Sie verteidigt meine Sachen

  • Das macht meiner auch und wenn nur mein Rucksack da steht ohne was drin.
    er darf es auch

  • Ich sehe das Verhalten des Hundes als ganz normal und im Grunde erstrebenswert an. Wenn ich einen Hund sagen wir neben einem Fahrrad ablege, dann hat kein Mensch daran etwas zu suchen außer mir. Bei meinem Rucksack oder sonstigen Dingen von mir verhält es sich ebenso.

    Was hatten die fremden Menschen denn an Deinem Rucksack zu tun? Das gehört sich nicht und gerade HH sollten das wissen.

    Was allerdings nicht so prall ist, sind die 5 m. Da würde ich denn doch dran arbeiten, dass der alte Abstand von 1 m auch vom Hund als ausreichend angesehen wird. Müsste sich mit ein, zwei Helfern auf dem Hndeplatz üben lassen.

  • Zitat

    Sorry, aber ich finde es absolut nicht ok, wenn mein Hund andere Hunde in 5 Meter Abstand verbellt und Menschen angreift.

    Die Leute waren gar nicht an meinen Sachen. Sie sind einfach nur daran vorbeigelaufen. Teilweise sogar auch in 2m Abstand :sad2:


    nein 5meter nicht aber ein meter ist ok

  • Oh je, du Arme, das geht ja ganz schön durcheinander hier.

    Ich habe den Eindruck, dass verschiedenste Dinge und Themen durcheinander gebracht und miteinander vermischt werden (bzw. nicht genau gelesen wird :roll: ).

    Ich versuche mal, es etwas auseinander zu klamüsern, so wie ich es verstanden habe.

    1. Cleo lag in der Vergangenheit auf ihrem Platz, z.T. neben deinem Rucksack, während ihr trainiert. Euch bekannte Hunde und Menschen haben sich diesem Ort auf 1m genähert und Cleo hat sie vertrieben.

    Hier finde ich, dass Cleo das Recht hat, zu verteidigen. Das ist absolut normales Hundeverhalten. Um in eurer Trainigsgruppe keinen unnötigen Stress aufkommen zu lassen, war aus diesem Grund mein Vorschlag, die anderen zu bitten, dass die Hunde Cleo erst gar nicht so nah auf die Pelle rücken. Ich finde, sie haben dort nichts zu suchen. Aus eigener Erfahrung mit meiner Hovawarthündin weiß ich, dass wenn man dieses Verteidigen langfristig fördert, indem man immer wieder solche Situationen schafft, in der der Hund das Gefühl hat, etwas verteidigen zu müssen, sich dieses Verhalten beim Hund verstärken kann und der Radius sich erweitert. Das Gleiche erlebst du ja bei Cleo. Ich würde solch ein Verhalten aus diesem Grund nicht forcieren - allein, um mir Stress zu ersparen (also unanbhängig davon, wie normal dieses Verhalten ist).

    2. Inzwischen dürfen sich die Hunde in eurer Gruppe auch in 5m Entfernung von Cleos Platz nicht mehr bewegen, ohne dass Cleo meint, ihr Platz könnte in Gefahr sein. Selbst wenn du gerade mit ihr arbeitest, unterbricht sie und rennt zu den Hunden.

    Das ist ein Verhalten, das ich unterbinden würde mit klarer Ansage.

  • Zitat


    was haben die anderen hunde so nah an deinen zu suchen..zb wenn wir Agi machen liegt mein Hund da.und die anderen Hunde haben nichts an meinen Hunden zusuchen.
    Menschen geht er nicht an.er kkurrt die an wenn die an meinen Rucksack sollen ..was er auch darf andere leute haben da nichts zu suchen.

  • Zitat

    Ich sehe das Verhalten des Hundes als ganz normal und im Grunde erstrebenswert an. Wenn ich einen Hund sagen wir neben einem Fahrrad ablege, dann hat kein Mensch daran etwas zu suchen außer mir. Bei meinem Rucksack oder sonstigen Dingen von mir verhält es sich ebenso.

    Was hatten die fremden Menschen denn an Deinem Rucksack zu tun? Das gehört sich nicht und gerade HH sollten das wissen.

    Was allerdings nicht so prall ist, sind die 5 m. Da würde ich denn doch dran arbeiten, dass der alte Abstand von 1 m auch vom Hund als ausreichend angesehen wird. Müsste sich mit ein, zwei Helfern auf dem Hndeplatz üben lassen.

    Ist jegliches Verhalten des Hundes, das aus hündischer Sicht "normal" ist, für dich auch erstrebenswert?

    Ich habe einen Hovawart mit ausgeprägtem Terretorialverhalten. Aber wenn ich mit Ida in ein Cafe gehe, kann ich sie rechts von meinem Stuhl ablegen lassen und meine Tasche links abstellen. Und dann möchte ich mich darauf verlassen können, dass Ida nicht, sobald sich die Kellnerin dem Tisch nähert, nach vorne geht und ein Theater veranstaltet - ganz egal, wie normal dieses Verhalten aus Idas Sicht auch ist.

  • Nun zunächst einmal würde ich darauf schließen, dass hier zwei Dinge zum Tragen kommen: Das Verteidigen eigener Resourcen und die Übernahme einer Schutzaufgabe einer vermeintlichen Schwächeren in der Gruppe.

    In einer Hund-Mensch-Konstellation sollte klar sein, wer für welche Aufgabe zuständig ist und dem Hund das Verteidigen zu überlassen ist meiner Meinung nach ein großer Fehler, der bereits jetzt schon (los gehen auf Menschen) zu eskalieren droht.

    Ich würde das ganz klar unterbinden und dem Hund klar machen, wer in der Gruppe der Verteidiger ist. Das klingt jetzt alles nach sehr viel Grobheit, aber das muss es gar nicht sein. Leine dran (am besten mit Geschirr), Situation provozieren, wenn sie losrennt auf die Leine treten, Hund ranziehen (nicht ruckartig) und anknurren/schimpfen - oder was auch immer Du sonst machst, wenn Du ihr klar machen willst, dass etwas nicht okay ist. Und nicht belabern, einfach einen klaren, strengen Ton anschlagen.

    Wenn Du das ein paar mal Konsequent durchführst sollte sich das legen.

    Viel Erfolg!

  • Ehe ich völlig missverstanden werde:

    1) HF da - kein Handlsbedarf (außer vielleicht "guck mal da", was ich für sinnvoll erachte)
    2) Hund arbeitet - Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps (also Verhalten wie 1))
    3) Hund an "Eigentum" abgelegt, Fremder entfernt - kein Handlungsbedarf
    4) Hund an "Eigentum" abgelegt, Fremder dring in 1-Meter-Keis ein - anschlagen

    Wie Schritt 5) aussehen könnte, braucht hier nicht dargelegt zu werden und ich denke, das muss auch absolut nicht ausgebildet werden. Aber die Schritte 1) - 4) sehe ich als sinnvoll und durchaus erstrebenswert an. Das kann man auch ausbilden.

  • Zitat

    Oh je, du Arme, das geht ja ganz schön durcheinander hier.

    Ich habe den Eindruck, dass verschiedenste Dinge und Themen durcheinander gebracht und miteinander vermischt werden (bzw. nicht genau gelesen wird :roll: ).

    Ja, das Gefühl habe ich auch. Ansonsten hast dus aber vollkommen richtig verstanden.

    Es ist ja auch nicht so, dass ich ihr das Verhalten bisher einfach durchgehen lassen habe. Ich habe ihr natürlich klar gemacht, dass es so nicht läuft.
    Mit Hunden werde ich das nun nochmal provozieren und trainieren. Mit Menschen sehe ich allerdings ein Problem, denn eigentlich liebt sie alle Menschen, keine Ahnung, was bei den 2en anders war.

    Wir haben eigentlich ein wirklich gutes Verhältniss. Sie verlässt sich in allen Situationen auf mich - nur, wenns um ihren Schutztrieb geht, nicht. Sie schlägt auch in der Wohnung bei allen ungewöhnlichen Geräuschen an, ich schaffe es dann auch nicht wirklich, sie davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist :/
    Ich weiß nicht, ob man dort vielleicht auch ansetzen müsste.

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