Welpen aussuchen
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Ich glaub, dass ist auch noch mal von Rasse zu Rasse unterschiedlich wie das gehandhabt wird.
Ich hab ja seit 6 Wochen mein Sheltiemädel und hatte vorher mit 2 Züchtern engeren Kontakt.
Bei den Shelties fallen in der Regel eher kleine Würfe, mal 4 mal aber auch nur 2 oder 3 Welpen. Interessenten gibt es in der Regel schon genug bevor die Babys überhaupt geboren sind.
Meine Vorgabe war, dass es auf jeden Fall eine Hündin sein sollte, die Farbe war mir nicht so wichtig. In beiden Würfen fielen 4 Welpen und bei der ersten Züchterin waren zuviele Interessenten so dass ich dort keinen Welpen bekam.
Bei der zweiten Züchterin gab es 3 Rüden und eine Hündin, dort stand ich aber ganz oben auf der Warteliste und durfte aussuchen. Also hat sie mir die Hündin vorreserviert und nach 2 Besuchen in der 3. u. 5 Woche die Sache fest gemacht.
Bei den Shelties ist es eher selten, dass man nach 6 Wochen irgendwo hinfährt und die freie Auswahl hat. Fast alle Hunde sind bereits kurz nach der Geburt schon anhand der Fotos vorreserviert. Die meisten Züchter geben aber erst ihr ok, wenn der neue Besitzer den Hund mit ca. 6 Wochen live gesehen hat und ihn dann immer noch toll findet.Bei wurfstarken Rassen, die auch in der Farbe nicht so stark variieren ist es denke ich eher üblich, dass der Züchter die 'Wahl' mitentscheidet.
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Unser Züchterin hatte damals nur noch zwei Welpen zur Vergabe. Eine blonde Hündin und unseren schwarzen Paul. Ich hätte wahnsinnig gerne die Hündin genommen, sie war total süß. Paulchen war der größte dickste und ja damalas noch faulste im ganzen Wurf. Sie waren damals 8 Wochen alt. Da ich meine Kinder mit hatte und uns die Züchterin somit gut kennenlernen konnte war sie der Überzeugung das Paulchen zu uns paßt. Die Hündin hatte damals sehr dominate Züge und sie meinte das es da vieleicht Schwierigkeiten mit den Kindern geben könnte, Paulchen wäre ein ruhiger Teddybär der sehr gutmütig wäre. Naja so sah er damals auch aus. Ich habe mich dann auf die Erfahrung der Züchterin verlassen und bin so was von gut damit gefahren. Erstmal als wir zwei Wochen später zum Abholen kamen war Paulchen gar nicht mehr dick, der war tierisch in die Höhe geschossen, desweitern war er zwar faul was das Laufen anging, aber das hat sich auch gegeben, jetzt rennt er gerne und viel. Und ja sie hatte Recht er ist wirklich ein absolut gutmütiges schwarzes Schaf und liebt Kinder. Also für uns war die Wahl der Züchterin genau Richtig.
lg Schneefriesin
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Zitat
Ich wollte damit auch nicht pauschal behaupten das es sowas nicht gibt. Nur das man in den meisten Fällen nicht davon reden kann weil eben nicht wirklich alles berücksichtigt wurde. In deinem Fall war warscheinlich tatsächlich eine gewisse Sympathie für dich da (Vielleicht macht ein Welpe tatsächlich Unterschiede nach Stimme, Verhalten und Geruch). Ich würde aber eben auch nicht ausschließen wollen das es eben z.B. doch einfach nur an nem gutriechenden Shampoo gelegen hat.
Mal abgesehen davon das, nur weil man von einem Welpe "ausgesucht" wurde, muss man noch lange nicht optimal zueinander passen !
Denn mal ehrlich vielleicht ist der Welpe der einen aussucht der totale Draufgänger und ein ruhiger Zeitgenosse würde einfach besser passen.
Ich denke aber das der Gedanke das man "ausgesucht" wurde ungemein Hilft um mit stressigen Situationen besser zurecht zu kommen und das Zusammengehörigkeitsgefühl sehr steigert... schließlich gibt man einen Hund der einen ausgesucht hat nicht einfach weg
(überspitzt gesagt, nicht falsch verstehen !!!)ZitatWarum soll es keine spontane Sympathie zwischen Mensch und Welpe geben?
Die Frage ist einfach - was versteht man unter "aussuchen" - lässt sich das so genau definieren?
Das Wort "aussuchen" kann man auch mit Sympathie als Oberbegriff beschreiben. Und das diese beim potenziellen neuen Hund mir gegenüber von Anfang an deutlich vorhanden ist, finde ich nunmal sehr wichtig! Was daran seltsam sein soll erschließt sich mir nicht.

Und warum man seinem potenziellen neuen Hund sympathisch ist, ist doch im Grunde Schnuppe. Sei es der Geruch, die Stimme oder sonstwas. Man muß nicht immer alles erklären können.

Auf Sympathie baut sich Bindung auf und eine gute Bindung ist (zumindest für mich) sehr wichtig im Zusammenleben mit Hunden. Wenn ein Welpe nach idealerweise mehrmaligen Besuchen überhaupt kein Interesse an mir zeigt, dann würde ich persönlich nicht das "Risiko" eingehen wollen darauf zu hoffen, dass sich das mit der Zeit noch entwickelt. Denn leider gibt es immer mal wieder Hunde, die sich eben nicht an einen binden, die aber mit einem anderen HH viel glücklicher wären, obwohl die Rahmenbedingungen gut passen. Für manchen mag das kein Problem sein einen sehr unabhängigen Hund zu haben, aber für mich schon. Und schlußendlich find ich das dem Hund gegenüber auch nicht fair.
Wenn sich bei den Besuchen ausgerechnet der Hund, der von der Veranlagung, dem Geschlecht, der Farbe oder anderen für einen unpassenden Kriterien am meisten für einen interessiert und ein passender einen nicht mit dem Hintern anguckt, dann würde ich von diesem Wurf keinen Welpen nehmen oder meine Kriterien anpassen, soweit das möglich und sinnvoll ist. Ich ganz persönlich würde mir dann in einem anderen Wurf einen Welpen bei dem alles paßt aussuchen. Sympathie von beiden Seiten, Geschlecht, Farbe und Veranlagung des Charakters.
Und auch wenn ich dann wieder Kopfschütteln von dir ernten werde, aber...
Ja, ich glaube meine Luzie hätte mich auch unter 100 Menschen ausgesucht.
Ihre Züchterin schwärmt heute noch davon WIE deutlich Luzie vom ersten Moment an auf mich "abgefahren" ist. Sie meinte sie habe sowas nur ganz ganz wenige Male SO deutlich erlebt. Und sie ist mehr als 25 Jahren Züchterin. -
Zitat
In unserer lokalen Zeitung steht jetzt im Moment immer häufiger "Hund, 8 mon, umsth. abzugeben".
Da frag ich mich doch was das für Umstände sind?Das sind aber sicher keine Hunde vom Züchter, denke ich.
Sondern Hunde, die - wie hier so oft zu lesen - unüberlegt und naiv angeschafft wurden und wo der Hundehalter irgendwann merkt, dass er einem Hund nicht gerecht werden kann oder will.
Unsere aktuelle Pflegehündin ist auch solch ein Rückgabehund. Die Besitzer (US Army), mussten - vollkommen überraschend
- wieder in die Staaten zurück. So lebt sie nun halt vorübergehend bei uns.Einen Welpen aussuchen? Ich werde sicher nie vor der Aufgabe stehen, weil ich keinen Welpen haben möchte. Aber interessant stelle ich mir das schon vor.
Wir hatten das Thema heute in der Hundeschule, weil wohl ein Züchter von Bloodhounds schon gaaaaanz früh erkennen kann, welcher Hund sich besonders gut fürs Trailen eignet.
Viele Grüße
Doris
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Da bei mir die Entscheidung nächstes Jahr um Ostern auch aussteht habe ich dazu noch mal eine Frage:
Der Züchter den wir jetzt ausgesucht haben macht das so: Erst mit 4Wochen kann man überhaupt kommen sich die Hunde anschauen (er hat Angst zwecks Krankheiten und meint vorher können die Hunde nicht mal wirklich laufen und dann einen Hund aussuchen und sich auf einen fixieren wäre Schwachsinn und das will er verhindern), vorher bekommt man natürlich die ganze Zeit Fotos von den Kleinen, danach darf nach der Reihenfolfe der Reservierung ausgesucht werden (sind Nr.3 und im Durchschnitt schmeißt die Rasse 8Welpen und wir wollen unbedingt eine Hündin) und die Hunde jedes Wochenende besucht werden. Ist das ein normales Vorgehen? Achja, er meinte Ratschläge gibt er natürlich gerne was passt. Haben wir uns entschieden, dürfen wir den Namen aussuchen entsprechend des Wurfes und die Kleine bekommt ein Halsband mit Namen, damit wir sie danach sicher erkennen.
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Hi,
keine Ahnung, ob das "normal" ist, weil wir auch erst einen Welpen ausgesucht haben. Wir durften aber auch erst nach drei Wochen kommen, aus den gleichen Gründen, die dein Züchter auch nannte, und das habe ich schon öfter so gehört. Ich finde es persönlich auch gut, und viel erkennen kann man in den ersten drei, vier Wochen sowieso nicht.
Beim Auswählen scheint es ja im Prinzip zwei Wege zu geben: Der Käufer sucht aus (meist nach Reihenfolge) oder der Verkäufer teilt zu. Bei uns war es eine Mischung (Geschlecht gaben die Käufer vor, ebenso den Farbwunsch, die genaue Verteilung machte die Züchterin, wobei sie immer betonte, dass sie mit den Käufern da auf einer Linie liegen wollte, also keinem einen Hund total gegen den Willen geben - ihre Beratung und letztlich Entscheidung war aber genau richtig).
Den Rufnamen suchten wir natürlich selbst aus, den offiziellen Namen gab's aber von der Züchterin. Wobei sie unseren Namen eingebaut hätte, wenn er denn mit A angefangen hätte

Fotos bekamen wir auch regelmäßig, das war schon toll :)
Hört sich meiner Meinung nach also alles völlig normal an :)
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Gut dann bin ich beruhigt :) Wird unserer erster Welpe sein, die beiden Hunde vorher waren schon älter als sie zu uns kamen und da war auch nichts mehr mit aussuchen :)
Also, alles Neuland für mich und irgendwie hab ich totale Angst was falsch zu machen...Haben jetzt Wochenlang wegen einem Züchter geschaut und ich denke bei ihm passt alles. -
Zitat
und die Kleine bekommt ein Halsband mit Namen, damit wir sie danach sicher erkennen.
Das ist ja gut gemeint, aber so ein Halsband passt auch der Schwester
Ich mein das nicht böse, mich wundert es nur immer wenn Leute sagen sie suchen einen Hund mit 4 Wochen aus und sind sich dann absolut sicher dass es bei der Abholung der gleiche ist.Ansonsten finde ich das Vorgehen "deines" Züchters absolut normal, die Gefahr Krankheiten einzuschleppen besteht durchaus und wenn man ehrlich ist kann man mit 2 Wochen alten Welpen noch nichts anfangen oder Charakterzüge erkennen.
Für mich hört sich das durchweg positiv an - vielleicht besucht ihr den Züchter noch vorher dann könnt ihr euch von den Umständen vor Ort noch überzeugen! -
Zitat
Das ist ja gut gemeint, aber so ein Halsband passt auch der Schwester
Ich mein das nicht böse, mich wundert es nur immer wenn Leute sagen sie suchen einen Hund mit 4 Wochen aus und sind sich dann absolut sicher dass es bei der Abholung der gleiche ist.Ansonsten finde ich das Vorgehen "deines" Züchters absolut normal, die Gefahr Krankheiten einzuschleppen besteht durchaus und wenn man ehrlich ist kann man mit 2 Wochen alten Welpen noch nichts anfangen oder Charakterzüge erkennen.
Für mich hört sich das durchweg positiv an - vielleicht besucht ihr den Züchter noch vorher dann könnt ihr euch von den Umständen vor Ort noch überzeugen!Klar, wenn man böswillig die Welpen vertauschen will ok, aber er meinte das so in dem Alter kann auch er die mal verwechseln, weil sich Welpen dieser Rasse doch sehr ähnlich sehen :) Und damit er uns nicht unabsichtlich verarscht bekommen die alle die Halsbänder sobald sie ausgesucht sind. Haben dann wohl 2Wochen Zeit uns zu entscheiden und können die jede Woche am WE besuchen, wenn wir wollen ab der vierten Woche, aber da eh mal eben 700km sind, wird sich das wohl auf 2Besuche oder so beschränken...
Hatten ja vorher zwischen zwei Züchtern geschwankt und haben uns jetzt doch für den anderen entschieden, da ich heraus gefunden habe, dass ich 2Welpen aus vorherigen Würfen von ihm kenne und mit noch zwei Leuten über Inet Kontakt habe, die auch von dort einen Welpen haben und alle sind super zufrieden und sehr glücklich damit! Das sind dann für mich Referenzen, die der andere nicht hatte :)
Bei dem anderen hatte ich irgendwie warum auch immer noch einen Ticken schlechtes Gefühl was ich jetzt nicht mehr habe!Freue mich wahnsinnig auf Ostern ca. wenn der Welpe kommt :)
Und klar fahren wir vorher auch noch mal vorbei und schauen die Mutter und quasi die Oma an :) Den Vater können wir uns leider nur übers Inet oder via Foto anschauen, da er aus Krakau kommt. Stammbaum haben wir auch schon gesehen, ist der zweite und letzte Sprung von dem Rüden.
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