JRT - Probleme in der Welpenschule/allg. Verhalten
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Ähnlich war es bei mir und Fiete (PRT) auch, unsere Welpenstunde bestand zum größten Teil aus Spielen. Gearbeitet wurden von der Stunde nur ca. 10 min, wir waren teilweise über 15 Hunde, kleines Gehege und alle auf ein Mal.
Was wir davon hatten, war ein Hund, der jeden Artgenossen sofort als Spielkameraden ansah und den Kontakt auch vehement einforderte - "blind und taub", wie bei dir, wurde er dann auch, weshalb er leider zum Leinengänger werden musste :/ . Wir wollten ihn nur gut sozialisieren, geworden ist er leider nur "unhöflich" und distanzlos.An dem, was uns 4 Monate Welpengruppenchaos eingebrockt haben, arbeiten wir nun schon seit 10 Monaten, es wird zwar besser, aber nur in überschaubaren Schritten. Einen Trainer hinzu zu ziehen steht nun auch auf dem Plan.
Mit meinem nächsten Hund werde ich das auf jeden Fall auslassen. -
30. Juli 2010 um 11:07
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JRT - Probleme in der Welpenschule/allg. Verhalten - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ich kann Dir nur empfehlen, Dich nach einem guten Hundeplatz umzuschauen. Ohne HUnd hingehen - gucken.
Hundeplätze habe immer noch unter dem zu leiden, was man vor 20 Jahren unter Hundeausbildung verstand. Das Bild hat sich jedoch geändert und es gibt zahlreiche Vereine, die eine hervorragende Arbeit leisten.
Ich habe auch einige Dinge als Anfänger falsch gemacht und meine Arbeit auf einem Hundeplatz hat mir diesbezüglich die Augen geöffnet.
Dass es hier so viele ähnliche Probleme mit Hunden aus Spielgruppen gibt, bestätigt meinen Eindruck, dass diese Spielerei während des Trainings kontraproduktiv für einen effektiven Lernprozess ist.
ICH werde NIE WIEDER mit einem Hund in eine Welpenspielgruppe gehen.
LG Sabine
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Nur weil es bei den anderen Hunden funktioniert muss es noch lange nicht heißen dass es für euch dort gut ist!
Das Argumuent "Jetzt lassen wir ihn erst mal austoben und spielen und dann wird was gearbeitet" finde ich sehr zweifelhaft... grade weil er dann die oben genannte Verknüpfung anstellt.Bei uns ist es wirklich so, dass selbst die Welpen ruhig abwarten können bis es losgeht. Man sieht den Unterschied dann bei denen die frisch dazu kommen und einfach noch nicht wissen dass sich ruhig abwarten auch lohnen kann.
Schau es dir morgen nochmal an und dann siehst du weiter. Kannst ja hier bericht erstatten!

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Ich danke euch für eure Antworten...eurer Reaktionen geben mir nun natürlich eine völlig andere Sichtweise auf das Thema Welpenschule.
Klar, gewollt haben wir natürlich nur, dass der Kleine anständig sozialisiert wird. Aber wenn ich hier lese, wie sehr dass auch nach hinten los gehen kann (@ Liquid_Sky), dann mache ich mir natürlich so meine Gedanken.
Ich fahre morgen auf jeden Fall hin, werde das Schauspiel allerdings nun mit anderen Augen betrachten und danach entscheiden, wie es weitergehen wird.Wenn man eben von Hundeerziehung keine oder wenig Ahnung, aber vorallem keine Erfahrung hat, sucht man natürlich händeringend nach Hilfe...da ist die Hundeschule am naheliegensten.
Würdet ihr denn eigentlich prinzipiell einen späteren Besuch der HuSchu grundsätzlich beführworten, also zwischen einem Alter von 6 und 12 Monaten, wo es dann ausschließlich um Training geht oder weniger um dieses Spielen mit anderen?
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Zitat
Würdet ihr denn eigentlich prinzipiell einen späteren Besuch der HuSchu grundsätzlich beführworten, also zwischen einem Alter von 6 und 12 Monaten, wo es dann ausschließlich um Training geht oder weniger um dieses Spielen mit anderen?
Das hängt davon ab wie die Hundeschule arbeitet und was sie für Leistungen anbietet. In "unserer" Hundeschule gibt es neben den Spielgruppen und Früherziehugnskursen sehr viele verschiedene Gruppen. Da gibt es einen Lern-und Abenteuerspaziergang, Dummytraining, eine Trickgruppe, Clickertraining, Nasenarbeit ect.
Ich werde dort später vermutlich weiter machen, je nach dem was der Kleinen am meisten liegt. Ich muss aber auch dazu sagen dass der Hund mein einziges Hobby ist, es mir Spaß macht dort etwas mit ihm zu machen und ich mit der Trainerin absolut zufrieden bin.Mit unserem ersten Hund waren wir in einer anderen Hundeschule und das ging auch ziemlich nach hinten los (ging in die selbe Richtung wie bei Liquid Sky). Heute bin ich schlauer...
Vor allem dass der Begriff "Hundetrainer/Hundeschule" nicht geschützt ist ist ein echtes Problem. Ich könnte mir heute noch eine HP zulegen, ein Gewerbe anmelden und dann wäre ich auch Hundetrainer
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was ich noch wichtig finde ist, dass ein souveräner althund dabei ist. welpen untereinander können sich wenig beibringen. wie sogt meine trainerin: ein analphabet kann einem anderen analphabeten auchnicht das schreiben beibringen.
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Zitat
Würdet ihr denn eigentlich prinzipiell einen späteren Besuch der HuSchu grundsätzlich beführworten, also zwischen einem Alter von 6 und 12 Monaten, wo es dann ausschließlich um Training geht oder weniger um dieses Spielen mit anderen?Wenn du dich da wohlfühlst und dir das, was dort gemacht wird, sinnvoll vorkommt, dann befürworte ich es auf jeden Fall.
Ich finde auch Welpenstunden nicht schlecht, wenn sie eben darauf ausgelegt sind, dem Halter die Verhaltensmuster seines Hundes nahe zu bringen und ihm das richtige Agieren zu lehren, sowie der Hund lernt, wie er sich mit Artgenossen auseinander setzen kann und dass deren Anwesenheit keinen Freischein zum Ausrasten bedeutet. Auch sollten dort vor Allem verschiedene Umweltgeräusche/Untergründe/usw. dem Welpen so beigebracht werden, dass er später keine Angst davor hat.
Deswegen finde ich auch die Gruppengröße sehr wichtig - bei 15 Leuten und Hunden hatte unsere Trainerin, selbst, wenn sie gewollt hätte, keine Chance gehabt, sich mit jedem Halter und seinen Problemen auseinander zu setzen. Es war zeitweilens sogar unmöglich, sie akkustisch zu verstehen.Ich denke, auch als unerfahrener Hundehalter sollte man sich viel mehr auf sein Bauchgefühl verlassen.
Mein Ding ist die Hundeschule zum Beispiel nicht, ich kann nicht in Gruppen arbeiten und werde dann derartig nervös, dass es auf Fiete abfärbt: Das Ergebnis ist dann meist nur Frust gewesen.Wenn du eine Schule findest, in der du dich wohl fühlst, die dir Sicherheit gibt und in der du merkst, dass auch dein Hund Spaß hat, dann spricht absolut nichts dagegen.

Kannst ja gerne weiter berichten, wie die Suche so ausgefallen ist.
Liebe Grüße
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Hallo an alle,
ich möchte nur kurz berichten, wie es am Samstag in der HuSchu war.
Also wir sind diesmal von vorneherein anderes an die Sache heran gegangen. Auf dem Parplatz wollte er gleich wieder direkt abdrehen, weil er wusse, wo wir sind. Wir sind dann erst noch ca. 20 min mit ihm draußen geblieben, haben ihn beruhigt, versucht seine Aufmerksamkeit auf uns zu lenken, sind erstmal ein Stück den weg hoch und runter gegegangen. Und siehe da, man wurde nach und nach ruhiger. Dann sind wir rein, die Spielstunde lief mittlerweile schon ein Weilchen. Wir haben ihn dann kurz mit im Gehege spielen lassen. Nach etwa 10 min spielen war er aber doch insgesamt wesentlich gelassener und unbeeindruckter von dem ganzen Schauspiel, als die ganzen male davor. Ihn dann im Gehege heranzurufen und wieder anzuleinen war kein Problem. Von den normalen Gruppenübungen haben wir uns weitestgehend fern gehalten, dafür die Übungen selbst am Rand des Hundeplatzes gemacht, für uns allein. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt, die anderen Hunde waren stets in Sichtweite, aber Flocke hat sich tatsächlich mal mehr für uns interessiert. Die eine Trainerin hat sich dann auch noch eine Weile mit uns allein beschäftigt und ein paar Sachen zwecks Hund motivieren und bei Laune halten gezeigt.Ich war eigentlich ganz zufrieden mit dem Tag. Die Fortschritte sind klein, aber sichtbar. Solange das so bleibt, werde ich die Welpenschule erstmal fortführen.
Zuhause hingegen macht er große Fortschritte, wir können mit ihm problemlos außerhalb vom Dorf spazieren gehen, ohne Leine. Mal läuft er ein bißchen vor oder schnüffelt mal irgendwo am Rand, behält uns aber stets im Auge und kommt auch wieder sofort zu uns, auf Zuruf reagiert er da immer. Sehen wir in der Ferne andere Menschen und Hunde, lönnen wir ihn problemlos ranrufen und wieder anleinen.
Auch mit 'Sitz' klappt es außerhalb gut.
Ich glaube, die 3 Tage mit der Zwergdackelhündin haben ihm gut getan. Er kommt mir seitdem ruhiger vor, unbeeindruckter von seiner Umwelt und hat im allgemeinen mehr Gehör für uns.
Ich habe also wieder Hoffnung :)
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Schön, das zu hören

Meist reicht ja schon ein kleines Erfolgserlebnis, um neue Kraft zu schöpfen und die Dinge anders anzugehen.
Ich wünsche euch auch weiterhin viel Erfolg für die Zukunft!
Liebe Grüße
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Auf jeden Fall motiviert es erstmal wieder.
Auch wenn ein derber Rückschlag in der HuSchu kam...wo ich echt kurz vorm heulen war...die eine Trainerin, die sich dann um uns alleine gekümmert hat, die kannten wir noch nicht. Sie hat uns zur Seite gerufen, nachdem sie uns eine Weile beobachtet hat.
Und dann sagte sie zu mir: "Ich weiß ja nicht, wie der Hund in deine Familie gekommen ist, aber ich merke dir an, dass du ihn nicht so richtig willst."Bääääm...der hatte gesessen...das tat weh. Ich war schockiert, dass man mir ansieht, dass das alles etwas kompliziert ist mit der Situation.
Ich habe dann kurz versucht ihr die Situation zu erklären.
Ihre Reaktion darauf war natürlich, dass ein JRT das 'schlimmste' war, was wir hätten kaufen können (in unserer Situation) und dass ich da jetzt aber konsequent durch muss, wenn Tierheim für mich keine Alternative ist.Oh man, das hat mich echt erstmal fertig gemacht...ist halt genrell ein ziemlich wunder Punkt bei mir, das ganze Thema.
Ich mag den kleinen Flocke wirklich gerne und will wirklich alles versuchen, ihn richtig zu erziehen und ihm ein schönes Leben bei uns zu ermöglichen.
Aber ich denke die Bindung zwischen uns wird immer eine andere sein, als bei Leuten, die sich ganz bewusst, genau diesen einen Hund gekauft haben, weil sie ihn wirklich wollten, mit allen Konsequenzen.
(Muss an der Stelle erwähnen, ich habe mich aus 'Vernunftgründen" immer gegen einen Hund entschieden, weil wir einfach keine Zeit haben und ich mein kleines bißchen Freizeit, was ich habe, eigentlich für mich haben wollte und nun wurde mir der Kleine vor die Nase gesetzt, ohne meine Zustimmung und wenn ich mich jetzt eben nicht kümmern würde, wäre der einzige Lebensinhalt des Kleinen, den ganzen Tag auf nem Hof rumzulaufen und sich zu langweilen. Er würde nciht erzogen werden, würde nicht geistig gefordert werden, gar nix. Wäre nicht angemeldet, gechipt und versichert, nicht entwurmt und geimpft, hätte generell seit dem Züchter keinen Tierarzt gesehen, würde nur Nahrungsabfälle zu fressen bekommen, hätte nie andere Hunde kennen gelernt und nie eine Leine gesehen, das Grundstück nie verlassen und würde die offizielle Bezeichnung: "Hof- und Wachhund" tragen. Für meinen Schwiegeropa, den Besitzer des Kleinen, ist Flocke nur gerad interessant, wenn er stocksteif und ruhig neben ihm auf der Hollywoodschaukel sitzt.)
Aber ich kann das nicht sehen, mir tat der Kleine da vom ersten Tag nur Leid, ich wollte ihn zum Züchter zurückbringen, darüber wurde aber erst gar nicht diskutiert...nunja ich versuche nun also das Beste für den Kleinen. Ich hatte noch nie einen Hund, habe bei null angefangen, versuche aber so viel es geht durch lesen, HuSchu und Gesprächen mit anderen Hundehalten einigermaßen klar zu kommen.
Euer Forum ist mir dabei auch sehr hilfreich und ich freue mich sehr, dass ihr alles so hilfsbereit seit und einen hier so gut aufnehmt! Das kenne ich aus anderen Foren ganz anders.
Also nochmal vilen Danke an alle, die hier mitschreiben!
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