Grenzen der Hundeausbildung

  • Zitat

    Ich habe bei Nina Miodragovic gelesen, dass man solche Hunde (also die unter Starkzwang ausgebildet wurden), höchstens noch motivativ weiter(aus)bilden bzw. händeln kann. Operante Ausbildung wäre für den Hund kaum (gar nicht) machbar, da er nie selbstständiges Agieren (ohne Schmerz bei Irrtum) erlernt hat.

    Was ist mit "operante Ausbildung" gemeint?


    Ich bezweifel diese Aussage, meine bisherige Erfahrung zeigt das Hunde fast beschämend flexibel sind und sich trotz schlimmster Erfahrungen noch auf neue Menschen und neue Methoden einlassen und diese lernen können.

  • Zitat

    Bzgl. Blacky und der Arbeit mit "solchen" Hunden einfach mal die Suche benutzen. Dazu gibt es zumindest einen Thread ;)

    Ok, sorry. Ich wollte wie gesagt auch eigentlich nur auf den Workshop aufmerksam machen. Daher auch der eigene Thread. Vielleicht könnte man das Zitat aus dem Eingangspost einfach löschen.

  • Zitat

    Ok, sorry. Ich wollte wie gesagt auch eigentlich nur auf den Workshop aufmerksam machen. Daher auch der eigene Thread. Vielleicht könnte man das Zitat aus dem Eingangspost einfach löschen.

    Komisch... ich lese nur Workshop, Workshop...

    Ist das nicht ein wenig zuviel " Werbung " :???:

    Fragend
    Susanne

  • Zitat

    Was ist mit "operante Ausbildung" gemeint?

    Damit ist bestimmt operante/ instrumentelle Konditionierung (Lernen über Versuch und Irrtum) gemeint.

    Hunde die nie dazu eine Möglichkeit bekommen haben, selber auszuprobieren, die sind am Anfang damit schon überfordert.

    Aber ich denke, man kann klein anfangen....

    Zum Thema Blacky: ein Hund der misshandelt wurde (und in meinem Augen ist so eine Behandlung eine Misshandlung und der Besitzer wurde nicht zu unrecht gebissen!) braucht Zeit um Vetrauen aufzubauen (natürlich mit Sicherung wie MK) und keine Gewalt um sich zu fügen.

  • Zitat

    Damit ist bestimmt operante/ instrumentelle Konditionierung (Lernen über Versuch und Irrtum) gemeint.

    Hunde die nie dazu eine Möglichkeit bekommen haben, selber auszuprobieren, die sind am Anfang damit schon überfordert.

    Aber ich denke, man kann klein anfangen....

    Genau :D

    Über operant lernt der Hund SELBST Verhalten/Handlungen ANZUBIETEN. Er probiert, er agiert, er versucht etwas, dass entweder eine Belohnung oder nichts zur Folge hat. Mein Hund hat Wochen gebraucht, um sich das zu trauen, er brauchte viele Hilfen und bis heute kann er nur sehr schwer aus Handlungsmustern ausbrechen und wirklich neues Verhalten anbieten. Und genau das ist dieses klein anfangen, ganz klein bei uns, und das ist ein langer manchmal schwerer Weg - den wollen viele Menschen nicht gehen.

    LG

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