Familienzuwachs hat einen Haufen Probleme im Handgepäck
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Hallo ihr Lieben,
mit meinem Kleinen ist Alles Bestens. Er ist auch nicht der Grund, warum ich nun ein neues Thema eröffne. Viel mehr ist es unser neues Familienmitglied, welches sich seit Gestern bei uns befindet. Mein Mitbewohner hat sich spontan in eine Hündin verliebt, wir sind hingefahren und haben sie mitgenommen. ICH hätte sie nicht genommen... Die Zustände auf dem Hof waren katastrophal. Die Hunde waren teils verwahrlost, ein Bobtail ist mit verkotetem Fell rummgerannt und alles stank nach Urin und Kot. Die Hunde die ich sehen konnte, waren an der Zahl 14 Stück und darunter waren etwa 8 Welpen verschiedenster Rassen. Neben den Malamute auch noch Mischlinge und angeblich rassereine Chow Chows. Die Beagle-Hündin vorn am Zaun hatte ein total ausgelutschtes Gesäuge und auf die Frage hin, ob sie auch Beagle Züchten würde, antwortete die Frau nur, das die Hündin nur für Mischlinge benutzt würde!
Nun erstmal etwas zu unserem 'Problemfall', den mein Mitbewohner wohl doch eher aus Mitleid mitgenommen hat... Zugegeben, sie ist eine wunderschöne Hündin und tat mir auch sehr leid, aber dennoch hätte ich sie nicht mitgenommen. Die Hunde dort lebten in einem Rudel und sie schien mir eine der Rangniedrigsten zu sein. Sie kam nicht ans Tor (2 Meter hoch) - welches die Mutterhündin übrigens gekonnt übersprang, war immer nur hinten auf dem Hof und kam auch nicht zu uns heran. Erst als sie von der Frau rausgezerrt wurde, kam sie rann und man sah sofort, das sie von Ihr wegrannte und auf uns zu, sich hinter uns verstecken wollte. Nach einem kurzen Spaziergang entschieden wir uns dann, sie mit zu nehmen. Sie tat uns wirklich einfach nur leid. Die süße Maus kam also mit... Es hieß, sie kenne kein Autofahren, obwohl die Frau uns erzählt hatte, das sie schon einmal vermittelt worden wäre, dann aber doch zurück kam. Sie wüsse den Grund allerdings nicht. ICH kann mir sehr gut vorstellen, warum sie wieder kam... Ich hab mich also mit beiden Hunden auf die Rückbank gesetzt, weil Keno und Sie scheinbar kein Problem miteinander hatten. Sie lehnte sich an, ich hob die Hand und sie zog sofort weg! Sie hatte Angst vor meiner Hand... Nicht nur vor meiner, wie sich heraus stellte. Jede Hand brachte sie sofort zum zusammen zucken. In ihrem Fell entdeckten wir schnell Narben.
Als wir dann an einer Tankstelle hielten, kletterte Keno zu ihr hinüber. Plötzlich fing sie an Zähne zu zeigen und knurrte laut, im nächsten Moment schnappte sie zu. Ihm passierte nichts, aber nach dieser Aktion bin ich nach vorn auf den Beifahrersitz geklettert und hab sie erst mal nicht mehr angeguckt. Ich muss zugeben, Angst vor ihr gehabt zu haben.
Hier angekommen stellte sich dann heraus, das sie nichts kannte. NICHTS. Kein Haus, gar nichts. Ihr Halsband hatte sich in den Hals geschnürt und sie war wirklich extrem scheu. Wir haben versucht sie zu locken - Nichts. Sie kannte keine Streicheleinheiten, keine Liebe, keine Zuwendung und schien nur geschlagen worden zu sein...Jetzt aber erstmal zu ihren Daten:
Name: Tami (spontaner Einfall auf der Hinfahrt)
Geschlecht: Hündin
Alter: 5 1/2 Monate
Rasse: Alaskan Malamute (soll sie zumindest sein, denke aber eher da steckt Husky mit drinn, ihre Mutter sah absolut nicht nach Malamute aus...)
Charakter: Scheu, ängstlich, unsicher, zurückhaltend. (zumindest momentan, wie sie wirklich ist, kann man noch nicht sagen)Sie hat vor Besen tierische Angst, haut sofort ab wenn man einen in die Hand nimmt, ebenso vor Händen an sich. Sie merkt, das wir ihr nichts tun wollen, das spührt sie und wird ruhiger, lässt sich von mir und meinem Mitbewohner auch anfassen aber sobald Keno in ihre Nähe kommt, brummt sie, scheint nichts mit ihm anfangen zu können. Gefressen hat sie wenigstens, sowohl Gestern Abend als auch heute Morgen... Laut der 'Frau' hat sie auch nur Billigfutter von Tipp aus'm Discounter bekommen... Die arme Maus tut mir so leid...
Und hier, zum Abschluss, noch ein Bild von der Süßen:
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Hallo,
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schöner Hund

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Als erstes nehme ich ja sehr stark an, daß du diese Zustände dem Vet. Amt meldest und dem zuständigen TS Verein.
Was du wissen willst verstehe ich nicht so ganz.
Du hast aus solchen Verhälntnissen einen Hund. Für den stürzt doch jetzt mal alles zusammen.
Da hilft nur Ruhe, Geduld und Verständnis. -
Grundgenerell:
Ihr fangt am besten bei Null an,also wie bei einem Welpen,alles langsam und dosiert an sie heran führen.
Gebt ihr die Möglichkeit sich zurück zu ziehen wenn sie auf ihrem Platz ist hat Keno (und auch ihr) sie in Ruhe zu lassen.
Lasst sie erst einmal bei euch ankommen,gebt ihr Zeit und Ruhe,die kleene Maus muß verstehen das sich nun alles ändert und die Vertrauen aufbauen kann.
Es wird eine harte Zeit für euch und die neue Dame,also immer mit der Ruhe,nichts übers Knie brechen. -
Tja, was schreibt man dazu....
Ohne zu "klugscheisserisch" klingen zu wollen - Ihr habt mit dem Mitnehmen dieses Hundes die Praktiken dieser Vermehrer (gesprochen wäre das ein Tonfall wie bei Fußpilz oder Mundfäule...) unterstützt, denn genau auf diese Mitleidstour machen die ihr dreckiges Geld...
Was Ihr machen könnt - den Amtsveterinär informieren. Denn auch, wenn es oft schwierig ist, gegen grauenhafte Zustände vorzugehen, sollten die verwahrlosten Zustände auf diesem Hof Anlass zum Einschreiten sein...
Für den Hund rate ich Euch ganz dringend, baldmöglichst einen TA aufzusuchen...und auch einen Hundetrainer zu Rate zu ziehen, denn mit einem derart verkorksten Hund ist man bei allem guten Willen rasch an seinen Grenzen...
Und dann bitte ich Euch dringlichst: Macht das nie wieder - einen Hund beim Vermehrer holen...lies bitte mal da:
https://www.dogforum.de/ftopic98648.htmlLG, Chris
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Zitat
Als erstes nehme ich ja sehr stark an, daß du diese Zustände dem Vet. Amt meldest und dem zuständigen TS Verein.
Ansonsten ganz viiiiieeel Geduld! Aber eine ganz Hübsche ist das! -
Da ich offizielle Tierschützerin bei Tasso bin, bin ich an solchen Fällen immer sehr interessiert.
Vorab: Bei Tasso haben wir gerade eine Kampagne gestartet, in der es eben um solche Fälle geht.
http://www.tasso.net/Tierschutz/WuhltischwelpenEs ist generell schlecht, solch einen Hund aus mitleid zu kaufen. In erster Linie, weil dadurch das Geschäft dieser Tierquäler weiter angespornt wird. Auch wenn das Mitleid groß ist, so ist es doch letzten Endes besser, den Hund dort zu lassen, den Tierschutz und das Veterinäramt zu informieren.
Zweitens kann es für euch auch sehr gefährlich werden. Man kann ja nie wissen, mit was so ein Hund seine schlechten Erfahrungen gesammelt hat. Stell dir doch mal vor, du nimmst Beispilesweise ein Buch in die Hand, eure kleine wurde früher aber mit einem Buch verschlagen. Ich meine, wenn so ein Hund Zähnefletschend vor dir steht, und wirklich vor hat, gegen dich zu gehen, dann bringt dir der beste Wolfsgriff auch nichts mehr.
Des weiteren wäre es sehr interessant für mich, zu erfahren, wo ihr eure kleine gekauft habt.
Wünsch euch trotzdem viel Glück, Geduld und alles gute.
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Wolfsgriff????
Bei einem solchen Hund sollte man diese Spielchen ganz sein lassen...
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Genau das ist es, was ich doch sage.
Geht sie mit dem Hund zu einer Trainer, der wird ihr sagen:,, Fletscht der Hund die Zähne, packen sie ihn SO"
Da wir bisher alle unsere Hunde aus dem Tierheim hatten, hatten wir auch einen dabei, der richtig Bösartig wurde, weil er früher schlecht behandelt wurde.
Nelson war ein Neufundländer-Mischling. Also ein relativ großer Hund. Unser Trainer riet uns auch dazu, den Wolfsgriff anzuwenden.Wenn dich so ein Ochse aber dann doch anfällt, machst du nix mehr.
Ich rate euch, einen Trainer zu suchen, der sich mit solchen Fällen absolut auskennt. Lasst es ruhig auch ein paar kilometer mehr zu fahren sein und lass es auch ein paar Euro mehr kosten.
Je mehr Zeit, Geduld und Liebe du jezt in die Erziehung deines Hundes steckst, umso mehr spaß uns freude könnt ihr später gemeinsam haben. -
Zitat
Da ich offizielle Tierschützerin bei Tasso bin, bin ich an solchen Fällen immer sehr interessiert.
Vorab: Bei Tasso haben wir gerade eine Kampagne gestartet, in der es eben um solche Fälle geht.
http://www.tasso.net/Tierschutz/WuhltischwelpenEs ist generell schlecht, solch einen Hund aus mitleid zu kaufen. In erster Linie, weil dadurch das Geschäft dieser Tierquäler weiter angespornt wird. Auch wenn das Mitleid groß ist, so ist es doch letzten Endes besser, den Hund dort zu lassen, den Tierschutz und das Veterinäramt zu informieren.
Zweitens kann es für euch auch sehr gefährlich werden. Man kann ja nie wissen, mit was so ein Hund seine schlechten Erfahrungen gesammelt hat. Stell dir doch mal vor, du nimmst Beispilesweise ein Buch in die Hand, eure kleine wurde früher aber mit einem Buch verschlagen. Ich meine, wenn so ein Hund Zähnefletschend vor dir steht, und wirklich vor hat, gegen dich zu gehen, dann bringt dir der beste Wolfsgriff auch nichts mehr.
Des weiteren wäre es sehr interessant für mich, zu erfahren, wo ihr eure kleine gekauft habt.
Wünsch euch trotzdem viel Glück, Geduld und alles gute.
Wolfsgriff - was ist das denn
Wenn es das ist was ich denke, wundert es mich, daß das von Tassoleuten angewandt wird.Sie haben doch jetzt mal den Hund, was sollen sie denn mit ihm machen, einschläfern oder was

Des weiteren wäre es nicht gut, wenn hier öffentlich rein käme wo er her ist.
Die Leute könnten ja gewarnt werden. - Vor einem Moment
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