Hund kastrieren lassen?
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Zum TA sage ich nur AUA. Einen unsicheren Hund kastrieren damit er kein Angstbeißer wird ist Schwachsinn. Grad in dem Alter.... das nennt sich dann Frühkastra und hemmt bzw. stoppt den Hund sogar in der Entwicklung... körpelich wie geistig.
Die Dose, Nein, es ist nicht Sinn und Zweck der Dose, dass der Hund schon beim Klappern der Dose in de Jackentasche sich kleinmacht und ins Meideverhalten geht.
Birgit, die sich jetzt ganz schnell auf die Fingerchen setzt, weil sauer über soviel "Fachkompetenz" von Trainer und TA
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Hi,
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Zitat
Als ihr Hund 4 Monate oder so war war sie beim TA zum impfen,da sagte der TA schon spätestens mit 8 Monaten muß er kastriert werden da er sonst ein Angstbeißer wird.So einen Schwachsinn habe ich selbst vom schlechtesten Tierarzt noch nicht gehört!
Was haben die Hoden mit Angsbeißen zu tun?
Der Tierarzt hätte mich zum letzten Mal gesehen
ZitatVon der Hundeschule die mit Dosen werfen arbeitet wurde gesagt sie soll wenn er so an der Leine ist die Dose werfen.Wen sie das macht duckt er sich.Er duckt sich aber schon wenn die Dose nur ein Geräusch in ihrer Jacke macht.
Ist doch auch nicht der Sinn,was meint ihr dazu?
Das ist genauso ein Schwachsinn wie da oben, sorry für meine Ausdrucksweise, aber solche Aussagen eines Tierarztes und diese Methoden der Hundeschule machen mich so was von wütend, dafür gibt es kaum einen Ausdruck!
Sie soll den Tierarzt und die Hundeschule wechseln.Du schreibst ja schon selber, wie der Hund reagiert - Dosenwerfen, tztzz, dient zur symptomatischen Behandlung, sonst nichts.
Abgesehen davon sind sie völlig kontraproduktiv, das Verhalten des Hundes wird damit ggf. noch verschlimmert.
Was lernt der leinenaggressive Hund?
Frauchen wirft oder rappelt bei Aggressionen mit der Dose, Hund ist ruhig, weil er einfach nur noch Angst hat.
Ist damit das Problem gelöst?
Nein.
Noch mal:
Tierarztwechsel
Hundeschule vergessen
Einen guten (!!) Trainer hinzuziehen, der gewaltfrei und ohne (!) Hilfsmittel arbeitet.Gruß
Leo -
Wenn der Hund 'nicht sozialisiert' ist, wie DU schreibst,
dann hat er in seiner Welpenzeit was verpasst,
was nur schwer und mit Geduld aufzuholen ist.Er hat nicht gelernt zu generalisieren.
'10 Menschen waren nett zu mir, also müssen alle Menschen nett sein'
'5 Hunde waren freundlich, also müssen alle Hunde freundlich sein'.Ein Welpe lernt mehr oder weniger so, daher ist die Sozialisierungsphase
ja auch so wichtig.
Ein erwachsener Hund generalisiert nicht mehr.Dieser Hund miss nun Mensch für Mensch, Hund für Hund und SItuation für SItuation
separat als 'nicht gefährlich' kennenlernen und sich einprägen.Hab ich mit meinem bei Hunden auch durch.
Mit Geduld und Strategie bei Hundebegegnungen bessert sich das sehr.
Aber man baucht jemanden, der einen eine Zeitlang begleitet dabei.Und das sollte jemand sein, der sich mit dem Thema auskennt,
nicht jemand, der kastriert und Dosen schmeisst.Wenn ich vor etwas Angst hab und entsprechend aggressiv reagiere (aus Angst),
dann würde mir jemand, der mir eine runter haut sicher nicht weiterhelfen.LG
Chrissi -
Sorry,aber mit 17 Monaten ist die Heititei-Welpenzeit lange vorbei und ein Hund im Flegelalter. Die Leinenaggression, sofern man sie bis dahin nicht abgestellt hat, ist dann auch normal. Was in dem Alter gefragt ist, sind ganz klare Ansagen. Widerspruch gibt es nicht, Unterordnung ist das Zauberwort. Also Bei Fuß und Platz.
Angst sollte auch nicht geduldet werden. Es gibt keinen Hundegeist und auch sonst nichts, was ein Hund fürchten müsste. Also ran an die Bouletten, beide (HF und Hund) ins Platz, Hand auf die Schulter, kraulen und die vermeindliche Gefahr so lange aushalten, bis die Situation realistisch, also ungefährlich eingeschätzt wird.
Im Urlaub waren wir bei höheren Temperaturen unterwegs. Natürlich ist das eine Belastung für die Hunde gewesen. Also im Schatten kurz Pause. Nun versuche einmal mit der Mütze einem Hund Frischluft auf die Nase zu wedeln, wenn er Angst hat oder dir nicht vertraut. Geht nicht. Sind Vertrauen und Unterordnung jedoch gegeben, kein Thema, so wie bei meinen, die nur beim ersten Mal kurz mit den Augen geblinzelt haben. Dann kann man einem Hund auch das Kratzen oder Lecken verbieten, weil er sich sonst wegen eines blöden Mückenstiches wund kratzen oder lecken würde.
Unterordnung hat nichts, gar nichts, mit Kadavergehorsam zu tun. Bei Fuß heißt nicht zwangsläufig links am Knie zu kleben. Wenn der Weg zu eng ist, muss der Hund soviel Geist aufbringen, dass Bei Fuß dann Gänsemarsch bedeutet und der Hund dann z.B. quasi an der Kniekehle klebt. Auch diese Art des Mitdenkens kann und sollte geübt werden.
Eine lustige Geschichte zur Unterordnung aus dem Urlaub:
Wir waren nachts im Wald, letzte Gassirunde vor dem Schlafen. Die Hunde liefen frei, Platz. Der Rüde lag sofort, die Hündin, gerade ein Jahr alt geworden, nicht. Ich nahm meine Mütze und warf sie mit der Frage, was ich gesagt habe. Sie schnappt sich die Mütze, apportiert sie und legt sich mir zu Füßen ins Platz. Ein Glück, dass es dunkel war und sie mein Grinsen nicht sehen konnte. -
Zitat
Noch eine frage:
Als ihr Hund 4 Monate oder so war war sie beim TA zum impfen,da sagte der TA schon spätestens mit 8 Monaten muß er kastriert werden da er sonst ein Angstbeißer wird.ganz schlechter ta! ihm ist sein verdienst näher, als die gesundheit des tieres. also: weg damit, es gibt auch gute.

Von der Hundeschule die mit Dosen werfen arbeitet wurde gesagt sie soll wenn er so an der Leine ist die Dose werfen.Wen sie das macht duckt er sich.Er duckt sich aber schon wenn die Dose nur ein Geräusch in ihrer Jacke macht.[/quote]
der hund scheint "daneben" zu sein, weil deine freundin eine sehr schlechte hundeschule erwischt hat. sie hat also auf beiden seiten voll daneben gegriffen. bei einem unsicheren hund mit rappeldose zu arbeiten, halte ich für sehr schlecht.
bitte rede mit ihr, dass sie sich an einen guten trainer wendet, dass sie ihrem hund sicherheit vermitteln kann. sie sollte auch mehr auf ihr bauchgefühl achten, wenn sogenannte experten ihr was vormachen.
den rest haben die anderen ja schon geschrieben.
gruß marion - die das alles schon durch hat.

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DSH Bauer
Ich kann Deine Theorie verstehen und finde das auch ok.Ich denke nur, Du gehst von einem 'normal' sozialisierten und umwelt-entspannten Hund aus.
Soweit ich lesen konnte, geht es hier aber um einen unsicheren Junghund,
der eine schlechte Sozialisierung in seiner Welpenzeit hatte.Ich finde es generell riskant, pauschal einfach so Patentrezepte in den Raum zu werfen,
ohne die Situation, den Halter oder den Hund persönlich zu kennen.
Deine Methoden mögen für DIch ok und praktikabel sein,
für andere Leute aber nicht umsetzbar und so gehen sie nach hinten los.Ich rate nach wie vor zu einem Trainer vor Ort.
LG
Chrissi -

Ich denke auch ähnlich!
Gerade bei unsicheren Hunden würde ich anders vorgehen.
Natürlich brauchen sie Konsequenz, gar keine Frage. Die braucht jeder Hund. Aber auch sehr viel Einfühlungsvermögen.
Die Rütteldose ist doch das beste Beispiel dafür, daß es halt nicht funktioniert.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
@ Floydie+Duran
*lach* Da kennst du aber meine Zicke nicht. Die hat gestern bei den Kühen auch einen ordentlichen Lärm veranstaltet. Es nützte nichts, sie musste da durch und sich ein Beispiel am Großen und an mir nehmen.Trainer hin, Hundeschule her, es gibt auch da sone und solche. Und wenn HF dem Hund nicht zeigt, dass er nichts zu fürchten hat, dann wird der Hund es nie lernen. Während der HH noch mit einer Bangebüx leben kann (er hat es dann auch nicht anders verdient), ist das für den Hund sicher an der Grenze zur Tierquälerei. Wer möchte schließlich ein Leben in Angst und Schrecken leben? Deshalb ist es wichtig, dass der HF (HH) dem Hund ein Beispiel in Haltung und Pflichterfüllung gibt, seine Anordnungen auch durchsetzt und den Hund an Herausforderungen heranführt (ohne ihn zu überfordern). Das A und O muss die Erkenntnis sein, dass hund ES kann. Und glaube sicher, lieber einen größenwahnsinnigen Hund als einen ängstlichen. Es lebt sich besser, für beide.
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Nochmal DHS Bauer, wir reden hier von einem schlecht sozialisierten und aufgrund dessen unsicheren Hund!
Hier sind andere Methoden gefordert als Deine und vorallem, diese pauschal mal eben in den Raum zur Nachahmung bei diesem Hund in den Raum zu werfen ist fahrlässig und gefährlich.
Birgit
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Zitat
@ Floydie+Duran
*lach* Da kennst du aber meine Zicke nicht.Von der spricht hier auch keiner.
Ansonsten lerne ich im Alltag bei meinen Kunden sowohl Zicken
als auch unsichere Junghunde kennen.
Die Vorgehensweise passe ich dem Fall an,
nicht den wilden Theorien von Forenschreibern, die ich nicht kenne.Daher rate ich ja auch zu einem Trainer vor ort.
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