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Aussiehündin hat Angstaggressionen (bissl lang)

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    Hallo ihr Lieben ,



    Seit 2 Monaten habe ich eine Miniaussiehündin aus sehr schlechter Haltung übernommen. Mein Mann stand einfach mit ihr vor der Tür, er hat sie von der Arbeit mit Heim gebracht, nachdem er die kleine Wochenlang in einem Zwinger auf und abrennen sah. Kein Spazieren, kein frisches Wasser und sie lag in ihrem eigenen Kot. Der Besitzer, bei dem mein Mann arbeitstechnisch Wasserleitungen verlegt hat meinte dann: Ja wenn sie willst nehm sie mit! Ich habe keine Zeit für die, die gehörte meiner Ex. :???: (Kurzfassung)


    Nunja so kamen wir zu der kleinen und ich brachte es nicht übers Herz sie wieder wegzugeben.. Sie war abgemagert, stank und war ein häufchen Elend. Sie ließ die ersten 2 Tage niemanden an sich heran und verkrümmelte sich in den Ecken. Am 3 ten Tag geschah die Wandlung. Seitdem hatte ich einen Schatten der mir nicht mehr von der Seite wich. Ich konnte nun alles mit ihr machen. Streicheln, toben, spielen, kuscheln.
    Sie hört Perfekt lässt sich abrufen wann immer ich es will und lernt sooo schnell. Ich trainiere Obedience mit ihr und sie könnte locker die BH schaffen. Ich bin ihr Nabel der Welt, wenn es nicht DAS Problem gäbe.


    Wenn wir das Haus verlassen ist alles super entspannt, Rehe können aus dem Wald neben ihr rausschiessen und was macht sie? Geht brav Fuss und guckt NUR mich an. Aber wehe wehe es kommt ein Mensch! Dann springt sie in die Leine beginnt aggressiv zu Bellen und zu knurren. Ich weiß sie würde beissen wenn ich sie nicht angeleint wäre.
    Es ist kein Muster zu erkennen, sie geht an alles und jeden. Der Mensch kann 100 Meter entfernt sein und schon geht es los.


    Was habe ich bisher getan? Erstmal versucht Vertrauen und Bindung aufzubauen. Viele tolle Abenteuerspaziergänge mit Kopfarbeit usw.
    Richtungswechsel bei Begegnungen, Leckerchenablenkungen, bei gewünschtem Verhalten (Kommando: Still).. leider funktioniert das nur sehr bedingt und ich habe das Gefühl, das es auf Dauer nicht so wirkt wie ich es mir Wünsche.
    In meinem Hundeverein kann ich aufgrund dieses Verhaltens nur sehr sehr schwer trainieren, denn sie wollte selbst an der Leine auf die Trainerin losgehen. Mit sehr viel Ablenkung und Übungen geht es manchmal. Nur ich kann doch nicht bei jeder Menschenbegegnung das komplette Programm abspielen nur um sie abzulenken. Denn wie gesagt es klappt nicht immer. Daheim wenn Besuch kommt ist es auch immer der Horror. Personen die sie kennt knurrt sie kurz an und gut ist. Aber wehe es ist mal wieder jemand Fremdes. Da kann ich Splitten wie ich will es hilft nix, genauso kann ich versuchen sie auf ihren Platz zu schicken, sie steht immer wieder auf, auch mit Nachdruck. Schreien bringt ja eh nichts und auf den Platz drücken tu ich sowieso nicht. Wie schaffe ich es das Sie dort bleibt? mit Leckerchen und Übungen gehts alles, nur nich wenn die Horrormenschen kommen. Bin da mittlerweile etwas ratlos was ich noch tun kann. (anleinen kann ich sie im Haus nirgends)


    Vieleicht hat einer von euch dieselben Erfahrungen schon mal gemacht oder auch so ein unsicheren Hund der mit Agression reagiert und kann mir einen Rat geben? Ich möchte sie einfach nur verstehen.


    Achso, mein Rüde den ich von Welpenalter an habe liegt bei Besuch einfach ruhig da und wartet bis er an der Reihe ist. Was mache ich nur mit der kleinen falsch? Klar kann man als Aussenstehender schlecht beurteilen aber vieleicht hat ja jemand doch nen Tip. Ich hatte auch schon an einen Privattrainer gedacht aber hee es ist Weihnachten das Heizöl war teuer und das Auto musste teuer über den Tüv :headbash:
    Also heißt es erstmal wieder sparen.


    vielen lieben Dank für eure Antworten

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  • Mich würde vor Allem interessieren, was eure Trainer auf dem Platz dazu gesagt haben - die haben das Verhalten ja live gesehen. Das ist viel einfacher, als es so aus der Ferne zu beurteilen. Könnte Unsicherheit sein, könnte Beschützen sein...
    Bzgl. dem Besuch würd ich sie, wenn sie nicht auf dem Platz bleibt, dort festbinden.

  • Trainer. Egal wieviel er kostet.
    Hier im Forum wird dir keiner helfen können, da man den Hund wirklich dazu sehen muss in der entsprechenden Situation. Bist du dir sicher, dass es Angst ist? Oder ist es ein "Hey, Frauchen, lass mich das mal regeln!" ?!


    Es gibt da tausend Fragen, Kleinigkeiten, örpersprache auf die geachtet erden muss um sagen zu können, wie der Hund trainiert werden sollte. Und das kann einfach niemand anhand eines Threads.


    Wirklich, hol dir einen guten Trainer. Jemand der auf euch eingeht und keinen Pauschalen Lösungsansatz nennt. Alles andere ist Zeitverschwendung.


    Aber: Ich muss nochmal zum Ausdruck bringen, wie klasse ich es finde, dass ihr euch der kleinen angenommen habt. Und euch dazu noch mit dem Thema Hund auseinander setzt und sie nicht aufgebt. Ihr habt schon große Fortschritte gemacht, das Bedarf erstmal eines riesen Lobs! :gut:

    Franzi & Titus (Miniature Australian Shepherd, *21.5.2010)


    The power of imagination makes us infinite.

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  • Huch das ging ja fix :o)



    Tjaa die Trainerin wich ersmal verängstigt zurück :schockiert:
    Danach hat sie mich aussen vor gelassen und mit den anderen weitergearbeitet und ich stand im Regen. Bin dann später auch enttäuscht Heim gefahren.


    Aber wenn ich sie festbinden soll an der Leine im Haus, dann randaliert sie doch auch an der Leine weiter. Wie verhalte ich mich denn in so einer Situation? Wenn ich mich zu ihr setze und sie beruhige dann bestärke ich sie doch.. haach das ist so verwirrend..


    Auch denke ich es ist eine Mischung aus Unsicherheit und Kontrollverhalten. Angst kommt erschwehrend hinzu. Das kleine Schwänzchen ist doch sehr oft eingeklemmt.



    vielen Dank schon mal für eure Antworten

  • Na das war ja mal ne spitzenmäßige Trainerin, Gott sei Dank war die da :roll:


    Ich an deiner Stelle würde mir einen kompetenten Trainer nach Hause holen, der sich das ansieht.
    Hat sie scon mal Besucher gebissen oder geschnappt?


    Beruhigen würd ich sie auch nicht, wenn unterbinden nicht geht, eher ignorieren. Das Körbchen würd ich an einen Platz stellen, der ruhig ist, in einer Ecke, wo sie keinen Überblick über alles hat.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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