Epileptischer Anfall bei 4monatigem Welpen

  • Hallo Zusammen!

    Jetzt kann ich auch schon wieder ruhig schreiben, weil Diego wieder top fit ist...

    Also unser Diego ist ein 4 Monate alter Cairn Terrier Rüde, von VDH Züchterin gekauft, haben auch noch Kontakt mit ihr und sind froh, eine so nette Züchterin gefunden zu haben.

    Bis jetzt war er auch top fit, hatte sich bloß im Urlaub einen Zwingerhusten eingefangen, der aber nach Behandlung wieder abgeklungen ist.

    Jetzt hatte Diego ganz unverhofft diesen Samstag Abend einen epileptischen Anfall. Zum Glück war meine Mutter da, die Krankenschwester ist, die ist dann ganz ruhig geblieben und hat ihm durch seinen Anfall durchgeholfen (ich und mein Freund waren natürlich geschockt und dachten der stirbt uns gleich weg, waren aufgelöst etc...). Waren bei der Tiernotdienst, die dann auch Blut abgenommen haben, ihm Flüssigkeit gespritzt haben usw. Wirklich viel ist nicht bei Rausgekommen: Sozusagen abwarten, ob nochmal was passiert (haben für den Fall auch Zäpfchen mitbekommen), weil ihm jetzt Antiepileptika zu geben wäre sehr schlecht wegen des Wachstums und es könnte ja (gibt es beim Menschen ja auch) nur eine einmalige Sache gewesen sein, was wir natürlich hoffen. Ich bin aufjedenfall sehr froh, dass uns bei der Nottierärztin so kompetent weitergeholfen worden ist und er jetzt wieder ganz der alte Diego ist.

    Mich würde also interessieren, ob jemand das mit seinem Welpen auch schonmal erlebt hat bzw., ob da dann die Gründe ermittelt werden konnten?

    Grüße

  • Ich kenne eine Hündin die das hatte/hat. Die ist jetzt etwas über ein Jahr alt und hat immer noch Koordinationsprobleme, aber wohl keinen Anfälle mehr.
    Bei der Hündin traten die Anfälle wohl auf, als sie etwas zu hochgefahren war und zu sehr gespielt und getobt hat. Heute tobt sie aber gut mit und ich selber habe in den Situationen keinen Anfall miterlebt und ich kann auch nicht sagen, ob die Koordinationsprobleme von der Epi kommen.

  • Also meine Cairn-Border-Terriermix hatte als Welpe auch epileptische Anfälle, als Reaktion auf die impfungen. War dann mit meiner Kleinen bei einer Heilpraktikerin zur Behandlung und nun wird sie vor/während/nach jeder Impfung homöopathisch entgiftet. Sie hatte nie wieder einen Krampfanfall.
    Wünsch dir und deinem Süßen alles Gute!

  • Huhu,
    evtl. können auch Allergin,Impfungen,Wurmkuren und Spot Ons den Anfall ausgelöst habe,ich würde da noch mal genauer hinschauen!

    Normalerweise tritt Epilepsie hauptsachlich ab dem 3. Lebensjahr zum ersten mal auf!

  • Hallo,

    wir haben hier auch zwei Epilepsie Hunde.
    Ich kann dich gut verstehen das man bei den Anfällen schon geschockt ist :ops: , aber wichtig ist Ruhe zu bewahren und den Hund vor Gegenstände, an denen er sich verletzen könnte, beiseite zu räumen.

    Bei Rowdy fingen die Anfälle mit 2,5 Jahren an und wiederholten sich alle 6 Monate. Die Anfälle traten in allen Situationen auf - Ruhe, Schlaf, Aktivität.
    Da die Anfälle "nur" alle 6 Monate auftraten bekam er keine Medikamente. Die Medikamente werden erst ab 4 Anfälle oder mehr pro Jahr gegeben.
    Der bis jetzt letzte Anfall war vor 2 Jahren im Urlaub - 3 Monate nach dem vorhergegangenen.
    Ich forschte in allen Richtungen und hatte dann beschlossen keine Spot On, Wurmkuren etc. machen zu lassen und wir schraubten die Ballspiele drastig herunter. Wie gesagt er hat jetzt 2 Jahre keinen Anfall mehr gehabt. :smile:

    Fussel hatte bis jetzt 3 Anfälle, auch in 6 Monatsrythmus und der erste war mit 10 Monaten. Bei ihm ist es aus Streßsituationen heraus die ich versuche zu vermeiden.

    Ein Ausschlussverfahren ist bei Epilepsie sehr schwierig und aufwändig und sehr oft erhällt man dann trotzdem kein verwertbares Resultat.
    Wir genannt können auch Impfungen, Spot On Präparate und Wurmkuren Auslöser sein aber genau weiß man es nicht.

    Wenn er schon mit 4 Monaten einen Anfall hatte, kann es auch genetisch bedingt sein Z. B wenn die Eltern oder Vorfahren schon an Epilepsie gelitten haben. Diese sollten dann zur Zucht nicht zugelassen werden, doch wer überprüft das so genau.

    Auch wenn eure Züchterin noch so nett ist würde ich erst mal skeptisch werden und ich glaube nicht das sie Fälle von Epilepsie in ihrer Zucht preisgeben würde.

    Es gibt Rassen die mehr zu Epilepsie neigen und ich glaube, das eure Rasse dazu gehört. Könnt ja mal ein wenig Tante Google befragen.


    Habt ihr Kontakt zu den Geschwistern?

    Habt ihr die Züchterin kontaktiert und was hat sie dazu gesagt?

    Gute Besserung der kleinen Fellnase!! ;)

  • Vielen lieben Dank für die Antworten! Am Samstag sehe ich die Züchterin und Diegos Wurfbruder (es waren nur 2 Welpen im Wurf). Mal gucken... Irgendwie ist es echt blöd, weil man nicht weiß was der Auslöser war und es so auch nicht "bessern" könnte. Aber mal schaun, vielleicht war es ja auch nur der eine Anfall...

  • Zitat

    Vielen lieben Dank für die Antworten! Am Samstag sehe ich die Züchterin und Diegos Wurfbruder (es waren nur 2 Welpen im Wurf). Mal gucken... Irgendwie ist es echt blöd, weil man nicht weiß was der Auslöser war und es so auch nicht "bessern" könnte. Aber mal schaun, vielleicht war es ja auch nur der eine Anfall...

    Ich wünsche euch das es einmalig war!! ;)

    Kennst du die Eltern und Ureltern (Vorfahren) der Zuchthunde?

    Frage die Züchterin ob Epilepsie schon mal aufgetaucht ist aber wie gesagt, welcher Züchter gibt das zu.

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