Der Aussie-Klönschnack Thread

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    Vielleicht wäre es sinnvoll den Hund an einen Kennel zu gewöhnen um ihm so die nötige Ruhe zu bieten.
    Meist nehmen Hunde so ein "eigenes Häuschen" echt gut an. Ich hab auch einen Kennel (Falthütte) wo Joker sich gerne drin zurück zieht. Ich nehm sie auch mit in den Urlaub, Familienfeste oder wenn er mal woanders über Nacht bleibt (einmal im Jahr). Dann hat er seinen Ruheplatz immer dabei.

    Das mit dem Kennel werd ich Ihr mal vorschlagen....hoffe sie nimmt das nicht irgendwie als Kritik.
    Aber das ist vielleicht echt ne gute Idee, dann ist er vermutlich anfangs gestresst weil er ihr nicht mehr nachlaufen kann, aber irgendwann muss es ja mal Klick machen, das Schlaf dann DIE Option ist :smile:

    Übriegens kann er wohl super mal ein paar Stunden allein daheim bleiben (was er da wohl macht ?), im Gegensatz zu meinem Fifi, der dann gelegenlich mal den Schreibtischmüll ausräumt oder sowas :ugly:

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    Mit schärferem Ton würde ich es nicht machen. Das stresst nur noch mehr. Ich würde ihn dann eher in seiner Bewegungsfreiheit einschränken, also Türe zu, evtl anleinen. Aber das ist auch etwas, das enorm viel Zeit braucht :smile:

    Hast du Recht, der kleine meint es ja auch nicht böse oder ist in dem Sinne respektlos, sondern weiß einfach nur nicht was er machen soll. Mit Tür zu werd ich mal probieren (wenns bis dahin noch keinen Kennel gibt)!

  • Zitat

    Das mit dem Kennel werd ich Ihr mal vorschlagen....hoffe sie nimmt das nicht irgendwie als Kritik.
    Aber das ist vielleicht echt ne gute Idee, dann ist er vermutlich anfangs gestresst weil er ihr nicht mehr nachlaufen kann, aber irgendwann muss es ja mal Klick machen, das Schlaf dann DIE Option ist :smile:

    Übriegens kann er wohl super mal ein paar Stunden allein daheim bleiben (was er da wohl macht ?), im Gegensatz zu meinem Fifi, der dann gelegenlich mal den Schreibtischmüll ausräumt oder sowas :ugly:

    t

    Ja da kommt er dann wohl endlich mal zur Ruhe, weil er nicht in der Erwartungshaltung ist und auf seine Menschen achtet.

    Aber wenn sie sich der Problematik bewusst ist, ist sie doch sicher auch für Ratschläge offen.

    Tipps wie der Hund an den Kennel gewöhnt wird:

    Der Kennel sollte erstmal mit etwas positivem verbunden werden.

    Am besten füttert ihr ihn in der Box, also seine normalen Mahlzeiten...heißt für ihn: Kennel=Essen=super.
    Oder eben ein tolles Leckerchen in der Box geben.

    Die Tür dürft ihr am Anfang noch nicht zu machen, er darf raus und rein wie er möchte.

    Langsam könnt ihr die Tür dann immer weiter zu machen, anlehnen.

    Wenn er frisst die Türe zu machen, ist er fertig aufmachen.

    Oder auch einfach mal den Hund rein schicken, daneben setzen mit nem Buch oder so. Wenn er döst die Türe zu machen.

    So auf die Weise. Es muss halt was durchweg positives für den Hund sein ;)

    Eigentlich geht das recht schnell.

  • Ich würde auch den Kennel empfehlen.
    Wichtig ist: Positiv aufbauen und nicht als "Verwahranstalt" benutzen, immer wenn er gerade stört.
    Der Hund soll die Box als Rückzugsort kennen lernen, wo er sich gerne aufhält. Ist das der Fall kann man ihn auch mal rein schicken und die Türe schließen.

    Bei Anjou hat es wenige Minuten gedauert, dann war er ruhiger und ich habe wieder aufgemacht. Er hat dann entweder darin weiter geschlafen oder sich woanders hingelegt. Bei einem älteren Hund dauert das Ganze sicher etwas länger bzw. mehr Versuche, bis er versteht, was von ihm erwartet wird - oder viel eher nicht erwartet wird. Anjou hatte es nach 4, 5 Malen verstanden (aber das war auch gleich mit 12 Wochen).

    Ziel ist es eben, dass der Hund merkt, dass gar nicht von ihm erwartet wird, dass er permanent folgt. Und das nix passiert/ er nichts verpasst, wenn er mal liegen bleibt.

    Aufpassen, dass es nicht zu viel auf ein mal wird und er nachher Stress kriegt, weil er "weg gesperrt" wird und nicht mehr mit kann. Ich würde es zum Beispiel erst mal nur machen, so lange ich mich im gleichen Raum aufhalte und nichts aufregendes passiert. Und dann langsam steigern.

    Neben dem Kenneltraining würde ich den Hund öfter mal ignorieren. Vor allem unterwegs. Nur das Nötigste mit ihm machen. Damit er lernt auch mal selbstständig die Umgebung zu erkunden und dass er nicht immer nur bei Frauchen kleben muss.

  • Hey hey
    dazu hab ich auch mal eine Frage. Wir haben nämlich ein ähnliches Problem.
    Zu Hause ist es mit Grey absolut super. Solang nix passiert pennt er einfach den ganzen Tag nur, folgt nicht und weiß das eh nix passiert. Da ist alles super.
    Jedoch war letztens eine Freundin bei mir mit ihrem zwei Hunden und Grey konnte sich absolut nicht beruhigen. Ist ständig durch die Wohnung gelaufen, wollte mit den andern Hunden spielen, obwohl die selbst nur da lagen und pennten. Die ganze Situation war eigentlich komplett enspannt, nur Grey nicht.
    Ich weiß, dass ich damals einen Fehler gemacht habe, dass wenn wir draußen waren, jeder Hund sofort "Party" war. Daran arbeiten wir im Moment, aber in der Wohnung gab es eigentlich nie Action.
    Jedenfalls haben wir an dem Tag Anfangs versucht ihn einfach zu ignoriern. Und egal wie oft er von den andern Hunden ermarnt wurde, sie nicht zu nerven, er ging immer wieder zu ihnen hin. Sobald er sich hingelegt hatte, hab ich ihn ruhig ein lob ausgesprochen, dass ihn nicht aufputshte; aber nach wenigen sekunden ging alles wieder von vorne los. Irgendwann hab ich ihn dann an der Leine angebunden, damit er die anderen Hunde nicht mehr nerven konnte. Er kam selsbt nach einiger Zeit imemrnoch nicht zur Ruhe und versuchte alles um zu den Hunden hinzukommen. Irgendwann hatte er dann die Leine kaputtgebissen gehabt, ging zu den andern Hunden, und hatte somit wieder seinen Erfolg.
    Jetzt haben wir uns überlegt eben einfach diese Situation zu trainieren, dass er eben irgendwann annimmt, dass selbst wenn andere Hunde da sind, in der Wohnung trotzdem nicht gespielt wird und nix passiert.
    Einen Kennel habe ich leider nicht, wäre aber die nächste möglichkeit es so zu probiern, wenn andere Hunde da sind. Habt ihr sonst noch irgendwelche Ideen oder Vorschläge? Denn das ganze war einfach nur mehr als stressig.
    Wir hatten vorher nie Hundebesuch in der Wohnung, deshalb war mir dieses Problem nicht bewusst.
    Wäre sehr dankbar für Hilfe.

  • Zitat

    Ich weiß nicht ob hier in diesem Thread mit meiner Frage richtig bin, aber mal sehen:

    Demnächst sitte ich das 2. Mal den ca. 2 jährigen Aussierüden von einer Freundin für 2 Tage. Er versteht sich super mit Wanda und draußen im Wald wenn beide offline laufen ist meine Welt auch super in Ordnung wenn er bei mir ist, ABER drinnen.....
    Im Gegensatz zu Wanda (die einfach pennt und die Zeit verschläft bis wieder Aktion ist) ist dieser Hund sehr leicht erregbar.
    Er nimmt jedes Geräuch war und reagiert darauf (aufstehen, rumlaufen, selten kurz bellen). Für mich am anstregensten ist, dass er überhaupt nicht zu Ruhe kommt und die meiste Zeit einfach neben mir steht um mich fixiert. Nicht böse, aber er weiß einfach nicht was er sonst machen soll.
    Wenn Wanda mich anfangs mal verfolgt hat und es mir irgendwann gereicht hat, hab ich sie in Ihren Korb geschickt und nach 2 Tage war das Thema gegessen. Bei Ihm muss ich das im 5-10 Min. Takt wiederholen. Ich fühle mich dann immer so beobachtet :muede:

    Ich würde Ihm gern irgendwie helfen bzw. veruchen ihm das etwas abzugewöhnen. Wenn ich Ihn scharf ansprechen, dass er auf seine Decke gehen soll, interessiert ihn das wenig und die Stimmlage schreckt ihn kein bischen. Einfach ruhig daliegen kennt er als Option irgendwie nicht (er ist Zuhause auch so).

    Kennt das wer von euch und kann mir Tips geben ?

    So wie Jeany und Tani Dir schon geraten haben, würde ich auch einen Kennel bevorzugen.

    Wir haben schon einiges mit unserer Lütten durch (Privattrainerin) und auch wir benutzen einen Kennel, da wir damals den Fehler gemacht haben: "Aussie: Muss viel beschäftigt werden".

    Wir haben den Kennel so aufgebaut, dass ich ein Leckerlie reingelegt habe und wenn Bella dort hineingegangen ist, dann habe ich es geclickt. Dieses habe ich ein paar Mal so gemacht und als ich gemerkt habe, dass sie ohne Probleme hineingeht, habe ich noch das Wort "Haus" benutzt.

    Später habe ich die "Tür" für ein paar Sekunden zu gemacht, danach sofort wieder auf. Hier ist wichtig: NUR aufmachen, wenn der Hund nicht jault!

    Sobald der Hund wieder leise ist, sofort die Tür aufmachen.

    Das Ganze haben wir dann immer weiter gesteigert und Bella ist auch wirklich dankbar, dass sie nun "zwei Häuschen" hat, hihi.

    Eins steht bei uns im Wohnzimmer (wo sie nicht auf Türen schauen kann, ganz wichtig) und der andere Kennel steht im Schlafzimmer (wo sie abends sich immer brav hineinlegt).

    Bei uns war es z.B. auch so, dass wir Bella (laut Trainer-Anweisung) 1 Woche (!) KOMPLETT links liegen lassen mussten. Heisst also, die ersten 3 Tage kein Streicheln, überhaupt keine Aufmerksamkeit und den Hund nicht angucken. Hört sich zwar vielleicht hart an, aber uns tat diese Methode echt gut, da wir damals echt mit den Nerven am Ende waren. Nach einer Woche komplettes ignorieren fing dann unser Training erst mal richtig an.

    Ok, wir durften Bella in der Zeit auch streicheln, aber erst so ab dem 5. Tag und nur mit UNSERER Aufforderung zu uns zu kommen. Als Bella zu uns kam, mussten wir sie komplett ignorieren und so tun, als ob sie gar nicht da gewesen wäre. Nur zu den Gassi-Runden und Fressen durften wir Bella beachten.

    Falls es Dich interessiert, steht unsere Story in Bellas Fotothread.

  • Jeany, Tani, Nadine: Vielen Dank für eure Hilfe und die Erklärungen zum Aufbau des "Häuschens" :smile:

    Wir treffen uns morgen sowieso wieder mit den Hunden und dann werd ich ihr das mal vorschlagen ! Ich hoffe ganz doll, dass sie sich diese Option dann überlegt/versucht umzusetzen.
    Das größte Problem daran könnte noch ihr Freund werden (sie haben den Hund zusammen angeschafft), denn er hat denke ich weniger Hundeverstand als sie und erkennt die Problematik längst nicht so :/ . Allerdings kümmert er sich eben auch viel um Ihn wenn sie mal nen Tag viel zu tuen hat und dann muss er da schon mitziehen.

    Ich befürchte ja außerdem, dass die Trainerin nicht soooo doll sein kann. Sie arbeitet schon recht lange mit den dreien und hat die Ursache des Problems (das er ständig unter Strom steht und gerade auch daheim nicht richtig abschalten kann und deswegen ein gewisser Stresspegel nie unterschritten wird) ja anscheinend nicht erkannt.
    Soviel ich weiß arbeiten sie immer mehr draußen an verschieden Symptomen, aber an der Wurzel im Alltag wird eher weniger/gar nicht gearbeitet (hab ich jedenfalls noch nie was von gehört).

    Ich werd dann jedenfalls berichten wie die Idee aufgenommen wurde !
    Nochmal vielen Dank an euch !!!

  • Ich drück die Daumen :smile: Es wäre auf jedenfall im Sinne des Hundes.
    Halt uns mal auf dem Laufenden.


    Jetzt mal zu einem Problem, was ich momentan mit joker habe.
    Ich brauche euren Rat.

    Joker hat in letzter Zeit immer häufiger ne Dauererrektion :ops:
    Gestern lag er echt fast ne Stunde mit ausgefahrenem Stiftchen rum.
    Im MOment sind wohl einige Hündinnen läufig, er schlabbert draußen auch super viel (klappert und sabbert :roll: )
    Damit hab ich ja nicht so nen Problem. Aber mit seiner Dauererrektion hat er schon Probleme. Er leckt sich dann auch immer wie wild.
    Ich unterbreche das schon, aber kaum sind 2 Minuten vergangen blitzt das rosa Ding wieder raus und er leckt und leckt :o0:

    Was tun???

  • Armer Joker. ;)

    Bist du dir denn sicher, dass es nichts gesundheitliches sein könnte? Wie z.B. eine Entzündung etc?

    Wenn nicht, würde ich das "selbst belecken" schon unterbinden und ihm notfalls sogar ein T-Sirt o.ä. überziehen.

  • Ich hab schon geschaut, ob's vielleicht entzündet ist. Aber ich kann nichts erkennen, er hat auch keinen Ausfluss oder so.

    Und es ist auch immer nur nach nem Spaziergang wo wieder ne extreme Spur von läufigen Hündinnen war und er alle paar Meter Pipi schlabbern wollte...

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