Der Aussie-Klönschnack Thread
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Stemijolu -
20. Dezember 2010 um 22:19 -
Geschlossen
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Ich weiß nicht ob hier in diesem Thread mit meiner Frage richtig bin, aber mal sehen:
Demnächst sitte ich das 2. Mal den ca. 2 jährigen Aussierüden von einer Freundin für 2 Tage. Er versteht sich super mit Wanda und draußen im Wald wenn beide offline laufen ist meine Welt auch super in Ordnung wenn er bei mir ist, ABER drinnen.....
Im Gegensatz zu Wanda (die einfach pennt und die Zeit verschläft bis wieder Aktion ist) ist dieser Hund sehr leicht erregbar.
Er nimmt jedes Geräuch war und reagiert darauf (aufstehen, rumlaufen, selten kurz bellen). Für mich am anstregensten ist, dass er überhaupt nicht zu Ruhe kommt und die meiste Zeit einfach neben mir steht um mich fixiert. Nicht böse, aber er weiß einfach nicht was er sonst machen soll.
Wenn Wanda mich anfangs mal verfolgt hat und es mir irgendwann gereicht hat, hab ich sie in Ihren Korb geschickt und nach 2 Tage war das Thema gegessen. Bei Ihm muss ich das im 5-10 Min. Takt wiederholen. Ich fühle mich dann immer so beobachtet
Ich würde Ihm gern irgendwie helfen bzw. veruchen ihm das etwas abzugewöhnen. Wenn ich Ihn scharf ansprechen, dass er auf seine Decke gehen soll, interessiert ihn das wenig und die Stimmlage schreckt ihn kein bischen. Einfach ruhig daliegen kennt er als Option irgendwie nicht (er ist Zuhause auch so).
Kennt das wer von euch und kann mir Tips geben ?
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Hi,
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Zitat
Einfach ruhig daliegen kennt er als Option irgendwie nicht (er ist Zuhause auch so).
Kennt das wer von euch und kann mir Tips geben ?Ich denke, wenn er zuhause auch so ist (welch Graus) dann wirst du in den 2 Tagen nicht wirklich viel bewirken können.
Da sollte der Halter dran arbeiten. -
Zitat
Kennt das wer von euch und kann mir Tips geben ?
Ich würde ihn da weitestgehend einfach ignorieren, denn wie schon gesagt wurde, wirst Du da in Zwei Tagen nicht allzuviel ausrichten können, bei so einem festgefahrenen Verhalten. Und bei Sachen wo's ganz nervig ist ihn halt auf seinen Platz verweisen.Ist er denn immer so, oder nur bei Besuch? Als Shila letztens hier war hat sie mich anfänglich auch verfolgt, gab dann aber auch irgendwann Ruhe, als sie keine Lust mehr hatte mir hinterher zu dackeln

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Er ist wohl eigentlich immer so, blos die Besitzerin hat sich denke ich daran gewöhnt und es stört sie nicht wirklich.
Da ich so ein Verhalten von bisher keinem Hund kenne finde ich es hingegen sehr anstrengend.Wie gesagt, draußen ist er wirklich super, klebt einem am Bein und scheint zu fragen: Was darf ich bitte für dich tuen. Da fällt mir dann immer auf, wie autonom Wanda im Gegesatz ist (eben vermutlicher Border-Jagdhundmischling). Sie schaut zwar immer wieder nach mir, kann aber draußen super ihr eigenes Ding machen.
Ignorieren hilft leider nicht. Ihm wirds auch nach einer Stunde nicht zu blöd. So lange hab ich es einmal durchgehalten bis ich ihn weggeschickt hab. Das Problem mit auf die Decke schicken ist auch, dass er jede noch so kleine Gelgenheit nutzt wieder aufzuspringen. Er wartet nur drauf, dass mein Handy mal pieps, draußen auf der Straße ein komisches Geräusch oder sowas kommt....
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Zitat
(eben vermutlicher Border-Jagdhundmischling)
Haha, das sagt einiges
Nee, Quatsch!
Ich hatte mich damals auch schon sehr dran gewöhnt und mir fiel es erst auf, als Zoe schon weit über ein Jahr war (auch Border x Labbi
). Und es hat schon ein wenig gedauert, bis dieses Verhalten wieder raus war
ZitatIgnorieren hilft leider nicht. Ihm wirds auch nach einer Stunde nicht zu blöd.
Soll's ja auch nicht
Bzw dachte eher, dass es Dir vielleicht hilft den Hund auszublenden. Bei uns hat's damals nur geklappt durch Kommandos, dass sie länger irgendwo liegen bleiben sollte, ähnlich wie beim Alleinbleiben, mit kleineren Schritten aufgebaut. -
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Sicher ist es draußen mal angenehm, wenn der Hund so "fragt, was er für dich tun darf". Aber wenn es in der Wohnung und draußen wirklich so extrem ist, wie sich das liest, dann habe ich eher die Vermutung, dass das für den Hund purer Stress ist

Kann natürlich auch täuschen, aber so wie das klingt schaltet der Gute ja fast nie ab und ist einfach mal Hund oder entspannt?
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Zitat
Sicher ist es draußen mal angenehm, wenn der Hund so "fragt, was er für dich tun darf". Aber wenn es in der Wohnung und draußen wirklich so extrem ist, wie sich das liest, dann habe ich eher die Vermutung, dass das für den Hund purer Stress ist

Kann natürlich auch täuschen, aber so wie das klingt schaltet der Gute ja fast nie ab und ist einfach mal Hund oder entspannt?
Seh ich auch so. Joker kommt draußen auf nem Spaziergang auch immer mal zu mir. Macht aber eben auch sein eigenes Ding, schnüffelt, markiert, rennt rum.
Ich kann Tanja nur recht geben, der Hund steht ständig unter Strom. Drinnen wie draußen, weil er irgendwie (so scheint es zumindest) in einer ständigen Erwartungshaltsung ist, dass irgendwas passiert.
Das würd mich echt nerven. Weißt du wie deren Tagesablauf so ist? Macht sie was mit ihm? Ist er unterfordert oder überfordert? Vielleicht kannst du ihr ja Tips geben!?
Für den Hund ist es keine schöne Position. Er kann ja dadurch nie wirklich abschalten...

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Es ist genauso wie ihr sagt und diese Problematik (Dauerstress) ist der Besitzerin zu 100% bewusst (das Wort "Erwartungshaltung" benutzt sie auch immer) und sie ist deswegen immer besorgt ! Der Hund war wohl schon immer etwas schwierig und überdreht und es wird wohl in Microschritten besser.
Ich kenne die beiden eig. ganz gut und meiner Meinung nach tuen sie alles um seinen Stress zu mildern. Hundetrainerin ist regelmäßig da, aufs Futter wird sehr geachtet (Getreide wird vermieden um diesen evtl Stressfaktor auszuschalten), er kommt genug raus und es wird auch kopfmäßig mit Ihm gearbeitet (z.B.Tricks lernen). Es wird extra nicht viel/gar nicht Ball oder sowas gespielt, weil ihn das zu sehr hochputscht (deswegen auch kein Agility etc.).
Ich könnte mir höchstens vorstellen (aber nur Vermutung), dass er in der Jugend nicht richtig "Ruhe" gelernt hat. Er wird zwar Zuhause meist zurück auf seinen Platz geschickt oder soll sich hinlegen, aber das in meinen Augen nicht konsequent genug...manchmal passiert dann doch was Tolles wenn er angerannt kommt und ich z.B. würde/mache mit Ihm absolut gar nichts in der Wohnung, damit er merkt hier passiert nix.Würde es Ihm helfen wenn ich versuche ihn zur Ruhe zu "zwingen", d.h. wenn er von seinem Platz aufsteht und ziellos rumläuft muss er sich postwendend wieder hinlegen, zur Not mit schärferem Ton, oder steigert das seinen Stress nur noch mehr ?
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Zitat
Ich könnte mir höchstens vorstellen (aber nur Vermutung), dass er in der Jugend nicht richtig "Ruhe" gelernt hat. Er wird zwar Zuhause meist zurück auf seinen Platz geschickt oder soll sich hinlegen, aber das in meinen Augen nicht konsequent genug...manchmal passiert dann doch was Tolles wenn er angerannt kommt und ich z.B. würde/mache mit Ihm absolut gar nichts in der Wohnung, damit er merkt hier passiert nix.Würde es Ihm helfen wenn ich versuche ihn zur Ruhe zu "zwingen", d.h. wenn er von seinem Platz aufsteht und ziellos rumläuft muss er sich postwendend wieder hinlegen, zur Not mit schärferem Ton, oder steigert das seinen Stress nur noch mehr ?
Das denke ich auch. Gerade im jungen Alter sollte der Zwerg erstmal Ruhe lernen.
In der Wohnung sollte bei solch einem Hund wirklich gar nichts geschehen. Bei mir ist drinnen auch generell nie was angesagt. Action ist draußen, zuhause entspannen und chillen.
Vielleicht wäre es sinnvoll den Hund an einen Kennel zu gewöhnen um ihm so die nötige Ruhe zu bieten.
Meist nehmen Hunde so ein "eigenes Häuschen" echt gut an. Ich hab auch einen Kennel (Falthütte) wo Joker sich gerne drin zurück zieht. Ich nehm sie auch mit in den Urlaub, Familienfeste oder wenn er mal woanders über Nacht bleibt (einmal im Jahr). Dann hat er seinen Ruheplatz immer dabei. -
Mit schärferem Ton würde ich es nicht machen. Das stresst nur noch mehr. Ich würde ihn dann eher in seiner Bewegungsfreiheit einschränken, also Türe zu, evtl anleinen. Aber das ist auch etwas, das enorm viel Zeit braucht

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