Jagdhund Laszlo
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@ Ni_kk_i
Ganz toll. Ob nun Zugarbeit oder Zugsport, beides ist sehr positiv für den Hund. Aber (immer dieses aber), dem Hund hier fehlt die Ausbildung, sowohl Teile der Grundausbildung als auch und insbesondere die Spezialausbildung. Schließlich soll nicht der Hund bestimmen, wohin sich das Gespann bewegt, der Mensch soll das bestimmen.Unterordnung kann, muss aber nicht auf einem eingezäunten Gelände geübt werden (und das vorläufig möglichst täglich), man kann ohne weiteres auch mal 1, 2 km Feldmark "in Hundelängen vermessen". Habe ich heute auch mit meinen gemacht (teilweise in strömendem Regen, wir waren schon unterwegs
). Immer Bei Fuß, ein paar Schritte gehen, Platz (bzw. bei mir Lögte, weil ich gerade das Platz durch Lögte ersetze und das Down durch Platz). Bei Fuß, ein paar Schritte gehen (immer eine unterschiedliche Schrittzahl, am besten gar nicht zählen) und wieder Platz. Je besser Bei Fuß klappt, desto seltener Platz. Je öfter der Hund Platz gemacht hat, umso besser geht er Bei Fuß.Wenn das erst einmal sitzt, das dauert nicht ewig, müsste binnen einer Woche erledigt sein, dann kann man die Anforderungen steigern und über Platz und Bei Fuß an der Leinenaggression arbeiten und am Jagdtrieb.
Die Grundausbildung in Richtung Hundewagen / Hundeschlitten würde ich am Fahrrad machen. Der Hund muss die Richtungen kennen, er muss wissen was Mitte bedeutet, er muss sie Gangarten kennen, Halt, schneller, langsamer, ... Dann kommt die "Gartenarbeit" am Wagen bzw. Schlitten. Ist auch nicht so mal eben erledigt. Alles in allem kalkuliere ich mal zwischen 8 und 12 Wochen ehe ich mit dem Hund, um den es hier geht, "auf Tour" gehen würde.
Klar, es gibt Hunde, die kann man sozusagen "ins kalte Wasser schmeißen" und sie "schwimmen" sofort. Aber das Risiko eingehen, dass der Hund durchgeht mit dem ganzen Gespann, evtl. noch eine Straße überquert und einen Unfall verursacht? Muss nicht wirklich sein, dann lieber etwas mehr Zeit nehmen und ihn gründlich an die Aufgabe heranführen.
Wen es interessiert (Zugarbeit am Wagen), der kann ja mal hier lesen https://www.dogforum.de/ftopic108450.html
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15. August 2010 um 19:29
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Jagdhund Laszlo - Vor einem Moment
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Zitat
Würde der Hund echt nur jagen, wär ich ja echt eurer Meinung. Der Kerle macht aber an der Leine auch noch andere Hunde an und das ist (für mich) einfach eine doppelte Gefahr

Das stimmt, das hab ich beim Eingangsposting überlesen. Allerdings gibt es ja sicher auch die Möglichkeit einsame Wege auszuwählen, die man gut einsehen kann. Aber dass man so einen großen Hund nicht runterbremsen kann spielt natürlich auch eine Rolle. Wenn der keinen guten Grundgehorsam hat würde ich mich dem auch nicht anvertrauen. Mein Hund braucht teils noch lange bis er "langsam" beim Ziehen umsetzt, beim Rad krieg ich ihn noch ein bisschen gebremst, aber mit Skates hört bei spätestens 30 km/h der mögliche Bremsbereich auf (da muss ich ja einfüßig mit dem Stopper bremsen), dann würds mich sauber auf die Schnauze hauen. Das ist dann auch Adrenalin pur wenn man den Hund bittet mal langsamer zu tun ;-) -
@ Biomais
Hut ab! In deinem Alter noch auf Inlinern und dann noch mit 30 Sachen
. Würde ich mich nicht trauen, auch wenn wir auf dem Fahrrad schon Mal schneller als 30 km / h fahren (weiß ich zufällig, weil mein Großer bei 30 vom scharfen Trab in den Galopp übergeht).Wie schon geschrieben, runterbremsen ist weniger das Thema, aber im Zweifel zum Stillstand bremsen schaffe ich auch nicht. Fahhrad ist einfach zu leicht, das zieht Hund eben auch mit Fahrer und blockierenden Rädern
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Zitat
@ Biomais
Hut ab! In deinem Alter noch auf Inlinern und dann noch mit 30 Sachen
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So bleibt man fit Jung. -
ehem, warum kommt denn keiner auf Schleppleinentraining?
Ich habe noch nie erlebt, dass hier auf drei Seiten bei einem unausgelasteten Jagdhund über Zughundearbeit, Fahrradfahren, Inlinerrnnen und Schlittenfahrten gesprochen wurde, ohne dass jemand etwas alltagstaugliches vorgeschlagen hat..
Mein Jagdhund ist nach Fahrrad- Inlinerfahren total hochgepusht und nervöser als davor, da sind ja noch Ballspiele stressfreier
Ein gutes Geschirr, eine 20 m Schleppleine, Futterdummytraining und Leckerchensuchspiele n Verbindung mit Grundgehorsam würden bei euch Wunder tun
Viel Erfolg
LG Jana -
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Sorry, kann ich absolut nicht bestätigen. Meine sind dann jedenfalls nicht aufgepusht nach der Radtour, die vorherigen 6 waren auch nicht.
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Hallo,
Filou ist auch nicht aufgeputscht nach einer Radtour, sondern eher müde. Auch ist er nach 30 Minuten fahrradfahren mehr ausgelastet als nach einem 1,5 stündigen Spaziergang an der Schleppleine.
Seine Leinenaggression hab ich mit dem Rad so gut wie gar nicht gehabt. Sah ich einen Hund von weitem, dann bin ich abgestiegen und hab das Fahrrad zwischen Hund und ihm geschoben, quasi als Barriere.
Er war in diesen Situationen überhaupt nicht aggressiv.Klar ist das von Hund zu Hund unterschiedlich, aber bisher hatte ich noch mit keinem Hund ein Problem am Rad.
Heute möchte ich auch mal wieder radeln und mal schauen wie es klappt. Ist das erste Mal seit Monaten und Filou ist auch noch nicht so ganz sicher am Rad. Gefallen bin ich noch nicht, ist aber auch nicht der erste Hund den ich am Rad führe.
Ansonsten würde ich mit dem Laszlo ganz von vorne anfangen und ihn langsam an andere Reize gewöhnen.
Klar ist er am Anfang nicht ausgelastet wenn er an einer kurzen Leine laufen muss, aber so lange er da keine Aufmerksamkeit in Richtung des Besitzers zeigen kann, wird er es an einer 10 oder 15 Meter Schlepp erst recht nicht zeigen können.Wenn es an der kurzen Leine klappt, dann würd ich auf eine 5 Meterleine umsteigen und mich so langsam vorarbeiten.
Hundeplatzarbeit sollte doch gerade für solche Leinenpöbler die erste Wahl sein. Schließlich soll er dort ja was lernen und wenn er halt tobt, dann würde ich mich an den Rand stellen und ihn austoben lassen. Ohne einwirken von meiner Seite, einfach abwarten und festhalten.
Sollte es wirklich nicht besser werden, dann würde ich eben hinter den Zaun gehen und dort warten.Wird er ruhig und wendet sich dem Besitzer zu kommt ein Lob und der Platz wird verlassen.
So würde ich vorgehen bis ich merken würde, dass er nicht mehr ganz so hochfährt und dann erst den Abstand zu den anderen Hunden verringern.Klar kostet so ein Hund sehr viel Zeit und man muss sehr viel Arbeit reinstecken, aber es wird sich lohnen.
Schön, dass ihr eine Trainerin gefunden habt die sich euch annimmt. Abgegeben ist er schnell, nur was dann wieder mit ihm passiert???
Wenn ihr die nötige Zeit und Geduld aufbringen könnt, dann versucht es.Bitte berichte mal wie es weitergeht bei euch.
Liebe Grüße
Steffi
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