seit erster Läufigkeit verknurrt und verbellt sie ander
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Loulou war anfangs ein sehr ängstliches Tier. Als ich sie mit 15 Wochen zu uns holte, war ihr ganzer Bauch voller Narben. Sie hatte fürchterliche Angst vor anderen Hunden und riß sich regelmäßig von der Leine los um wegzulaufen, wenn andere Hunde in die Nähe kamen. Mit sehr viel Geduld haben wir es geschafft, ihr diese Angst zu nehmen. Wir fuhren für ein paar Tage auf den Bauernhof einer Freundin, die Tierärztin ist und 20 Hunde und diverse andere Tiere dort beherbergt. So lernte sie es, in einer Hundegruppe ohne Angst mitzulaufen. Danach wurden ihre Ängste immer kleiner und sie spielte mit Begeisterung mit jedem Hund, der in ihre Nähe kam.
Nun wurde sie vor 12 Wochen das erste Mal läufig. Seitdem ist sie nicht mehr wieder zu erkennen. Sie knurrt und kläfft jeden Hund an, der sich ihr weiter als einen Meter nähert und wird richtig giftig. Selbst Welpen genießen keine Verschonung. Sie beißt nicht, sieht aber unglaublich böse aus. Auf Menschen reagiert sie vollkommen friedlich.
Vollkommen nervtötend ist es, wenn sie auch noch einen Stock ergattert hat. Ich habe keine Idee, was dieses Verhalten ausgelöst hat, außer, daß ihr vielleicht früher von anderen Hunden immer alles weggenommen wurde und sie sich nicht zu wehren wußte. Ich finde dieses Verhalten sehr störend und würde ihr das gerne irgendwie abgewöhnen, habe aber keine zündende Idee, wie.
Wenn jemandem dazu etwas einfällt, würde ich mich freuen, es auszuprobieren.
Viele Grüße aus dem ausnahmsweise gerade sonnigen Berlin
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22. Juni 2010 um 14:51
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seit erster Läufigkeit verknurrt und verbellt sie ander - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
wie Du es am besten "abgewöhnen" kannst, werden Dir die Experten hier sicher sagen können.
Aber der für Dich nicht greifbare Auslöser dessen ist die Läufigkeit und damit das Erwachsen werden. Der Hormonhaushalt stellt sich um. Die Hündin ist nun fähig, Nachwuchs zu zeugen.
Sehr sehr viele Hündinnen akzeptieren nun keine anderen (intakten) Hündinnen mehr und auch keine Welpen. Sie sind schlicht Konkurrenz zum (potentiellen) eigenen Nachwuchs. Rudelfremde Welpen werden selten akzeptiert. Soviel zur Erklärung des Sinneswandels.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Danke für die Erklärung. Dass es mit dem Erwachsenwerden zu tun hat, war mir schon irgendwie klar. Und daß sie sich finden muß in der Pubertät und neu definieren auch. Und trotzdem...
Mir geht die Sache auf den Zünder und ich hoffe, sie läßt sich irgendwieauchimmer dazu bewegen, dieses Verhalten zu ändern. es macht einfach keinen Spaß mit nem Giftzwerg durch die Gegend zu laufen.
lg
Anna -
Hallo,
unsere Nachbarshündin ist zur Zeit läufig (bereits am Ende).
Momentan zickt sie auch ein wenig rum. Weiß nicht, wie es ohne Leine wäre (sie läuft zur Zeit verständlicher Weise nicht frei). An der Leine jedenfalls wird verbellt mit gestellter Nackenbürste. Sunny ist jetzt 9 Monate alt.
Ich hoffe auch sehr, daß sich das wieder legt. Ansonsten müßten wir auch überlegen, wie die Halterin damit umgehen kann, damit es sich nicht festigt.
Mit meiner Ronja (kastriert) versteht sie sich bestens.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Ja, einfacher ist es mit einem Hund, der auf alle anderen Hunde neutral bis freundlich reagiert...
. Es ist nicht unnormal, dass erwachsene Hunde (wobei deine ja noch recht jung ist?!) mit fremden Hunden eher nicht mehr spielen wollen und keinen Bock auf stürmische aufdringliche Artgenossen haben. Und ein Hund, der erwachsen wird, sucht seinen Platz, schaut was geht, wo er steht, womit er durch kommt, testet aus... Völlig normal so weit. Klar, es gibt auch diejenigen Hundebesitzer, deren 7-jähriger Hund sich immer noch einen Ast abfreut, wenn man auf fremde Hunde trifft (gibt es die wirklich?). Es wird viel Wert gelegt hier und heute in Deutschlands Hundehalterwelt, darauf dass der Hund möglichst auf alles freundlich reagiert. Ob das immer so "normal" ist? Man sieht die Hunde, die finden alles und jeden toll und nimmt das als Standard. Ist ein Hund anders, muss doch irgendwas schief gelaufen sein... Also sucht man Erklärungen: ängstlich gewesen als Junghund, schlechte Erfahrungen gemacht, nicht genug sozialisiert worden, eh ein unsicherer Typ, doofer Nachbarshund, an dem man täglich vorbei muss etc pp... Menschen scheinen solche Gründe zu mögen, es macht das ganze irgendwie einfacher. Ich kenne das von mir selber nur zu gut
. Leider verbaut es einem auch vieles, wenn man sich darauf "versteift". Fakt ist: dein Hund ist jetzt nicht mehr total ängstlich, er hat gezeigt, er ist ein Rudel integrierbar, er hat wenig Bock auf Fremdhundkontakte, er neigt zu Ressourcen-Verteidigung. Ziemlich sicher wirst du nicht erreichen, dass dein Hund jemals wieder auf so ziemlich jeden fremden Artgenossen mit einem "hey, klasse, ein Hund!!" zu geht. Ziemlich sicher wird dein Hund fremde Welpen nie wieder toll finden. Ziemlich sicher testet er grad aus, wie das Leben für den Rest seines Lebens so ablaufen könnte.Dein Hund reagiert unabhängig von Leine oder nicht-angeleint so? Was ist mit "netten" Rüden, kommt sie mit denen klar? Hat sie Hundekontakte, bekannte Hunde, mit denen sie gut auskommt? Begegnet ihr sehr vielen (fremden) Hunden auf dem Spaziergang?
Mein persönlicher Weg ist mittlerweile: mein Hund muss nicht jeden mögen und darf das (angemessen) auch zeigen. Streit provozieren, pöbelnd in der Leine hängen oder Ressourcen verteidigen aus nichtigem Anlass ist tabu. Also Grenzen setzen und Hund akzeptieren, wie er ist

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Huhu ... Cheyenne hatte nach ihrer 2. Läufigkeit eine ähnliche Phase ... im Spiel hat sie unheimlich gezickt und sich teilweise richtig rüpelig benommen!
Deine Hündin hat zwar eine ganz andere Vorgeschichte als meine (Cheyenne ist ein Züchterhund!), dennoch bin ich der Meinung, dass sich eine junge Hündin nicht so benehmen muss!
Ich habe es immer so genmacht, dass Cheyenne eine Auszeit bekommen hat, wenn sie sich so verhalten hat.
Ich hab sie also aus dem Spiel abgerufen (wenn nötig abgeholt) und ins Platz gelegt, sodass sie ein kurze Zeit zuschauen musste ... das hat gewirkt!
Unsicherheit hin oder her ... so wie du das Verhalten deiner Maus beschreibst, wird sie eher übermütig ... das würde ich konsequent (aber ohne Zwang und Druck!) unterbinden!
Du musst dir irgendwie eine passende Methode suchen, ihr klar zu machen, dass du ihre "Abneigung" zwar verstehst und akzeptierst, sie sich aber dennoch nicht so verhalten darf!

LG und viel Erfolg, Henni!

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