Beißender Rauhaardackel Wie kann ich ihm das abgewöhnen
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Hallo!
Ich habe seit einem Jahr einen kleinen ca. 4 Jahre alten Rauhaardackel aus dem Tierheim.
Bevor ich ihn zu mir nahm hatte er schon drei!!!!! Vorbesitzer.
Dass Purzel sehr schwierig ist, wusste ich schon als ich ihn mit nahm, was ich auch bis heute nicht bereut habe. Purzel ist scheinbar absolut nicht gut behandelt worden, ist sehr ängstlich, gleichzeitig aber sehr dominant. Wenn er sich bedroht fühlt beißt er! Es ist dann so, als würde ein Schalter in ihm umgelegt, und er weiß nicht mehr was er tut. Also der schnappt nicht nur, sondern er BEISST! Manchmal leider auch, wenn er etwas bewachen will, was ihm gar nicht gehört! Heute kam ein Bekannter und stellte seinen Drucker auf den Boden neben meinem Schreibtisch und Purzel machte sich gleich über diesen her. Also über den Drucker ! Er wurde sofort aggressiv, als ich ihn weg schicken wollte. Die Situation ist derart eskaliert, dass er mich gebissen hat und ich ihn nur mit Mühe (und Lederhandschuhen zu meinem Schutz!) aus dem Zimmer bekommen konnte. Seitdem ist er auf der Terrasse und ich ignoriere ihn. Da ich davon ausgehe, dass er mittlerweile nicht mehr weiß, warum er verbannt wurde, weiß ich nun nicht, wie ich mich am besten verhalten sollte.
Kann mir jemand Tipps geben? Auch, wie ich es schaffe, dass Purzel diese Ausraster nicht mehr hat. Ansonsten ist er ein sehr zutraulicher, verschmuster kleiner Kerl geworden. Ganz einfach wird es mit ihm sicher nie werden, was mir klar war, aber das Beißen muss ich in den Griff kriegen!
Ich freue mich über jede Hilfe!
Paula -
24. September 2010 um 19:17
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Beißender Rauhaardackel Wie kann ich ihm das abgewöhnen - Vor einem Moment
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Es ist sehr schwierig als Außenstehender die Situation zu beurteilen. Zumal dein Hund ja in verschiedenen Situationen griffig reagiert. Vielleicht hast du die Möglichkeit einen kompetenten Trainer zu Rate zu ziehen? Kostet ein wenig Geld, wird aber in meinen Augen am Besten helfen :)
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Ich würde auch einen Trainer empfehlen. Eigene Experimente halte ich da für nicht so gut und der Gesundheit abträglich.
Birgit
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Als sofort Hilfe würde ich einem solchen Hund eine ganz leichte Leine anlegen (die er permanent trägt) um ihn sofort aus der Situation führen zu können und ihn zu seinem festen Platz zu bringen. (Wo er dann auch zu bleiben hat)
Gut eignet sich ein kurzes Stück einer Damenstrumpfhose. Das ist sehr leicht und stört den Hund nicht. -
Eine Leine war auch mein erster Gedanke. Und vielleicht intensiv das Tauschen üben. Du könntest das dann sehr positiv belegen.
Aber wie die anderen schon geschrieben haben, ist es schwer, das so von außen zu beurteilen. Ein Trainer könnte da auf jeden Fall ratsam sein. -
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Hallo,
Du hast geschrieben:
er wurde sofort aggressiv als ich ihn wegschicken wollte...Hast Du ihn da angefasst, oder einfach nur weggeschickt?
Ist er auf Dich zugekommen, also nach vorne gegangen?
In welchen Situationen passiert das noch?
Darf er auf die Couch? Wenn ja, wie verhält er sich da wenn Du ihn runterschickst?
Verteidigt er auch sein Futter, oder Spielzeug?
Ab welcher Entfernung greift er an?An eine Hausleine hab ich auch gleich gedacht.
Um einen Trainer wirst Du nicht drumrum kommen, denn da gehört das Ganze Miteinander beurteilt und ein Trainingsplan erstellt, der alles abdeckt und nicht nur das Problem Beissen.Liebe Grüße
Steffi
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Hallo Paula,
warum hast Du versucht, ihn wegzuschicken und nicht versucht, ihn mit was super Leckerem in der Hand wegzulocken?
Die andere Frage: Was meinst Du mit "eskaliert". Was genau ist passiert? Was hast Du getan, was Dein Hund?
Denn irgendwie musst Du ja weggegangen sein, um die Lederhandschuhe anzuziehen und in der Zeit hättest Du längst mit anderen Methoden handeln können.
Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass die Lederhandschuhe für Deinen Hund schon ein "rotes Tuch" sind, weil er weiß, dass es unangenehm für ihn wird, wenn Du diese Handschuhe trägst.Einiges bei Deinem Verhalten scheint Dein Hund zu ängstigen bzw. zu reizen. Da muss ein wirklich guter Trainer vor Ort drauf gucken, um Dir aufzuzeigen, was Du besser oder anders machen solltest.
Das muss auch nicht sehr teuer sein. Uns hat damals ein Besuch bei einem Verhaltenstherapeuten geholfen, der uns im Umgang mit dem Hund beobachtet und uns unsere Fehler gezeigt hat. Das heißt nicht, dass der Hund danach sofort sein Beißen ablegt, aber Du kannst bestimmte Situationen einfach durch eigenes Handeln vermeiden und Deinem Hund somit Sicherheit vermitteln.
Denke Dir einfach, Du hättest eine Dogge vor Dir sitzen. Die würdest Du auch nicht einfach packen. Warum also einen Dackel? Nur weil ein klein ist?
Viel Erfolg.
Ich würde mich freuen, wenn Du hier über die Fortschritte - und die sicher vorkommenden Rückschritte - berichten würdest.
Liebe Grüße
Doris
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Zitat
. Purzel ist scheinbar absolut nicht gut behandelt worden, ist sehr ängstlich, gleichzeitig aber sehr dominant.Ein Hund der ängstlich und dominant ist?
Das geht nicht.
Dominant ist grundsätzlich kein Hund.
Zumindest hat der HH es zugelassen, dominiert zu werden.
Dominanz ist in der Regel situativ und/oder eine Beziehung zwischen zweier Individuen.
Einer, der den anderen dominiert, der andere ist devot (freiwillg).
Und das mit Sicherheit nicht immer und ständig in allen Situationen.
Definitiv ist er mit dieser Eigenschaft nicht aus dem Tierheim zu dir gekommen.ZitatWenn er sich bedroht fühlt beißt er! Es ist dann so, als würde ein Schalter in ihm umgelegt, und er weiß nicht mehr was er tut. Also der schnappt nicht nur, sondern er BEISST!
Ok, der Hund fühlt sich bedroht.
In welchen Situationen fühlt er sich bedroht?
Welche Äußerungen zeigt er, bevor er beißt?
Knurrt er, werden die Lefzen angehoben, fletscht er die Zähne, starrt er dich an?
Wie reagierst du in diesen Vorwarnstufen?
Oder zeigt dein Hund diese nicht?Verstehe ich es richtig, dass du ihn mit ins Büro nimmst?
Dort würde ich ihm einen Platz zuweisen, wo er nichts bewachen und verteidigen kann - weg aus dem ganzen Geschehen.
Notfalls anbinden und für's Büro den Hund an einen Maulkorb gewöhnen (langsam über Futter).Dass er in den Drucker-Situation zur Eskalation kam, ist nach deiner Beschreibung recht logisch abgelaufen.
Anstatt die Lage irgendwie strategisch zu entspannen, wurde noch mehr Druck aufgebaut...Du brauchst wirklich Hilfe mittels Trainer.
Jemand, der gewaltfrei arbeitet und sein Verhalten eben nicht mit Dominanz erklärt.
Das wäre ein großer Fehler.Gruß
Leo -
Ich glaube so wichtig is es dem TS nicht. Von ihm kommt nüscht.
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Zitat
Ich glaube so wichtig is es dem TS nicht. Von ihm kommt nüscht.
Nun, die Frage ist noch nichtmal 24 Std her, nur Geduld

Ich würde mich freuen, über Fort- und Rückschritte zu lesen, da ich so einen ähnlichen Fall hier habe. Er hat sich gebessert, aber ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, wie wir das gemacht haben

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