Hund schnappt in bett nach mir!
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War gerade mit ihr spazieren, sie ist wie immer, keinerlei aggression gegen mich. Sie war wie immer. Meint ihr ich soll gleich zur tierklink fahren und nicht zum TA?
Hat jemand erfahrung mit hirnmetastasen und demenz?
Achja noch eine frage: Wenn sich der hund zu einem schnapper entwickelt und der Mensch "schuld" an seinem Verhalten ist, beginnt es doch mit kleinen schritten oder irre ich mich jetzt. Ich meine zuerst dreht der hund den kopf weg, dann hebt er die lefze, dann knurrt er und zum schluss schnappt er in die luft und wenn es dann nicht reicht beisst er zu. Und wenn der hund jetzt "aggressiv" wäre würde er doch jetzt auch "agrressiv" auf mich reagieren? Ich meine, dann würde er auch in anderen bereichen im leben "aggressiv" werden?

Ich komm immer noch nicht mit dem gedanken weg, dass ich was übersehen habe in ihrem Verhalten und nicht früh genug eingegriffen habe und es nichts körperliches gewesen ist.

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15. November 2010 um 13:34
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Hund schnappt in bett nach mir! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Die kleinen Schritte im Vorfeld hängen sehr vom früheren Umgang mit dem Hund ab - es gibt ja leider genug Leute, die den Hunden ein warnendes Knurren abgewöhnen und sich und dem Hund somit die Kommunikation versauen.
Natürlich können auch Demenz und auftretende Schwächen in den Sinneswahrnehmungen schuld sein - aber da schleicht sich "merkwürdiges" Verhalten i. d. R. ein und tritt nicht so mit einem Schlag auf.
Ich persönlich würde gleich die TK nehmen - da sind Laborwerte oft schneller da, die Diagnostik-Möglichkeiten sind besser und oft können sich da mehrere TÄ austauschen, was auch sehr hilfreich sein kann.
LG, Chris
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So...
Bin geradae vom TA gekommen.
Blutwerte sind super und sie glaubt nicht, dass sie schmerzen hat (bekommt jetzt schon sehr starkes schmerzmittel) oder dement ist.
Sie hat leider den verdacht bzw glaubt, dass sie hirnmetastasen hat.
Sie schickt uns jetzt zur Tierklinik hollabrunn um ein MRT zu machen und dann wird noch eine Gehirnflüssigkeitstest gemacht. Leider wird sie bei der MRT in vollnarkose gelegt (hab echt angst, dass sie nicht mehr auf wacht)Wenn es Hirnmetastasen sein sollten meinte sie, dass ich sie nicht mehr aufwachen lassen sollte.:(
Wenn es hoffentlich keine hrinmetastasen sein sollten, werde ich mir dann schnell einen guten Hundetrainer nach hause holen.
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Ich wünsche dir viel viel Kraft für den Gang zur Klinik, egal was kommen möge!
Es ist toll wie du dich um die Hündin kümmerst und dass du sie zu dir geholt hast, trotz Krankheiten und Alter , Respekt!
Ich drücke euch alle meine Daumen und berichte mal wie es gelaufen ist!
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Das ist ein schwerer Gang für Dich - aber unbedingt nötig.
Ich drück alle Daumen, die ich hab, dass es doch keine Metastasen sind.
Ich wünsch Dir die Stärke, die Kraft, die Entschlossenheit und die Liebe zu Deiner Maus, die nötig sind, um das Richtige zu tun.
Ach Mensch.
LG, Chris
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Hallo

Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt. Stehen Dir im Gedanken bei diesem schweren Gang bei .
aufmunternde Grüße
Katja
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hallo
bin jetzt gerade von der Tierkllinik gekommen.
Erstmal vielen dank für die netten antworten!
Hab heute nicht nur mrt sondern auch ct machen lassen. Der Chef TA meinte, als ich ihm die röntgen bilder von der lunge meines hundes gezeit habe, dass wir falls nichts im gehirn zu sehen ist unbedingt eine CT machen sollten um rauszufinden ob es überhaupt ein lungenmetastase ist. Er meinte man könnte aus röntgen bilder nicht genau erkennen ob es sich um eine lungenmetastase handelt oder nicht. Ich muss sagen, es ist laut TA sehr selten, dass es nur eine Metastase (sie ist ungefähr so groß wie ihr linker lungenflügel) ist und nicht mehrere. Nach der kurzen besprechung blieb meine süsse auch dort.
Nach gefühlten ewigkeit, waren insgeamt wohl 5 Stunden, hab ich wieder meinen hund in die arme schließen können. Sie war ein bisschen wackelig auf den beinen, aber sonst sehr fit. Dann gabs gleich die große besprechung. Sie hat KEINE hirnmetastasen!!!!!! Das einzige was ihm aufgefallen ist, dass sie eine kleine veränderung auf der milz hat und das der wirklich riesige lungenkazinom aufs zwergfeld von ihr drückt. Er hat dann noch zusätzlich eine biopsi von der lungenkarzinom gemacht um 100 % zu sein ob es wirklich eines ist oder nur ein abzess. Achja er hat noch gemeint, es könnte sein, dass sie aufgrund der schmerzen, die der lungenkarzinom aufs zwergfeld verursacht hat, sie deshalb geschnappt hat.
So jetzt bin ich natürlich überglücklich, aber frage mich auch gleich wie ich das "problem" im griff bekommen. Im bett wird sie sicher nicht mehr bei mir schlafen.
Ich überlege jetzt die ganze zeit ob ich mir jetzt mal einfach einen trainer ins haus hole? Nur wie soll er mit uns trainieren, laut Hundetraineren (bei ihr habe ich den Hundeführschein gemacht) hat meine hund zu mir eine super bindung und da war sie erst ein Monat bei mir. Sie zeigt sich bis auf die viermal in keinster weise aggressive gegenüber mir. Sie hat eine super körpersprache usw.
Meint ihr es ist besser wenn der Trainer nach hause kommt oder ob ich einen hundeplatz gehe?
Achja der TA meinte noch zu mir ich soll mir überlegen ob ich nicht, den ganzen linken lungenflüger (lungenkarzinom) nicht weg operieren lasse.
Würdet ihr den lungeflügel weg operieren lassen?
So das wars mal von mir, müde aber überglücklich
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Hallo,
erst mal freu ich mich mit, dass es keine Hirnmetastasen sind.Schmerzen sind zwar auch nicht schön als Ursache, aber da kann man wenigstens was gegen machen.
Die Frage, ob ich einen Lungenflügel, der durch ein Karzinom voll "belegt" ist, komplett entfernen lassen würde, beantworte ich mit einem klaren ja - vorausgesetzt, es ist dem Hund aufgrund seines Allgemeinzustandes gegenüber zu verantworten.
Der betroffene Lungenflügel ist eh funktionslos, das heisst, Deine Maus schnauft eh nur auf halber Kraft voraus - etwas, wo man/hund aber mit zurecht kommen kann, Marathons lauft Ihr zwei ja sicher nicht.
Der Vorteil ist - die Schmerzen, die Raumforderung und die Gefahr einer Infiltration - wieder sehr schmerzhaft - in andere Organe können durch die OP wegfallen und somit die Lebensqualität erheblich verbessern.Was ich unbedingt zusätlich zu allen tierärztlichen Maßnahmen machen würde - mich mit dem Thema Fütterung bei Krebs auseinander setzen und einen wirklich guten THP zu Rate ziehen.
Trainer - wenn dann nach Hause. Wobei ich da zunächst eine angemessene Schmerztherapie für vorrangiger halten würde.
LG, Chris
Edit: DasAennchen hat ja auch gerade einen krebskranken Hund und sich sehr intensiv mit der Fütterung bei Krebs beschäftigt, schau mal:
https://www.dogforum.de/ftopic121664.html -
Danke für die antwort!
Der Lungenmetastase füllt einfach mit seiner größe fast die ganze lunge aus. (ist größer als ein Tennisball) Mein Haustierarzt hat gemeint es sei sehr selten, dass die lunge nur einen hat. Normalerweise sind sie klein und viele.
Ich bin am hin und her schwenken. Mein Haustierärztin der ich eigentlich sehr vertraue hat mir davon abgeraten, da sie meint es bringt nichts mehr, da ihr mamatumor schon im ganzen körper gestreut hat. Der Klinik Arzt meint es anders.
Und bei den schmerzen bin ich mir auch nicht sicher ob sie welche hat. Sie bekommt schon sehr starke schmerzmitteln und meine HausTA meinte sie dürfte keine schmerzen haben.
Mein hund schaut auch überhaupt nicht aus, als hätte sie schmerzen . SIe wird ja nicht mal für 12 jahre gehalten, sondern immer 3-4 jährig.

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Ich freue mich riesig, dass die alte Lady keinen Hirn-Metastasen hat - auch wenn die verbleibende Krebserkrankung natürlich auch sehr schlimm ist.
Überleg mal, das Problem mit ihrem Lungenflügel die Metastasen des Mamatumors ... auch wenn die alte Dame gut auf Schmerzmittel eingestellt ist, wird da ab und an was durchkommen und ich kann gut verstehen, dass man dann ein bisschen unleidlich wird. Wenn sie allgemeines Aggressionspotential hätte, wäre das höchstwahrscheinlich auch nicht so plötzlich aufgetaucht sondern hätte sich schleichend etabliert - mal ausgehend davon, dass man seinem Hund nicht die Hälfte seiner Kommunikationsmittel abtrainiert hat.
:-)Habt ihr denn darüber gesprochen, wie ihr die Schmerzen reduzieren könnt? Gibt es noch weitere Möglichkeiten ihr das Leben etwas angenehmer zu gestalten?
Ich würde noch einmal mit dem Tierarzt der Tierklinik sprechen und ihm erklären, dass es nicht um das längst-mögliche sondern um das best-mögliche Leben für den Hund geht - und wie das am Besten erreicht werden kann. Ich würde die OP vermutlich machen lassen, sofern die alte Lady ansonsten gesundheitlich stabil ist und davon Lebensqualität gewinnen kann. Wenn der Gesundheitszustand auch insgesamt eher bedenklich ist, würde ich ihr die Belastung nicht zumuten wollen.
Ich drück Euch.
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