dass er sein Futter verteidigen muss weil immer iwer mit den Händen drin ist, ihm das Futter wegnimmt und er nicht in Ruhe fressen kann.


    Was geht dann bei Handfütterung ab? Im schlimmsten Fall attackiert er dann vehement weil er nicht versteht.


    Hier denke ich sollte man erstmal Vertrauen und Sicherheit aufbauen bevor man iwas anderes macht.


    Birgit

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also, ich denke grundsätzlich schon, dass es einem verunsicherten Hund Sicherheit vermittelt, wenn ihm die Gewissheit zu Teil wird, dass er sich nicht mehr um die Beschaffung und Verteidigung seiner Ressourcen kümmern muss, weil dies vom Rudelführer "gemanagt" wird.
    M.E. kann dies durchaus zu einer Entlastung des Hundes führen, zumal ihm ja eine leidliche, stressige und ihm momentan vielleicht notwendig erscheinende Aufgabe abgenommen wird.


    Aber genaues zu der Situation zu sagen und ob das eine besser als das andere ist, vermag ich letztlich nicht. Das kann vermutlich eher jemand beurteilen, der sich das ganze vor Ort und in vivo anschaut ;)


    lg

  • Vielen Dank schon mal für eure Antworten! Spielzeug steht schon länger nicht mehr zur freien Verfügung, allerdings ist es trotzdem schwer, ihn überhaupt zum Spielen zu bekommen - er rückt das Spielzeug ja nicht mehr raus. Aber gut, das ist ein eher nebensächliches Problem, zuerst muss ja an der ganzen Futter-Sache gearbeitet werden.


    Den Hund auf seinen Platz zu schicken und das Futter nach ein paar Minuten wieder wegzustellen, scheint mir im Moment der geeignetste Ansatz zu sein... haltet ihr es für eine gute Idee, ihm eine Hausleine dranzumachen (um ihn im Notfall an seinen Platz führen zu können)? Oder verunsichert ihn das eher noch mehr?


    Ein anderer Platz zum Füttern sollte wohl auch gesucht werden... im Moment steht sein Napf in der Küche, wo natürlich viel "Durchgangsverkehr" herrscht - da wäre ein ruhigerer Ort wohl wirklich besser.

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  • Zitat von "Coffeejunkie"

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten! Spielzeug steht schon länger nicht mehr zur freien Verfügung, allerdings ist es trotzdem schwer, ihn überhaupt zum Spielen zu bekommen - er rückt das Spielzeug ja nicht mehr raus. Aber gut, das ist ein eher nebensächliches Problem, zuerst muss ja an der ganzen Futter-Sache gearbeitet werden.


    Die Ausgabe würde ich im Austausch mit einem Leckerlie üben.
    Leckerlie zeigen, wenn er das Spielzeug freiwillig ausgibt, um an das Lecker zu kommen, "aus" sagen - das Lecker dann zuwerfen, damit er es nicht verteidigt.
    Das alte Spielzeug wegwerfen und neues kaufen, damit dann die Ausgabe üben.
    Mit dem alten Spielzeug könnte er seine Verteidigungsstrategie verbinden - also wirklich weg damit und neue Saiten aufziehen.


    Zitat

    Den Hund auf seinen Platz zu schicken und das Futter nach ein paar Minuten wieder wegzustellen, scheint mir im Moment der geeignetste Ansatz zu sein...


    Sehe ich aus so, bei diesem Hund würde ich nicht mal ein paar Minuten warten, entweder er frisst sofort oder es gibt erst zur nächsten Mahlzeit wieder etwas.



    Zitat

    haltet ihr es für eine gute Idee, ihm eine Hausleine dranzumachen (um ihn im Notfall an seinen Platz führen zu können)? Oder verunsichert ihn das eher noch mehr?


    Nein, das verunsichert ihn nicht.
    Aber:
    Das "Auf den Platz gehen" sollten deine Eltern unbedingt, unabhängig von der Futterzeremonie üben, damit der Hund das nicht als Strafe bzw. "Futter-Verschwinde-Ritual" sieht.
    Sie können auch sicherheitshalber einen Haken in die Wand installieren, woran die Leine befestigt wird.
    Keine Angst, das ist nicht zu rabiat.


    Zitat

    Ein anderer Platz zum Füttern sollte wohl auch gesucht werden... im Moment steht sein Napf in der Küche, wo natürlich viel "Durchgangsverkehr" herrscht - da wäre ein ruhigerer Ort wohl wirklich besser.


    Das sollte auf jeden Fall geschehen, 1. damit er in Ruhe fressen kann und 2. hat sich auf dem alten Fressplatz sein Verhalten, den Napf bewachen und verteidigen zu müssen, schon ritualisiert, daher ist ein neuer Platz auch wichtig.
    Oft funktionieren dann neue Regeln einfach besser.


    Die Annäherung an den Napf kann in ein paar Monaten geübt werden (siehe meinen Link, dort hat es funktioniert).
    Aber wirklich erst in ein paar Monaten - noch hat er kein Vertrauen aufgebaut.


    Deine Eltern sollten darauf achten, dass der Cocker nicht im Mittelpunkt steht, also bitte nicht jeden Wunsch von den Lefzen ablesen und erfüllen.
    Sie sollen ihn ruhig mal ignorieren, ihn nicht großartig begrüßen, wenn sie nach Hause kommen.
    Für besondere Leckerlies muss er was tun: Sitz, Platz & Co. ...
    Nichts im Leben gibt es umsonst.
    Auf den Platz schicken muss geübt werden, dort muss er dann auch mal bleiben.
    Für Streicheleinheiten sollte er gerufen werden, deine Eltern sollten nicht hinter ihm herlaufen und sich dem Hund anbieten.
    Wenn es an der Tür klingelt, wird er nicht mitgenommen, um den Besuch zu empfangen...


    Das sind Kleinigkeiten, die dem Hund zeigen, dass er unwichtig ist, nichts regeln soll.


    Gruß
    Leo

  • Es gibt doch zwei Möglichkeiten, warum ein Hund derart reagiert. Die erste wäre, daß er nie in Ruhe fressen durfte, die Kinder ihn ständig geärgert haben, ... der arme Hund !!
    Deiner Beschreibung nach ists aber eher der Typ, der sich nach und nach Rechte in der Familie erkämpft hat. Dieses Napf bewachen und zuschlagen ist eine bewußt eingesetzte Strategie um seine Position zu bestätigen, der kleine Kerl ist nicht arm dran, sondern hat in seinem bisherigen Leben alle tyrannisiert und hatte scheinbar Erfolg damit.


    Was Hundi lernen muß ist, daß er Hund ist und nix zu bestimmen hat. Futter ist zum Fressen da und Spielzeug gibts nur zum Spielen. Vermutlich gibts noch zig Beispiele, wo er keinerlei Frust ertragen kann und lostackert.


    Ich würde nicht die "der arme Hund muß sich erstmal einleben und lernen, daß er keine Angst zu haben braucht" Schiene fahren, sondern - auch wenn die CKCS so süüüüß sind - Hundchen eine Chance geben, sich im Haushalt einzufügen, Regeln und Grenzen zu akzeptieren und damit bleiben zu dürfen.


    Klare strikte Regeln, Hausleine ist gut, fester Platz, straffe, deutliche, klare Ansagen. Alles fair und ruhig, aber bestimmt und überzeugend. Denn genau das, eine klare Führung, die hat er scheinbar nie kennengelernt.


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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