Fragen zur Anschaffung und Haltung

  • Zitat

    Ja, das mit einem Erwachsenen Hund, habe ich mir auch schon überlegt. :smile: Ein Welpe, wäre mir auch zu aufwendig... immerhin bin ich ein blutiger Anfänger in Sachen Hunden.
    Ich gehe zwar ab und zu mit dem Schäferhund eines Freundes Gassi...aber ein Welpe wäre doch noch zu viel.

    Also kann ich daraus schließen, dass die Rasse "eigentlich" egal ist und die Hunde vom Charackter eh unterschiedlich sind?

    Na, da bietet es sich doch schon an, dass ihr beide morgens das Haus verlasst und jeder zu "seiner Arbeit" geht. Du bringst ihn zum Schäfi deines Freundes und holst ihn dort am Abend ab.

    Klar gibt es rassetypische Unterschiede. Eind Dogge ist eher ein Sofahocker als ein Terrier. Dennoch kannst du auch Doggen beobachten, die Hummeln im Hintern haben und Terrier, die Schlaftabletten sind.

    Ihr sollt gemeinsam ein angenehmes und für beide schönes Leben leben. Deine Freundin suchst du doch auch nicht nach ihrer Herkunft oder ihrer Haarfarbe aus, sondern danach, ob sie mit dir harmoniert, ob ihr gemeinsame Interessen und Vorlieben habt usw. Mit dem Hund verhält es sich ebenso.

  • Dann werde ich diesen Traum von einem eigenen Hund wohl vorerst aufgeben müssen. :sad2:
    Hätte zwar ein paar Möglichkeiten, den Hund mal abzugeben...aber ich will deswegen auch nicht abhängig werden.

    Ich frage mich nur immer, wie andere das machen. :???:
    Viele arbeiten auch über 8 Stunden am Tag...

    Aber um jeden Preis, will ich nun auch keinen Hund...schließlich soll es dem Tier gut gehen und ich will auch ein gutes Gefühl dabei haben.

  • Zitat


    Also kann ich daraus schließen, dass die Rasse "eigentlich" egal ist und die Hunde vom Charackter eh unterschiedlich sind?

    Jain :D

    Jede Rasse bringt ihre Veranlagungen mit. Wie stark, in welcher Form und ob diese bei dem einzelnen Individuum vorhanden sind, kann jedoch variieren.

    Trotzdem bleiben rassetypische Veranlagungen hilfreiche Indizien bei der Wahl des Hundes - wenn ich z.B. keinen Jagdtrieb will, sollte ich mir keinen Jagdterrier holen, da bei diesem die Wahrscheinlichkeit, dass er jagt, größer ist als bei einem Sennenhund.

    Vieles vom Charakter macht aber auch die Erziehung/Beziehung zum Hund aus.

    So kommt einiges zusammen, an dem man erahnen kann, wie der spätere Begleiter werden könnte - aber eine Sicherheit gibt es da nicht.

  • Wie ich schon sagte wäre es mir auch viel zu lange und viel zu oft. Das ist ja fast die ganze Woche.

    Ich würde auch einen älteren Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim nehmen. Dann sollte es eine Rasse sein mit einem leichten Körperbau. Also jetzt nicht unbedingt ein Bernhardiner, Landseer und ähnliche.

    Beschäftigung, Bewegung und Kopfarbeit brauchen zwar alle Hunde aber einige mehr und andere nicht so viele.

    Und vom Charakter muss auch nicht jeder Hund einer Rasse gleich sein.

    Wir haben zum Beispiel eine sehr agile Appenzeller Sennenhündin kennen aber andere Appenzeller die nicht so agil sind wie unsere.

    Schau dich doch mal im Tierheim bei dir in der nähe einfach um und geh da mal mit ein paar Hunden gassi.

    Und wenn du es wirklich nicht anders schaffst und keinen findest der deinen Hund mal nehmen kann oder mit ihm raus gehen kann, wäre dann nicht erst mal ein Hund den du dir "ausleihen" kannst besser?

    Viele die ich kenne, die auch 8 Stunden am Tag arbeiten müssen fahren in ihrer Mittagspause Heim und gehen mit dem Hund. Oder Freunde nehmen den Tagsüber oder die haben einen Hundesitter oder können den mit nehmen oder andere Familienmitglieder sind da.

    Man kann es zwar machen und es gibt bestimmt welche die das machen aber ich würde es für mich nicht machen und könnte ich mit meinem Gewissen nicht. Aber das sieht auch jeder anders.

    Lg
    Sacco

    Lg
    Sacco

  • Aber ich finde es echt super toll, dass du dir vorher darüber Gedanken machst und nicht enfach so einen Hund kaufst. Und der Hund dann sehen muss wie er damit klar kommt. Und du dann erst eine Lösung suchst wenn du merkst es geht nicht. Das machen nicht viele.

    Lg
    Sacco

  • Zitat

    Ich frage mich nur immer, wie andere das machen. :???:
    Viele arbeiten auch über 8 Stunden am Tag...

    ~ wechselschichtig arbeiten
    ~ mittags nach Hause gehen und mit dem Hund laufen
    ~ Hund in eine Hundestagestätte bringen
    ~ Familienmitglieder, die im Haus bzw. der Nähe leben, versorgen den Hund
    ~ Hund geht mit zur Arbeit

    Möglichkeiten gibt es viele ;-)

    Aber einen Hund 5 Tage in der Woche 8 Stunden alleine lassen, finde ich nicht akzeptabel. Dem Hund zuliebe würde ich darauf verzichten, auch wenn manche hier das anders sehen. Aber meiner Meinung nach sind solche Leute Egoisten, die den eigenen Wunsch höher setzen als das Wohl des Tieres.

    Viele Grüße

    Doris

  • Zitat

    ~ wechselschichtig arbeiten
    ~ mittags nach Hause gehen und mit dem Hund laufen
    ~ Hund in eine Hundestagestätte bringen
    ~ Familienmitglieder, die im Haus bzw. der Nähe leben, versorgen den Hund
    ~ Hund geht mit zur Arbeit

    Möglichkeiten gibt es viele ;-)

    Doris

    :gut: . Bei meinem letzten Job hatte ich 1std. Mittagspause, da bin ich immer schnell mit dem Fahrrad nachhause und hab meine kleine versorgt. War super anstrengend. Bei anderen Vollzeit stellen wo ich als Aushilfe vollzeit gearbeitet hab, stand ich halt schon um 5 Uhr morgens mit ihr auf der Wiese, bei Wind und Wetter. Damit die hoffentlich die meiste Zeit dann durchschläft. Nach der Arbeit zwingt man sich halt Todmüde nochmal für ne längere Zeit raus.
    Einkaufen, Haushalt oder unter der Woche noch vernünftig Kochen, bleibt etwas auf der Strecke.

    Machbar isses aber, auch mit Vollzeit.
    Warte aber lieber bis du mit deiner Freundin zusammenziehst. Jedenfalls wars so das mein Ex ein viel besseres Verhältniss zum gemeinsam ausgesuchten Rüden hatte, wie zu meiner Hündin, die ich in die Beziehung schon mitbrachte. Er war von anfang an bereit mit verantwortung für ihn zu übernehmen, wie die abmachung: Wer als erstes mitten in der Nacht wach wird geht mit dem Rüden raus. Die Arbeit in der Eingewöhnungszeit wurd halt aufgeteilt.

    Denke es ist auch fürs spätere zusammenleben besser, wenn deine Freundin die Erziehung mitbekommt und sieht wie du es machst.

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