Hund bellt andere jedes Mal an...
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Ich frag noch mal:
Zitat
Man sieht das er spielen will, aber durch sein Verhalten erscheint er nicht gerade vertrauenswürdig.Für wen nicht vertrauenswürdig? Für den anderen Hund? Den Halter? Zu einer Auseinandersetzung kam es bislang nie?
Warum hat dein Hund so wenig Hundekontakt (1-2x die Woche schreibst du; zu immer den selben Hunden?)? Trefft ihr so extrem selten jemanden? Angenommen, dein Hund will nur spielen, andere Hunde erkennen das auch gut, dann fahr vielleicht regelmäßig auf eine Hundewiese. Da hast du nicht so das Problem, dass ein Hund in der Ferne entgegen kommt und du weißt nicht recht, ist Kontakt erwünscht, die Anspannung ist da... sondern viele Hunde, die überall sind und in der Regel auch alle Kontakt wollen. Da könnte dein Hund sich austoben und ein wenig an seiner Kommunikation arbeiten
. Dort wird es Hunde geben, die gehen einfach, wenn er zu rüpelig wird oder weisen ihn zurecht. Benimmt er sich, ist alles gut. Und auf der anderen Seite auch Hunde, die ähnlich "wild" spielen.So und dann: wie sieht es denn sonst so mit Frustrationstoleranz und Impulskontrolle aus? Das wäre die zweite ganz wichtige Komponente: dass dein Hund lernt, sich zurückzunehmen, und auch, dass sich das dann lohnt. Wie ist es denn, wenn du angeleint auf andere Hunde zu gehst? Oder auf befreundete Menschen? Was passiert, wenn ihr auf eure Hundefreunde trefft? Ist er da entspannter, lässt dich erst die Menschen begrüßen... ? Oder wenn es Zuhause an der Tür klingelt oder ein Freund zu Besuch kommt? Oder wenn du ihm ein Leckerlie vor die Füße legst? Oder wenn du einen Ball wirfst? ...
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6. Oktober 2010 um 19:02
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Hund bellt andere jedes Mal an... - Vor einem Moment
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Er scheint den Hundebesitzern dann natürlich nicht sehr vertrauenswürdig.
Also Rocky ist jeden Tag mit Hunden zusammen während wir arbeiten.
3x die Woche mit dem Hund meiner Eltern und 2 X mit dem Hund meiner Schwiegerfamilie in spe.
Wir treffen natürlich beim spazieren Hunde,da zieht er an der Leine und will auf sie zu rennen.Ich lenke ihn dann mit Leckerchen ab und belohne ihn,wenn er die Situation gemeistert hat.Wenn es an der Haustür klingelt bellt er, aber sobald ich "AUS" sage oder der besuch ins Haus kommt verkrümmelt er sich, weil er seine Ruhe möchte.
Wenn ich ihm ein Leckerchen vor die Pfoten werfen und "Nein" sage, nimmt er es nicht an.
Wenn ich einen Ball werfe,rennt er hinterher. ( Ganz schlimm, wir trainieren gerade,dass er erst los darf, wenn ich es erlaube)
Ansonsten gehe ich lieber Routen die nicht "hundebevölkert" sind, da ich ihm dann mehr Freilauf geben und besser üben kann.
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Es ist so schwer auf die Ferne was zu raten. Vor allem, es kommt ja dann auch immer auf die Umsetzung an, wie vermittelt man es, wie kommt es beim Hund an und wo liegt eigentlich das Problem?! Ich schreibe einfach mal, was mein persönlicher Ansatz wäre, wäre es mein Hund. Ausgehend von dem, was du so schreibst.
Zitat
Wir treffen natürlich beim spazieren Hunde,da zieht er an der Leine und will auf sie zu rennen.Ich lenke ihn dann mit Leckerchen ab und belohne ihn,wenn er die Situation gemeistert hat.Ist er sonst absolut leinenführig in jeder Situation, nur beim Anblick von Hunden nicht? Du wirst langsamer, er passt sich sofort an, er zieht nicht kurz zur Seite, weil er was interessantes gerochen hat... er achtet auf dich an der Leine? Wenn nicht, würde ich genau das einführen. Meinetwegen, wenn Freilauf selten möglich ist: bestimmte Leine/lange Leine/Leine an Geschirr = du hast was mehr Freiraum, sonst: du bist absolut an mir orientiert. Ich persönlich würde auch nicht mehr mit Leckerlie ablenken, wenn der Hund an der Leine zu einem anderen Hund zieht. Hm, wie erklärt man da das Vorgehen
? Vor allem, egal welchen Weg du wählst, es kommt extrem auf das Timing an und in der "Dosierung" auf deinen Hund. Wichtig ist aber auch die Vorarbeit: Dein Hund läuft entspannt und aufmerksam mit halben Sinnen bei dir neben dir her. Dann taucht ein Hund auf. Dein Hund bemerkt es und spannt sich an. In genau dem Moment, in dem er sich anspannt, aber noch neben dir ist, muss die Reaktion kommen. Einfach nur Leckerlie vor die Nase halten scheint dabei ja nicht wirklich zu funktionieren, sonst hätte das ja irgendwann mal Wirkung gezeigt und dein Hund sein Verhalten grundlegend geändert... Du könntest versuchen: Handfütterung einführen, Futter nur noch, wenn er in dieser Situation (und ähnlichen) auf ein vorher gut aufgebautes Fuß/Schau... etwas in der Art hört. Sonst hungert er halt. Oder: klare Ansage: dein Hund ist noch neben dir, sieht den Hund, du drehst dich mit deutlichem hey! frontal vor ihn.Bei meinem Aussie hat folgendes super funktioniert (war vorher schon leinenführig, aber in manchen Situationen
an der Leine wird extrem fein auf mich reagiert, kein Seitenwechsel, Tempowechsel, plötzliche Richtungswechsel... alles erst in ablenkungsarmer Umgebung geübt. Alleine das hat viel gebracht. Und dazu: ein sicher aufgebautes hinter-mich-Kommando. Wenn ich gemerkt habe, er ist gerade im Begriff mich von seinem Radar zu streichen und nur noch was-auch-immer vor uns wahrzunehmen, habe ich ihn hinter mich geschickt. Das hat übrigens auch im Freilauf bei Hundebegegnungen gut funktioniert. Er war auch so ein Kandidat: ein Hund!! Hin!! Zwar ohne bellen, aber recht stürmisch. Das geht nicht mehr, wenn er hinter mir ist. Von dort kann er plötzlich sehr viel gelassener Kontakt aufnehmen... Dafür muss er aber erst verinnerlichen, in ganz vielen anderen Situationen, dass es absolut bindend für ihn ist, wenn ich ihn hinter mich schicke.Daneben würde ich ganz viele kleine Situationen suchen, in denen ich klären kann, du kommst nur ans Ziel, wenn du auf mich achtest und ich das will. Z.B. verabrede dich mit einem befreundeten Hundehalter/deinen Eltern.... Der beschäftigt sich dann mit seinem Hund, du näherst dich mit deinem angeleinten Hund. Läuft dein Hund dann ordentlich neben dir, auch wenn ihr immer näher kommt? Und ohne Leine? Mit Leine wäre die Übung wie folgt: sobald dein Hund zieht, seinen Focus von dir weg bewegt, drehst du dich um und entfernst dich mit ihm wieder vom anderen Hund. Nur wenn dein Hund an lockerer Leine neben dir geht, geht es näher ran. Kurz bevor ihr da seid, bekommt er ein Sitz, du begrüßt den anderen Menschen, dann den anderen Hund, dann darf dein Hund dazu.
Oder das hier:
ZitatWenn ich einen Ball werfe,rennt er hinterher. ( Ganz schlimm, wir trainieren gerade,dass er erst los darf, wenn ich es erlaube)
müsste man eigentlich nicht trainieren, es ist so. Dein Hund kommt dem Ball keinen Millimeter näher ohne deine Erlaubnis. Punkt. Oder: du wirfst den Ball und holst ihn dann selber. Du wirfst den Ball, machst dann 10 Minuten lang sonst was (ev. mit deinem Hund), irgendwann darf er dann holen. Oder auch nicht. Er darf keine Chance mehr haben, ohne Mitarbeit, ohne Focus auf dich an den Ball zu kommen.Klingt vielleicht übertrieben
. Die Sache ist die: wenn das einmal ausdiskutiert ist, kannst du deinenen Hund Ball jagen lassen, andere Hunde begrüßen lassen... was immer ihr wollt. Dein Hund überlässt dann aber im Zweifelsfall dir die Entscheidung.Und ich vermute, es gäbe noch viel mehr Möglichkeiten im Alltag solche Dinge einzubauen. Ein: du beherschst dich oder du bekommst eh nicht, was du willst.
In hundearmer Gegend würde ich auch nicht laufen. Eher in hundereicher, da eine Schleppleine dran und üben.
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