Was haltet ihr von einem Goldie?

  • Auch wenn es viele immer und immer wieder schreiben: ein Goldie ist kein Jagdhund. Man kann ihn zwar jagdlich Führen, aber lediglich zum Apportieren und Bergen von bereits geschossenem Wild. Für waidwundes Wild ist der Schweißhund zuständig. Ein guter Goldie wird kein lebendes Wild zur Strecke bringen.
    Ein Retriever mit "sauberem" Charakter beißt keine Beute tot!
    Das ist ja auch der Grund dafür, warum er als friedlicher Familienhund gilt.

  • ich gebe aruna recht damit, dass der goldie vllt keine beute reissen wird. dennoch sollte nicht verleugnet werden, dass er sich selbstständig machen kann, wenn er was interessantes sieht oder riecht. der goldie wurde für jagdzwecke gezüchtet und nicht nur als begleithund.

    lg Sarah

  • Auch ein als Hütehund, Wachhund oder Schutzhund gedachter Hund macht sich selbständig, wenn er nicht gut erzogen ist und es etwas Interessantes zu beobachten gibt. Das ist schon richtig. Und von Goldies weiß ich nicht so genau, wozu sie ursprünglich gezüchtet wurden. Beim Labbi, der ja ebenfalls ein Retriever ist, weiß ich es dafür um so genauer: er wurde gezüchtet, um den Fischern beim Bergen der Netze zu helfen, deshalb schwimmt er auch so gerne und hat Schwimmhäute zwischen den Zehen.

  • Zitat

    Auch wenn es viele immer und immer wieder schreiben: ein Goldie ist kein Jagdhund. Man kann ihn zwar jagdlich Führen, aber lediglich zum Apportieren und Bergen von bereits geschossenem Wild. Für waidwundes Wild ist der Schweißhund zuständig. Ein guter Goldie wird kein lebendes Wild zur Strecke bringen.
    Ein Retriever mit "sauberem" Charakter beißt keine Beute tot!
    Das ist ja auch der Grund dafür, warum er als friedlicher Familienhund gilt.

    sie laufen unter der Gruppe Jagdhunde, ja sie sind für das Apportieren zuständig, nicht für Hetzen und Töten, ABER ES SIND JAGDHUNDE!
    Da gibts für mich nix zu diskutieren!

    Zitat

    Wie alle Retriever, so wurde auch der Golden Retriever als Jagdhund gezüchtet. Bei der Wasserarbeit ist dieser Retriever in seinem Element, aber auch in Feld und Flur ist er unschlagbar: Er zeigt eine verlässliche, ausdauernde Suche und ist ein eifriger, durch nichts ablenkbarer Apporteur. Da er bei der Jagd oft mit anderen Hunden zusammen eingesetzt wird, legt man auf sanftes Wesen und Verträglichkeit mit Artgenossen besonders großen Wert. Jegliche Form von Aggressivität, Kampftrieb, Ängstlichkeit und Nervosität sind unerwünscht. Der Golden Retriever besticht durch sein starkes Bedürfnis, dem Führer Freude zu bereiten ("will to please"), und durch seine Leichtführigkeit. Er ist temperamentvoll und trotzdem sehr anpassungsfähig. Nicht zuletzt verdankt er diesen Wesensmerkmalen seine große Beliebtheit auch als Familienhund.

    Quelle: http://www.drc.de/rassen/gr.html

    Entschuldige!

    (und ja, sie werden - wenn aus sauberer Linie - nicht töten sonder immer bringen, deswegen nenn man sie Retriever - zurückbiringen und deswegen wird bei jagtlich geführten auch ein Bringtreuetest gemacht!)

    Aber das ist jetzt genug OT.

    Na, wenn du dich gegen den Aussi und für den Goldie entschieden hast, herzlich willkommen - in der Retrieverriege :D

  • Hey!
    Ich finde deine Entscheidung super! Ich halte selbst Aussies, bin aber (auch) mit Goldis und Border Collies aufgewachsen. Meine Schwester züchtet Golden Retriever und ich bekomme so natürlich viel mit.
    Ein Aussie ist auch für "Anfänger" machbar, keine Frage. Was viele Leute aber vergessen ist, dass ein Aussie meist erst mit ca. 2-3 Jahren wirklich erwachsen ist. D.h., die Probleme treten meist auch erst dann (verstärkt) auf (vor allem das Bellen, Schutztrieb etc.). Das hat jetzt nichts mit deiner Frage zu tun, ich wollte nur mal darauf hinweisen, da viele Aussiebesitzer immer von der Rasse schwärmen, aber ihr erster Aussie erst 9 Monate alt ist. :D Von daher finde ich diene Einschätzung sehr realistisch, außerdem kannst du dir ja imme rnoch einen Aussie als Zweithund zulegen =)
    Die Goldis die ich kenne (und das sind durch die Zucht einige) sind alle sehr ausgeglichen. Sie wollen arbeiten, sind aber auch zufrieden, wenn sie mal einen Tag lang nichts machen können. Will to please ist bei allen vorhanden, allerdings sind sie etwas langsamer als die Aussies :D Also bei der Ausfürhung, bzw. dem Erlernen der Übungen. Aber beim Goldie muss man wenigstens keine Angst haben, dass er gleich total überdreht. Ich mag die Goldis wirklich sehr gerne, sie sind freundlich, hübsch und lernwillig. Allerdings finde ich das Sabbern furchtbar :zensur: :lol:

  • Zitat

    Auch ein als Hütehund, Wachhund oder Schutzhund gedachter Hund macht sich selbständig, wenn er nicht gut erzogen ist und es etwas Interessantes zu beobachten gibt. Das ist schon richtig. Und von Goldies weiß ich nicht so genau, wozu sie ursprünglich gezüchtet wurden. Beim Labbi, der ja ebenfalls ein Retriever ist, weiß ich es dafür um so genauer: er wurde gezüchtet, um den Fischern beim Bergen der Netze zu helfen, deshalb schwimmt er auch so gerne und hat Schwimmhäute zwischen den Zehen.

    Lies dich doch vielleicht nochmal ein :roll:

    http://www.drc.de/rassen/lr_b.html

    (das ist nicht böse gemeint, ich hoffe es kommt auch nicht so an :ops:

  • Zitat

    Edit: Aber ich lege ja auch keinen gesteigerten Wert auf saubere Kleidung... :hust: Da war so eine Retriever-Wutz schon richtig. ;) )


    Auch verdreckte Klamotten können durchaus modisch ansprechend sein, wenn zB die Gummistiefel farblich passend auf die Regenjacke abgestimmt sind.... :ops:
    kathleen

    Spaß beseite, wenn sich jemand wie du dermassen viele Gedanken macht, der hat auch das perfekte Umfeld für einen Hund. Ich wünsch dir viel Spaß mit deinem Goldie, wann immer er auch einziehen wird!

  • Hab's gelesen, und jetzt....? :D
    Unterstreicht doch eigentlich nur, was ich geschrieben habe: wird zur Jagd eingesetzt, um Beute heranzubringen. Ist aber gerade dadurch kein klassischer Jagdhund. Okay, aber das spielt bei dem Thema, das wir hier haben auch keine große Rolle, ich wollte damit auch eigentlich nur deutlich machen, dass ein Goldie ein gut zu führender Hund ist.

    Sorry fürs OT, ich bin auch sofort ruhig. ;)

  • Ach so, und nochwas:

    Egal ob Hüte- , Jagd oder sonstwas-Hund. JEDER Hund könnte sich ohne entsprechende Erziehung selbstständig machen - wenn Herrchen / Frauchen halt sooo langweilig sind ?! ;) ... oder den Hund nicht erziehen ( wollen oder konnen ) und und und ...oder oder oder...

    Hier ist neulich sogar mal ein ausgebüxter Malteser im Feld rumgerannt, davon abgesehen laufen etliche Hunde welcher Rasse bzw welcher Mischungen auch immer grundsätzlich angeleint, da sie sonst für Stunden verschwunden sind.
    Ein einfaches Abrufen meines Hundes bringt viele dazu, mit heruntergeklapptem Kiefer zu sagen " wiiieeee ??? der kommt ja zurück?!?!" :angel:

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