Jetzt wurde meine Befürchtung wahr :(

  • Hallo liebe Hundeliebhaber,

    meine kleine Yorkshire-Hündin Kessy ist jetzt knapp sieben Jahre alt.

    Damals ließen wir sie nicht kastrieren, weil wir es für unmöglich hielten derart in die Natur des Hundes einzugreifen. Im Laufe der Jahre kamen mir jedoch die Zweifel und auch die Angst, dass Kessy irgendwann an einen Tumor leiden könnte. Leider wurden wir vorher nicht ausreichend aufgeklärt, was für Vorteile eine Kastration wohl doch hat.

    Dazu kommt , dass Kessy relativ häufig läufig ist (2-3 mal jährlich). Auch momentan.

    Als wir uns vor 1,5 Jahren eine zweite Yorki-Hündin holten, ließen wir sie (Lilly) noch vor der ersten Läufigkeit kastrieren.

    Seit einiger Zeit taste ich nun Kessy regelmäßig ab, und jetzt vor einer tastete ich tatsächlich einen kleinen Knubbel an der Milchleiste :sad2:

    Natürlich ging ich so schnell wie möglich zum Tierarzt. Ohne viel nachzufragen vereinbarte sie mit mir einen OP-Termin.

    Das reichte mir nicht, also holte ich mir einen zweiten Rat von einem Berliner Arzt ein, welcher meinte, ich solle bis Ihre momentane Läufigkeit vorbei ist beobachten.
    Man müsse dann operieren,am besten mit Entfernung der gesamten Milchleiste + Lymphknoten und Kastration.

    Also warte ich jetzt ab, in der kleinen Hoffnung dass doch noch ein Wunder passiert und der Knubbel doch noch verschwindet.
    Jedoch werde ich mich damit wohl abfinden müssen und versuchen sie bestmöglich aufzupeppeln.

    Zur Unterstützung der Immunabwehr füttere ich jetzt wieder B.A.R.F. (Muskelfleisch mit Pansen) gemischt mit Gemüse und Obst (Zuchini, Aubergine, Ananas, Birne, Apfel, Beeren, Ei, Olivenöl, Möhre, Feldsalat).

    Laut Internet darf man ja kein Getreide füttern.

    Möchte mir jetzt noch Selen und Bittere Aprikosenkerne besorgen, weil ich gelesen habe, dass dies die Zellabwehr stärkt und das Immunsystem unterstützt.


    Hat jemand Erfahrung mit der Ernährung und Zugabe von Vitaminen etc. oder auch Homoöpathie? In welcher Dosierung sollte Selen zum Futter hinzugegeben werden bei einem 2,5 kg leichtem Hund?

    Für weitere Tipps im Umgang mit meiner Kessy wäre ich sehr dankbar.

    Mache mich leider ein bisschen verrückt und möchte mich erleichtern, indem ich endlich weiß was richtig ist.

    Vielen Dank und Sorry für den langen Text!!

    LG
    Ria

  • Hallo Ria, ich kann gut verstehen, dass ihr nun unruhig seid und soviel richtig machen wollt wie irgend möglich.

    Ernährungsumstellung ist ja schon nicht schlecht, die Auswirkung von zusätzlichen Vitamin- und Spurenelementgaben werden aber sicher nicht bis zum OP-Termin greifen. Also macht euch da mal nicht verrückt.

    Über die Menge der Zugabe kann euch sicher der eine oder andere BARF-Spezialist hier genauere Auskunft geben, ihr habt ja auch nur eine Handvoll Hund..... da darf es eben auch nicht zuviel sein.

    Während der Läufigkeit wird wohl normalerweise kein TA operieren, wenn nicht gerade ein akutes Problem besteht, das nicht drei oder vier Wochen warten kann.

    Der zweite TA hat euch ja auch entsprechend beraten. Dort seid ihr vermutlich gut aufgehoben. Bei Gesäugetumoren werden wohl normalerweise immer die gesamte Milchleiste und auch evtl. befallene Lymphknoten entfernt. Eine gleichzeitige Kastration bietet sich an - wenn das Fräulein Hund denn eh schon schläft.

    Ich wünsche euch noch eine schöne lange Zeit mit den Fräuleins Kessy und Lilly.

    Gruss
    Gudrun

  • Hallo Ria,


    Mach Dir wegen der Nicht-Kastration keine Vorwürfe. Es gibt eben Vor- als auch Nachteile. Und dazu gehören eben bei einer intakten Hündin Krebserkrankungen an der Milchleiste genauso wie andere Krebserkrankungen bei einer kastrierten Hündin. Es ist also auf beiden Seiten immer ein Risiko - also mach dir deswegen keine Vorwürfe! :smile:

    Deine Überlegungen finde ich sehr wichtig und über die Ernährung sie zu unterstützen sehr gut. Ich würde dir ansonsten noch den Tipp geben Dich mal im Gesundehundeforum umzuhören, oft könenn sie Dir noch ein paar konkrete Tipps mehr geben.

    Zitat

    Möchte mir jetzt noch Selen und Bittere Aprikosenkerne besorgen, weil ich gelesen habe, dass dies die Zellabwehr stärkt und das Immunsystem unterstützt.

    Darf ich fragen, woher Du das hast? So weit ich weiß sind Aprikosenkerne giftig für Hunde :hilfe:

  • Mach dir keine Vorwürfe.

    Weiß nicht ob mans tatsächlich vergleichen kann, oder die Biologie da doch komplett Unterschiedlich ist.
    Doch meine Katze hatte auch mal nen Knubbel, viele Jahre nach der Kastration.
    War auch am Gesäuge. Der knubbel wurd entfernt und es ist kein neuer Knubbel bisher irgendwo aufgetaucht.

    Sei froh das es dir früh genug aufgefallen ist.

  • Ohje, Aubergine ist giftig?????


    das mit den Aprikosenkernen habe ich ganz oft im Internet gelsen. Ist gibt sogar extra bittere Aprikosenkerne für Hunde zukaufen!
    Hm Komisch.


    Vielen dank für eure lieben Antworten, werde mich demnächst mal wiedermelden.


    Lg
    Ria

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