Erster Hund, mögliche Tipps oder Probleme?

  • Ich fasse das jetzt mal zusammen, so wie ich das verstanden hab: Der Hund soll Familienhund werden, ihr wollt mit ihm nix "besonderes" machen, er soll eher ruhig, lieb und nett sein. Jagd-, Schutz und Wachtrieb etc. (das hatte ich gemeint mit Eigenschaften) ist, schätz ich mal, unerwünscht. Haaren soll er möglichst wenig. Er soll nich zu klein sein.
    Richtig sowei?

  • Zitat


    möchte meine Haltung an einer kleinen Erfahrung erklären:
    Ich war letztes für eine Woche in England bei einer Familie, die ein Bed&Breakfast führt. Diese Familie hat einen Labrador. Und die Haare des Labradors waren echt überall. Wenn der Hund an einem vorbeigestrieft ist, dann war man einfach voll mit Haaren und sowas mag ich einfach nicht auf dauerhafter Weise.


    Vielleicht war der Hund im Fellwechsel. Kommen Labradore in den Fellwechsel? :???: Fellwechsel ist ca. zweimal im Jahr, für ca. 3 Wochen. Oder er neigte einfach zum haaren, oder er wurde schlecht gefüttert. Normal erscheint mir die Beschreibung jedenfalls nicht.
    Sowas wie Schäferhund oder Husky oder Hunde mit ähnlicher Fellstruktur verlieren das ganze Jahr über praktisch kein Haar, nur halt zur Fellwechselzeit, dann aber richtig.
    Am. Staffortshire Terrier oder Riesenschnauzer z.B. verlieren durchgehend Haare, das ganze Jahr über. Aber eigentlich auch nicht so extrem viel, wie du es beschrieben hast. Man muss halt hin und wieder staubsaugen, aber dann geht das auch.

  • Wenn man seinen Hund liebt dann gewöhnt man sich an die Fellpflege und daran dass man halt 1mal am Tag staubsaugen muss.
    Der Geruch gehört dazu, an den habt ihr euch auch nach einpaar Wochen gewöhnt :)

    Hauptsache die Chemie stimmt, oder?

  • Zitat

    Wir sind beide Studenten und wollten uns deshalb nun schon während des Studiums einen Hund holen, da wir zu dieser Zeit am meisten Zeit haben. Wenn wir ins Berufsleben einsteigen, dann wäre der Hund schon ausgewachsen und man kann ihn eher mal alleine lassen als einen jungen Welpen.
    Wir beide wohnen auf den Dorf und haben somit jede Menge Platz für Gassigehen und sind selbst auch recht sportlich unterwegs (sprich Joggen und so). Meine Eltern sind mittlerweile im Ruhestand, sodass auch sie öfters mal Zeit haben, wenn ich & meine Freundin mal beide längerfristig außer Haus sein sollten. Meine Schwiegermutter in Spe ist geht einem Teilzeitberuf nach, sodass auch sie bestimmt Zeit findet. Und weitere Familienmitglieder hätten sicherlich auch Interesse, mal den Hund zu hüten.
    Achja, ich selbst bin mit Yorkshire Terriern aufgewachsen. Meine Eltern haben mittlerweile den 3. Terrier. Das heißt also, dass ich schon ein wenig Hundeerfahrung habe.


    Ich finde, das klingt doch schonmal gut.

    Zitat


    Pluspunkt am Groenendael ist außerdem, dass er keinen Eigengerucht hat, wobei ich nicht weiß, inwiefern größere Hunde riechen können.


    Ein in der Wohnung gehaltener Hund stinkt nicht. Ein Hund der draußen lebt, kann schon bissel müffeln, durch die verstärkte Fett-/Talkproduktion im Fell.

  • Wenn man voller Haare ist, sobald ein Labbi an einem vorbeistreift - dann ist nicht das Fell des Labbis schuld, sondern dann hat man die falschen Klamotten an.

    Es gibt Textilien die scheinbar Haare und auch Staubfusseln quasi magnetisch anziehen.
    Es gibt aber auch Textilien an denen nix haften bleibt.
    Und gegen die Haare in der Wohnung hilft regelmässig staubsaugen, glatte pflegeleichte Böden und Leder- statt Polstermöbel.

    Oder eine gewisse Gelassenheit :hust:
    Mensch muss halt lernen Prioritäten zu setzen.

  • Ich habe einen Havaneser und der haart definitiv nicht, weil er keine Unterwolle und keinen jahreszeitlich bedingten Fellwechsel hat. Es ist halt ein sehr kleiner Hund, und so wie ich das rauslesen konnte, wollt ihr lieber was Größeres.
    Googel doch mal nach dem Tibet Terrier. Ich glaub, die haaren auch nicht so übermäßig stark.

    Ich kann dich übrigens verstehen. Einen Labrodor könnt ich mir niemals nie vorstellen. Mich würde diese Haarerei wahnsinnig machen. Wenn meine Freundin mit ihrer Labidame bei mir ist, muss ich anschließend einen Großputz veranstalten. Da ist wirklich alles eingehaart, egal ob Boden, Kleidung, Couch. Damit könnt ich nicht leben, das geb ich ehrlich zu, darum hab ich bei der Rassewahl auch wert auf einen wenig bis nicht haarenden Hund gelegt.

    Das mit dem Geruch hat nach meiner Erfahrung übrigens viel mit der Hochwertigkeit/Verträglichkeit der Ernährung zu tun. Die Hunde, die Billigmist aus dem Supermarkt bekommen, riechen viel strengen und stinken teilweise wie Hulle. Gebarfte oder hochwertig ernährte Hund riechen dagegen recht neutral.

  • Ach ja, ich wollte noch anmerken, dass ein Hund nur lieb, nett, kinderlieb und ruhig ist, wenn er gut erzogen und ausgelastet ist. Das ist bei einem Hund ne Menge Arbeit, egal welche Rasse.
    Und ich finde, dass auch WOhnungshunde zumindest riechen können...die Hunde eines Kollegen, die mit Billig-Futter ernährt werden, riechen schon intensiver als Belli...und die Pupse erst :hust:

  • Ich habe da auch mal eine kurze Zwischenfrage, ich hoffe das ist okay.

    Ich wollte fragen, ob ihr euch weniger arbeit vorgestellt habt (mit eurem Welpen) und an welche Probleme ihr gar nicht gedacht habt.

    Ich habe nämlich große Angst, dass wenn der Welpe da ist einige Probleme auf mich zukommen an die ich nicht gedacht habe.
    Und ich mit dem Welpen völlig überfordert bin.
    :schockiert:

    Lg

  • Hi,

    ich möchte auch noch mal auf die von Euch gewünschten Eigenschaften eingehen:

    ALLE der Eigenschaften sind Erziehungsdinge !

    KEIN Hund ist von Geburt an ein Familienhund, Kinderfreund, sozialverträglich etc. wenn man nicht auf die Aufzucht, die Sozialisierung und vor allem auf die konsequente Erziehung achtet.

    Alles eine Frage der Übung und der Geduld.

    Hier ist es an Euch, ihm das beizubringen.

    Lieben Gruß
    Alexandra, die hier aus dem Bauch raus Corinna voll zustimmt ( flying-paws )

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