Erste Begegnung mit einem "Problem-Hund"
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Puh, ist das kompliziert!! Und ich dachte, ich hätte Probleme, weil unsere Nachbarhündin immer so 'nen Terz veranstaltet draußen bei fremden Hunden! Wir sind bisher eigentlich auch immer erst auf neutralem Boden gewesen, sind dann gemeinsam auf den recht großen Hof gegangen (haben die Hunde aber im Feld schon abgeleint, da die Dicke sich ohne Leine weniger aufregt) und sind dann gemeinsam rein. Die Nachbarhündin ist nämlich irgendwie in beiden Haushälften zuhause, "eigentlich" wohnt sie nebenan mit der Ex meines Freundes, aber da sie bis auf die Wochenenden eigentlich immer auch bei uns ist, wäre es wohl müßig ihr zu erklären, daß sie "nur" nebenan wohnt.
Als wir unsere Hündin dann bekommen haben, durfte sie erstmal alleine in die Wohnung (Nachbarshündin war bei Frauchen drinnen), wo ja alles nach Sammy roch und dann sind wir 'ne kleine Runde durch's Feld gegangen, aber es war wohl Sympathie auf den ersten Blick - von Liebe kann man wohl nicht gerade sprechen, da 7 Jahre Altersunterschied und ein spielfreudiger Hund und ein Hund, der das Spielen nie gelernt hat, einfach wenig Gemeinsamkeiten haben. Aber sie wurde sofort toleriert und als dann der Urlaubshund meiner Freundin wieder kam, sind wir mit beiden nur noch ohne Leine auf den Hof gegangen. Apollo ist zu allen Hündinnen generell erstmal freundlich, Snowy war erst drei Tage bei uns und Sammy und Apollo kannten sich ja auch schon.
Ich bin mal auf die Reaktionen morgen gespannt, wir fahren erstmal Apollo und Frauchen besuchen (die beiden Hunde sehen sich zum ersten Mal seit fast 'nem halben Jahr wieder und waren damals ein Herz und eine Seele) und nehmen Apollo dann wieder für 'ne Woche mit, damit Frauchen Urlaub machen kann - und Apollo macht dann immer 'ne Abnehm-Kur, weil es bei uns zwar genauso viel Futter gibt, aber viel mehr Bewegung als zuhause!

Aber wenn ein Hund schonmal generell nicht soo toll mit anderen Hunden klar kommt, würde ich auf jeden Fall erstmal an der Leine spazierengehen und den Hunden die Möglichkeit geben, sich langsam anzunähern. Wenn Rico einen Maulkorb kennt, könnte der wohl nicht schaden, ansonsten reicht es vielleicht, wenn ihr erstmal zusammen spazieren geht, damit der Hund merkt, daß Deine Mutter und Du die Hündin akzeptieren.
Und erstmal muss es ja garkeine lebenslange Freundschaft sein, er muss sie nicht an sich ran lassen, sondern sie einfach auf seinem Territorium tolerieren. Alles andere kommt später, ob es dann Freundschaft oder nur gegenseitige Akzeptanz wird, kann man nur schwer beeinflussen. -
22. Juli 2010 um 10:17
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Erste Begegnung mit einem "Problem-Hund" - Vor einem Moment
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So sah es dann heute aus....
....als ich angekommen bin, ist meine Mama grad mit Rico vom Spaziergang zurück. Die beiden konnten sich dann sehen und er benahm sich relativ gut auf der Distanz...ca. 3 Meter...aber sobald ich mit Debbie näher gekommen bin zog er auch schon die Lefzen hoch.
Ich bin dann auch erstmal gegangen.
Später sind meine Mama und ich mit beiden spazieren gegangen und Rico war auch ganz locker. Debbie stand teilweise nur einen halben Meter von ihm entfernt. Er interessierte sich nicht besonders für sie - außer sie kam ihm zu nah, das mochte er nicht.
Wenn wir dann in ein Geschäft gegangen sind hat er sie aber sofort wieder angegiftet.
Meine Mama traut sich einfach nicht Rico mal im Feld von der Leine zu machen. Sie befürchtet er könnte Debbie weh tun.Ich denke, ich sollte tatsächlich mal eine Hundetrainerin hinzu ziehen. Wie findet man da jemand guten?
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wo is denn da das problem?? dein hund soll einen anderen hund zum spielen haben oder warum wollt ihr dem jack deinen hund aufdrücken???
der mag nu mal schon vom genpol keine bis wenig andere hunde, dazu kommt, dass er territorial und ressorcenmäßig wacht bei deinen eltern.
das is n ernsthafter hund, der will nich spielen...
deine hündin sieht und akzeptiert das und hält abstand..
warum können menschen das nich einfach auch akzeptieren???
wenn du mit deiner mutter diverse leinenspaziergänge gemacht hast, und die sich 10 mal beäugt haben, dann wird der jack verstanden haben, dass dein hund nicht vergrault werden soll, und er wird sie anfangen zu akzeptieren, denk ich..
aber ehrlich, schmink dir ab, dass die beiden spielen werden.
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Wo steht denn was von spielen??

Das hat die TS geschrieben:
ZitatIch würde mir sehr wünschen, dass sie sich verstehen bzw Rico meine Debbie akzeptiert auf 'seinem' Grundstück.
Und ich denke, dass ist ein völlig akzeptabler Wunsch, oder?

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Ich weiß nicht woraus du nun geschlossen hast, dass ich will, dass die beiden miteinander spielen sollen?
Quatsch ist auch, dass Jack-Russels keine oder nur wenig andere Hunde akzeptieren. In meinem Fall hat meine Mama einfach auf jeden Hund mit Stress reagiert und der Rico hats übernommen - leider.
Meine Hündin ist diejenige die nicht wirklich spielt, aber der Rico kann das richtig gut, nur eben mit Menschen. Mit Hunden hat er es nie gelernt.
Ich will das Rico und Debbie sich akzeptieren damit ich ohne großen Aufwand auch mal zu meinen Eltern kann. Ich will nicht, dass einer von beiden ständig ausgeschlossen wird.
Rico ist bei meinen Eltern der Rudelführer. Das ist für einen Hund eine unglaubliche Belastung und bedeutet Stress. Ich denke wenn er bzw meine Eltern es schaffen ihm diese Last zu nehmen, dann wirds auch mit meiner Debbie und mit anderen Hunden funktionieren.
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Dann ist es wirklich ein gute Idee, da einen Hundetrainer hinzuzuziehen. Deine Eltern lernen da sicher noch ne menge von. Wobei der Hundetrainer mit deinen Eltern dann auch mal einzelstunden auch Zuhause machen sollte.
Das mit deiner Debbie könnte wirklich gut funktionieren, vorallem, weil Sie die Grenzen die der Jack Russel setzt akzeptiert und ihn nicht bedrängt.Wenn ich das so richtig verstanden hab, das ihr in ein Geschäft gegangen seid und die Hunde dann draussen angebunden allein gelassen habt?
Das geht garnicht
! Die hätten sich beißen können und ihr hättet nichtmal gewusst wodran das gelegen hat. Ausserdem hät der kleine es so übertreiben können mit seiner Aggressiven Art das Debbie da generell keine Lust mehr auf den Hund hat. -
Nein, wir hatten sie natürlich mit im Geschäft und das war dann anscheinend Rico's Reich und Debbie wurd angeknurrt. Heute sind wir wieder spazieren gegangen, hatten beide Hunde an der Leine uns es lief gut. Debbie wusste, dass sie noch nicht zu Rico hin soll und hat ihn in Ruhe gelassen. Rico hätte Debbie noch immer nicht an sich ran gelassen, blieb aber auf Abstand auch ruhig.
Habe mich jetzt mal bei einem Hundetrainer gemeldet und hoffe, dass er bald zurück ruft.
Er soll ganz klar erst einmal alleine mit Rico trainieren und ganz wichtig auch mit meinen Eltern. Dann kommt Debbie mal hinzu und ich hoffe es klappt. An Rico zweifle ich da nicht, eher an meinen Eltern, dass die es nicht durchziehen. -
Hoffentlich klappt das alles, das sich deine Eltern auch was sagen lassen und Kritikfähig sind. Deine Debbie könnte da wirklich eine gute vorbildfunktion für Rico übernehmen. Finds toll das du eine Hündin hast, die auf das verhalten von Rico richtig reagiert. Dann hat der vielleicht irgendwann auch mal eine Hundepartnerin auf die er sich freut oder sogar noch von lernen kann.
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Es gibt was Neues und ich habe deshalb auch neue Fragen...
Einen Hundetrainer wollten meinen Eltern nicht. Sie sind der Meinung, dass sich der Hund jetzt in seinem Alter nicht mehr ändern sollte.
Ich glaube einfach, dass meine Eltern sich nicht ändern wollen.Meine Mama und ich, wir sind mit beiden Hunden jetzt ein paar Mal spazieren gegangen. Das läuft alles super. Bis auf 20cm darf sie sich dem Rico auch nähern.
Ohne Leine haben wir es allerdings noch nicht versucht.Heute war meine Mama nicht Zuhause (dann ist Rico wesentlich ruhiger).
Ich lag mit Debbie bei meiner Oma unten auf dem Sofa und sie kam mit Rico an der Leine rein.
Debbie störte sich absolut nicht an ihn. Er setzte sich sogar aufs Sofa, sodass ich zwischen Debbie und ihm saß.
Er hat absolut nichts gemacht. Weder geknurrt, noch gebellt.
Auch wenn sie sich am Zaun draußen treffen sagt er kein Wort.Ich würde es super gerne mal im Feld versuchen wo beide ohne Leine laufen könnten, aber so wirklich trau ich mich das nicht.
Meint ihr, dass man es jetzt mal probieren kann??
Dann habe ich noch eine andere Frage.
Innerhalb des Hauses bzw. des Grundstückes ist Rico eigentlich recht schwierig was sich gegenüber Debbie bisher noch nicht richtig gezeigt hat.
Ist es sinnvoll, falls sich die zwei im Feld verstehen, es innerhalb seines Reviers mit Maulkorb auszuprobieren?
Ich trau ihm da leider nicht richtig. Manchmal scheint es so als sei alles okay und dann zwickt er doch ins Bein bei Besuchern.Er war heute echt süß und ich bin sehr stolz, dass beide ohne Probleme und nur 1 1/2 Meter voneinander entfernt auf dem Sofa sitzen konnten.
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