Reizangeltraining mit jagendem Hund?
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Ich habe gerade die neue Folge vom Hundeprofi gesehen, und war erstaunt, dass man einem Hund, der eh schon jagt mit Reizangel ein Alternativverhalten antrainieren soll.
Klappt das??? Habe ja auch eine jagende Hündin, die im Moment wieder krass drauf ist, und hätte mich vor der Reizangel immer gescheut, weil mein Ziel eigentlich immer war mit Schleppleinenbommel an ihr dran, sie doch wieder mal freilaufen lassen zu können.
Wenn ich dann mit der Reizangel mit ihr trainiere, lernt sie dann nicht, dass jagen ok ist. Oder wird das bei diesem Hund gemacht, damit er sich austoben kann, aber garnicht mit dem Ziel ihm das Jagen abzugewöhnen -
25. September 2010 um 20:07
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Reizangtraining macht man, damit der Hund kontrollierbar ist beim jagen. Denn er darf erst auf ein Kommando nach der Beute schnappen.
D.h. der Hund lernt, wenn ich ein OK bekomme, darf ich sonst nicht. Bzw. kann man beim Reizangeltraining auch Abbruchkommandos üben.
Jagdhunde werden auch öffter über die Reizangel ausgebildet.
Ich kenn mich aber nicht so genau damit aus.
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Aber ich will sie ja garnicht kontrolliebar haben beim jagen, sie soll einfach garnicht mehr jagen. Ob's mir dabei was bringt?
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vom jagen wirst du sie nciht abhalten können, du kannst es nur umlenken oder kontrollieren!
lies mal im MR-treat ... da hat bungee es gut erklärt!

lg, henni
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Hätte dabei aber Angst, dass ich das falsch trainiere, oder nicht hinbekomme ihr das Stoppsignal nahe zu bringen, und sie dann noch heißer aufs Jagen gemacht zu haben.
Und das Training ist ja eher umstritten -
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Im Prinzip ist das ja auch nur eine Art von Impulskontrolle, wenn ich den Sinn des Reizangeltrainings richtig verstanden habe. Ich hab damit vor ein paar Wochen angefangen und finde es eigentlich recht gut. Der Hund kommt ja nur zur "Beute", wenn er vorher die Kommandos befolgt hat, ansonsten entziehe ich sie ihm und wir fangen nochmal von vorne an. Meiner Hündin fällt die Selbstbeherrschung unheimlich schwer, sie reagiert allgemein sehr stark auf Bewegungsreize. Aber sie hat das Prinzip auch recht schnell verstanden und wenn sie konzentriert ist, sehe ich schon deutliche Fortschritte. Allerdings sind wir auch noch in einem Stadium, wo sich die Beute seeehr langsam bewegt
Ich erhoffe mir davon einfach, dass sie irgendwann trotz eines erhöhten Erregungslevels (das sie beim Reizangeltraining ja definitiv hat) ansprechbar und kontrollierbar(er) bleibt.. und das dann langfristig auch hoffentlich in Ernstsituationen, wenn sie irgendwo was Jagbares entdeckt hat. -
Über Sinn und Unsinn mag ich hier diskutieren. Ich kann dazu nur sagen, dass mein Terrier, der auch einen gehörigen Jagdtrieb hat (und durchaus mit Erfolg), die Reizangel einen riesen Spaß macht. Wegen der Gelenke machen wir es bei weitem nicht täglich. Die Reizangel hat ihren Jagdtrieb nicht verschlimmert. Aufmerksamkeit meinerseits, gute Auslastung + Bindung, und der viel besungene Rundumblick und auch Alternativen, sind das, was sie vom Jagen abhalten kann. Ich nehm die Angel gern, weil sie so einen Spaß dabei hat und wirklich mitdenken kann.
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Ich habe jetzt nicht alles gesehen von der Rütter-Folge, nur den Moment, wo er mit der Angel rausgerückt ist. Da hat er den Hund unkontrolliert hetzen lassen. :/ Ob er danach noch auf die nächste Stufe, die dringend notwendige Kontrolle, hingewiesen hat und erklärt hat, wie das geht, weiss ich also nicht.
Man kann sehr viel falsch machen mit der Reizangel. Ich habe schon grausliche Tipps im Netz gesehen, da ging es nur darum, den Hund auszupowern und kaputt zu hetzen. Das ist noch viel ärger als stupides Bälle schmeissen, weil es noch viel mehr auf die Gelenke geht. Und der Hund wird darauf sensibilisiert, schnelle ruckartige Bewegungen zu hetzen.
Reizangeltraining macht nur Sinn, wenn es mit Impulskontrolle verbunden wird, und da wiederum besteht ein Unterschied zwischen aufgezwungener Kontrolle und der eigentlichen Selbstkontrolle. Das ist sehr anspruchsvoll, und wenn man da mit einem unvorbereiteten Hund ohne Plan einfach drauflos macht, kann man ziemlich viel Kollateralschaden anrichten. Zum sinnvollen Einsatz der Reizangel kann ich diesen Thread empfehlen: Reizangeltraining
Wenn man dem Hund das Jagen einfach nur verbieten will, kann man sich auf reine Gehorsamsexerzitien beschränken und braucht keine Selbstkontrolle des Hundes. Das kann bei Hunden, die eher aus Langeweile jagen und nur mässigen Jagdtrieb haben, durchaus klappen. Fachgerechtes (!) Reizangeltraining ist wenig umstritten, aber die wenigsten Otto-Normal-Hunde brauchen sowas. Zur reinen Hundebespassung finde ich es absolut ätzend.
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Wie naijra es schon gesagt hat, es bringt nichts den Hund einfach hetzten zu lassen! Die Reizangel muss langsam aufgebaut werden und sollte nicht wie MR es gezeigt hat einfach nur zum Hinterherhetzen genutz werden...
Ich nutze die Reizangel nicht zum auspowern, sondern benutze sie hauptsächlich um Kommandos unter Ablenkung zu trainiren... Am Anfang durfte mein Hund überhaupt nicht hinter der Beute herjagen, sondern wurde für jedes ruhige Verhalten (also fürs sitzen bleiben wärend die Beute vor ihrer Nase hin und her schoß) und anschließendem Blick zu mir mit Futter belohnt! (Standruhe)
Erst als das sahs, durft sie apportieren... Dann hetzen, dann abruf und stopp aus der Hetze... -
Alanna verfügt über Jagdtrieb, den wird sie auch immer behalten.
Uns hat SL Training geholfen und jetzt sind wir aktiv mit Dummytraining zugange. man soll nicht glauben wieviel sowas bringt!
Okay wir sind auch eine lustige Gruppe und wir verstehen uns alle gut.
Also Alanna sprintet wirklich nur noch ganz selten irgendwo hinterher. Man kann es an einer Hand abzählen und da bin ich mächtig stolz drauf!
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