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Sarcoptes Räude???

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    Hey ihr lieben


    habe ein Problem. Ich glaube,...oder bin mir zu 99% sicher, dass mei hundi die sarcoptes Räude hat. Denn er hatte vor ein paar wochen leider kontakt zu einem hund, der nachgewiesen diese milben hatte.
    Habe dann kein test gemacht, sondern als es starkt anfing mit dem Kratzen habe ich ihm Stronghold gegeben. Allerdings habe ich es jetzt schon 2 mal benutzt, im abstand von jeweils 4 wochen. Nur irgendwie hört es trotzdem nicht auf. War hier auch schon beim tierarzt, ohne den hund, nur zur info... aber er meinte es müsste irgendwann aufhören und so. Was soll ich jetzt machen? denn es wird halt nicht besser? Aber sicher bin ich mir trotzdem, dass es diese milben sind, denn durch engen kontakt zum hund, haben sie leider auch schon versucht mich als wirt zu nehmen. Es passt halt alles, und er hatte den kontakt zu einem erkrankten tier.


    hat jemand einen tipp was ich machen kann?

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  • Hallo,


    ich würde an Deiner Stelle den Test machen lassen. Bei Sarcoptes reicht eine Titerbestimmung durch Blutabnahme aus, man muss also kein Hautgeschnapsel nehmen.


    Und nur wenn die Diagnose gesichert ist, würde ich weiter thearieren. Es kann durchaus sein, dass es dauert, bis sich eine Besserung einstellt. Ggf. reicht bei Deinem Hund die Anwendung von Stronghold nicht aus und es muss etwas "härteres" an. Das würde ich aber nur dann machen, wenn klar ist, dass auch wirklich Sarcoptes vorliegt.


    Sarcoptes ist hochgradig ansteckend, wird aber nur dann richtig heftig, wenn das Immunsystem des Hundes geschwächt ist.
    Mein ehemaliger Rüde hatte Sarcoptesräude. Hat sich gekratzt bis zum geht nicht mehr. Unsere Hündin hatte gar keine Anzeichen. Bei ihr war der Titertest auch negativ.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • hallo tina,


    als erstes wüde ich den hund einem ta vorstellen. das dein hund sich nach dem kontakt zu einem betroffenen hund angesteckt haben sollte, muß nicht sein.
    ich hatte zwei hunde, die sehr eng zusammenlebten. einer der hunde bekam räude, der zweite hat sich nie angesteckt - wir uns übrigens auch nicht. ;)


    unsere hündin bekam damals alle 14 tage ivomec gespritzt im wechsel mit einer aufbauspritze. die behandlung hat ca. 4 monate gedauert.


    gruß marion

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  • TIPP zu Milben und Hautpilzen:


    Ab zum Tierarzt; wie schon geschrieben wurde :Hautgeschabsel & Blutabnahme...


    Und dann wird der Ta schon den richtigen Weg zur behandlung einschlagen. Bei uns war es im September ebenfalls so.


    Chandus Immunsystem wurde aufgebaut; da es geschwächt war; Ich musste sie mit der Lösung: Imaverol behandeln und zusätzlich wurde sie gegen Hautpilze geimpft.


    Aber verallgemeinern kann man das nicht, da es wohl oder übel auf den jeweiligen Patienten und dessen Immunsystem ankommt ;o)


    Was ich noch gemacht habe:
    Komplett das Haus und insbesondere dort wo Chandu sich VIEL aufhält im Haus; täglich mit Sagrotan geputzt; gesprüht und auch die Decken und unsere eigenen Anziehsachen gewaschen...
    da wie auch schon geschrieben: Hochgradig ansteckend auch für uns Menschen....MUSS nicht..KANN aber!


    Vergessen: DARMSanierung des Hundes!!! Da Milben udn Pilze auch diesen beschlagnahmen können.....

  • Mein Hund hatte auch ein ganz schreckliches Fell und Juckreiz letzten Januar. Da wir im Urlaub waren und zum TA mussten, kam auch die Frage zu dem Fell. Sie tippte auf Sarcoptes-Räude ODER Demdodexmilben. Test konnten wir nicht machen, da dazu keine Zeit war. Deswegen bekam mein Hund sofort Advocate. Ist auch ein Spot-On und hat super geholfen. Nach 24 Stunden kein Juckreiz mehr, nach 10 Tagen alle Schrunden weg, nach 4 Monaten top Fell. Wir werden nie erfahren, was es letztendlich war, aber Advocate hat super gewirkt. Denn Strongold wirkt nicht bei Demodexmilben (nicht ansteckende Hauterkrankung).


    Ansonsten könnte ich mir auch noch ne Allergie als Ursache vorstellen, aber probier mal Advocate aus. Mindestens 4 Monate alle 3 Wochen geben! Das Zeug ist klasse.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja. Das mit dem Tierarzt ist ja eigentlich die beste Lösung. Aber da er das vorher nie hatte, und dieser andere Hund das halt wirklich hatte, und es dann direkt kurz darauf aufgetreten war, bin ich mir halt sicher. Da ich zur Zeit auch noch im Ausland bin, dachte ich, ich komme einfacher davon, wenn ihr vielleicht einen Tipp hättet. Denn hier ist TIerarzt noch einiges teurer als in Deutschland.
    Ich hatte vor ein paar Tagen bei meinem deutschen Tierarzt angerufen, aber dieser meinte, dass es eine Spritze gibt, mit der alle Symptome sehr schnell verschwinden und auch die Milben gut bekämpft. Allerdings seien einige Hunde (ein paar %) allergisch drauf, und dann ist die wahrscheinlichkeit groß, dass er daran stirbt. Das risiko wollte ich eigentlich nicht eingehen...


    Oder meint ihr ich sollte es vor dem arzt nochmal mit advocate ausprobieren?

  • Nimm Ivomec, alles andere wirkt nicht gegen Sarcoptes.


    Wir sind ein halbes Jahr umhrgezogen, bis auf meinen Wunsch das Mittel gespritzt wurde, weil ich mir sicher war, dass es Sarcoptes ist.


    Keiner der Ärzte hat es diagnostiziert und auch der Titer war trotz Infektion negativ.

    Manche Freundschaften werden im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen.


    Manchmal ändert der Blick eines Hundes ein ganzes Menschenleben.

  • Hallo,


    unser Rüde hat damals auch Ivomec gespritzt bekommen. Und das über mehrere Wochen. Stronghold hat bei ihm gar nicht geholfen.


    Wenn Du wirklich sicher bist, dass sich Dein Hund angesteckt hat, dann solltest Du auf alle Fälle was für sein Immunsystem tun. Den normalerweise bekommt ein gesunder Hund zwar auch die Milben, kann aber bei einem stabilen Immunsystem damit klar kommen, ohne das es zu einem so heftigem Ausbruch kommt.
    Wie schon geschrieben: meine Hündin hatte lt. Titerbestimmung keine Sarcoptes, zeigte auch keine Anzeichen, nix. Augenscheinlich hatte sie aber die Milben, denn sie hat wahrscheinlich unseren Rüden dann erneut angesteckt. Deshalb wurden dann auch beide Hunde mit Ivomec behandelt.


    Bei einer Titerbestimmung würde ich immer empfehlen, einen Test machen zu lassen, bei dem auch Referenzwerte ermittelt werden. Die Aussage der Titer ist negativ reicht oftmals nicht aus, weil trotzdem Milben da sind, der Titer aber unterhalb einer bestimmten Referenz ist und somit als negativ eingeschätzt wird. Trotzdem kann ja bereits eine Milbe dazuführen, dass es den Hund heftigst juckt. Ausgeschlossen ist Sarcoptes als bei einem negativen Titer nicht, zudem der Titer nach einer akuten Erkrankung auch erst sehr langsam geringer wird.


    Übrigens ist die Verabreichung von Ivomec bei Hunden mit einem bestimmen Gendefekt (heißt der MDR1?) nicht vorzunehmen.
    Betroffen von dem Gendefekt sind wohl oftmals Collies und deren Mixe, soweit ich weiß.


    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Zitat von "SilkeHH"


    Und nur wenn die Diagnose gesichert ist, würde ich weiter thearieren.


    So sehe ich das auch - beiss in den sauren Apfel und lass auf Sarcoptes testen, dann doch lieber ein paar hart erkämpfte Euronen opfern, als den Hund weiter auf Verdacht mit Chemie vollzudröhnen.


    In unserem Schweinebestand trifft Sarcoptes immer nur aktuell immungeschwächte Tiere, die anderen haben trotz sehr engem Kontakt nie was gehabt. Es kann also auch was völlig anderes sein.


    LG, Chris

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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