Angsthund (aggressiv)- wer ist noch betroffen???
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Hallo,ich habe heir schon viel herrumgelesen und auch einen ANgsthundethread gefunden, jedoch geht es hierbei um Angsthunde, die sich verkkriechen und zurückziehen.
Bei meiner Hündin ist es anders.
Sie hat auch Angst vor Fremden und fremden Stimmen.
Dann wird sofort gekläfft und geknurrt.
Wenn Fremde auf dem Grundstück oder im Haus sind (und ja, sie hat Schiß) aber geht eben drauf los.
D.h. sie rennt hin, knurrt, bellt, springt mit etwas geöffnetem Maul hoch und stuppst den Besuch an.Hat jemand auch so einen Fall????
Klar versuchen wir das zu unterbinden, aber wir wollen ja eigentlich erreichen, dass sie keine angst mehr hat/haben muß.
Hund ist aus dem Tierheim (Fundtier) und Vorgeschichte unbekannt.....
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16. November 2010 um 17:21
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Angsthund (aggressiv)- wer ist noch betroffen??? - Vor einem Moment
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Hallo,
auch meine eigentlich rückwärts gehende Angsthündin hätte in bestimmten Momenten sicherlich "angst-aggressiv" reagiert. Nämlich immer dann, wenn ihre selbst-gefundene Lösung, das Weglaufen, nicht funktioniert hätte.Die Tipps aus dem Angsthund-Thread kannst Du auch für Deine Hündin nutzen - denn bei Angstverhalten geht es in erster Linie darum, dem Hund Alternativen zu seinem "selbsterfundenen" Verhalten zu zeigen. Auch mit einem angstaggressiven Hund kannst Du erst mal am Angstauslöser an sich arbeiten - über Distanz und über Desensibilisierung. Und vor allem darüber, dass er für lange Zeit keine Möglichkeit mehr hat, seine eigene Lösung anzuwenden.
Die erste Maßnahme ist die, dem Hund die Sicherheit zu geben, dass er nicht in Situationen landet, in denen er - noch - überfordert ist.
Du merkst sicher schon - soooo unterschiedlich ist die Arbeit gar nicht.
Ein guter Buchtipp dazu ist "Trau niemals einem Fremden" von Patricia Mc Cornell.LG, Chris
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Wie versucht ihr das denn zu unterbinden?
Mir würd bei dem kurzen Text den du geschrieben hast, nur einfallen dem Hund eine Hausleine anzulegen und dann auf ihren sicheren Platz von den fremden wegführen.
Soviel Unterschied zu einem Hund der sich zurück zieht, wenn er Angst hat oder eben nach vorn geht ist eigentlich nicht.
Der Hund hat in beiden Fällen Stress und weder Schimpfen noch Loben ist in der Situation das richtige.Lieber den Hund erstmal in "Sicherheit" bringen und dann wenn sie ruhig liegen bleibt und einigermaßen entsopannt wirkt dann loben.
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Bei mir und meinem Rüden war es sehr ähnlich. Wir haben ihn vor ca. einen jahr mit 4monaten von einer privat familie bekommen.
Jason war von Anfang an gegenüber fremden menschen ängstlich hat aber nichts gemacht.
Dann vor etwa einem halben Jahr fing er an fremde Menschen anzuknurren und teilweise auch zu schnappen. Aber nur `` bei uns auf dem Grundstück`` sonst nichts z.B beim Tierarzt, Gassigehen usw. passiert nichts.
In den Griff bekommen haben wir das durch Hundeschule und sehr intensives Training zuhause. z.B in dem ich Jason am Anfang an die Leine genommen habe und eine für ihn fremde Freundin von mir, langsam auf ihn zugehen lassen. ( Als Belohnung ein Leckerlie in der Hand wenn er brav ist)
Mittlerweile hat er super Fortschritte gemacht.
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Wir hatten auch so eine Hündin... aber nach ca. 3 Jahren Arbeit haben wir das Problem in den Griff bekommen

Ihr "Angstmenschen" halten wir aber trotzdem von ihr fern, ich glaube so 100%ig verschwindet so eine Angst nie - Hund und Halter können nur lernen richtig damit umzugehen.
So wie es bei euch klingt müsst ihr aber viel mehr die Initiative ergreifen... der Hund sollte eigentlich garnicht die Möglichkeit haben auf die Personen so zuzugehen - ich weiß ja nicht, wie groß euer Hund ist aber ein Dobermann, der an fremden Leuten hochspringt ist nicht so lustig...
Ihr müsst eigentlich dafür sorgen, dass euer Hund sich nicht mehr verantwortlich dafür fühlt sich zu schützen, das ist euer Job
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Hallo,
ja, hatte ich auch.
Heute nach fast drei Jahren ist es so gut wie kein Problem mehr.Du musst früher eingreifen, so wie Buroni schon schrieb. Sie sollte lernen, dass ihr das regelt und das geht nur, wenn ihr auch anwesend seid und das Verhalten direkt unterbindet. Zudem solltet ihr eurem Hund zeigen was ihr stattdessen von ihm erwartet.
Liebe Grüße
Steffi
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