Aggresion, Angst oder Freude??

  • Zitat

    Als das alles anfing (fragt mich nicht mehr wann) mit dem Knurren, haben wir Neo noch freundlich zu uns gerufen und ihn gestreichelt. Beim streicheln hat er zwar nicht aufgehört zu knurren, aber es war nicht mehr so intensiv, es klang eher wie ein grummeln.
    Kann es vielleicht sein, dass wir ihm unabsichtlich beigebracht haben:
    Knurren = Streicheleinheit??

    Hmm, ist schwierig, das zu beurteilen, wie dem auch sei:
    Es herrscht bei eurem Hund euch gegenüber eine große Unsicherheit, dieses bringt er durch Knurren zum Ausdruck.
    Wie schon geschrieben: Ihr habt einen tollen Hund - er warnt noch.

    Handfütterung (aber bitte zieht noch einen Trainer hinzu):
    Nicht aus dem Napf!
    Futter in die flache Hand legen, Hund freundlich rufen, der Fütternde dreht den Kopf zur Seite, hockt sich hin, seitlich zum Hund, streckt die Hand aus und der Hund frisst aus der Hand, den Hund (wie heißt er überhaupt?) nicht dabei ansehen.

  • Ich fände es aber auch ganz wichtig dass der Hund mal ordentlich durchgecheckt wird.
    Augen, Gelenke, Rücken.

    Wenn ihr tolle Lektüre sucht für den ängstlichen Hund, Nicole Wildes Buch über ängstliche Hunde ist spitze.
    (nein, ich bekomme keine Prozente von Amazon :D )

  • Hallo,
    zum Thema will ich gar nicht groß mitsempfen - da hast Du in "die schweizer" schon Deinen perfekten Ansprechpartner.

    Aber zwei Sachen will ich trotzdem loswerden - einmal, dass ich es toll finde, dass Du Verantwortung für Euren Hund übernimmst und obwohl Du sicher beim Lesen manches Mal schwer schlucken musstest, so offen mit der konstruktiven (!) Kritik umgehst.

    Und zum anderen - auch wenn Deine männlichen Angehörigen nicht mitziehen sollten (vielleicht hilft es ja, wenn Du die schweizers Beiträge ausdruckst und auf dem Tisch liegen läßt...), kannst Du für DICH und den Hund Euer Verhältnis dennoch sehr verbessern und es ihm leichter machen.

    LG, und viel Erfolg,
    Chris

  • Was ich noch vergessen habe:

    Sollte der Hund wieder knurren, signalisiert ihm, dass ihr verstanden habt:
    Nehmt den "Druck" (er wird unwillkürlich sein) heraus, indem ihr euch zurückzieht.
    Auch hier den Kopf abwenden, Blickkontakt abbrechen, mindestens zwei Schritte zurückgehen und wendet euch anderen Dingen zu.
    Eigentlich müsste er dann mit dem Geknurre aufhören.

    Das hat nichts mit einem verlorenem "Machtkampf", sondern mit verstandener Hundesprache zu tun, denn ihr müsst ihm in so einer Situation zeigen:
    "Hey, alles klar, ich verstehe dich und lasse dich in Ruhe, ich bedrohe dich nicht und will dir nix Böses."

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