Junghund bekommt seine Panik nicht unter Kontrolle
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Es gibt Situationen, da geht es nicht anders, als den Hund durch die Paniksituation zu schleifen. ZB beim Einsteigen in den Zug; das kann man kaum dosiert aufbauen. Aber diese Situationen sollten die Ausnahme sein. Wichtig dann: Den Hund sofort verstärken (Lob, Leckerlie), sobald er etwas mehr Entspannung zeigt, nachdem die Situation bewältigt wurde (im Zugbeispiel: Wenn man im Zug ist/sitzt).
Ich gebe dir ja im Prinzip und in der Theorie recht - aber welcher Nichthundetrainer beherrscht hier schon das Timing bzw. die Kunst im exakt richtigen richtigen Moment zu bestätigen? Die Gefahr den Hund durch Lob/Lecker/Aufmerksamkeit im falschen Moment zu bestätigen und somit seine Angst zu verfestigen, halte ich in der Praxis für erheblich größer, als die Gefahr durch Ignorieren des ängstlichen Verhaltens.
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Ich gebe dir ja im Prinzip und in der Theorie recht - aber welcher Nichthundetrainer beherrscht hier schon das Timing bzw. die Kunst im exakt richtigen richtigen Moment zu bestätigen? Die Gefahr den Hund durch Lob/Lecker/Aufmerksamkeit im falschen Moment zu bestätigen und somit seine Angst zu verfestigen, halte ich in der Praxis für erheblich größer, als die Gefahr durch Ignorieren des ängstlichen Verhaltens.
Das traue ich mir durch aus zu. Das Problem ist halt das er sich nicht beruhigt oder es sehr sehr lange dauert, ich weis nicht ob es so gut ist ihn Minutenlang in der Angstsituation zu lassen.
Meine Trainerin meint ich solle es auf Teufel komm raus aussitzen. -
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Das traue ich mir durch aus zu. Das Problem ist halt das er sich nicht beruhigt oder es sehr sehr lange dauert, ich weis nicht ob es so gut ist ihn Minutenlang in der Angstsituation zu lassen.
Meine Trainerin meint ich solle es auf Teufel komm raus aussitzen.Wenn du es aussitzen willst, musst du wirklich solange in der Situation drin bleiben, bis der Hund sich beruhigt hat. Er wird dies irgendwann, spätestens aus Erschöpfung, tun. Aber: Du musst die Zeit dafür haben und der Angstreiz muss die ganze Zeit über kontinuierlich vorhanden sein. Denn Aussitzen klappt nur bzw hilft nur, wenn der Hund irgendwann den Reiz PLUS Entspannung erfährt. Sonst bleiben Reiz und Angst/Panik verkoppelt.
Es ist klasse, dass du eine Trainerin hast! Ich würde sie um eine Einzelstunde bitten und mit ihr die Angstsituationen aufsuchen und dir dann zeigen lassen, wie du damit umgehst.
Es sind Feinheiten, die beim Anti-Angsttraining wichtig sind, wie zB das Timing der positiven Verstärkung oder das Erkennen der eskalierenden Unsicherheit des Hundes.
Wenn du das Grundprinzip verstanden hast, kannst du "nach Plan" vorgehen und wirst den Hund stabilisieren, da bin ich mir recht sicher. Zumal: Der Hund ist jung und ihr seid noch nicht soo lange zusammen.Kennt sich deine Trainerin mit Angsthunden aus? Ich will niemanden zu nahe treten, aber ähnlich wie zB sg. "bissige" Hunde (sorry, mir fällt gerade kein besseres Wort ein), brauchen auch Angsthunde ein spezielles Training.
Kennst du das Buch?
Es beschreibt knapp und treffend einen sinnvollen, stabilisierenden Umgang mit Angsthunden.
Der Titel ist etwas blöd gewählt, es geht in dem Büchlein allgemein um Angsthunde. -
Hallo Ihr lieben,
ich habe gerade meinen alten fred gefunden und wollt eben berichten das mein Milow dank konsequenter Arbeit zu einem Angstfreien Junghund gereift ist. Es ist so schön zu sehen wie offen er mittlerweile auf fremde Dinge zu geht.
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Ich gebe dir ja im Prinzip und in der Theorie recht - aber welcher Nichthundetrainer beherrscht hier schon das Timing bzw. die Kunst im exakt richtigen richtigen Moment zu bestätigen? Die Gefahr den Hund durch Lob/Lecker/Aufmerksamkeit im falschen Moment zu bestätigen und somit seine Angst zu verfestigen, halte ich in der Praxis für erheblich größer, als die Gefahr durch Ignorieren des ängstlichen Verhaltens.
Du kannst die Angst nicht mit Lob verfestigen.
Ups, das war ja schon etwas älter...aber gut.

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Ich habe mir nur deinen Eingangspost durchgelesen, bitte also zu entschuldigen, falls der Vorschlag schon gebracht wurde.
Meine Große war früher auch sehr ängstlich. Mülltonnen die nicht am üblichen Platz standen: welch Graus!
Wir haben dann das "Handtarget" eingeführt. Somit konnte ich sie von der, für sie bedrohlichen, Situation ablenken und auf mich fixieren. Dennoch war der bedrohliche Reiz peripher Sichtbar, aber sie hatte ihre Aufmerksamkeit eben wo anders und konnte sich dadurch nicht reinsteigern.
Vielleicht wäre das was für euch?
LG
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Oh hopla, ist ja schon etwas länger her

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Oh hopla, ist ja schon etwas länger her

Willkommen im Club.

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Hallo Ihr lieben,
ich habe gerade meinen alten fred gefunden und wollt eben berichten das mein Milow dank konsequenter Arbeit zu einem Angstfreien Junghund gereift ist. Es ist so schön zu sehen wie offen er mittlerweile auf fremde Dinge zu geht.
Super!
Ich liebe Happy Ends - Vor einem Moment
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