• Einen Hund mit Katzenpfoten gibt es definitiv NICHT.

    Eine Katze tapst deshalb so leise durch eine Wohnung, weil sie ihre Krallen einziehen kann, und ausfahren nach belieben (jagd, spielen).
    Das kann ein Hund nicht, die Krallen eines Hundes sind immer draußen und machen auf Laminat, Parkett, Fliesen eben Geräusche. :roll:

    Und pauschal kann man dir keine Rasse nennen.
    Es gibt eben viele verschiedene Hunderassen.
    Gut, du hast gesagt, er sollte über 35cm haben...es gibt aber auch Hunde die erreichen locker die 70cm!

    Sollte dein Hund langes oder kurzes Fell haben? Rau oder eher seidig? Welche Farbe?
    Magst du eher Schlappohren oder Stehohren?

    Aber sogar das, sollte nebensache sein, wobei das Aussehen doch immer eine große Rolle spielt.

    Am wichtigsten sind die Eigenschaften, die du von deinem Hund erwartest.
    Willst du aktiv Hundesport betreiben, Agility, Unterordnung, Turnierhundesport, Rettungshundearbeit, Flyball, Schutzhundesport, Fährte oder was auch immer?
    2-3 Stunden einfach nur stupides Gassi macht kaum ein Hund auf die Dauer mit.

    Es gibt Hütehunde, es gibt Jagdhunde, es gibt Herdenschutzhunde und was weiß ich noch alles. Und da fallen eben Rassen darunter.
    Aber es gibt keinen Hund, der von Haus aus Familienhund ist.
    Wenn du allerdings einen Jagd-, Hüte- oder was-weiß-ich-Hund willst und ihn entsprechend auslastest, wird er auch ein Familienhund sein.
    Ein zufriedener, ausgelasteter Familienhund.

    Aber dazu musst du dir ersteinmal bewusst werden, was du willst.

    Oder - geh ins Tierheim, gucke dir Hunde an und lerne sie kennen, vielleicht findest du da, was du suchst bzw. es wird dir bewusst.

  • Zitat

    Einen Hund mit Katzenpfoten gibt es definitiv NICHT.

    Eine Katze tapst deshalb so leise durch eine Wohnung, weil sie ihre Krallen einziehen kann, und ausfahren nach belieben (jagd, spielen).
    Das kann ein Hund nicht, die Krallen eines Hundes sind immer draußen und machen auf Laminat, Parkett, Fliesen eben Geräusche. :roll:


    Ja, die Theorie stimmt natürlich. Aber, ich schwöre, unsere beiden Katzen machen mit Wonne beim Laufen mehr Krach, als die Hunde auf Holz und Laminat. Vor allem unser 2,5kg Omakatzentier kann dermaßen laut durch die Wohnung poltern... also das schaffen unsere Hunde allesamt leiser :D

  • Ich wurde gefragt, wie er " aussehen soll ".

    Again: Er soll, im übertragenen Sinn, " Katzenpfoten haben ".

    Es gibt Rassen, deren Pfoten ähneln optisch Katzenpfoten und andere, deren Pfoten sind optisch vergleichbar mit Hasenpfoten. Wird von Züchtern und in einschlägiger Lektüre so beschrieben und ist durchaus nachvollziehbar, wenn man sich Fotos ansieht.

    Zur Befriedigung derer, die Fragen, welche Rassen mir gefallen:

    English Setter
    Epagneul Breton
    Kleiner Münsterländer

    Allesamt nichts für eine Stadtwohnung und nur glücklich in der erfahrenen Hand eines Jägers.

    Also wäre das Thema vom Tisch.

    Um die Diskussion nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, wäre es vielleicht zweckmäßg, wenn sich mal Jemand meldet, der einen Hund in einer Stadtwohnung hält, wo aber Wald und Feld, Hundeplätze und Vereine gegeben sind. Wie läuft das bei Euch und welche Rasse habt Ihr?

    LG
    Maro

  • Ich wohne in einer Stadtwohnung mit Wald in der Nähe. (5 Minuten Fußweg)
    Ich habe eine kleine Mischlingshündin aus dem Tierheim und sie ist der beste Hund überhaupt! :D Sie wiegt mit 5 Kg weniger als der Kater meiner Eltern. Allerdings sehen ihre Pfoten mehr aus wie von einem Hasen denke ich. ;)
    Ich gehe mit ihr auch in die Hundeschule und mache ab nächster Woche Agility.

  • Zitat

    Ich wurde gefragt, wie er " aussehen soll ".

    Again: Er soll, im übertragenen Sinn, " Katzenpfoten haben ".

    Es gibt Rassen, deren Pfoten ähneln optisch Katzenpfoten und andere, deren Pfoten sind optisch vergleichbar mit Hasenpfoten. Wird von Züchtern und in einschlägiger Lektüre so beschrieben und ist durchaus nachvollziehbar, wenn man sich Fotos ansieht.


    Ja, ich weiß schon was Du meinst. Mein KHC hat eher Hasenpfoten und die Berner meiner Freundin fein runde Tapsen, also eher Katzenpfoten.
    Aber ganz ehrlich: mir sind schon ziemlich merkwürdige Auswahlkriterien für einen Hund untergekommen, die Du mit Deinen Katzenpfoten noch toppst.

    Ich weiß, Du magst das nicht hören, empfehle Dir aber trotzdem, dass Du nochmal über Rasseneigenschaften nachdenkst. Denn rein theoretisch kann jeder Hund (ja, wohl mit Ausnahme der Herdis) in einer Stadtwohnung zurecht kommen.

  • Ich habe einen Englischen Setter und einen Huetehund und wohne vergleichbar zu dir. Ich finde das funktioniert sehr gut.

  • Hallo mittendrin,

    ob der Wunsch nach einem Hund mit sogenannten Katzenpfoten "merkwürdig" ist, dürfte doch eigentlich kein Thema sein und ist mir eigentlich auch egal. Jeder hat halt andere Wünsche.

    Ich finde es ungleich wichtiger, daß ich um das physische und psychische Wohl meines Tieres besorgt bin.

    Grüße
    Maro

  • Zitat

    Um die Diskussion nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, wäre es vielleicht zweckmäßg, wenn sich mal Jemand meldet, der einen Hund in einer Stadtwohnung hält, wo aber Wald und Feld, Hundeplätze und Vereine gegeben sind. Wie läuft das bei Euch und welche Rasse habt Ihr?

    Sheltie. Ist ein kleiner Hütehund. Wir wohnen zwar in der Stadt, aber am Rand und sind ruck zuck im Wald. Shelties, Hündinnen sollten eine Schulterhöhe von ca 35 cm haben (nur als Orientierung), sind sehr anhängliche und sensible Hunde. Sensibel bedeutet nicht ängstlich, oder sollte es zumindest nicht. Sie wollen immer dabei sein und haben in der Regel keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Was nicht heißt, das sie nicht beschäftigt werden wollen. Aber wenn du nicht mehr als 2-3h laufen kannst, so ist das mit einem Sheltie kein Problem. Es ist nicht wichtig, das man mit einem Sheltie nen Marathon laufen kann. Was er aber gerne hat, ist ein wenig Kopfarbeit. Tricks einüben geht allerdings auch in der Wohnung oder auf dem Hof. Meiner macht das sehr viel Spaß, während sie für Nasen- oder Dummyarbeit nicht wirklich viel über hat. Sie läuft fast überall frei und ist unser kleinr Schatten. Die Aktzeptanz ist auch sehr hoch. Fast jeder findet sie niedlich und würde sie gerne anfassen. Wobei sie das nicht immer mag, aber auch nicht aggressiv reagiert.

    So klingt erstmal soweit alles schön, nun zu dem was auch sein kann. Shelties neigen wie viele Hütehunde zum bellen. Muss nicht sein, sollte man aber auch nicht fördern bzw unterbinden wenn es überhand nimmt. Sie sind wachsam ohne aggressiv zu sein, bellen halt nur, das aber oft sehr gerne. Auch sie sollten nicht überfordert werden, so dass sie lernen ruhig zu sein und nicht wie Flummies durch die Gegend zu hopsen. Und letztendlich solltest du da auf einen guten Züchter achten. Dieses sensible, reservierte Verhalten ist zwar gewünscht, sollte aber nicht in Angst umschlagen. Die Fellpflege ist zwar unkomplizierter als die meisten denken, jedoch fliegen im Fellwechsel die Wollmäuse hier durch die Gegend. Selbst jeden Tag Staub saugen kann das ganze nur eindämmen nicht verhindern. Aus aktuellem Anlass....Zecken lassen sich nur ganz schwer finden, in dem dicken Fell *örgs*

    So das soll keine Werbung sein, und auch keine Empfehlung, nur der Erfahrungsbericht von mit mt Sheltie in der Wohnung. Katzen leben hier übrigens auch noch...problemlos.

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