Hilfe, da läuft was total aus dem Ruder!
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Oskaline -
29. Juli 2010 um 10:22
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Hallo liebe Fories
Nun ja ich muss mal wieder ein Bisschen was loswerden...
Meine Kleine war ja gerade erst läufig. Schon zweimal konnte ich während dieser Zeit heftigste Wesensveränderungen beobachten; besonders ihr Verhalten anderen Menschen und Hunden gegenüber. Sie bellt alles und jeden an, stellt das Nackenfell auf wenn sie andere Hunde sieht usw. das alles hatten wir schonmal... Damals hab ich es aber mit viel Training und viel Geduld wieder in den Griff gekriegt (d.h. ich hab sie erst jedesmal abgelenkt und mit der Zeit war es ihr dann wurscht und sie hat sich schön auf mich konzentriert egal wer da des Weges kam)
nun ja es ist ziemlich frustrierend, dass ich nun wieder ganz von vorne anfangen muss. noch viel schlimmer ist aber, dass dieses mal nichts, was mir schon damals von Hundetrainer vorgeschlagen wurde, funktioniert. seit Kurzem habe ich eine neue Trainerin (nachdem der andere Trainer nicht mehr weiterkam...), die meinte, ich solle (ohne Ablenkung!) auf die Menschen zugehen und immer wieder bestimmt NEIN sagen. die Idee ist gut, die Umsetzung klappt aber nicht.
Und ganz ehrlich, es wird nur noch schlimmer. ich traue mich kaum noch aus dem Haus weil die Kleine so saudoof tut. ist halt immer das "die hat den Hund nicht im Griff..." und da macht man sich selbst vermutlich immer die meisten Gedanken und Gewissensbisse...
Ich habe mich so halbwegs entschieden, dass ich die Meinung der Hundetrainerin mal übergehe und versuch es weiter mit Ablenkung versuche bis es wieder sitzt. Vorausgesetzt ich krieg das nochmals hin... es ist unheimlich schwer geworden, dass sie nicht Menschen oder Hunde fixiert sondern sich auf mich konzentriert.
Die Trainerin meinte halt, Ablenkung würde das eigentliche Problem auf Dauer nicht lösen(????!!!????) vielleicht hatte sie auch recht wenn ich mir die Situation jetzt anschaue ist es die reinste Katastrophe. aber vor der Läufigkeit war alles so super, kennt das jemand von euch?
Ich bin total runter mit den Nerven. Ich war so stolz darauf was ich erreicht hatte und jetzt das....
Momentan würd ich echt am liebsten einfach kapitulieren, ich ecke einfach völlig an, besonders weil ich wohl nochmals den Trainer wechseln muss...Sorry für das Durcheinander hier, so siehts halt in meinem Kopf zur Zeit aus... aber es hat gut getan, es mal niederzuschreiben und wenn nicht hier, wo dann...
liebe Grüsse
Nastassja mit Line -
29. Juli 2010 um 10:22
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Hallo,
für mich lies es sich irgendwie "normal", daß Deine Hündin so etwas durchmacht.
Gerade, weil ihr Hormonhaushalt im Augenblick so verrückt spielt.
Und ich denke mir mal, daß wird auch bei jeder Läufigkeit, mehr oder weniger, wieder auftreten.Darf ich mal fragen, wie alt Deine Hündin ist?
Es besteht die Möglichkeit, daß Deine Hündin gerade eine weitere Unsicherheitsphase durchmacht.
Ich hatte es auch nicht gewußt, daß sogar noch zwei weitere folgen sollten, nach der ersten, die sie als Junghund hatte.
Da war plötzlich ein Baum im Wald "der Feind" gewesen, den sie anbellen mußte.
Den Rest würde ich halt auf die Hormone schieben.
Vielleicht melden sich noch die Experten hier.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
meine Maus ein Jahr und 8 Monate alt... die läufigkeit liegt jetzt 2 Wochen zurück, da kann es schon noch an den Hormonen liegen vermutlich. das wird wohl nicht ruckzuck besser, hab halt einfach etwas Angst, dass sie das Verhalten hängenbleibt und sich jetzt festsetzt.
Aber hast mir zumindest etwas Mut gemacht. Die Hundetrainerin meinte, es hätte bei ihr nichts mit Unsicherheit zun tun. Ich für meinen Teil sehe das schon auch etwas anders. Ihr Verhalten anderen Hunden gegenüber wirkt zwar schon selbstsicher (mit nackenhaar aufstellen usw) aber so wie ich sie einschätze ist das einfach so nach dem Motto "grosse Klappe und nichts dahinter"
nun ja mal sehen ob sich andere auch noch äussern, würde mich freuen...
lieber Gruss -
Wesensveränderungen vor/während/nach der Läufigkeit sind völlig normal. Allerdings nehmen sie eigentlich nicht die Ausmaße an, die Du beschreibst.
In Deinem Profil schauen mich sehr arbeitswillige und territoriale Hundaugen an. Wie lastet Du Deine Hündin diesbzgl. denn tagtäglich aus?
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wir sind täglich ca 2 stunden draussen unterweges damit sie spielen und toben, schnüffeln und sich frei bewegen kann. dazu kommen lern- und denksequenzen zu hause dazu. ich habe mit ihr ein agility-probetraining gemacht, es macht ihr grossen spass.
momentan ist jeder spaziergang eine übngseinheit mit ihr um das problem in den griff zu bekommen, aber wie gesagt, es haut nicht wirklich hin. (obwohl ich gesetern und auch heute das gefühl hatte, es sei minim besser als die letzten wochen... liegt vermutlich aber mehr an meinem wunschdenken...)lg
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Ich vermute, dass sie in der lezten Angstphase ist. Daher würde ich nicht ausgerechnet jetzt massiv an dem Problem arbeiten, sondern lieber mal ruhige Gassiwege suchen und in ein paar Wochen das Problem angehen.
Vermutlich hast Du in der vorigen Angstphase - die auch eine Art Prägephase für beängstigende Dinge ist - durch Dein Training schon den Grundstein gelegt, dass sie sich eingeprägt hat was "gruselig" sein soll. Am besten ist man in dieser Phase ignorant und macht gar kein Training rund um das "Problem", denn jede Aufmerksamkeit in diese Richtung vermittelt dem Hund, dass das wirklich wichtig ist, worüber er sich da aufregt.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Oskaline,
Wie verhält sich denn Deine Hündin im Freilauf gegenüber fremden Hunden?Meine Hündin ist jetzt ungefähr 21 Monate alt und hat Phasenweise auch diese Atetüden...meiner Meinung hat es stark mit der Entwicklung zu tun und wird immer wieder auftreten.
Meine Hündin ist kastriert, deswegen könnte ich jetzt behaubten, das es weniger (aber auch) mit der Läufigkeit oder einer eventuellen Scheinschwangerschaft zu tun hat...ich denke es ist hauptsächlich Entwicklungstechnisch zu sehen...bei Jeder Läufigkeit macht Deine Hündin natürlich auch einen starken Entwicklungsschub durch...also es kann also durchaus sein, das die Läufigkeit diese Verhalten stärker hervortreten lässt, aber insgesamt unabhängig von Dieser vonstatten geht.Ist sie denn sehr teritorial veranlagt?...Meine Hündin ist es schon...aber sie lässt zb. Besucher ganz normal in die Wohnung.
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@ flying-paws
ja nun ich suche mir instinktiv eher ruhigere Gassiwege, da ich mich für die momentane situation fremden menschen gegüber echt schäme :/
ich weiss, dass jede beachtung fehl am platz ist, manchmal fällt das etwas schwer wenn einen die leute eh schon böse anschauen möchte man halt auch dass der hund mal ruhe gibt
wie lange würdest du in etwa meinen, dauert diese phase an?@ sinaline
im freilauf ist line sehr unberechenbar. unberechenbar in dem sinne; sie mag in der regel alle hunde die kleiner sind als sie. in der regel schreib ich aus dem grund weil sie sich auch oft bei denen gleich verhält wie bei grösseren hunden. kommt ein grösserer hund entgegen, verlangsamt sie, oder bleibt stehen, meist stellt sie nackenhaare auf, senkt kopf und rute und manchmal fängt sie dann an zu knurren. wenn der andere hund auf sie zukommt beginnt sie zu schnuppern, körperhaltung wird entspannt. Line bleibt aber generell immer eher auf abstand bedacht, nimmt eher reissaus als dass sie einer zu nahe an sich heranlässt.
terretorialverhalten ist meiner meinung nach schon eher ausgeprägt, sie kläfft bei uns zu hause zwar jeden Besucher erst mal an, allerdings aus ihrem körbchen heraus und wenn ich sie zurechtweise ist dann auch ruhe.
ich hoffe sehr, dass sich das alles bald wieder etwas legt, sonst dreh ich hier bald durch. hab langsam die panik dass gewisse nachbarn bei der verwaltung beschwerde einrechen könnten deswegen....
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Naja, das hört sich meiner Meinung eher nach Phasenweiser Unsicherheit (also dann vermehrt) und genereller Unsichherheit an.
Meine Hündin verhält sich gerade bei größeren und gleichgroßen Hunden genauso.
Kleine Hunde werden zb. beim Gassigehen kaum beachtet, da sie eine nicht so große Gefahr bedeuten.
Ich muß auch dazu sagen, das meine Hündin nur mit größeren Hunden im freilauf spielt und oft sind es Hunde die ein wenig größer und kräftiger sind...deshalb fühlt sie schon das sie "untergebener" ist...und je mehr sie mit solchen Hunden spielt um so mehr merkt sie, das sie trotz, das sie sich wacker hält, kräftemäßig unterlegen ist...deshalb lasse ich sie jetzt nur noch mit Hunden spielen, die souveräner sind und kräftemäßig ungefähr im gleichen rahmen liegen.In dem Alter Deiner Hündin kommt das Schutzverhalten erst richtig raus...da ist das verhalten nicht unüblich...kannst Du sie nicht ins Sitz bringen und ein Nein fordern? (mit einem Sicherheitsabstand zu dem betreffenden Menschen).
Ich hab allerdings mit meiner Hündin von Anfang an geübt, wenn ein mensch entgegenkommt, das sie "Bei Fuß" zu gehen hat...hab das aber immer mit Leckerchen belohnt...aber ich denke das ist das was Du nicht willst.
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meinst du denn mit sie versucht mich zu beschützen oder wie meintest du das mit dem schutztrieb der erst jetzt richtig rauskommt?
ich versuche (wann immer möglich) genau das umzusetzen, was du erwähnt hast, sie aus der "gefahrenzone" rauszubringen, ins sitz. dann ist ruhe und das klappt super. das problem ist; oft ist das nicht möglich (weg zu eng, keine ausweichmöglichkeit). dann nehm ich sie auch ins fuss und laufe an den leuten vorbei. das hat bis vor der läufigkeit super geklappt! inzwischen geht das bei fuss an menschen vorbei aber nur, wenn ein leckerchen in sicht ist, sonst intressiert sie das überhaupt nicht und das gekläffe geht trotzdem los. es geht halt so mehr in richtung locken, ob das der richtige weg ist??? allerdings war das beim letzten mal als ich mit ihr an diesem problem gearbeitet habe genauso. am anfang musste ich sie "locken" irgendwann gings auch einfach mit dem kommando bei fuss und anschliessender belohnung... wenn ich deinen beitrag so lese bekomme ich das gefühl, dass das eben doch die beste lösung ist auch wenn ich halt wieder von vorne (mit locken) anfangen muss.
Ich sehe es wie du, in meinen augen ist line sehr unsicher anderen hunden gegenüber, darum ihr verhalten.ich glaube sie braucht einfach etwas länger um einschätzen zu können, wie andere hunde "drauf" sind und bleibt drum erst mal stehen und geht auf abwehr ich denke das ist soweit auch okay, als sie ganz neu bei mir war ist sie auf jeden hund zugerannt ohne auf dessen körpersprache zu achten und von daher ist mir das vorsichtigere verhalten jetzt schon lieber. - Vor einem Moment
- Neu
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