Lucie bellt dauernd Leute an.
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Ich habe folgendes Problem:
immer wenn wir an der Isar sind und uns dort hinsetzen bzw. -legen und es kommen Leute nur in unsere Nähe führt sich Lucie (Labrador-Mix) auf wie noch was.
Es fängt mit einem leisen knurren an und steigert sich bis zum agressiven Gebell. Sie würde den Leuten nochts tun, sie will sie nur vertreiben. Sie zeigt regelrechtes Territorialverhalten. Ich hab schon alles versucht. Sie zu schimpfen, ihr nen Klaps gegeben und "nein" gesagt, sie ignoriert usw.
Aber es hört nicht auf. Sie hat das vor ca. 2-3 Jahren angefangen und macht das immer mal wieder.
Ich bin vor ca. 3 Jahren von zuhause ausgezogen - Lucie ist unser Familienhund und dementsprechend ist bei meiner Familie geblieben. Aber ich war immer ihre Bezugsperson. Wenn es mir möglich gewesen wäre, hätte ich sie mitgenommen aber da ich berufstätig bin und noch dazu studiere, wäre sie ständig allein gewesen. Das wollte ich auch nichtt.
Aber ich finde, dass sie sich seitdem sehr verändert hat.Ich weiss nicht, was ich machen soll. Was kann ich tun? Wer kann mir nen Ratschlag geben?
Danke!
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11. Juli 2010 um 11:28
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Lucie bellt dauernd Leute an. - Vor einem Moment
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Hallo,
Lucie lebt also bei Deinen Eltern, oder?
Zeigt sie dieses Verhalten auch, wenn Deine Eltern mit Lucie rausgehen oder nur bei Dir?
Wie ist der Grundgehorsam?
Wie ist Euer Umgang im Allgemeinen?
Läuft sie Euch im Haus ständig hinterher?
Macht sie Theater, wenn es an der Tür klingelt?Wird sie irgendwie artgerecht beschäftigt?
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Leuten anbellen macht unserer neuerdings auch vom Balkon, oder hinterm Zaun.
Auf Anraten unserer Hundetrainerin setzt meine Frau jetzt eine Wassersprühflasche ein.
Jedesmal wenn er wieder leute anbellt, kommt meine Frau von hinten und "verpasst" ihm einen kleinen Sprühnebel in Verbindung mit dem Kommando ruhig.
Unser Hund ist keineswegs wasserscheu, aber den Wassernebel mag er irgendwie nicht, wahrscheinlich erschrickt er auch ein klein wenig?
Manchmal genügt schon die Handbewegung und ein "PschPsch"-Laut und er hört sofort auf mit Bellen.
Funktioniert auch bei anderem unerwünschten Verhalten. -
Hm....diese Wassersprühflaschen sind wieder in Mode gekommen.

Ich bin ja kein Freund dieser Hilfsmittel und arbeite lieber am Grund des Verhaltens, denn kein Hund zeigt ein Fehlverhalten, ohne dass es dafür einen Grund gibt.
Auf dem Hundeplatz war eine Aussiehündin, die ständig jeden und alles anbellte. Die Trainer dort arbeiteten auch mit dieser Sprühflasche, doch die Hündin hatte sich irgendwann daran gewöhnt und zeigte dieses Verhalten weiterhin.
Das Frauchen lief nur noch mit dieser Flasche, der Hund war klatschnass, bellte aber trotzdem
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Schau mal hier - bezieht sich zwar auf Hunde, ist aber das selbe...
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Also:
meine Eltern gehen mit ihr spazieren, aber sie legen sich nicht an die Isar. Deswegen kann ich das nicht beurteilen. Sie macht auch nur Rabatz, wenn wir uns irgendwo hinlegen bzw. uns länger aufhalten.
Da ich hauptsächlich am WE Zeit habe, kann ich auch schwer mit ihr üben. Hinzu kommt, dass meine Mutter ziemliche Knieprobleme bekommen hat und sich teilweise schwer tut mit ihr zu gehen. Darum geht eine Freundin meiner Mutter sehr viel mit ihr - unter der Woche. Ich habe noch eine kleine Schwester, der ich versucht habe klar zu machen, dass es viell. besser wäre wenn sie auch mal etwas gehen könnte. Sie sagt dann immer ja, macht es aber nicht. Das belastet mich auch total. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit.Sie hört letztendlich sehr gut. Da kann ich nichts kritisieren (war mit ihr in der Welpenspielstunde und in der Hundeschule).
Ich glaube ich bin sehr streng. Aber ich spiele auch mit ihr. Sie ist ein ziemlich sturer Hund. Aber eine ganz Liebe. Ich kapier gar nciht, warum sie das macht. Sie ist sonst total lieb.
Nein, sie läuft im Haus keinem hinterher. Sie spinnt nur bei Gewitter. Anfangs ist sie mir in meiner neuen Wohung hinterhergelaufen, wenn sie am WE da war, aber das macht sie auch nicht mehr.
Nein, wenn es klingelt macht sie eigentlich nichts. Manchmal bellt sie einmal kurz. Aber es klingt nicht agressiv. Sie läuft dann auch nicht Richtung Tür oder so.
Also, wir spielen mit ihr. Machen Übungen usw. Stöcke und Frisbee werfen. Aber nicht in nem Verein oder so.
Ich denke die Sprühflasche ist ihr wurscht! Sie liebt Wasser und wird auch total gern abgespritzt. Ich hab Angst, dass sie am Schluss noch denkt, dass es ne Belohnung ist.
Ich habe mir den Foren-Beitrag aus dem Link durchgelesen. Nur wie soll ich das trainieren, wenn ich sie nur am WE habe? Reicht das? Ich weiss auch nicht.
Ich war heut wieder an der Isar und es war ne einzige Katastrophe. Ich musste sie letztendlich an nem Baum anleinen. Das kann's ja auch nicht sein. Ich hab alles probiert: schipfen, sie mit spielen abzulenken, sie mit Wasser bespritzt...hilft alles nix.
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Kann mir denn keiner etwas raten?
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Ohne das Verhalten gesehen zu haben und ihre Körpersprache zu sehen.
Ich denke, du solltest dort ansetzen, das du ruhiges Verhalten beim Anblick von Passanten zu belohnen. Am besten ist es in der Situation einen Blickkontakt abfragen und diesen dann belohnen.
In der Zeit ist es aber eben nichts, mit entspannt irgendwo sitzen oder liegen, sondern eher die Umgebung etwas im Auge behalten. -
Zitat
immer wenn wir an der Isar sind und uns dort hinsetzen bzw. -legen und
Es fängt mit einem leisen knurren an und steigert sich bis zum agressiven Gebell. Sie würde den Leuten nochts tun, sie will sie nur vertreiben.Stellt sich die Frage, ob sie es aus Schutzinstinkt oder aus purer Unsicherheit macht.
ZitatSie zeigt regelrechtes Territorialverhalten.
Was macht dich so sicher, dass es Territotialverhalten ist?
ZitatIch hab schon alles versucht. Sie zu schimpfen, ihr nen Klaps gegeben und "nein" gesagt, sie ignoriert usw.
Erst man herausfinden, was die Ursache ist!!!
Auf keinen Fall solltest du sie ausschimpfen, damit bestätigst du sie nur!
Ein Klaps ist erst recht kontraproduktiv - stell dir vor, sie verhält sich aus Unsicherheit so. Mit einem Klaps bestrafst du ihre Unsicherheit auch noch.
Vielleicht wirken die Leute nur bedrohlich auf sie und sie will sie einfach nur deswegen vertreiben.
Wenn auf dich etwas beängstigend wirken würde und du äußerst es, möchtest du doch auch keinen Klaps oder einen Sprühstoß aus einer Wasserpistole dafür bekommen, oder?Sie macht das seit 2-3 Jahren und all deine Methoden haben nicht geholfen, warum hast du dir nicht eher Hilfe geholt?
Oder warst du bei einem Hundetrainer?Ich würde folgendermaßen vorgehen:
Übe die Aufnahme und das Halten von Blickkontakt mit deiner Hündin!
Konditioniere das Kommando "schau" mit Lob und Leckerlie oder auch einem Spiel.
Zunächst musst du das Kommando zu Hause üben und festigen, dann ziehst du den Blickkontakt auf dich, wenn Passanten sich nähern, den bestätigst und belohnst du, füttere Menschen solange "schön", bis sie vorbei sind.
Das machst du erst mal wochenlang, Hund bleibt an der Leine (Schleppleine), Fremde soll sie vorerst nur im Hintergrund und nebenbei registrieren - du regelst alles und schirmst sie quasi ab.
Begebe dich immer zwischen Hund und fremden Menschen.
Arbeit zunächst in großen Abständen. Je nach Erfolg, später verringern.
Klappt alles gut, machst du vieeeel später ganz bewusst deinen Hund auf Fremde aufmerksam:
Mit hoher, freundlicher Stimme: "Ahhh, schau mal, wer da kommt." BEVOR sie bellen kann, die Menschen wieder "schön" füttern.
Hast du in der Angangsphase oder später nicht rechtzeitig reagiert und dein Hund bellt, nimm sie wortlos aus der Situation heraus, schimpfe nicht, bestrafe sie nicht. Ziehe sie mittels Schleppleine heran und unterbrich den Blickkontakt zum verbelltem "Objekt".Einmal die Woche üben genügt definitiv nicht, alle müssen an einem Strang ziehen - sonst wird das nichts, die Hündin bestätigt sich selber.
Gruß
Leo -
Erstmal danke für die Antwort!
Ich weiss es natürlich nicht genau, aber sie fängt das immer an, sobald man sich irgendwo hinsetzt oder -legt. Es gibt für sie anscheinend so eine Art unsichtbare Grenze und wenn die von Fremden überschritten wird, wird sie sauer.
Ich weiss nicht, ob es Unsicherheit ist. Sie wirkt in den Momenten sehr dominant. Aber ich bin jetzt auch kein Hundetrainer.
Sie geht auf die Leute dann langsam mit aufgestellten Nackenhaaren und Schwanz langsam knurrend zu. Kann das auch Unsicherheit sein?
Okay, ich werde nicht mehr schimpfen. Das ist kein Problem. Ich wusste nur irgendwann nicht mehr weiter.
Ich wollte mir immer Hilfe holen, aber meine Familie macht sich eher über mich lustig. Sie finden das total übertrieben. Das macht es für mich so schwierig. Sie sagen immer: "bei uns macht sie das nicht." Aber sie gehen auch "nur" spazieren. Ich unternehme mehr mit ihr, geh an den See, Isar oder was weiss ich was. Sie kommen eben nicht in die Situation sich hinzulegen.
Ich habe jetzt gestern mal auf den Tisch gehauen und alle dazu verdonnert mit mir an die Isar zu gehen, damit sie das auch mal sehen.Ich werde es auf jeden Fall so versuchen, wie du vorgeschlagen hast. Und das die nächsten Wochen kontinuierlich trainieren.
Falls das nicht hilft, werde ich in jedem Fall einen Hundetrainer kontaktieren.Eine Frage noch: ich habe viel nachgedacht in den letzten Tagen und dabei kam mir folgender Gedanke:
da die Freundin meiner mutter so oft geht, kann es sein dass Lucie deswegen so ein Verhalten entwickelt hat? Dass sie Angst hat, jm. nimmt mich ihr weg (wenn eben ein fremder vorbei kommt). Immerhin war/bin ich ja immer ihre Bezugsperson. Oder ist das totaler Quatsch? Man fängt natürlich an, über jede noch so abwegige Idee nachzudenken.
Ist das okay, dass die Freundin so oft geht? Muss ich da auch was ändern? - Vor einem Moment
- Neu
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