Aussie Welpe läßt sich nicht abrufen
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Ganz wichtig. Schleppleine nur mit gut sitzendem Geschirr. Wenn er an der Schleppe Hundekontakt hat, darauf achten, dass die Schleppleine nicht reibt. Am angenehmsten sind Leder oder Biothane grippy.
Ist er in einer Huschu, wo viel gespielt wird?
Vielleicht solltet ihr euch eine Huschu suchen, wo der Schwerpunkt mehr auf Begegnungen mit Hunden und Weiterlaufen und bissi Training und kaum Spiel ist.
Schaut er euch denn nochmal an, bevor er los flitzt? Oder düst er einfach ab?
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21. November 2010 um 16:28
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Aussie Welpe läßt sich nicht abrufen - Vor einem Moment
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Zitat
So war mein Aussie als Welpe auch. Das hat sich mit zunehmendem Alter ganz von alleine gegeben. Er hatte (je älter er wurde, desto öfter) die Erfahrung gemacht, daß nicht alle Hunde so begeistert auf seine Aufforderungen zum Spiel reagierten. Seit einem Jahr (mittlerweile ist er zwei Jahre alt) bleibt er stehen und zeigt durch seine Haltung sich nähernde Hunde an. Da reicht dann auch auf 50 Meter das Kommando 'Warten', bis ich ruhigen Schrittes bei ihm angekommen bin und ihn bei Fuß oder an die Leine nehme.
Hallo,
das ist schön, dass es bei Dir so funktioniert hat. Ich würde dem Themenstarter aber nicht gerne den Eindruck vermitteln wollen, dass sie hier nur auf das Alter des Hundes warten soll, weil sich damit die Probleme von allein "in Luft auflösen".
Dieser Schuß kann mitunter mächtig nach hinten losgehen, z.Bsp. wenn dein Hund eine Negativerfahrung gemacht hat und diese dummerweise falsch verknüpft und fortan aggressiv reagiert.
Das dein Hund auf dich wartet ist wunderbar aber es könnte auch darauf hinauslaufen, dass der Hund sich künftig jedesmal aufführt, wenn er auf Artgenossen trifft.
Von daher würde ich den Hund an der SL sichern, damit das "Durchbrennen" schonmal verhindert wird. Das wäre Punkt 1. Zum anderen scheint mir das Abbruchsignal entweder gar nicht zu existieren bzw. ist es bereits verschlissen. Wenn ich meinen Hund x-mal rufen muss ehe er kommt, dann ist das Signal im Grunde nach unbrauchbar geworden. Der Hund hat gelernt: "Lass den Ollen mal rufen, ich komm ja gleich, aber erstmal mach ich hier fertig!"
Ich würde ein komplett neues Signal aufbauen und da tendiere ich immer wieder gerne zu der Pfeife. Diese ist und bleibt einfach neutral, ob ich da feste reinpuste oder weniger feste.....was kommt ist einfach nur der Pfiff. Dieser klingt weder böse noch aggressiv und auch nicht freundlich - halt einfach neutral.
Sofern der Hund die Pfeife also noch nicht kennt: Name des Hundes - Pfiff - Lecker. Dadurch lernt der Hund recht schnell, dass der Pfiff positiv belegt ist, weils ja Leckerchen gibt. Hat er das einmal kapiert, kann man damit beginnen, die Distanz aufzubauen.
Wichtig hierbei ist es jedoch, dass man sich nicht dazu verleiten lässt, dem Hund mehrmals anzupfeifen bis er endlich kommt. Denn sonst ist die Pfeife binnen kürzester Zeit nicht mehr brauchbar. Reagiert der Hund also nicht auf die Pfeife, würde ich umdrehen und in die andere Richtung verschwinden OHNE weitere Pfiffe abzugeben!
Auch wenn der Hund so wie der TS schreibt, daran scheinbar keine Notiz nimmt, bin ich der Meinung, dass der Hund das sehrwohl mitbekommt und dass es ihm auch nicht egal ist. Spätestens wenn Herrchen/Frauchen ausser Sichtweite verschwinden, sollte es dem Hund unwohl in seiner Haut werden und wird die Suche nach seinen Leuten aufnehmen.
Ich würde auf alle Fälle daran arbeiten, denn auch wenn der Hund "erst" 4,5 Monate alt ist, sollte er schon wissen, wo er hingehört und vor allem sollte er einem grundlegenden Befehl wie "Komm" oder "Hier" schon Folge leisten können.
Jaja...die Sache mit den Aussies.....ich hab mir das auch schon öfters anhören dürfen, wenn mein Hund seine Aufgabe mal wieder gut gemacht hat. Dann hiess es oft: "ist ja klar dass deiner das so gut kann...ist ja auch ein Aussie!"
Ich antworte dann immer: "aber ja doch, der konnte auch gleich am 1. Tag das Beinchen heben!"
Es gibt Menschen die glauben tatsächlich, dass Aussies oder Borders fix und fertig aus der Mutter flutschen, am besten schon gleich angeleint.
Also, geh das Problem an und warte nicht darauf, dass es von selbst verschwindet, denn das geschieht in den wenigsten Fällen. Finde eine Beschäftigung, die deinem Hund wichtiger ist, als zu einem anderen Hund hinzurennen. Wenn nötig, mach dich zum Affen - wenns hilft rehabilitiert es deine Darbietung ;-)
Das wird schon.
Lg
Volker -
@windi
fleißig gearbeitet haben wir zwischenzeitlich natürlich auch
Die Pfeife habe ich auch von Anfang an eingeführt und den Rückruf damit selten und nur dann, wenn ich mir hundertprozentig sicher war, daß es klappt, geübt, und stets kam er mit fliegenden Ohren angesaust. Doch in dieser geschilderten Spielsituation konnte ich sie nicht einsetzen, denn mein Hund war mit allen Sinnen beim Spielen und Rennen.
Die Methode des Weggehens klappte recht gut, da hat er doch mal innegehalten und nach mir geschaut, und wenn ich diesen Moment erwischt habe, konnte ich auch erfolgreich die Pfeife einsetzen. Doch war es damals während der ersten wilden Rennminuten fast unmöglich, zu ihm durchzudringen.
Ich habe dann meinen eigentlich immer frei folgenden Junghund, wenn sich Spielbegegnungen abzeichneten, vorsichtshalber angeleint, um die Begegnung zumindest unter meiner Regie ablaufen zu lassen, mit vorherigem Absitzen und Spiel erst auf Kommando. Ein Hundebesitzer bezeichnete mich deshalb einmal als grausam...
Das heutige 'Warten' meines Hundes ist für mich ein Hinweis darauf, daß er es durchaus begrüßt, wenn ich in Begegnungs-Situationen wieder die Regie übernehme.Dies ist für mich besonders wichtig, da er als mein Reitbegleithund frei folgend nicht zu anderen Hunden hinlaufen soll. Er läßt sich mit Sichtzeichen wunderbar an verschiedene Stellen am Pferd (rechts/links/hinten)dirigieren; so können wir die direkte Konfrontation mit unfreundlichen Hunden vermeiden, denn die Schleppleine kommt für uns beim Reiten ja nicht in Betracht.
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Hallo, das mit der Schleppleine kann ich auch empfehlen, ich hab sie bei unseren Aussie von Anfang an benutzt und auch später immer mal wieder eingesetzt um das Zurückrufen zu üben. Denn wenn du rufst und er kommt nicht, dann ist das ganze Kommando dahin, er lernt nur, das es ja nich nötig ist zu hören.
Ich rufe sie nur dann, wenn ich sicher bin , sie kommt(nicht zu sehr abgelenkt) oder sie ist an der Schleppleine und ich kann sie damit kontrollieren.
Bewärt hat sich auch weiter in die entgegengesetzte Richtung zu gehen, da sie immer möglichst bei uns bleiben will. Oft schaut sie dann noch kurz zu den anderen Hunden, aber dann spurtet sie zu uns- nicht das wir sie vergessen.
Kommt aber auf den Hund an, klappt bei uns immer.
Übrigens immer wenn wir am verzweifeln waren, das das nie etwas wird, hat sie uns bald darauf gezeigt, das geht.
Also nicht verzweifeln, Aussies sind schlau, manchmal schlauer als wir! -
Zitat
Ich rufe sie nur dann, wenn ich sicher bin , sie kommt(nicht zu sehr abgelenkt) oder sie ist an der Schleppleine und ich kann sie damit kontrollieren.
Hallo,
und genau DAS machen viele HH eben falsch. Da stürmt der Hund auf und davon und es wird gerufen was das Zeug hält - grundfalsch in meinen Augen.
1 Ruf und wenn Hund nicht reagiert, abdrehen und verschwinden. Zumindest in Situationen, wo der eigene Hund sich nicht in Gefahr bringt (Strassenverkehr etc.)
Aber wenn ein Hund so veranlagt ist, dass man ihn zig mal rufen muss, ehe er es für nötig befindet zu reagieren, dann würde ich gezieltes Training in reizarmen Gegenden aufbauen, damit ich dieses neu aufgebaute Signal auch in reizstarken Umgebungen später zuverlässig einsetzen kann.
Rufe ich meinem Hund aber ständig hinterher, bedeutet das für den Hund nichts anderes als: "....ich kann mein Frauchen/Herrchen ja noch hören, also ist alles ok. Ruf aber schön weiter, damit ich weiß wo du steckst...."
Lg
Volker -
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Gehen im Moment nur noch Abends zum toben auf die Wiese.
Mittags über und trainieren wir an einer Stelle wo kaum Hunde unterwegs sind!Fängt langsam an zufunktionieren. Mittags sowieso und Abends haben wir aber schon Erfolge! Es sind z.B. nicht mehr alle Hunde soooo.... interessant. Das heißt, wenn er weit auf der Wiese einen Hund sieht, wird zwar noch geschaut, aber wenn ich Ihn abrufe kommt er sofort her!

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Hallo,
wichtig dabei ist jetzt, dass du nichts überstürzt. Baue es langsam auf und vergewissere Dich, dass der Hund es wirklich verinnerlicht hat. Erst dann solltest du damit beginnen, stärkere Reize mit einzubauen.
Es gibt HH die benutzen gerne die Ausrede: "...mein Hund hat mich nicht gehört, deshalb muss ich mehrmals rufen!"
Hundi hört exzellent, wenn ich in der Tasche an der Leckertüte rumknistere, obwohl er einige Meter von mir weg ist, aber will mich nicht gehört haben, wenn ich ihn rufe?!

Könnte ein Hund den Stinkefinger zeigen, dann würde er es in solchen Momenten tun. HH ruft und Hundi hebt die Pfote zum Gruße ;-) Schade dass sie es nicht können, denn wir Menschen würden dies viel eher verstehen und entsprechend reagieren.
Ich finde es wichtig, dass man beim Aufbau eines solchen Signals dafür sorgt, dass der Hund nicht sein eigenes Ding machen kann. Daher würde ich nach der Schleppleine greifen. Je grösser die Distanz zwischen Hund und Halter, umso schwieriger wird es für den Halter, den Hund zuverlässig zurückzuholen. Hat der Hund diesen Bogen erstmal raus, wird es sehr schwierig werden, ihm diesen Zahn wieder zu ziehen. Deswegen würde ich zur Schleppleine greifen und mit ihm auf kürzester Distanz trainieren.
Am Anfang würde ich warten bis er mich anschaut, dann kurz "Name - Befehl" und Belohnung nicht vergessen, wenn er dann auch kommt. Ich würde NICHT den Namen rufen, wenn der Hund von mir abgewandt steht (zumindest nicht am Anfang!).
Immer wieder das gleiche Spielchen. Hund schaut in meine Richtung - "Name - Befehl". Name allein nutzt nix, mit dem Namen spreche ich den Hund an und dann sofort einen Befehl hinterher, damit er auch weiß was zu tun ist.
Wenn der Hund das begriffen hat und wirklich JEDESMAL kommt, wenn man ihn ruft, dann kann man damit beginnen, ihn anzusprechen wenn er nicht gerade zu mir schaut. "Name - kurz warten ob er schaut - und wenn er dann guckt - Befehl".
Und so kann man die Distanz immer weiter aufbauen, zunächst mal im Dunstkreise der Schleppleine und ehe er es an der SL nicht begriffen hat, würde diese bei mir dranbleiben.
Und aufgepasst....ist die SL erstmal wieder abgemacht, merkt der Hund das sofort und man muss umso aufmerksamer sein. Unser Momo war ein Drecksack in dieser Hinsicht.
An der SL der bravste Hund auf Erden, aber wehe man machte sie los. Erst lief er schön mit, lullte uns schön ein, nur um dann peu á peu den Abstand zu vergrössern, bis der Punkt erreicht war, wo er meinte:" Ha! Ab hier hast du keinen Einfluß mehr auf mich!" und da rannte er dann schon.Was zur Folge hatte, dass die SL wieder genommen wurde. Inzwischen läuft er prima, unser Signal (ein Pfiff) wirkt wunderbar und solang er im Freilauf auf diesen Pfiff hört, kann er den Freilauf auch geniessen.
Jaja...Hunde...immer bestrebt nach der Weltherrschaft zu greifen....und sehr oft gelingts auch noch *hust*
Also, immer schön üben und nie die Zügel schleifen lassen ;-)
Liebe Grüße
Volker
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