Taube Argentino-Hündin aus dem Tierheim
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Hallo liebe Leute,
ich möchte einfach mal zur allgemeinen "Diskussion" meine Pflegehündin aus dem Tierheim vorstellen..
Also, Dana ist 7 Jahre alt und eine weiße Argentino-Hündin die wie ja so oft leider taub ist. Sie kam mit einem halben Jahr ins Tierheim...und seitdem konnte sie noch nicht vermittelt werden. Mal davon abgesehen dass sie nicht alle Fremden mag, grade vor älteren Männer Angst hat, einen Maulkorb tragen mussund eben taub ist mag sie auch recht viele andere Hunde nicht. Dana ist eher eine unsichere Hündin.
Dank Training hat sie schon große Fortschritte gemacht, letzte Woche hatte ich das absolute beste Erlebnis mit ihr, das sie bei allen Hunden die wir getroffen haben zwar noch sehr unter Spannung stand und stark fixiert hat, aber Sitz gemacht hat und sich nicht wegbewegt hat, keine Attacken gegen die anderen.
Dann leider das unschöne Erlebnis...zwei HH haben ihre ungestümen HUnde nicht mehr zur Ordnung rufen können, beide also voller Schwung Richtung Dana die...oh Wunder...von selbst schon Sitz machte und dort blieb...selbst als die Hunde bei ihr waren, war sie recht friedlich, stand nur kurz auf u. knurrte und setzte sich dann wieder hin..
Tja und dann...gingen die Hunde ihres Weges...und Dana kriegte den Koller, bellte wie verrückt und zog mit aufgestellten Haaren in die Richtung der verschwundenen Hunde..das hab ich in der Form noch nie bei ihr erlebt, die hat sich kaum beruhigt, allerdings habe ich das in abgeschwächter Form schon erlebt dass sie sich scheinbar immer mehr aufregt wenn der Hund dann in die entgegengesetzte Richtung verschwindet.
Was sagt ihr dazu, wie würdet ihr euch in so einem Moment verhalten? Immer im Hinterkopf dass sie taub ist...LG
Sarah -
15. November 2010 um 22:44
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Taube Argentino-Hündin aus dem Tierheim - Vor einem Moment
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Sitzenbleiben zwar eine gute Möglichkeit ist, aber für den Hund unheimlich schwer und er kann sich eben auf den anderen Hund konzentrieren (fixieren).
Für mich ist es leichter den Hund mit Spieli, Leckerli, Rumhüpfen (weiß nicht wie du sonst seine Aufmerksamkeit bekommst?) ablenkst und den Hund auf der abgelegenen Seite vom andern Hund, also du zwischen den beiden Hunden vorbeiführst.
Am besten am Anfang mit großem Abstand üben und am wichtigsten. Zügig weitergehen und wenn sie freudig mitkommt, Leine durchhängen lassen.
Allgemein glaub ich dass ihr einfach die Sicherheit vom HH fehlt, da sie ja so früh ins TH kam. Ich habe bei meinem Hund gemekrt dass gerade das Alter (5-10Monate bzw. noch länger) sehr wichtig war. Wenn er unsicher war, hab ich ihm Sicherheit geboten. In der Form dass ich mich vor ihn stelle und andere Hunde zur Not abblocke.
Hast du denn die Möglichkeit sie mit anderen Hunden freilaufen zu lassen (eingezäuntes Gebiet)?
Denn ich denke auch mal, dass sie das richtige Sozialverhalten einfach erst lernen muss.Ich hatte mal einen Tibet Terrier als Pflegehunde (im Alter von 2.5- 5.5Jahre). Der kannte nichts und er ist frei mit jedem verträglich, nur die Leinenaggression habe ich ihm nie ganz abtrainieren können.
Ich weiß natürlich nicht, wie die Hündin mit andern Hunden sonst verträglich ist?
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Hallo,
habt ihr die Möglichkeit mal ein Vibrationshalsband zu testen?
So habt ihr die Möglichkeit mit ihr Kontakt aufzunehmen, der Hund wird ansprechbar. Ist auch für den Freilauf ganz praktisch. Klar muss man dann auch den Hund darauf konditionieren, aber ich würde es auf jeden Fall versuchen.Es gibt eine Seite im I-Net, die sich mit dem Thema Tauber Hund beschäftigt.
Geb einfach mal die Suchbegriffe Tauber Hund in die Suchmaschine ein, ich denke da wirst Du recht schnell fündig werden.Liebe Grüße
Steffi
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Also ansich klappt die Kontaktaufnahme immer sehr gut, sie hat sehr schnell immer sehr auf mich geachtet, wenn sie grade mal ein wenig abgelenkt ist reicht immer leichtes Zupfen am Geschirr und sie kommt sofort..wenn sie guckt reicht bloßes Winken mit den Fingern und schon kommt sie...
Bei manchen Hunden klappt das vorbeilaufen im zügigen Schritt auch ganz gut, sie ist dann zwar sehr auf Spannung, aber ich achte bewusst darauf die Leine locker zu lassen, aber zügig weiterzugehen..
bei anderen Hunden wiederum aber reicht schon wie aus der ferne zu sehen, dann ist schon jegliche Kontakt aufnahme kaum noch möglich..sie guckt mich mehr, jegliche Ablenkungsversuche klappen nicht, sie ist weder wild auf Leckerlis noch sonstiges hilft dann..deswegen bin ich dazu überzugangen eben erst einmal den Schritt zu üben dass sie meinetwegen die anderen fixiert aber eben nicht mehr drauf losstürmt (das nebenherlaufen im weiten Bogen drumherum klappt auch nur bei manchen Hunden). da hat sie noch am Besten drauf reagiert, sie geht trotz Ablenkung noch ins Sitz, lässt aber eben die anderen Hunde nicht aus den Augen...deswegen übe ich eben erst mal den Schritt Hunde auf Distanz im Sitz zwar Beachtung schenken, aber das Losstümen unterbinden.
Dazu sei gesagt, alles was kleiner ist als sie ist für sie völlig uninteressant, die werden nicht gewürdigt, Hunde mit Dominanter Körpersprache, auch wenn sie nicht knurren oder bellen sind ihr absolutes "Steckenpferd" Frei laufen darf sie nur im eingezäunten Trainingsgelände, wo sie aber auch den Maulkorb aufbehalten muss...dort versteht sie sich eigentlich dann mit anderen Hunden die sie kennt recht gut..aufdringliche Hunde, wie zB ein Dobermann den sie gut kennt aus der Übungsgruppe lassen sie eher verschüchtert wegweichen..
im Freilauf im Tierheim selbst hat es leider mit keinem einzigen Hund geklappt, sie hat ein starkes Revierverhalten, heißt welchen sie draußen im Wald liebt den würde sie am liebsten Fressen beim gemeinsamen Auslauf... -
Hab grad den Thread entdeckt und möchte mich gerne einklinken und ev. austauschen.

Verstehe ich das richtig, dass die Hündin 6,5 Jahre im Tierheim lebte? Wenn ja, dann hat dies ihr Rudelverhalten natürlich stark geprägt.
Wie lange hast Du sie eigentlich schon?Kann es sein, dass taube Hunde von haus aus dominanter sind? Dass sie die Taubheit durch andere Aktionen kompensieren wollen?
Das fixieren kenne ich von Schara auch. Nicht nur das fixieren anderer Hunde, sonder auch auf mich bezogen. Manchmal steht sie still da, mit leicht gesenktem Kopf und starrt mich nur an. Nachdem sie nichts hört kann sie ja nur schauen, habe ich mir dabei immer gedacht.Leinenkontakt mit anderen Hunde ist bei uns auch immer problematisch. Kontakt ohne Leine ist meistens okay.
Wie arbeitet ihr mit Anweisungen? Handsignal? Funktioniert das auch auf Distanz? Wie bringst Du sie dazu wieder zu Dir zu kommen, wenn sie mal weiter weg ist (ohne Leine), oder kannst Du sie gar nicht frei laufen lassen?
Schara ist am 6.12. seit einem halben Jahr bei uns. Mittlerweile klappt es recht gut. Ich kann sie bei uns draussen auf dem Dorf, auf Wiesen und Feldern, mittlerweile sogar durch den Wald, frei laufen lassen. Allerdings habe ich immer einen Brocken Trockenfutter in der Hand, den sie sich zwischendurch abholt. Somit bleibt sie immer greifbar und in der Nähe.
In der Brutzeit, oder wenn frische Gülle gefahren ist laufen wir an der langen Schleppleine, die nur zur Sicherung dient. Ich mache diese bei mir am Gürtel fest und ziehe die Leine einfach hinterher. Den Abstand kennt Schara mittlerweile.
In der Stadt geht es natürlich nur an der Leine, aber abseits der Straßen auf gesicherten Wegen (kein Verkehr, keine Ablenkung) kann sie auch frei laufen. Wohlgemerkt immer mit dem Futter in der Hand.

Schara läuft auch super gut am Rad. Das zieht sie auch mal auf gerader Strecke und hat dabei eine gute Kondition.
Wie geht es bei Euch weiter? Was ist Euer angestrebtes Ziel?
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Hallo, hatte leider die letzte Zeit so wenig Zeit zum Schreiben..:)
aber hier mal endlich die Antwort..:)
Also Dana lebt leider immernoch im Tierheim, ich bin da Gassigängerin...
gestartet habe ich damit dass ich direkt drei Wochen jeden Tag mit ihr raus bin...
als Tierheimhund darf sie leider gar nicht von der Leine im Gelände, aber wir haben einen Trainingsplatz wo sie frei laufen darf...ergebnis ist dann dass sie von alleine an einem "klebt" da sie eher unsicher ist was fremdem angeht,hat sie sich einmal gelöst sucht sie aber immer den Blickkontakt und achtet wo man ist. Beigebracht bekommt sie alles über positive Konditionierung, also sie hat eben gelernt das Daumen hoch Leckerchen gibt, steht also für Lob usw...sie macht sehr gut mit, ist zwar nicht allzu Leckerchenfixiert aber wenn sie einen Menschen kennt sehr bezogen.. hat alle Handzeichen gelernt für Fuß, Komm, Bleib, Platz, Sitz, Nein...
Dass das Tierheimleben das Rudelverhalten sehr beeinflusst hat ist natürlich klar, sie hat sehr schnell nicht mehr dieses ausleben dürfen. Dazu kommt aber eher noch das sehr stark ausgebildete Territorialverhalten...denn eigentlich scheint sie als Welpe gut sozialisiert zu sein, nur ist das eher "Zufall", eben sehr abhängig von Situation und Körpersprache des anderen Hundes...die Taubheit hat damit weniger zu tun, da Hunde ja eigentlich nun mal sehr über Mimik und Körpersprache verständigen, dadurch hat sie ja also eigentlich kein Handycap. ich glaube eben das man grade diesen Hunde sehr serh viel Sicherheit geben muss weil sie eben schon gewisse Einschränkungen haben.
was ich nicht genau weiß...wie bringt man einem tauben Hund ein Nein bei...wenn doch grade eben in diesen Situtionen die ein Nein erfordern bzw doch selbst beim Üben man kaum die Aufmerksamkeit in so einem Moment hat...wie kann man das Zeichen trainieren, hast du da Erfahrung? -
Das Kommando Nein kennt Schara von allen am besten.
Das gebe ich mit solch einer Dynamik und schreie Nein förmlich heraus, dass sie es wie auch immer "hört". Meine ganze Körpersprache schreit da Nein.
Ansonsten, wenn sie z.B. noch ein Leckerlie will und ich hab keins mehr, winke ich einfach mit der flachen Hand hin und her.
Für ein Aus winke ich mit beiden flachen Händen über Kreuz hin und her. Meistens bei mir vorm Körper.Das ist aber traurig, dass bisher niemand die Hündin wollte.
Wir haben uns damals ganz schnell für Schara entschieden. Die Taubheit war kein Kriterium.
Ich habe das Gefühl dass ein tauber Hund menschenbezogener ist, bzw. eine besonders intensive Bindung aufbaut. Voraussetzung finde ich jedoch, dass so ein Hund immer "dabei" sein kann.
Bei mir passiert ihr nichts und ich höre für sie mit.Ich würde mich sofort wieder für einen tauben Hund entscheiden. Ist was ganz besonderes.
Wir sind heute früh wieder in der Stadt, allerdings in sicherem Gelände am Lech, ohne Leine gelaufen. Erst springt sie etwas rum, vor allem jetzt mit dem frischen Schnee und dann bleibt sie soweit in meiner Nähe, dass ich sie sofort parat habe, wenn was sein sollte.
In der Nähe unseres Wohnhauses rennt sie bei Gassigängen etwas weiter weg, weil sie sich auskennt und weiss wo sie hin muss. Aber eigentlich schaut sie viel nach mir und mittlerweile ist auch durch den Wald ohne Leine kein Problem mehr. Sie hat große Angst mich zu verlieren. Wenn sie mal zu weit weg rennt und ich mich verstecke kommt sie panisch angerannt. Da hat sie einen total ängstlichen Blick drauf. Darf ich gar nicht oft machen.
Ich habe ihr den engen Kontakt beim Freilaufen einfach dadurch beigebracht indem ich immer Trockenfutter in der Hand habe. Jedesmal wenn sie herkommt kann sie sich eines abholen. Muss man halt weniger füttern.
edit:
hab grad mal gegoogelt wie der Argentino überhaupt ausschaut. Das ist ja eine Argentinische Dogge. Also sehr groß und massig. Ist Dein Schützling auch weiss? Wie groß ist sie denn? Hast Du nicht mal ein Foto? -
Das nenn ich jung und verwirrt, eigentlich meinte ich ich hab hierzu schon gewortet...aber so ist es..:)) keine Ahnung..:))
also, hier ist erst mal der Link von meiner Süßen aus dem Tierheim...
http://www.muelheim-ruhr.de/cms/hunde_anlage_ii.htmlja, es ist wirklich traurig dass sie noch kein schönes Zuhause bekommen hat..sie ist wirklich nicht ganz unproblematisch, aber sie ist so lerneifrig, mit etwas Mühe wüdre man das noch verbesssern können..
Ich denke bei den tauben Hunden ist es auch so..du stehst in einer Gruppe von Griechen, EINER spricht ein wenig Deutsch...hälst dich nicht automatisch an den?:) so ist es bei den Hunden auch, sie MÖCHTEN ja eigentlich mit uns kommunizieren, und merken sie man lässt sich darauf ein, weiß mit der Taubheit umzugehen..sind sie soo dankbar... -
Oh schön. So groß ist sie gar nicht, na ja schon groß, aber nicht doggenmäßig. Müsste doch vermittelbar sein. Oder schaut sie zu sehr einem Listenhund ähnlich? Gehört sie zu der Kategorie?
Sie ist ja auch von Geburt an taub, oder? Dann kennt sie es nicht anders und kann damit umgehen. Sie kann die reaktionen der anderen Tiere und Menschen schon einschätzen. Hunde kommunizieren ja nicht nur übers bellen oder knurren. -
Ne, so groß ist sie wirklich nicht..aber leider gehört sie eben zu den Listenhunden, bei uns in der Stadt zahlt man für Listenhunde bald 800 Euro STeuern! Ich darf da gar nicht dran denken, jetzt kommen schon regelmäßig neue Kampfschmuser ins Tierheim, wird dann noch merh..und die die drin sitzen werden eben auch kaum vermittelt..
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