An alle Aussie Besitzer...
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Es geht um das Gassi gehen.
Also mein Welpe ist ja mit seinen 10 Wochen noch nicht wirklich alt
Ich bin mit ihm seit einer Woche in der Welpenstunde, dort sind noch einige andere Welpen in seinem alter die alle bereits Gassi gehen. Und die laufen wie eine „eins“ neben dem Herrchen.Ich steh immer nur da und versteh nicht wie die das machen
Die Trainerin meinte das machen die Welpen in dem alter von alleine....Ja aber, meiner macht das nicht. Sind Aussies da ein wenig faul?
Also ich persönlich bin nicht so dafür Gewaltmärsche in dem alter zu machen. Ich finde es reicht aus mal einen Waldweg 20 Meter vor und zurück zu laufen, da hat er doch eigentlich schon genug Input.
Das Problem ist, er läuft nicht gerne Gassi, ich würde sogar sagen er hasst es. Er jammert dann und setzt sich ständig hin und will nicht laufen, und man muss ihn schon ganz schön mit leckerlies locken damit der überhaupt mal läuft....ABER - jetzt kommts - wenn man dann sagt, Okay wir gehen wieder nach hause - "schwänzchen oben" Hund in einem Glück, läuft wie eine „eins“, echt super freudig in einem schnellen lauft Richtung Heimat. Da fühle ich mich doch leicht veräppelt.
Wieso läuft er nicht gerne?
Ist das in dem alter normal?
Wenn ja ab welche Wochenalter ändert sich das?Es ist ja nicht so das er zuhause am liebsten ist, wenn ich nicht kucke entfernt er sich alleine vom Haus und geht auf Entdeckungstur. Also kann es ja nicht an das sichere zuhause liegen.
Kann es sein das er mich nicht will zum Gassi gehen?
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Hallo,
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Uns hat die Züchterin empfolen, die ersten 3-4 Wochen den Welpen, erst mal in Ruhe sein Zuhause und den Garten kennenlernen zu lassen.
Das reicht für den Anfang, damit er sich erst mal richtig eingewöhnt,
und dann kann man kurze Spaziergänge unternehmen.
Nach einer Weile geht dein Hund dann schon gern spazieren, aber zuerst muß er sein neues Zuhause und seine Familie in Ruhe kennenlernen. -
Diese Empfehlung haben wir auch bekommen ... allerdings sind wir nach 10 Tagen schon mit Hundi in den Urlaub gefahren!
Aussies sind spezielle Hunde ... sie haben einfach so ihre "Macken" und vorallem ihren eigenen Kopf.
Lass deinem Baby Zeit ... und sei viel in seiner Nähe, nimm ihn mit und lass ihn sein Tempo bestimmen!
Ich bin in den ersten Wochen viel mit meiner Maus in den Garten und eigentlich nur zum Geschäft machen vor die Tür (auch im Urlaub - wir sind ins Ferienhaus meiner Oma nach Berlin gefahren) ... große Märsche gab es nicht in den ersten Wochen ... ich finde deine Einstellung in der Hinsicht super!
Lass ihm also Zeit und er wird aus sich heraus kommen ... mach dir auch keinen Kopf, denn für mich hört sich das nicht ungewöhnlich an!
Cheyenne hat sich ähnlich verhalten!LG und viel Spaß mit deinem Aussie-Baby!
Henni und Cheyenne!
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Kann ich auch nur so bestätigen. Odin wollte Anfangs auch nicht wirklich laufen und hat nur rumgejammert.
Die erste Zeit waren wir eigentlich hauptsächlich ums Haus unterwegs, Geschäftchen vor der Tür machen, vielleicht mal ein Stückchen die Straße lang, oder ich habe ihn mit hoch an den Stall genommen bzw. getragen und ihn dort ein wenig flitzen lassen. Mehr haben wir anfangs auch nicht gemacht.
Irgendwann ist er dann von ganz alleine mitgelaufen und hatte Spaß daran, auch mal weiter vom Haus wegzugehen.
Gib ihm die Zeit, die er braucht! Und vor allem, vergleiche ihn nicht mit den Hunden in der Hundeschule. Das habe ich anfangs auch gemacht und mich damit und somit auch Odin unter Druck gesetzt. Die können das und das schon, Odin kann das und das immer noch nicht usw.
Mittlerweile sehe ich das schon etwas gelassener. Odin ist jetzt fast 10 Monate alt. Er geht z.B. kein perfektes Fuß wie manch anderer Hund in unserer Gruppe, aber die ersten Ansätze sind da, wir üben weiter und irgendwann wirds schon klappen.
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Habt ihr einen Garten?
Als ich vor 2 Jahren meinen Aussie-Welpen bekam, wohnten wir noch im 4.OG, vor dem Haus ne 4spurige Straße mit nem schmalen Grünstreifen, der städtische Park war um die Ecke. Ich fand das wären super Bedingungen - du musst ja schließlich immer mit dem Welpen gassi gehen, so wird er schnell stubenrein und lernt gleich die Welt kennen. Er wollte zwar am Anfang auch nicht gehen, aber ich hab ihn sanft gezwungen, musste ja schließlich sein und er hats irgendwann auch mitgemacht...
Im Nachhinein denke ich: großer Fehler!
Heute ist es zwar so, dass mein Aussie zwar alles kennt, aber
1. andere Hunde tendentiell wichtiger findet als mich
2. sehr leicht in Stress gerätIch habe ihn im zarten Alter von 8 Wochen einfach völlig überfordert, und die Wochen danach auch. Er wurde von mir ins kalte Wasser geschmissen, konnte sich nie langsam an das hektische Stadtleben (und vor allem an mich und meinen Freund) gewöhnen. Da blieb was zurück. Viele Unsicherheiten, Stressanfälligkeit. Wir haben zwar ne gute Bindung, weil er von anfang an ständig bei mir war (Büro), aber das was man unter Sicherheit/Vertrauen versteht, ist immer noch im Aufbau - nach 2 Jahren!
Ich würde es nie wieder so machen und es tut mir auch unendlich leid, dass ich ihn so überfordert und in künstlichen Stress versetzt habe.

Deshalb mein Ratschlag: bitte lass deinen Aussie erstmal ankommen, gib ihm ganz viel Zeit, sich einzufinden in sein neues Leben! Es bleibt noch genug Zeit, um die Welt zu erkunden und ausgedehnte Spaziergänge zu machen!
Dass er am Anfang nicht laufen will, ist völlig normal und man sollte das nicht einfach übergehen. Du bist sein neues zu Hause, das bedeutet für ihn alles!
Viel Spaß mit dem Kleinen!
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ZitatAlles anzeigen
Habt ihr einen Garten?
Als ich vor 2 Jahren meinen Aussie-Welpen bekam, wohnten wir noch im 4.OG, vor dem Haus ne 4spurige Straße mit nem schmalen Grünstreifen, der städtische Park war um die Ecke. Ich fand das wären super Bedingungen - du musst ja schließlich immer mit dem Welpen gassi gehen, so wird er schnell stubenrein und lernt gleich die Welt kennen. Er wollte zwar am Anfang auch nicht gehen, aber ich hab ihn sanft gezwungen, musste ja schließlich sein und er hats irgendwann auch mitgemacht...
Im Nachhinein denke ich: großer Fehler!
Heute ist es zwar so, dass mein Aussie zwar alles kennt, aber
1. andere Hunde tendentiell wichtiger findet als mich
2. sehr leicht in Stress gerätIch habe ihn im zarten Alter von 8 Wochen einfach völlig überfordert, und die Wochen danach auch. Er wurde von mir ins kalte Wasser geschmissen, konnte sich nie langsam an das hektische Stadtleben (und vor allem an mich und meinen Freund) gewöhnen. Da blieb was zurück. Viele Unsicherheiten, Stressanfälligkeit. Wir haben zwar ne gute Bindung, weil er von anfang an ständig bei mir war (Büro), aber das was man unter Sicherheit/Vertrauen versteht, ist immer noch im Aufbau - nach 2 Jahren!
Ich würde es nie wieder so machen und es tut mir auch unendlich leid, dass ich ihn so überfordert und in künstlichen Stress versetzt habe.

Deshalb mein Ratschlag: bitte lass deinen Aussie erstmal ankommen, gib ihm ganz viel Zeit, sich einzufinden in sein neues Leben! Es bleibt noch genug Zeit, um die Welt zu erkunden und ausgedehnte Spaziergänge zu machen!
Dass er am Anfang nicht laufen will, ist völlig normal und man sollte das nicht einfach übergehen. Du bist sein neues zu Hause, das bedeutet für ihn alles!
Viel Spaß mit dem Kleinen!Genau so !!!!!
Auch ich habe viel zu viel mit meiner Hope gemacht und habe aber G.s.D. auf meine Hundetrainerin gehört und gewaltig zurückgeschraubt . Weniger ist viel mehr !!!!!! Das wichtigste was die kleinen lernen müssen - ist Ruhe , Ruhe und nochmals Ruhe zu halten . -
Boa ... ich bin grad super happy über die Antworten hier!

Ich hab es zwar nicht mit dem Laufen gemacht, aber dafür mit der geistigen Auslastung ... wenn sie nur nen Mucks gemacht hat, gleich beschäftigt ... und relativ schnell verstanden, dass Hundi Ruhe lernen muss!
Die ersten 5 Monate hab ich sie hauptsächlich machen lassen ... mit in den Garten genommen, kleine Spielchen gemacht und in die Welpenstunde gegangen!
Danach hab ich dann damit angefangen, mit in die Uni zu nehmen (erstmal nur in den Semesterfrien zum Arbeiten an den Lehrstuhl!) und das langsam gesteigert!
Weniger ist einfach mehr ... gerade bei solchen Arbeitstieren!
LG,

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Danke für die vielen Antworten.
Na da bin ich ja beruhigt, damit kann ich leben das der Aussie einfach diese Art hat. Dachte schon ich wäre zu blöd die Anweisungen von der Hundeschule zu kapieren

Also wir wohnen am Ortsrand, haben einen grossen Garten und hinter unserem Garten sind unsere Pferdekopeln. Also eigentlich hätte er schon genug zu kucken. Es ist gut zu wissen das der Aussie mehr Zeit braucht, da geht man auch viel lockerer an Probleme dran.
Ihr würdet aber dennoch die Welpenstunde befürworten?
Denn auch da hat er erhebliche Probleme weil er extreme Angst vor Hunden hat (egal welchen alters), letztens hatte er sich einem 8 wochen alten Pinscher unterworfen, der so gross war wie sein Kopf
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Also mit dem Angebot ist er durchaus gut versorgt!

Welpenstunde finde ich persönlich ganz wichtig, da ein Aussie ja schon recht eigen sein kann und in meinen Augen (so wie eigentlich jeder Hund) gut sozialisiert werden sollte!
Auch die Aufbaukurse (Junghundekurs, Begleithundekurs oder was du auch immer mit ihm vor hast!) finde ich wichtig. Meiner Meinung nach sollte ein Aussie immer im Training bleiben!
Ansonstn JA ... Aussie brauchen länger, sind nicht seltern erst mit 3-4 Jahren richtig "erwachsen"!
Wobei ich sagen muss, dass Cheyenne jetzt nach der 3. Läufigkeit schon wesentlich erwachsener ist ... sie ist jetzt 2 Jahre alt (seit letzten Donnerstag!).
Jedenfalls kann ich dir nur die aussieszene(.de) ans Herz legen, da kann man (neben super tollen Tipps hier) noch gezielter zum Aussie nachfragen!
LG, Henni und Cheyenne!
P.S. Hast du ein paar Bilderchen???
[/b] -
Welpenstunde ja, aber bitte nicht so, wie ichs gemacht hab (auch son dummer Fehler, den ich nie wieder mache): man nehme 10-12 Hundekinder, lasse sie auf einer Wiese aufeinandertreffen, ableinen und los gehts

Wenns ne kleine Gruppe ist, wo kontrolliert und unter "Aufsicht" eines souveränen Althundes gespielt, aber auch geübt wird, spricht da nix dagegen!
Es sollte nur nicht so ausarten wie bei mir damals... Die kleinen Stinker lernen dabei nichts anderes, als dass Raufen mit anderen Hunden super klasse ist - und Frauchen? Ach, die gibts auch noch??

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