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Wie verhalte ich mich richtig?

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    Hallo ihr,


    ich komme gerade von einem schönen Schneespaziergang aus einem Park. Dort sind immer viele Hunde unterwegs und Luna spielt doch so gerne.
    Nur leider haben wir heute 2x ganz negative Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht und ich möchte euch gerne um eure Meinung bitten. Denn ich weiß nicht ob ich mich richtig verhalten habe oder was ich besser machen könnte.


    Kurz zu Luna: Luna ist 15 Monate, sehr verspielt, mag gerne andere Hunde, ist aber auch sehr vorsichtig. Legt sich bei Hundebegegnungen erst mal flach auf den Boden, je nach Situation macht sie (wenn der andere Hund bei ihr ist) eine Spielaufforderung oder zieht den Schwanz ein und kommt zu mir bzw. meidet den anderen Hund. Sie spielt nicht mit allen Hunden, auch in der HuSchu spielt sie nur mit 1-2 Hunden, die anderen sind ihr "zu wild".


    Bislang hatten wir noch nie Probleme mit anderen Hunden, Luna ist eher abwartend, vorsichtig und spielt nur mit Hunden die sie gut kennt oder die sie besonders mag etwas wilder.


    Also wir waren im Park und da kam eine Gruppe mit mehreren Hunden auf uns zu. Alle Hunde waren nicht angeleint. Sonst kein Problem, doch da war ein Hund in der Gruppe der sich mit Riesengebell auf Luna stürzte. Luna rannte quiekend weg, der andere Hund hinterher. Die Besitzerin des Hundes schrie wild nach ihrem Hund und Luna quiekte sehr laut. Sie tat mir sehr leid. Ich rief sie dann schnell zu mir und wehrte den anderen Hund ab. Dann eine Runde später eine ähnliche Situation. Eine andere Gruppe von Hunden war an Luna interessiert, sie lief weg, die anderen hinterher und Luna quiekte vor Angst.


    Wie kann ich in so einer Situation richtig reagieren? Sollte ich überhaupt eingreifen oder die Situation aushalten? Ich spüre dann solche "Beschützerinstinkte" und würde am liebsten dazwischen gehen. Andererseits muss Luna ja auch lernen mit sowas umzugehen.
    Wie könnte ich ihr helfen? Und wie könnte ich ihr Selbstbewusstsein stärken?


    Ich war von Anfang an in der Welpenschule, Junghundunterricht, Grunderziehung, usw., wir treffen täglich neue andere Hunde und bislang hat Luna auch nicht viele negativen Erfahrungen gemacht. Wenn es ihr zu wild wird, dann zieht sie sich zurück, sucht meinen Schutz...

    Liebe Grüße
    Anne und Luna (* 29.08.2009, Golden Retriever-Labrador-Mix)


    Bilder gibt’s unter: "Luna's Welt"
    Luna's Welt


    Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
    was du dir vertraut gemacht hast!
    (Antoine de Saint Exupéry)

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  • Zitat von "Luna0809"

    Wenn es ihr zu wild wird, dann zieht sie sich zurück, sucht meinen Schutz...


    Genau das ist das Verhalten, was ich dann auch bestätigen würde, wo ich ihr auch den Schutz geben würde, den sie braucht.


    Hunde müssen nicht alles aushalten lernen - und wenn sich eine Hundegruppe oder auch nur ein einzelner Hund regelrecht auf sie stürzt, ist das nichts, womit sie umgehen lernen müsste, weil es kein "hundeknigge-konformes" Verhalten der anderen ist.


    Das wäre so, als ob wir Menschen lernen sollten, es auszuhalten, wenn eine Gruppe Hooligans pöbelnd auf uns zu kommt...


    Ich finde es völlig normal, wenn ein Hund nicht mit jedem x-beliebigen Fremdhund spielen möchte und genauso normal, dass man das als Hund wie auch als Mensch nur mit Artgenossen tun mag, die man auch schon ein wenig kennt.


    Auch eine normale Hundebegegnung läuft nach gewissen "Höflichkeitsregeln" ab - ein angerast kommen und rumpöbeln gehört da mit Sicherheit nicht zu.


    Hör einfach auf das, was Dein Bauch Dir schon gesagt hat.


    Lg, Chris

  • und was würdest du machen wenn Luna panisch wegrennt um ihre Verfolger los zu werden? Sie rufen, damit du die Verfolger "abblocken" kannst?
    Mir fiel nichts Besseres ein...

    Liebe Grüße
    Anne und Luna (* 29.08.2009, Golden Retriever-Labrador-Mix)


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    (Antoine de Saint Exupéry)

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  • Ja - da würde ich sie zu mir rufen, vielleicht schon etwas eher, bevor sie panisch wegrennt, immer dann, wenn die Annäherung des anderen Hundes recht stürmisch aussieht oder, wenns eine Gruppe von Hunden ist.


    Wenn der andere Hund noch bremst und sich höflicher annähert, kannst Du sie immer noch wieder frei geben. Wenn sie überhaupt spielen möchte.


    LG, Chris

  • mmh, die HH im Park meinten "die muss sich mal wehren", und dass sie das lernen müsste. Ich kann ja auch nicht immer dazwischen gehen, oder sollte ich das? :???:

    Liebe Grüße
    Anne und Luna (* 29.08.2009, Golden Retriever-Labrador-Mix)


    Bilder gibt’s unter: "Luna's Welt"
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    was du dir vertraut gemacht hast!
    (Antoine de Saint Exupéry)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo, ein tolles Thema da klinke ich mich mal ein, denn meine wurde heute auch von einem Junghund - den sie in die Welpengruppe gelassen haben - richtig angebellt und verfolgt, und als sie dann schutzsuchend zu mir kam und zwischen die Beine sagten die Trainer die sollen das unter sich ausmachen :zensur:


    Ich habe sie dann zwischen meinen Beinen sitzen lassen aber nachher war sie am Zaun und der andere da knurrend vor ihr.
    Wenn sie zwischen den Beinen sitzt, soll man dann den anderen wegscheuchen wenn er um die Beine rennt aber nicht an sie geht?


    Deine Situation kenne ich auch, wenn die anderen HH im Park sagen die müssen das unter sich ausmachen, das sehe ich nicht so

  • Wenn ich weiß mein Hund reagiert sensibel auf viele unangeleinte Hunde leine ich meinen an und bitte die anderen hh das auch zu tun.
    Einfach damit es nicht zu so einer alle auf einen situation kommt. Danach kann man immer noch absprechen ob man die hunde doch zusammen laufen lassen kann- aber auf gut glück würd ichs nicht versuchen!


    Ansonsten würde ich dem Hund meinen Schutz geben. Kommt er zu mir halte ich andere Hunde ab. Werden die anderen zu hart bitte ich die leute ihre hunde abzurufen und gehe weiter.

    Liebe Grüße von Sandra
    mit
    Milo (Australian Shepherd *07.09.09) und Cole (Australian Shepherd *22.04.2016)

  • Ich würde meine Hündin in solch einer Situation auch in jedem Fall beschützen!! Dieser blöde Spruch "die regeln das schon unter sich" trifft in meinen Augen überhaupt nicht zu. Sowas kann nämlich echt böse enden. Wenn du weißt, dass deine Hündin eh nur mit ein paar Hunden spielt würde ich sie vor jeder Hundebegegnung mit unbekannten Hunden anleinen. Dann würde ich auf die Reaktion deiner Hündin warten. Zeigt sie dir, dass sie lieber bei dir bleiben möchte, würde ich es dabei belassen. Merkst du aber, dass das ein Hund ist mit dem sie spielen würde, kannst du sie jederzeit von der Leine machen.
    Hunde die alles selber regeln, können auch zu Angstbeißern werden, wenn sie z.B. von einem Hund in die Enge getrieben werden und sich nicht mehr anders zu wehren wissen (und du ihm als Halter symbolisiert hast, dass du ihm nicht hilfst). Muss natürlich nicht sein, die Möglichkeit besteht aber. Außerdem hat es in meinen Augen immer einen Grund wenn meine Süße zu einem Hund nicht hinmöchte und dann helfe ich ihr dabei die Situation möglichst stressfrei zu klären. Finde außerdem, dass das für eine gute Bindung spricht wenn der Hund bei dir Schutz sucht. Ich würde dieses Verhalten auch jederzeit belohnen.
    Also ich finde du hast es absolut richtig gemacht, hör nicht auf die anderen, denn die kennen deinen Hund nicht!!
    Liebe Grüße :-)

  • Ich würde es auch so machen, Deiner Hündin Schutz bieten, wenn sie es braucht.
    Mein Hund ist ein sehr dominanter Jungrüde und ich lasse es nur zu einem gewissen Maße zu, daß er andere mobbt. Solange es Spiel ist, ist es ok, einer ist immer der Dominante, in dem Fall meistens meiner, so ist es aber nunmal im Hundeleben...
    Aber wenn der andere Hund wirklich Angst hat, Schutz sucht, quiekt o.ä. nehme ich meinen natürlich direkt aus der Situation raus. Wenn es sein muss auch rigoros und wenn er nicht kommt, weil er zu hoch im Trieb steht, dann hole ich ihn mir eben und mache ihm klar, daß sowas nicht erwünscht ist. Das müssen die auch nicht unter sich ausmachen, dafür sind wir Halter schließlich da.

    Eva mit X-Herder Skip (*26.02.2010)
    und DSH Hex (*10.04.2011)


    und den Katzen Frau Minky Piezner und Herr Purry Pfotner


    Skippys Thread

  • Luna: ich würde es auch mit ranrufen und den anderen hund verscheuchen probieren.


    stärken kannst du ihr selbstbewusstsein, wenn du sie öfters beim spielen gewinnen lässt, zum beispiel beim zerrspiel, ihr aufgaben gibst- die sie eigenständig löst und dafür lob erhält.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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