Wir im steigenden Welpenalter Welpenerziehung schwieriger

  • ich habe mich für einen Viszlawelpen entschieden. Beim ersten Kontakt hat es gefunkt und es war klar, dass es für uns beide keinen Weg zurück gibt. ;) Nun ist es so, dass wir umziehen werden (von Stdt auf das Land) und der kleinen diesen Stress nicht antun wollen. Das wiederum bedeutet aber, dass sie bereits ca. 14 Wochen alt ist, wenn sie bei uns einzieht. Die Züchter sind sehr gewissenhaft, besuchen mit ihr das Welpenspielen, lassen sie aktiv am Alltagsgeschehen teilhaben und haben ebenfalls zwei ausgewachsene Hunde, mit denen unsere im ständigen Kontakt ist.
    So die Sachlage...

    Meine Frage an euch ist, ob es den Welpen nachdem dieser bei mir eingezogen ist, es schwerer fällt als nach einen Alter von bsp.8 Wochen, mich als Herrchen zu akzeptieren und inwieweit ihre soziale Prägung(sphase) zu diesem Zeitpunkt, also nach 14Wochen bereits fortgeschritten ist und ich diese nicht mehr mitgestalten kann. :???: Ferner, inwieweit kann sie sich dann noch gut in meine tägl. Umwelt(stress)situationen Autolärm / Autofahren, viele Menschen, etc. eingewöhnen und kann ich sie dann noch wie nach 8 Wochen an Ihre zukünftigen Einsatzgebiete z.B. Wald, Wasser, andere Hunde etc. gewöhnen.

    Es wäre mir eine große Hilfe, wenn mir jemand von euch dort seine Erfahrungen oder Einschätzungen Teil haben lässt. :gut:
    Gruß *Tarax*

  • Zitat

    Ferner, kann sie sich dann noch gut in meine tägl. Umweltsituationen Autolärm / Autofahren, viele Menschen, etc. eingewöhnen und kann ich sie dann noch wie nach 8 Wochen an Ihre Einsatzgebiete z.B. Wald, Wasser gewöhnen.

    Wenn du Züchter zur Welpenspielgruppe gehen, dann müsste der Hund das doch alles erleben? ;)

    Ulexa war 16/17 Wochen alt und hat bei den Züchtern bis dato nur mit ihren zwei Schwestern in einem Hundehaus mit Auslauf gelebt.

    Sie hatte zwar am Anfang Angst vor anderen Hunden, dass hat sich aber in der Welpengruppe schnell gelegt.

    Die Sozialisierung ist bei Welpen einfacher als bei erwachsenen Hunden - lernen sie z.B. Kindern kennen, haben sie mit anderen Kindern kein Problem (Generallisierung), das kann erwachsenen Hunden schwer fallen und geht nicht so schnell.

    Ich kenn viele Auslandshunde die gar nicht von Menschen sozialisiert wurden (Straßenhunde) und du merkst keinen Unterschied ;)

    Außerdem bin ich der Meinung, dass Welpen großer Rassen am besten erst mit 12 Wochen abgeben werden sollen, sofern beim Züchter alles so toll wie bei deinem läuft :smile:

  • Hallo,

    ich finde es prima, wenn der Züchter die Lütte noch behält, sodaß sie erst nach dem Umzug bei Euch einzieht. Die Entscheidung von Euch, ihr das nicht anzutun, finde ich richtig und sehr besonnen.

    Als ich mich damals für meine Ronja entschieden hatte, kam uns auch ein bereits gebuchter Urlaub dazwischen. Ich wollte nen kleines Welpi selbstverständlich nicht 3 Tage nach Einzug gleich mit in den Urlaub nehmen, also blieb sie bis nach dem Urlaub da. Ich holte sie mit 12 Wochen ab.

    Problematisch finde ich das überhaupt nicht. Ein großer Vorteil in dem Alter war, daß sie die Beißhemmung schon perfekt beherrschte. Sie lebte da in einem kleinen Rudel mit der Mama und zwei weiteren Hunden.

    Wenn die Züchter so prima sind und die Lütten gut sozialisieren, wird es bei Euch keine großen Probleme geben. Euch und auch die neue Umgebung muß sie natürlich kennenlernen, das ist klar. Und prägen könnt Ihr sie auch nach 14 Wochen noch. Es kommen eh noch so einige Phasen auf Euch zu, die jeder Welpe durchmacht. Egal, mit welchem Alter er abgegeben wurde. Ich bin sowieso eher dafür, Hunde mit der 10. oder 12. Woche abzugeben als so früh mit 8 Wochen. In der Zeit lernen sie noch richtig viel von den Elterntieren.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • um ehrlich zu sein, ich finde es immer besser, wenn die hunde länger als 8 wochen bei ihrer mutter sind.
    ich würde einen welpen erst mit 10 wochen, lieber mit 12 wochen beim züchter holen, weil sie in der zeit noch ungeheuer viel von der mutter lernen. und wenn der züchter mit den welpen auch schon mal kleine ausflüge mit den welpen macht? auch schon zum tierarzt, oder auch mal wald und wiese?
    dann passt das doch.

    selbst hunde, die mehrere jahre alt sind, haben keinerlei probleme, sich an einen neuen menschen zu gewöhnen. deinem welpen kannst da auch mit 14 wochen schonend an deine umgebung und deinen alltag gewöhnen. hast sogar eher den vorteil, dass er vielleicht sogar etwas selbstsicherer ist.

    ich hab hektor damals mit 12 wochen geholt. und das war super!! nach 1-2 wochen eingewöhnung bei mir und kurzen spaziergängen auf wiese, im wald und auch an wenig befahrenen straßen gings schließlich ab in die hundeschule, weil die bindung zu mir dafür stark genug war.

  • hallo,

    ich habe meine luna auch erst mit 13 wochen bekommen. ich hatte ab der woche 4 wochen urlaub die ich für die erste eingewöhnung nutzen wollte. da ich sie mit zur arbeit nehme, wollte ich auch erst ein paar wochen "ruhe" für uns beide haben, bevor ich sie dann mitnehme...
    im nachhinein denke ich manchmal darüber nach ob ich sie nicht doch eher zu mir geholt hätte, besonders wenn ich so ganz kleine welpen von 8 wochen sehe, das habe ich ja nicht richtig mitbekommen.... aber dafür war es auch ein leichter einstieg für uns beide. mit urlaub hatte ich ganz viel zeit für uns und luna wurde superschnell stubenrein (innerhalb einer woche!) :gut:
    wir haben trotzdem eine schöne bindung und waren dann direkt in der hundeschule (sie war bis dato nur mit ihren geschwistern zusammen). hat alles super geklappt ;)

    übrigens war luna damals soooo ängstlich, hat während der autofahrt fast hyperventiliert... ich glaube es war ganz gut, dass sie noch die zeit mit ihrer mutter und ihren geschwistern hatte...

  • @ LasPatitas, blackbetty, Jule+Hektor, Luna0809

    danke für eure schnellen und Sachkundigen Antworten! :D
    Eure Einschätzungen beruhigen mich sehr. Man muss dazu sagen, dass auch die Hundemutter super ist und wir haben direkt gemerkt, dass da alles stimmt. Sie hat uns völlig Unbekannten ohne zu murren, eher mit einen schönen Maß an Eitelkeit und Stolz zu Ihren Kleinen begleitet und brav ihr Lob abgewartet.
    Danke :gut:

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