Hund und Baby?
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Hallo ihr,
zwar steht das Thema Baby noch nicht unmittelbar bei uns an, aber mich interessiert trotzdem (auch angesichts der letzten Schlagzeilen "Husky tötet Baby...") was ich beachten muss, wenn ich Hund und Kind aneinander gewöhnen möchte.
ich muss dazu sagen, dass meine luna jetzt 8 monate alt ist und ich mir extra einen goldi-labbi-mix ausgesucht habe, da die ja familien- und kinderfreundlich sein sollen... natürlich ist mir auch klar "von nix kommt nix" und wir gehen fleißig in die hundeschule und ich achte sehr darauf das luna gut sozialisiert (auch kinder kennenlernt...) und erzogen wird.
ich möchte unheimlich gern in den nächsten jahren kinder bekommen und frage mich ob ich schon jetzt auf etwas achten kann bzw. ob es wirklich so problematisch ist, wenn man erst gaaanz viel zeit für den hund hat (kommt sogar mit zur arbeit und ist eigentlich rund um die uhr bei mir) und dann auf einmal die aufmerksamkeit geteilt werden muss...
stelle mir das schon sehr schwierig vor, denn luna ist schon jetzt meinem freund oder meinen eltern gegenüber eifersüchtig, manchmal reicht es auch schon wenn ich z.b. meine mutter zum abschied umarme... luna drängt sich dann entweder dazwischen oder springt an mir hoch, was sie natürlich nicht darf und sonst auch nie tut
was meint ihr zu diesem spannenden thema?
eigentlich ist die umgekehrte reihenfolge ja besser, erst baby, dann hund.... oder? - Vor einem Moment
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Hi,
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Also ich hab erst Hund, dann Baby und bin sehr froh darum, denn die grobe Grunderziehung ist durch. Wenn ich mir vorstelle, ein gerade laufendes Kleinkind (als Beispiel) oder ein Kindergartenkind mit viel Blödsinn im Kopf und dann einen Welpen - ohje. (OK, ich hab so oder so einen älteren Hund aus dem Tierheim, aber das tut ja nix zur Sache).
Ich denke, du brauchst dir jetzt keinen Kopf machen. Keiner weiss, wie die Situation aussah mit dem Hunsky. Keiner weiss, wie die anderen Beißvorfälle aussahen. Was das Kind gemacht hat etc. Vor einer ganzen Weile gab es mal einen Vorfall, da wurde dann bekannt, dass der Hund böse gepiesackt wurde vom Kind und der Halter sowie die Eltern es einfach ignoriert haben.
Ich denke, kein normaler Hund fällt einfach so das Kind an, von daher vertrau auf dein Gefühl, bringe Hund und Kind zusammen, nimm dem Hund nicht seine Privilegien, nimm dir auch Zeit für den Hund (Gassirunden sind z.B. fast komplett Lena Zeit bei mir, der Zwerg pennt eh im Kinderwagen oder Tragesack) und dann klappt das auch. Dazu eine gewisse Sorgfalt und nicht unbeaufsichtigt zusammenlassen, wenn du dir nicht sicher bist und dann beisst der Hund auch nicht willkürlich.
Gerade ein Säugling geht ja nicht auf den Hund zu, piesackt oder ähnliches, solange man den Hund da nicht komplett zurück setzt und dadurch eine Eifersucht entsteht, denke ich nicht, dass du da auf Probleme stößt.
Und alles andere ist dann ein reinwachsen in die Situation. Das Kind läuft nicht von heute auf morgen, das Kind und der Hund wachsen in alles rein, das Kind kann Regeln lernen und gut ist.
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bin gespannt , was noch so für Antworten kommen .....
bei uns ist zwar auch noch nicht konkret Nachwuchs geplant ,
aber in den nächsten Jahren ganz sichernaja und da meine Schwester ein Kind erwartet ,
ist das Thema dann auch irgendwie schon bald doch sehr präsent für unsich dachte mir eigentlich auch immer , das wird schon
man darf sich nicht verrückt machen
Ein paar Dinge sind natürlich zu beachten usw....aber nach dieser Schlagzeile mit dem Husky wird einem ja doch ganz anders
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Ich sehe es so:
War der Hund bis zu Geburt des Kindes das ein und alles, durfte er im Bett schlafen, die Couch in Beschlag nehmen, wurde er 24 Stunden am Tag bespaßt (die Liste lässt sich noch weiterführen aber ich denke ihr wisst worauf ich raus will), dann kommt das baby und AB dem Zeitpunkt wird ihm all dies komplett entzogen- da kann je nach Gemüt der eine oder andere Hund schon auch austicken.
Lässt man alles beim alten oder aber packt man den Hund bereits anfang der Schwangerschaft z.Bsp. aus dem Bett raus sieht es schon ganz anders aus.
Als under Husky 6 Jahre alt war kam unser Baby- wir hatten keine Probleme. Er stand nicht mehr, aber auch nicht weniger im Mittelpunkt als zuvor.Und zu dem aktuellen Vorfall denke ich dass der Hund versehentlich den Kiwa umgestoßen hat, das Baby dadurch gebrüllt und gezappelt hat und dadurch der Hund dem Reiz erlegen ist.
Hoffe ich konnte bisschen weiterhelfen
Carina- die so verrückt ist und zu 2 kleinen (2 und4) und einem größeren Kind einen Junghund und einen Welpen hat
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Ja bei uns kommt der Nachwuchs Anfang Oktober und ich lass die Sache auch mal auf mich zu kommen. Natürlich werde ich mir schon den ein oder anderen Tipp holen aber ich vertrau da auf mein Bauchgefühl.
Er wird definitv seine Privilegien behalten, sprich da er ein Frauchen Hund ist, werd ich weiterhin mit ihm draußen fun haben, ihn streichel und a bissl verwöhnen, halt genauso wie es jetzt ist, ich denke das geht dann alles ziemlich schnell in einander über.
Wir haben auch einen kinderfreundlichen Hund (Labrador-Border Collie Mix), nur leider kann man darauf nicht unbedingt zu 100% setzen, ein Hund bleibt ein Hund und man weis nie was passieren kann wenn er zu wenig körperlichen oder geistigen Input bekommt (Hund und Mensch beurteilen das verschieden) oder er auf eine Situation trifft die ihm nicht geheuer ist, deswegen gerade bei Kindern immer aufpassen und am Ball bleiben
Jedenfalls ist es und wird es bei uns niemals passieren, dass Kind und Hund alleine sind, selbst meine Tochter darf nur unter Aufsicht mit dem Kerl spielen.
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Wenn ich schon diese Empfehlung jetzt in der Klatschpresse lese, wird mir Angst und Bange für die Zukunft. "Immer wegschicken wenn er Interesse für das Bündel hat" und erst nach 14 Tagen mal schnuffeln lassen. Dass ein Hund dann das Baby nicht toll findet, wenn er immer nur weggescheucht wird, ist doch fast klar.
Bei einem Frühchen, wie in dem Husky Fall, ist es auch gut möglich, dass der Hund in den letzten 8 Wochen stark zu kurz gekommen. Man hatte sicher andere Sorgen und dann vielleicht aus Hygienischen Gründen ganz massiv für Abstand zwischen Hund und Kind gesorgt. Und plötzlich sind sie alleine im Garten, der Wagen fällt durchs Toben um und der Hund ist komplett überfordert mit dem weinenden Bündel.
Wie gesagt, keiner weiss, wie die Situation genau war, keiner weiss, welche Privilegien der Hund vorher hatte, wie er sich in die neue Familiensituation hineingefunden hat. Wie er den Einzug des neuen Erdbewohners erleben durfte.
Und bedenkt gerade bei Blöd.de immer, die leben von "Angst Hass Titten und dem Wetterbericht".
Es gibt so viele Kinder, die mit Hunden aufwachsen, oder Hunde, die mit Kindern groß werden, und die allerwenigsten haben Probleme.
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Zitat
Wenn ich schon diese Empfehlung jetzt in der Klatschpresse lese, wird mir Angst und Bange für die Zukunft. "Immer wegschicken wenn er Interesse für das Bündel hat" und erst nach 14 Tagen mal schnuffeln lassen. Dass ein Hund dann das Baby nicht toll findet, wenn er immer nur weggescheucht wird, ist doch fast klar.
Das wird nun empfohlen??? Im Ernst?
Bei uns haben Hund und Baby sich vom ersten tag zuhause an kennengelernt. Das Baby war halt da, wollte Hundi schnuffeln was das denn ist durfte er natürlich auch.
Ich denke je natürlicher man mit dem Ganzen umgeht umso entspannter wird es auch für alle werden. -
Huhu,
also ich hatte erst Hund, der geplant war, dann wurde ich schwanger als Hundi gerade mal ein halbes Jahr alt war, ungeplant :| .
Mein Hund ist ein "Ein-Mann-Hund". Meiner halt.
Naja, wie hab ich's gemacht? Klar wurde Hundi bespaßt, durfte (und darf weiterhin, nur jez netmehr neber meinem Kopf, sonderm am Fussende) im Bett schlafen, kuscheln war viel drin, aber ab und zu wurde Emma schon vor dem Baby "links" liegen gelassen. Hatte ich keine Lust musste der Hund sich fügen. Daheim will ich auch mal meine Ruhe ^^. War aber schon immer so und kam net erst durch die Schwangerschaft oder das Kind.Naja, dann musst ich ins KH und war statt geplanter 2-3 ganze 5 Tage weg. Das erste Mal vom Hund getrennt. Und dann komm ich heim, mit nem kleinen "Ding" das er vorher noch niiie kennengelernt hat. Im Bekanntenkreis hab ich keine Babys, und welche Mutti lässt schon nen Rottweilerjungspund zu seinem Baby? Also total neue Situation.
Mittlerweile war Hundi Emma nen Jahr und einen Monat alt.
Was hab ich getan? Erstmal Baby im MaxiCosi auf den Boden gestellt und meinen Hund begrüßt wie wenn's keinen Morgen mehr geben würde
Die hat sich null für's Kind interessiert. Kurz geschnuffelt und dann voller Angst bei Geräuschen verzogen, das ging ne Weile so. Die hatte Angst vor'm Scheisserle. Kam sie von alleine und schnüffelte dran, hab ich sie gelassen und gelobt.
Obwohl mein Hund eindeutig auf mich fixiert ist und schonmal einschreitet/bzw. will wenn mir wer zunahe kommt - Eifersucht auf's Baby gab es bei uns nie. Ich hab da aber auch keine große Sache draus gemacht?
Klar, ich hatte am Anfang kaum mehr Zeit für die Dicke, Gassi gehn bestand nach 3 Wochen als ich wieder gehen konnte aus 50m vor, 50m zurück und wieder mit'm Auto nach Hause, aber die olle Nudel weiß wohl, dass sie immernoch die gleiche Aufmerksamkeit kriegt wie vorher (+ zusätzliches Essen das abfällt seit das Kind da ist). Also ist mein Kind kein Eindringling, sondern einfach nen weiteren Mensch auf den sie aufpassen muss ^^.
Aufpassen musste ich wikrlich nur, wenn's Baby auf dem Boden lag und der Hund rumgelatscht ist, denn die Babydecke war automatisch Emma's Decke. Hätte sie sich hingelegt hätte die sich vllt halt draufgelegt. Ich hab sie aber net fortgeschickt, sondern neben der Kleinen liegen lassen und mich mit beiden beschäftigt.Ich hab da echt keine große Studie drausgemacht sondern mich einfach dem Verhalten beider Seiten angepasst. Schläft Kind ist Hundezeit, ist Kind wach spielen beide entweder zusammen oder futtern gemeinsam nen Apfel (ja, da geht man kurz die Post holen und kommt zurück und ieht, wie sich zwei Chaoten nen Apfel teilen und abwechselnd abbeissen *urgz*) oder wir liegen alle zusammen auf'm Boden und schmusen
Mit gleichzeitiger Lernstunde für's Kind was man beim Hund machen darf und was net. Ich hab also einfach keinen zurückgesetzt, bestraft oder ignoriert, aber völlig unbewusst.
Bei uns läuft das unkompliziert. Ich hab net viel gedacht oder mich an Linien gehalten wie es wer andres gemacht hat, sondern einfach aus'm Bauch raus gehandelt. Wir fahren gut. Heute sind die Dicke und das Baby annähernd unzertrennlich und bringen mich fast zum verzweifeln wenn sie gemeinsame Sache machen (Kind Schublade auf wenn der Hund kommt, Hund frisst Schublade leer - Süssigkeiten-Schublade!! - beide guggen mich an wie wenn sie unschuldig wären
).
Andersrum, also erst Baby und dann da nen Hund drauf? Wär mir persönlich im Traum net einfallen. Da wär mir die Erziehungssache vom Hund glaub vollständig flöten gegangenSo hatte Hundi schon nen gewissen Gehorsam, ich musste nachts net zusätzlich zum Kind noch alle 2 Stunden raus. Nee, war schon i.O. so.
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hallo ihr,
danke für die rückmeldungen, die geben mir echt mut. ich habe auch immer gedacht, dass ich halt jetzt ganz viel zeit für die erziehung (hundeschule usw.) habe und luna dann schon später erzogen ist... ist wirklich auch ein großer vorteil.
ich finde euch erzählungen sehr spannendich freu mich schon auf die zeit mit 2 babys (so nenne ich meine luna auch hin und wieder).
es stimmt dass man bestimmt auf einige dinge achten soll, und dass was martin rütter gesagt hat, kann ich auch nicht nachvollziehen (2 wochen lang nicht schnüffeln lassen, wegschicken...), ich würde es eher so machen wie ihr es macht. als natürliche sache behandeln und luna genauso weiter verwöhnen
bin halt nur manchmal skeptisch weil sie jetzt schon hin und wieder eifersüchtig ist (sie reagiert aber nie "böse", knurrt oder so)lg anne
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Ich muss den mal hochkramen, weil ich gerade mich total freue, dass es sooo gut klappt mit den zweien.
Habe L. auf dem Schoss gehabt und kleine Salzbrezeln auf dem Tisch. Lena kam natürlich an, sie hat 2 Stück bekommen, während L sie am Kopf "gekrault" hat. Dann habe ich L. eine Brezel in die Hand gedrückt und er hat sie Lena hingehalten. Ich habe noch ein "vorsichtig" gesagt und dann mein Lachen zurückhalten müssen, wie sich der Hund abgemüht hat, die fest umschlossene Brezel zu bekommen. Sie war so vorsichtig und hat beim leisesten Wiederstand losgelassen, dass sie am Ende den Kopf zurückgezogen hat und mich ansah und "um Hilfe bat". Fand ich absolut Klasse, dass sie so vorsichtig mit ihm ist *riesigfreu*.
Ja, ich muss mich freuen, es war mein erster Test in diese Richtung.
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- Neu
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