• Hallo
    In letzter Zeit liest man in einigen Beiträgen von Mobbing unter frei laufenden Hunden.

    Mich würde nun interessieren, welche Verhaltensweisen alle unter Mobbing fallen.
    Erkennt ihr Mobbing immer?
    Fällt "hüten" anderer Hunde auch unter Mobbing?
    Gewisse Verhaltensweisen sind bei einigen Hunden Mobbingabsichten, bei anderen nicht. Stimmt das und wenn ja worauf achtet man um die Absichten zu erkennen?

  • Mobbing ist in meine Augen, wenn ein Hund einen anderen fixiert und ihn ständig anmotzt und versucht ihn zu unterwerfen. Er nicht zulässt, das der andere Hund mit anderen Hunden spielt, sich Leckerlies abholt,....

  • Mobbing fängt für mich da an, wo es für den gemobbten Hund unangenehm wird - soll heißen, dass es immer auf den "Opferhund" ankommt, ab wann ein Verhalten als Mobbing bezeichnet werden kann.

    Mein Hund liebt Jagdspiele.
    Spielte er diese nun mit Hund A, die beiden wechseln sich in ihrer Rolle ab und wirken entspannt, ist das etwas anderes, als spielte er mit Hund B, der die ganze Zeit der Gejagte ist und dem entkommen will.

    In diesem Fall wäre es für Hund B Mobbing.

    Deswegen glaube ich auch, dass es völlig situations- und hundeabhängig ist, es also kein Verhalten gibt, das man gründsätzlich als Mobbing bezeichnen könnte.

    Da hilft es nur, aufmerksam alle beteiligten Hunde gut zu beobachten und die Situation einzuschätzen, bzw. die Hemmschwelle des eigenen Hundes zu kennen.

    Liebe Grüße

  • Ich hab Mobbing so erlebt, dass Maya vor Angst auf dem Boden lag und geschrien hat während ein Hund ihr als "Spielaufforderung" mehrfach in den Hals gebissen und gezogen hat und der 2. Hund bellend immer Scheinattacken auf sie gemacht hat.

    Und ich musste mir anhören, dass mein Hund ein Schisser ist und nicht normal, die Hunde wollten ja nur spielen.

    Aufgehört hat es nur weil Lucky eingegriffen hat und sich einen der beiden Hunde gepackt hat

  • Mobbing haben wir hier vom Allerfeinsten.

    Ein Mann läuft in der Nachbarschaft mit 5 retrievergroßen Hund, alle unangeleint, der Typ guckt immer nur unbeteiligt und gelangweilt in der Gegend rum.
    Eine Begegnung von seinen Hunden mit Teddy läuft dann so ab, dass alle auf meinen Hund zustürmen, ihn einkreisen, von allen Seiten bedrängen. Meinem Hund steht ins Gesicht geschrieben, dass es ihm fürchterlich unangenehm ist, er einfach nur weg will. Aber sobald er einen Versuch macht, sich dieser Situation zu entziehen, wird er von immer dem gleichen Hund dieser Gruppe auf den Rücken geworfen.
    Diese Hunde benehmen sich meiner Meinung nach auf Hundeebene unfassbar unhöflich. Das ist für mich Mobbing. Sie ignorieren alle Grenzen, der "Opferhund" fühlt sich nur noch unwohl und kann nicht alleine aus der Situation raus.

    Bei uns es so schlimm, dass Teddy eine Weile beim Klimpern von Halsbändern im Dunklen auf einer bestimmten Strecke sofort Panik bekam und wegrannte.
    Der Typ hat Glück, dass er immer meinen Freund getroffen hat, der gar nicht wusste, wie er mit dieser Situation umgehen sollte und nicht mich, sonst wär ich echt ausgerastet. So ein Verhalten ist echt unmöglich!

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