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Ängstlicher Hund

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    Hallo!
    Ich bräuchte mal eure Meinung/Hilfe :) Bin gespannt was ihr empfehlen würdet.
    Wir haben seit einem Jahr eine Dobermann mischlingshündin die in Ungarn ausgesetzt wurde. Zu beginn war sie sehr unsicher und hatte relativ viel angst (vor stecken, besen schirmen, dunkel angezogenen Männern, grossen& breiten Männer,...). An sich ist sie aber ein sehr dominantes Tier was zur Folge hatte, das sie (nur innerhalb der Wohnung bei "fehlender" Fluchtmöglichkeit ) ohne Vorwarnung nach der "Gefahr geschnappt hat (auch in unserer gegenwart). WIr haben mit ihr viel geübt und sie hat grosse Fortschritte gemacht. Inzwischen schnappt sie nicht mehr und geht auf ihren platz als Rückzugsort wenn es ihr zuviel wird. Und wenn sie vor einzelnen Personen Angst hat, dann geht sie auch nicht mehr nach vorne sondern "überlässt uns die Verteidigung" in dem sie sich hinter uns versteckt. Von daher also ein grosser Fortschritt (meiner Meinung nach).
    JEtzt ist es allerdings so, dass sie sobald wir nicht bei ihr sind immer noch seeehr unsicher ist und vor (für uns absolut ungefährlichen) Situationen /Personen Angst hat und dann die Hemmschwelle zu schnappen sehr niedrig ist (Wenigsten knurrt sie inzwischen bevor sie schnappt). Meine Frage: wie können wir erreichen, dass sie sicherer wird auch wenn wir nicht direkt in ihrer Nähe sind? Irgendwelche Tips/Tricks?


    vielen dank für eure meinungen/Hilfe


    lg
    miramei

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  • Hallo miramei!


    ich glaube ich würde euch einen guten hundetrainer empfehlen. ich würde mir professionelle hilfe holen wenn ich einen solchen angsthund hätte. gerade Dobis neigen ja dazu so schisser zu sein.


    habt ihr es denn mal versucht fremde Menschen oder halt besondere Angstsituationen schön zu füttern oder ihr in gewissen situationen spielerisch die angst zu nehmen?


    das sie in angstsituation auch mal nach vorne geht hat allerdings keineswegs was mit dominaz zu tun. ich glaube da verwechselst du etwas.


    Wie/was habt ihr denn bisher geübt? um welche situationen geht es jetzt genau wo sie alleine ist und auf fremde menschen trifft?
    vielleicht kannst du das noch ein bissel genauer beschreiben.


    LG

    Nina &
    Labrador Paula :)
    Pointer-Podi-Dalmi-Mix Okidoki :)
    Paula's Photothread
    Lauf nicht vor mir denn ich will dir nicht folgen, lauf nicht hinter mir denn ich will dich nicht führen, laufe neben mir und sei mein Freund

  • Zitat von "miramei"


    JEtzt ist es allerdings so, dass sie sobald wir nicht bei ihr sind immer noch seeehr unsicher ist und vor (für uns absolut ungefährlichen) Situationen /Personen Angst hat und dann die Hemmschwelle zu schnappen sehr niedrig ist (Wenigsten knurrt sie inzwischen bevor sie schnappt). Meine Frage: wie können wir erreichen, dass sie sicherer wird auch wenn wir nicht direkt in ihrer Nähe sind? Irgendwelche Tips/Tricks?


    Hallo,
    ich habe Schwierigkeiten, mir solch eine Situation überhaupt vorzustellen.
    Wann ist die Hündin denn in der Situation, ohne Euch mit Fremden umgehen zu müssen?


    Vielleicht beschreibst Du das einfach mal etwas konkreter?


    GAnz allgemein ist das Verhalten schon verständlich, Ihr habt der Hündin beigebracht, dass sie sich auf Euch verlassen kann. Sie hat nicht gelernt, was sie tun kann, wenn sie auf sich allein gestellt ist.
    Eurer Hündin fehlt also zu dem sich hinter Euch verstecken eine gescheite Handlungsalternative, wenn sie allein mit dem Problem ist.


    Ich würde auch in meiner Anwesenheit eine andere Möglichkeit als das Verstecken bevorzugen - denn letzten Endes bleibt der Hund, der sich bei vermeintlichen Problemen nur versteckt, ja auch in seiner passiven Hilflosigkeit, mit solch einer Situation umzugehen, gefangen.


    Eure Hündin braucht also sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe.


    Wie das konkret aussehen muss - um das beurteilen zu können, muss man Euch schon live und in Farbe sehen. Also wäre ein Beratungsgespräch mit Hund bei einem mit Angsthunden vertrauten Trainer sicher mal angebracht.


    Das mit der Dominanz lass Dir noch mal durch den Kopf gehen - ein ängstlicher Hund, der in einer bedrängenden Situation, der er sich nicht durch Ausweichen entziehen kann, nach vorne geht, ist eine arme Socke, weil er aus lauter Verzweiflung keine andere Möglichkeit mehr sieht - mit dominant hat das nichts zu tun.


    LG, Chris

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  • Hallo,


    ich finde folgendes Buch interessant:


    Trau nie einem Fremden!
    Angstbedingtes Verhalten bei Hunden verstehen und beheben
    von Patricia B. McConnell

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