Jagdvorfall, nötig was zu tun?
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Hallo liebe Foris,
heute war ein ziemlich aufregender Tag für uns, da wir auf dem Spaziergang ein Rehkitz aufgescheucht haben. Ich beschreibs mal von Anfang an, da ich gern wüsste, ob ich jetzt auf was bestimmtes achten sollte oder spezielle Übungen machen kann, oder ob's harmlos war.
Wir waren im sehr abgelegenen Wald spazieren, mein Nachbar, sein Schäfermix und ich mit meiner Labradorhündin, die sich wirklich gut verstehen und echte Hundekumpels sind.
Da der Schäfermix doch mal gern seine eigenen Wege geht, sind wir alle beide immer sehr aufmerksam und achten auf seine Körpersprache. ob da was "im Busche" ist.
Wir gehen also gemütlich den Weg lang, beide Hunde wie sie es sollen auf dem Weg keine 10 m von uns entfernt und entspannt, als die beiden vom Weg aus die Nase ins hohe Gras stecken und dann schon am Po vom aufspringenden Rehkitz kleben. Beide sind natürlich sofort hinterher und haben sich rechts und links aufgeteilt, dabei hätten sie von der Entfernung her jederzeit das Kitz in die Flanken beißen können.
Ich hab die Pfeife raus geholt und mit Supersignal meine Hündin abrufen können, hat aber ein bisserl gedauert, bis sie kam, konnte sie dann anleinen und sie blieb völlig augekratz zwar aber immerhin bei mir.
Das Kitz blieb schließlich so 25 m weiter stehen, Schäfermix auch und hat dann nur japsend gebellt. Nachbar konnte ihn da dann sprintend einfangen und auch das dort zitternd liegende Kitz begutachten.
Dieses hat zum Glück keinerlei Verletzung gehabt, keine Schramme oder sonstwas, ist auch von keinem Hund oder Menschen berührt worden. Ein verletztes Kitz hätten wir niemals zurückgelassen, so haben wir uns schnell mit den Hunden entfernt, in der Hoffnung, dass es die Mutter wieder annimmt.Keiner der beiden Hunde hat einen Jagdruf ausgestoßen oder hat, soweit wir das sehen konnten, auch nur nach dem Kitz geschnappt. Es ist ihnen halt wirklich "vor die Schnauze" gefallen, zumal wir ja auch nicht leise durch den Wald schleichen, sondern zu viert ja auch einiges an Krach machen, beide Hunde "bimmeln" durch die Hundemarken.
Ich weiß, dass ich jetzt die nächsten Tage und wenn ich da mal wieder spazieren gehe vermehrt aufpassen muss und werde meine Süße erstmal lieber an der Schlepp lassen, sie hat danach natürlich immer wieder am Wegesrand geschaut, ob da nicht wieder so was Tolles passiert, war aber sofort danach ansprechbar und war ja auch wirklich direkt am Kitz abrufbar.
Soll ich noch was beachten bzw. vermehrt üben jetzt? Ist das absolut erste Mal, dass uns sowas passiert. Meine Einschätzung ist immer noch, dass sie nicht jagdlich interessiert ist, ist das realisitsch?
Danke fürs Lesen,
lieben Gruß
Alacyelle
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15. Juli 2010 um 13:29
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Jagdvorfall, nötig was zu tun? - Vor einem Moment
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Ich würde mir da keine so großen Gedanken machen, solange der Abruf geklappt hat.
Das kann dir immer passieren das direkt vor der Hundenase etwas aufspringt und ich kenne nur einen Hund der dann dämlich aus der Wäsche guckt, mein DSH die anderen zwei würden erstmal ansetzten wären dann aber abrufbar. -
Hallo,
hat doch alles recht gut hingehauen - und so, wie Du es von den Entfernungen her beschrieben hast, hat ja auch der Abruf, bzw. der Not-Stopp ganz gut geklappt.Wenn Ihr Euch mit dem Kitz nicht ganz sicher seid, gebt dem zuständigen Jagdpächter Bescheid, dass der die Augen offen hält. Da muss man keine Bange vor haben, denn direkt am Wegrand kann einem das auch mit Schleppleine oder sogar der kurzen Leine passieren.
SOOOO viel anders als vorher würd ich mich an Eurer Stelle jetzt gar nicht verhalten, halt noch nen Tacken aufmerksamer sein.
LG, Chris
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Vielen Dank für Eure Einschätzung, wollte nur nicht in meiner Erleichterung, dass alles gimpflich über die Bühne gegangen ist und das Kitz da unversehrt rauskam, etwas übersehen oder falsch beurteilen.
Bin ja auch sowas von heilfroh, dass sie auf den Abruf gehört hat und dieser gut gefestigt ist. War zwar eigentlich zum Abbruch für Labby-typische Begrüßungsorgien gedacht, deren Anhänger sie immer mal wieder wird javascript:emoticon('
') , aber auch das haben wir ganz gut im Griff.Danke sehr,
Alacyelle
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Anders verhalten würde ich auch nicht. aber ich würde heute Abend noch mal schauen, ob das Kitz noch da ist oder nicht.
Wenn ja würde ich den zuständigen Förster oder Jäger informieren, damit der noch mal schaut und sich dann um das Kitz kümmert. -
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Das hatten wir schon vormittags abgesprochen, dass unser Nachbar nachmittags nochmal schauen geht, habe gerade die Entwarnung bekommen, Kitz war weg, alles gut gegangen :)
Wär' auch furchtbar gewesen, armes Bambi, hat so schon genug gelitten, weil zwei Hunde mit ihm spielen wollten.
Zumindest haben wir dadurch die Bestätigung, dass wir wirklich zwei Lämmer haben, die nicht zupacken, selbst wenn sie es könnten. Hatte total Bammel, dass sie sich zu zweit da doch reinsteigern und es anders ausgeht, als sie so losgesprintet sind.Schönen Abend,
Alacyelle
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Zitat
(...)weil zwei Hunde mit ihm spielen wollten.
Zumindest haben wir dadurch die Bestätigung, dass wir wirklich zwei Lämmer haben, die nicht zupacken, selbst wenn sie es könnten.(...)
Alacyelle
Also ganz so würde ich es nicht sehen wollen. Es war durchaus ein Jagdeinsatz eurer Hunde, wenn auch ein abgebrochener und einer, indem sie (deiner mehr, der deines Nachbarn weniger) ansprechbar waren.
Es sind und bleiben Hunde, keine Lämmer
Auch wenn diese Situation so weit gut ging: Es kann wieder passieren und dann muss es nicht genauso glimpflich verlaufen.
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