Hund kastrieren lassen?
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Nun mal ein Problem bei meiner Freundin.
hr Rüde ist jetzt 17 Monate alt,kann eigentlich am Hundestrand gut mit anderen Hunden und in der Hundeschule auch,kein Problem.
Nur beim spazieren gehen besonders an der Leine ist er aggressiv.Sie hat schon versucht es über clickern abzugewöhnen nur in dem Moment sieht er nichts anderes.
Dazu kommt das er Angst vor Fremden hat,er läßt sich nicht von denen anfassen und wenn es jemand einfach versucht würde er auch schnappen.Nimmt allerdings von fremden ein Leckerlie aus der Hand.Nun war sie am überlegen ob sie ihn kastrieren lassen soll,weil sie es in der hundeschule ihr empfohlen haben(wissen wohl auch nicht weiter)
Was meint ihr dazu,oder hättet ihr noch eine andere Idee.
Ich denke es ist ja nicht gesagt das er es nach dem kastrieren nach läßt oder?Bin mal gespannt auf eure Meinung dazu

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Hi,
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hallo,
ich würde ihn nicht kastrieren lassen, denn dann kann alles noch viel schlimmer werden. das geld, welches sie für eine kastra ausgeben würde, sollte sie lieber in einen fähigen trainer investieren.

schau mal, ob ihr in eurer gegend einen trainer findet, der bei cumcane ausgebildet wurde. die können mit solchen hunden was anfangen.

gruß marion
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Sehe ich genauso.
Ich bin zwar kein völliger Kastragegner (meine wird nun auch kastriert, aber aus medizinischen Gründen) aber Kastration ist kein Allheilmittel - im Gegenteil, es kann schwere Probleme erst noch verschlimmern bzw. welche auslösen.
Für mich klingt dass bei euch nach einer "handelsüblichen" Leinenagression im Anfagsstadium - und die hat mit ziemlicher Sicherheit Auslöser, die nicht (oder zumindest nicht nur) mit dem Sexualtreib deines Hundes zu tun haben. Ich tippe eher auf genrelle Unsicherheit, und es ist deine Aufgabe ihm diese zu nehmen. Anleitungen dazu kannst du aber nur von jemand Kompetentem vor Ort bekommen - nicht per Ferndiagnose
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Hallo,
nein, eine Kastration macht sein Verhalten nicht besser, im Gegenteil:
Die Maßnahme kann auch nach hinten losgehen.
Ein unsicherer Hund wird meist noch unsicherer.
Dass ein Trainer aus der HuSchu dazu rät, tztztz, das spricht gegen ihn.Leinenaggression: https://www.dogforum.de/ftopic61551.html
In Kurzfassung:
Haltet dem Hund Fremde vom Leib, sie sollen ihn nicht füttern oder streicheln...
Ein ausführlicher Thread dazu:https://www.dogforum.de/ftopic114001.html
Ihr nehmt in naher Zukunft einen Zweithund, oder?
Wenn der Ersthund Probleme macht, rate ich euch dringend davon ab, einen Zweithund anzuschaffen.
Arbeitet erst daran, ansonsten habt ihr die Probleme bald doppelt.
Dass ein Welpe viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht, werdet ihr ja wissen und das zusammen mit einem Ersthund, mit welchem gearbeitet werden muss?
Tut euch das nicht an.Gruß
Leo -
In diesem Fall sehe ich auch keine Erfolgsaussichten. Ihr könnt es aber erst einmal auf chemischem Wege versuchen. So ein Bolus hält 8 Monate, danach ist die Wirkung weg und der Rüde wieder intakt. In der Zeit kann man sehen, ob eine Kastration den gewünschten Erfolg haben wird oder eben nicht. Was das kostet und wie es im Detail funktioniert, weiß ich aber nicht; einfach mal den Viehdoc fragen.
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Na ja,
ich würde da eher auch zum Trainer tendieren.
Für mich liest es sich so, als ob da was anderes im argen ist. Und dann wird weder ne Kastration, noch der Kastra-Chip helfen können.
Ein Trainer vor Ort, der sich den Hund, die Situation und das Mensch-Hund-Team anschaut, ist in so einem Fall viel besser, finde ich!
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Hallo Danke schon mal,
es ist nicht mein Hund !!! Sondern von einer freundin,die mich fragte was ich meine.
Und ich habe ja auch gesagt das es auch anders werden kann.
hatte ihr von dem Forum erzählt und sie bat mich das mal zu schreiben um andere Meinungen zu hören.Was meinst Du ist denn da im Busch?
Sie hält viel von der Hundeschule und macht alles was die sagen,egal was.
Ich finde auch das eine Hundeschule wenn sie eine ist mit dem Verhalten klar kommen sollte,aber die sagen ja er muß unbedingt kastriert werden.Mit meinem Rüden spielt er total toll das ist nichts los,auch nicht wenn eine andere Hündin kommt,die beide nicht kennen.
Er war nicht sozialisiert kannte keine Menschen und keine Hunde und hat sich meiner Meinung nach auch gebessert.Das kann doch auch alles damit zusammen hängen oder?
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Zum Einen ist der Hund deiner Freundin in der Pubertät, Leinenaggro, Leo hat Dir da schon was gutes an die Hand gegeben.
Fremde Leute fassen den Hund an und er schätzt es nicht. völlig i.O., der Hund muss sich nicht von jedem anfassen lassen, schon gar nicht bei der Vorgeschichte.
Der Hund kannte vieles nicht bevor er zur Deiner Freundin kam, war nicht sozialisiert, Menschen kannte er bis dato nicht, andere Hunde auch nicht... dafür seid Ihr schon ziemlich weit gekommen, was ich nicht unbedingt den Trainern zugute halte.
Insgesamt wurde ich von der Kastra wie auch von Chip abraten, dafür aber einen Trainerwechsel empfehlen.
Birgit
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Zitat
Insgesamt wurde ich von der Kastra wie auch von Chip abraten, dafür aber einen Trainerwechsel empfehlen.
unbedingt.

eine zweite meinung kann nie schaden.
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Danke habe mir das andere durch gelesen gebe ich mal so weiter.
Noch eine frage:
Als ihr Hund 4 Monate oder so war war sie beim TA zum impfen,da sagte der TA schon spätestens mit 8 Monaten muß er kastriert werden da er sonst ein Angstbeißer wird.Von der Hundeschule die mit Dosen werfen arbeitet wurde gesagt sie soll wenn er so an der Leine ist die Dose werfen.Wen sie das macht duckt er sich.Er duckt sich aber schon wenn die Dose nur ein Geräusch in ihrer Jacke macht.
Ist doch auch nicht der Sinn,was meint ihr dazu?
Lg
- Vor einem Moment
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