Pipi bei Begrüßung

  • Hallo,

    unsere Dalmatinerhündin ist 41/2 Monate alt und seit 2 Wochen bei uns.
    Sie ist und war an sich stubenrein, wir haben aber folgendes Problem:
    von Anfang an hat sie problemlos allein im Wohnzimmer geschlafen (wir im ersten Stock). Bei der Begrüßung am Morgen verliert sie gerne einige bis sehr viele Tropfen (Freude -oder eher Demuts-Pipi). Darufhin haben wir es mit ignorieren versucht, dann so: ich komme mit Jacke und allem von oben (habe möglichst keine Geräusche im Bad gemacht) und gehe direkt zur bzw. durch die Wohnungstür. Hat nicht ganz geklappt.
    Ach ja, die Blase ist sicher voll (22:30 bis 24:00 letztes Pipi - 06:15), sie kann es aber problemlos bis nach draußen zum "Löseplatz" halten.

    Nun aber: 3 Tage lang hat sie sich schon beim Auffordern zum letzten Gassi gehen auf den Rücken gedreht und Bauchi streicheln lassen, ebenfalls früh, so dass ich sie raustragen musste, aber es ist nichts passiert!
    Heute nun war sie schon 10 Sekunden eher wach, ist aufgestanden, sieht mich im Flur und: viele viele Tropfen bis Pfütze. Das war umso frustrierender, als dass wir vorsichtig gehofft hatten, daß sich das Problem schon gelöst hat :sad2:
    Also: warum mal auf Rücken legen, Bauch streicheln lassen und es passiert nichts, dann freudige Begrüßung und mehr Tropfen als je zuvor.

    Vielen Dank für ernsthafte Ratschläge (möglichst nicht: ist ja noch ein Baby, gibt sich schon.. :/ )

  • Hallo!

    Zitat

    (möglichst nicht: ist ja noch ein Baby, gibt sich schon.. :/ )

    Genau darauf wird es aber hinauslaufen ;)

    Erst mit 4 Monaten oder so haben Hunde ihre Blase weitestgehend unter Kontrolle. Und selbst dann kann in Momenten der Freude eben die Kontrolle doch wieder verlorengehen. Vor allem morgens, wenn das Hundekind eh mal dringend muss.

    Viel Geduld,
    Johanna

  • Mein Rüde kann heute manches Mal vor lauter Freude oder aber auch bei Angst sein Wasser nicht halten. Er geht mittlerweile auf die 8 zu.

    Wir haben es in den Griff bekommen, indem wir unser Begrüßungsritual so kurz wie mgl. halten und die Situation nicht unnötig "hochpushen".

    Ansonsten kann ich mich meiner Vorschreiberin anschließen, Welpilein wird die Blase mit ca. 4 Monaten richtig kontrolieren können. So lange kann ein Mißgeschick einfach passieren.

  • Meine pinkelt bis heute unter Aufregung. Wenn ich zu Verwandten mit Teppich gehe, schaue ich immer, dass die Blase vorher leer ist. Bei uns pinkelt sie nur noch, wenn jemand länger weg war (Dienstreise) oder wenn wir ihre Allein-lass-Zeit überschritten haben und sie daher unter enormen Stress steht. Meine Madam ist ein sensibelchen, pinkeln ist unter anderem ein Beschwichtigungssignal, das werde ich nie ganz aus ihr herausbekommen. Ich kann nur versuchen, sie Stressresistenter zu machen bzw. ihr den Stress zu nehmen.

    Ist es für den Kleinen vielleicht ein bisschen zu viel Stress, alleine, von seinem Rudel getrennt unten zu schlafen?

  • Ich habe mit Abby das gleiche Problem. Sie ist 17 Wochen alt. Ich habe hier euch einen Thread erstellt. Es hilft (so riet man es mir auch) zu vermeiden, daß so viele Leute sie streicheln, also quasi die Gelegenheiten zu reduzieren, wo sie zur Begrüßung pinkelt. Dann sollte es schneller weggehen. Ich merke bei uns auch schon eine Besserung.

    Viel Erfolg!

    LG Amelia

  • Unsere machte das auch mal, als sie noch Welpi war, Pipi vor lauter Aufregung/Freude/Begrüßung (das peinliche war, sie pieselte mal auf Nachbars Treppe, weil sie sich so freute als ihre Freundin, Nachbars Hündin, raus kam :hust:)


    Kann aber ein Hund, wenn er schon erwachsen ist, auch mal vor lauter Freude ein Tröpfchen 'Kotwasser' spritzen, das aber nicht nach Kacki, sondern eher süßlich riecht und der Hund es sofort wieder aufleckt? :|

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