Aggresion, Angst oder Freude??
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Es wäre noch interessant zu wissen, wo ihr euern Hund her habt. Habt ihr ihn bereits als Welpen bekommen oder erst als erwachsenen Hund durch Privatvermittlung oder aus einem Tierheim? Das würde nämlich eventuell dabei helfen heraus zu finden, warum der Hund diese Angst hat? Meine 3-jährige Hündin, die ich vor ein paar Monaten aus dem Tierheim geholt habe, zeigt auch älteren großen Männern mit schwarzer Kleidung gegenüber etwas Angst. Sie versucht dann immer auszuweichen. Vor meinem Freund, der jedoch auch sehr groß ist, hat sie keine Angst, hatte sie auch von Anfang an nicht. Da es bei ihr nur bei manchen Männern ist, jedoch bisher noch bei keiner Frau, können wir nur Vermutungen anstellen, was bei ihr dir Ursache ist. Da sie aus Ungarn hierher gekommen ist und die letzten zwei Jahre in einer Familie gelebt hat, nehmen wir an, dass sie irgendwann mal schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat, aber ob das nun in der Familie oder noch in Ungarn war, wissen wir natürlich nicht. Du hast ja geschrieben, dass euer Hund besonders abends wenn mal Besuch zum Essen da ist, dieses Verhalten zeigt, vielleicht ist ihm ja dann einfach der ganze Drubel zu viel und er sucht Schutz bei euch. Und dadurch, dass ihr alle am Tisch sitzt, will er in eurer Nähe sein und legt sich unter den Tisch, wo er dennoch geschützt ist. Ich weiß auch nicht, warum man dem Hund diesen Platz nicht gewähren sollte??? Dort stört er doch niemanden, wenn er ganz ruhig liegt und bettelt nicht.
Meinen Vorschreibern kann ich mich, was die veralteten Methoden angeht nur anschließen. -
12. November 2010 um 07:21
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Aggresion, Angst oder Freude?? - Vor einem Moment
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Unter dem Tisch sollen Hunde nicht liegen weil es eventuell durch runtergefallene Lebensmittel zu Futteraggression gegen andere anwesende Hunde oder gegen den Halter kommen kann.
Hat ein Hund damit keine Probleme, kann man ihn auch unter dem Tisch liegen lassen.

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Zaphod:
Sie reagiern unterschiedlich.
Mein Bruder zum beispiel reagiert mit totaler verachtung.
Mein Vater immer mal anders. Mal ignoriert er ihn, aber ab und zu platzt ihm der kragen wenn er mal wieder knurrt und macht dann auf "Alpha".
Er macht sich groß vor ihm, gibt ihm anweisung auf seinen Platz zu gehen. Selten, aber schon vorgekommen, versucht er ihn auf den Rücken zu werfen.Wir haben den Hund mit 8 oder 9 Wochen geholt. Von einer Züchterin.
http://velkysvycarskysalasnickypes.cz/index.htm
Das ist die Adresse. Ist eine Tschechische zucht, wir kommen von dort aus der nähe.Ich denke aber nicht, dass es komunikations Probleme auf Grund von Tschechisch - Deutsch Deutsch - Tschechisch sind

Bentley:
Habe das schon mitbekommen, danke.

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Ihr seid alle so schnell.

spoty590:
Entschuldige, dann habe ich das vielleicht falsch ausgedrückt. Wenn Besuch kommt, beispielsweise zum Essen, ist er der bravste Hund der Welt! Dann knurrt er auch nicht. Besuch und Frauen werden von ihm in jeglicher Form freundlich begrüßt.Nur wenn es mal Abend ist und ich (ich spreche jetzt mal nur über mich) mir etwas zu trinken holen möchte, knurrt er schon sobald ich die Küche betrete. Nicht immer, aber sehr sehr oft.
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Hallo,
dir wird nichs anderes übrig bleiben, als die männlichen Personen zu überzeugen, dass ihr einen Hundetrainer benötigt.
Eine Adresse hast du bereits bekommen und gute Trainer kommen ins Haus und sehen sich das Verhalten des Hundes euch gegenüber dort an, denn da liegt schließlich das Problem.
Zum "Alphastatus" eines Hundes wurde nun schon viel gesagt...
Leider seid ihr da falsch informiert.
Letztendlich kann genau diese "Machtdemonstration" eurerseits zu großen Unsicherheiten eines Hundes führen und so wie du die Situation beschreibst, ist euer Schweizer sehr verunsichert!!!ZitatEs sind Frauen oder Gäste. Diese werden herzlichst begrüßt.
Was machen diese denn anders?

Ich habe auch einen GS, der ganz schnell zu Unsicherheiten neigt, ich habe noch keinen Hund erlebt, der so extrem beschwichigt.
Das bedeutet, dass man sehr viel Einfühlungsvermögen in der Kommunikation benötigt.
1. In der Sprache und Verständigung mit ihm.
2. Den Hund lesen zu können!!!ZitatMal ignoriert er ihn, aber ab und zu platzt ihm der kragen wenn er mal wieder knurrt und macht dann auf "Alpha".
Er macht sich groß vor ihm, gibt ihm anweisung auf seinen Platz zu gehen. Selten, aber schon vorgekommen, versucht er ihn auf den Rücken zu werfen.So, nun wissen wir, warum euer Hund so ist!
Das ist ein dermaßen contraproduktives, falsches Handeln/Bestrafen!!!
Es ist vertrauensbrechend und bei solchen Maßnahmen muss man mit entsprechender Gegenaggression des Hundes rechnen.
Durch solche Maßnahmen habt ihr das Problem verschlimmert, darum zeigt er gegenüber Frauen und Gästen das Knurren nicht, weil diese nie mit dem Hund so umgingen.
Sich vor einen Hund groß zu machen, ist der totale Schwachsinn - ihr bedoht ihn damit!
Auf den Rücken werfen ist eine Aggression, ein Angriff, den der Hund als solches ansieht und auch nichts anderes darunter verseht.Nun vertraut er den männlichen Personen nicht mehr, will sich diese durch Knurren (Angst/Unsicherheit) vom Hals halten.
Mithilfe eines Trainers muss dieses Vertrauen, was massiv gebrochen wurde, wieder aufgebaut werden.
Ein Hund wird nicht aggressiv geboren, sondern zu dem gemacht, was er nun ist.
Schade, schade - ich kenne die GS nur als äußerst sensible Hunde, abgesehen davon, hat kein Hund der Welt so eine Maßregelung und Bedrohung verdient, aber da ich selber einen GS habe, weiß ich, was ihr in ihm zerstört habt. :/Gruß
Leo -
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OK, aus der Entfernung würde ich dir erstmal raten deinem Vater klarzumachen dass sein Verhalten nicht richtig ist und massiv dazu beiträgt den Hund zu verunsichern.
Verachtung und Kragen platzen trägt genau wie auf den Rücken drehen nicht dazu bei Vertrauen zum Menschen zu haben, sondern verunsichert total.
Der Hund weiß überhaupt nicht woran er ist.
Aus irgendeinem Grund den ihr noch rausfinden müsst, ist euer Hund ängstlich.
Das kann 100 verschiedene Gründe haben. Angefangen von Charakterlich fehlerhaften Eltern, über mangelnde Sozialisierung bis zu einem massiv verstörendem Ereignis bei euch. Er weiß sich nicht anders zu helfen und reagiert eben so.
Ihn für das Knurren zubestrafen wird früher oder später zur Folge haben, dass der Hund garnicht mehr knurrt, sondern gleich zubeisst.Das Wichtigste ist für euch, einen Trainer zu finden der nichts von Dominanzgehabe und Alfastatus hält und auch nicht die harte Schiene fährt, sondern den Hund z.B. Clickert und positiv belohnt.
Ihr müsst lernen eure Fehler zu sehen und seine Körpersprachen zu lesen.
Ich empfehle euch neben dem Trainer dringendst das Buch "Aggression bei Hunden" vovn Renate Jones. -
PS:
Glücklich könnt ihr euch schätzen, dass der Hund noch nicht zugebissen hat - mein GS hätte es bei so einem Umgang längst erledigt...
Seid froh, dass er noch durch Knurren warnt, dass ihr euch nicht nähern sollt - etwas anderes will er euch gar nicht mitteilen.
Mein Entlebucher würde nur noch ängstlich in der Ecke liegen und sich verziehen... -
Und wo wir gerade bei Büchern sind, "Die Welt in seinem Kopf" ist für mich auch noch eine Pflichtlektüre für jeden Hundehalter.

Ihr könnt es schaffen dem Hund das Vertrauen wenigstens größtenteils wiederzugeben, ihr müsst nur alle zusammenhalten und gemeinsam daran arbeiten.
Wenn auch nur 1 eine andere Schiene fährt, könnt ihr das vergessen.
Hunde sind sehr sensible Wesen, leider neigen gerade Männer häufig dazu zu denken dass der Hund ihnen ihren Status im Haus streitig machen will. :/ -
Leo:
Uff, das sitzt jetzt erstmal. :|
Ich will mich jetzt auch nicht rechtfertigen, dass wir was falsch machen ist mir wohl bewusst. Sonst hätte ich mich nicht hier an das Forum gewendet.
Aber ich habe dann noch eine andere Frage an dich:
Wenn wir im Urlaub sind, beispielsweise waren wir in Norwergen in einer Hütte die nicht sehr groß war (2. "Schlafzimmer", eine Küche und eine Ecke zum sitzen) hat er nie ein solches Verhalten gezeigt. Auch Abends nicht. Man konnte gemütlich sitzten, sich nachts etwas zu trinken holen. Er hat nie geknurrt. Das ist etwas, was mir nicht in den Kopf geht.
Sobald wir aber nach Hause kamen, die gleiche Nacht knurrt er wieder.Mit freundlichen Gruß
Martin
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Auch wenn ich nicht Leo bin, vermutlich seid ihr im Urlaub anders.
Das kann euer Verhalten, eure Körpersprache usw sein.Ausserdem wird der Hund die schlechten Erfahrungen zuhause gemacht haben, der Urlaub ist, selbst wenn es jedes Jahr in die gleiche Hütte geht nicht sein Zuhause.
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