Muss ich einen meiner beiden Welpenrüden abgeben?

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  • Hallo zusammen,

    bin nicht allzulange Besitzer zweier Welpenrüden (Dobermann und Golden Retriever, jeweils 4 Monate alt) und im Moment leider auf mich alleine gestellt (Partner wird noch ca 1 Monat im Ausland sein). Ich wollte mit den beiden zur Hundeschule, die meisten raten mir aber davon ab, da es mit beiden keinen Sinn machen würde. Bin nun zu einer Tiertrainerin hin, welche Einzelstunden anbietet, mit der Absicht beiden eine ordentliche Erziehung anzueignen. Meine größten Sorgen waren bis dato wie wir drei so bald wie möglich ein angenehmes Zusammensein verbringen können

    (sprich grundlegende Dinge erlernen, wie Kommen auf mein Rufen - ich lebe in der Stadt und würde sie gerne im Park auch ohne Leine hinter mir herlaufen lassen, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass sie, wenn sie durch einen Vogel, andere Hunde oÄ abgelenkt werden, auf die befahrene Strasse laufen; weiters Leinenführung - sie ziehen doch sehr stark und mit beiden ist es relativ schwierig und kraftraubend, da manchmal jeder in eine andere Richtung will; weiters Leben in der Wohnung - der Dobermann hüpft immer und immer wieder auf die Couch, auch wenn er auf sein Bett geht wenn ich es ihm sage, in der Frühe finde ich ihn doch öfter auf der Couch, usw.)

    Meine größte Befürchtung war, dass dieser im Moment doch sehr auslastender Zustand noch eine Weile andauern würde, bis mir die Trainerin, ohne auf oben beschriebene Probleme zu sprechen kommen, sagt ich könne beide auf keinen Fall behalten, es würde zu 90% wenn sie erwachsener werden zu großen Problemen kommen (also Kämpfe untereinander), da zwei Rüden, zudem gleichaltrig und unterschiedliche Rassen, man hätte evtl eine Chance gehabt wenn man mit beiden als sie 8 Wochen alt gewesen sind, zu arbeiten angefangen hätte. Das sei va Stress für die beiden (und für mich jetzt sehr viel Arbeit und Zeit sowieso – va auch weil der Golden Retriever einfach nicht draussen sein Geschäft erledigt, sondern am liebsten auf dem Holzboden, ich gehe mit beiden mind 3 Mal raus, max 3 Mal unter der Woche, da ich Teilzeit beschäftigt bin). Wir haben den Golden Retriever seit er 2 bis 2 1/2 Monate alt war und den Dobermann mit 3 Monaten dazugeholt und mittlerweile beide sehr sehr lieb gewonnen, ich wüsste gar nicht wen ich abgeben sollte. Die Trainerin meint ich sollte lieber den Golden Retriever behalten, zumal ich Anfängerin in Hundehaltung bin und mein Freund in dieser wichtigen Phase noch lange weg bleiben wird.

    Ich will mir noch gerne andere Meinungen holen, was meint ihr dazu, sind die Überlegungen der Trainerin berechtigt und notwendig. Ich muss noch zu beiden sagen, dass sie im Grunde miteinander sehr gut auskommen, der Dobermann läuft meistens dem Golden Retriever nach, sie fressen auch beide nebeneinander problemlos (getrennte Fressnäpfe, gemeinsamer Trinknapf), schlafen auch oft beieinander, meistens entfernt sich aber der Golden Retriever, um auf dem Fliesenboden zu schlafen (wahrscheinlich, weil es dort kühler für ihn ist) ABER sie raufen auch miteinander, manchmal schauts auch nach einem Kampf aus, ich besorge für beide immer jeweils einen Kauknochen, der Golden Retriever ist wohl verfressen, und nimmt dem Dobermann dann auch seinen weg, der Dobermann geht dann zu ihm hin bellt ihn an und will ihm den Knochen wegnehmen, versuchts einige Male, der Golden Retriever knurrt und lässt ihn nicht, der Dobermann gibt dann auf und sucht sich ne andere Beschäftigung, aber sie tollen auch nur so miteinander, auch wenn ich mit ihnen spazieren gehe oder sie auf der Wiese sind. Das fängt von aufeinander zuspringen oder mit der Pfote ärgern bis zu bellen, beißen und der Dobermann schnappt den Golden Retriever meistens im Halsbereich und schüttelt (soweit ich das beurteilen kann). Zum Golden Retriever ist noch zu sagen, dass er schon von klein auf ein kleiner Held war, hat immer die großen Hunde angebellt und nie nachgegeben, wenn die beiden kämpfen ist er meistens auch auf dem Dobermann drauf. Der Dobermann ist noch etwas ängstlich, va auch was andere Hunde betrifft, auch kleine Hunde, er bleibt dann meistens bei mir oder hinterm Golden Retriever, das gibt sich aber mehr und mehr, ist jetzt schon viel zutraulicher zu Hunden, je mehr wir spazieren gehen und auf welche zustoßen (den Dobermann haben wir vom Züchter, ich nehme an er wird ihn nur bei seinen Geschwistern gelassen haben, daher die fehlende Sozialisierung zu anderen Hunden o fremder Umgebung). Ich behandle beide gleich, gleichzeitiges Fressen, beide bekommen gleich viel Zuwendung, der Golden Retriever holt sich die Zuwendung sowieso selber, sobald ich den Dobermann streichle, kommt er schon dazu.

    Ich bin sehr unentschlossen, habe wirklich beide seeehr ans Herz geschlossen, jeden der beiden mit deren jeweiligen Art, will aber nicht auf oben erwähntes spekulieren, im Hinblick auf die beiden hin und auch für uns . Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich den Golden Retriever abgebe, einfach weil er wahrscheinlich besser und schneller in einem neuem Zuhause zurechtkommt.

    Bitte um Eurer Feedback!
    Vielen Dank!

  • Hallo,

    also grundsätzlich ist erstmal zu sagen, dass es vielleicht taktisch nicht besonders vorteilhaft war, dass du dir zwei Hunde fast zeitgleich im gleichen Flegelalter angeschafft hast, zumal du nicht wahnsinnig viel Hundeerfahrung hast. Wie kam es überhaupt dazu?

    Warst du denn schon in ner Hundeschule und hast dich dort beraten lassen? Oder gäbe es evlt. die Möglichkeit jeweils 1x die Woche mit nur einem die Hundeschule zu besuchen und den anderen in dieser Zeit zu jemand anderem zu geben? Wenn du dich auf nur einen Hund konzentrieren kannst, wird es vermutlich deutlich leichter...

    Ich weiß nicht, bei welcher Trainerin du da warst und ich kann mich in meiner Einschätzung auch täuschen, da ich weder dich noch deine Trainerin kenne, aber für mich klingt das nicht besonders kompetent... Vor allem kann man zwei Rüden, auch im gleichen Alter und unterschiedlicher Rassen, natürlich problemlos halten.

    Im Moment klingt es wirklich als wärst du mit beiden Hunden zusammen überfordert, aber ich denke, wenn der Wille und die Lernbereitschaft wirklich da ist, dann KANN man das schaffen. Es kommt aber wirklich immer sehr auf den einzelnen Menschen an und da ich dich nicht kenne, kann ich hierzu wenig sagen... Ich denke nur, wenn man wirklich will und bereit ist zu arbeiten, kann man vieles schaffen.

    LG
    Shalea

  • Wir haben zwei Hündinnen. Als meine Husky-Hündin Thori 11 Monate alt war und gerade die erste Läufigkeit hinter sich hatte, zog die 8 Wochen alte Aussie-Hündin Skadi bei uns ein. Das war anfangs ziemlich turbulent. Wir haben einige Sachen konsequent durchgesetzt: Im Wohnzimmer wird nicht getobt. Sonst werden die Hunde sofort rausgeschmissen und die Tür geschlossen. In der Küche wird auch nicht getobt, vor allem nicht, wenn es Futter geben soll (s. o. , dann gibt es das Futter für die Betreffende 10 Minuten später). Keiner stiehlt das Futter der anderen. Wer stiehlt oder bettelt, muss die Küche verlassen (wir füttern in der Küche und essen auch selbst in der Küche). Jeder Hund schläft auf seiner eigenen Decke (das war anfangs ein Kampf, weil Skadi sich einen Spaß daraus gemacht hat, auf Thoris Decke zu pissen. Wir hatten in dieser Zeit viel Wäsche :( ). Wer sich falsch hinlegte, wurde von uns zu seiner eigenen Decke gebracht. Jeder Hund hat ein Recht auf Ruhe auf seiner Decke - wer stänkert, geht raus und wird ggf. eine Zeit lang angebunden. So ging es zu Hause dann schon recht gut. Wir sind auch viel mit den Hunden einzelnd gegangen, und sie waren auch einzeln in der HuSchu (Skadi mit meiner Tochter, der sie auch gehört).

    Da ich aber den gesamten Vormittag bis etwa 14:00 beide Hunde hatte (ich arbeite freiberuflich zu Hause am Rechner), ging ich auch mit beiden Gassi. Ich habe beide am Skandi-Gürtel angeleint, anfangs auch nur eine (Thori), und SKadi aus der Hand geführt. In Skadi kam immer mehr der AUssie durch. Was neues gesehen? Sofort bellen! Etwas bewegt sich - umkreisen und hüten. Nun lassen sich Huskies schlecht hüten, und wir auch nicht. Und die Leinen haben sich dabei auch immer verheddert. Es war ein etwas schwieriger Winter mit Spikes auf dem Eis und zwei widerspenstigen und teilweise kämpfenden Hunden, ich dabei mit einem Stecken in der Hand, der im Zweifelsfall sofort zwischen die Kontrahenden gehalten wurde, um die beiden mit "SCHLUSS!" zur Ordnung zu rufen. Ich habe sie oft von Hand sortiert, und der morgendliche Spaziergang war echt anstrengend. Aber es hat sich gelohnt!

    Jetzt verstehen sich die beiden überwiegend sehr gut, beide laufen zusammen vorm Roller oder Trike bzw. am Skandigürtel, sie kämpfen ganz selten (etwa 1x im Monat) und eher freundschaftlich. Man kann sie zusammen allein lassen, um z. B. mal einkaufen zu gehen.

    Natürlich sind zwei gleichaltrige noch etwas anderes, aber vielleicht kannst du damit ja etwas anfangen, was für dich brauchbar ist.

    LG Nina

  • Sich 2 Welpen innerhalb kürzester Zeit anzuschaffen finde ich echt mutig - Respekt!
    Ich hätte mir das nicht zugetraut gleich 2 Welpen auf einmal zu nehmen, weil Feivel mein erster Hund ist und ich bis dato noch nicht viel praktische Hundeerfahrung gesammelt hatte (außer mit dem Nachbarshund Gassi gehen, aber einen eigenen Hund zu haben ist doch noch wieder was anderes).

    Ich würde dir aber dringend raten eine HuSchu aufzusuchen, vor allem weil es ja dein Wunsch war, dass die Hunde einen gewissen Grundgehorsam erlernen sollen.
    Ich würde es evtl. so versuchen. dass du zweimal die Woche zur HuSchu gehst, an einem Tag nimmst du den Dobermann mit und am anderen Tag den Goldi.
    Oder vielleicht kannst du auch einfach beide mit den auf den Platz bringen (was ich aber vorher erfragen würde) und den Hund, der gerade nicht am Training teil nimmt irgendwo anbinden. Das wäre dann ja praktisch auch gleich Training für den Hund, damit er auch das Alleinesein und Warten erlernen muss und sich entspannt hinlegen kann, ohne die ganze Zeit auf Frauchen aufpassen zu müssen.

  • Ich finde die Trainerin auch mehr als inkompetent.
    Jeder darf sich ja Trainer/in nennen :???: .
    Ich finde gerade mit 2 Welpen hat man weniger Arbeit, weil sie auch viel miteinander beschäftigt sind.
    Es kann später natürlich sein, dass sie sich Mal in die Köppe kriegen, aber das kann man ganz schnell in den Griff bekommen. Meistens ist es bei Rüden so, dass sie sich einmal richtig fetzen und dann ist aber Ruhe (nicht so bei Hündinnen, die können das sehr lange mit sich rumtragen).
    Sie wachsen jetzt zusammen auf und sind mit Dir als Chefin ein Rudel.
    Ich würde mich nicht einschüchtern lassen. Hab´ Spaß mit den kleinen Rackern, versuch Ihnen jetzt beizubringen, dass sie auch bei gemeinsamen Unternehmungen nicht an der Leine ziehen und sich gegenseitig anstacheln.
    Finde ich toll, dass Du Dir gleich 2 geholt hast :smile: , ich bin ja absolut Fan von nicht Einzelhaltung!
    Und hol´ Dir bloss einen neuen Trainer!

  • Ich finde die Trainerin gar nicht inkompetent.
    Der ist klar was passieren kann, und sie hat die TS und ihre Hunde live erlebt.

    Es ist richtig auf die möglichen Probleme hinzuweisen und zur Abgabe eines Hundes zu raten. Jetzt sind es noch Welpen und wahrscheinlich leicht zu vermitteln. Später wird es schwerer. Besonders für den Hund, aber auch für den Halter.

    Es sollte nicht so leichtfertig geraten werden beide zu behalten weil es mit der passenden Erziehung auf jeden Fall gehen würde......

    Es kann genauso zu einem Drama mit schweren Bißwunden kommen. Das Risiko ist hoch bei gleichaltrigen, gleichgeschlechtlichen Hunden. Kommt noch Unerfahrenheit des Hundehalters dazu wird es noch riskanter.

    Die Rasse der Hunde spielt auch eine Rolle. Zwei Pekinesen die sich kloppen sind sicherlich eine andere Qualität als ein Dobermann und ein Retriever.

    Alle die so leicht gegen die Trainerin holzen.........schon mal ne böse Rauferei zwischen Hunden dieser Größe beendet? Nicht immer ist es nur harmloses Geplänkel.
    Kennt ihr die TS und wißt ob sie die Erfahrung (und den Mut) hat um eine Keilerei im Wohnzimmer zu beenden?
    Hat sie das Wissen die Keilerei gar nicht entstehen zu lassen?
    Kann sie es lernen?
    Was ist in der Pubertät? Wenn die Herrn Rüden gerne den Macho raushängen lassen? Kann sie beide aufeinmal händeln?

    Klar, es kann schon gut gehen. Kann aber auch nicht. WIR kennen die TS nicht. Die Trainerin schon.

    Liebe TS, ich glaube du musst eine Entscheidung treffen.
    Behälst du beide wird sehr viel Arbeit auf dich zukommen, immer mit dem Risiko im Hintergrund das irgendwann doch eine Abgabe nötig wird.
    Bleibt nur einer, kannst du langsam mit einem Welpen Hundeerfahrung bekommen, denkst aber möglicherweise immer daran das du auch mit beiden fertiggeworden wärst.

    Nicht einfach........

    Ich würde einen abgeben. Macht es leichter und viel vergnüglicher für
    dich.

    Birgit

  • Meiner persönlichen Meinung nach ist es nicht mutig sondern äusserst naiv, sich zwei gleich alte Welpen zu holen.
    Aussagen wie "Ich finde gerade mit 2 Welpen hat man weniger Arbeit, weil sie auch viel miteinander beschäftigt sind. " werden idR von Leuten getroffen, die selbst noch nie zwei Welpen gleichzeitig hatten.

    Ich stimme der Hundetrainerin dahingehend zu, dass es besser wäre, wenn Du nur einen Hund hättest.
    Mehrere Gründe:
    - Du hast offensichtlich schon Probleme, den einen Hund stubenrein zu bekommen. Ist ja irgendwo auch logisch. Normalerweise sollte man, will man schnell eine zuverlässige Stubenreinheit, Klein Welpi tagsüber permanent im Auge behalten. Wie will man das mit zwei Welpen/Junghunden schaffen?

    - Dann, gerade das "die beschäftigen sich dann miteinander" ist einer guten Erziehung und Bindungsaufbau äussert abträglich. Denn die Jungspunds haben es dann nicht nötig, eine engere Bindung mit "ihren" Menschen einzugehen - sie haben ja einen Artgenossen zum spielen. Auch aus diesem Grund sollte man mit einem Welpen, wenn bereits Hunde im Haus sind, immer wieder allein was unternehmen.
    Machst Du das? Beschäftigst Du dich täglich mindestens 30 min nur mit einem der beiden? Und wer passt dann auf den anderen auf? U.a. auch von wegen Stubenreinheit?
    Gerade bei zwei gleichaltrigen Welpen sind Übungen wie Rückruf etc. idR recht schwierig zu gestalten. V.a. was die sichere Ausführung anbelangt. Aber auch andere Alltagsübungen wie Leinenführigkeit sind mit zwei Welpen, v.a. auch noch als Anfänger, nicht gerade einfach zu bewältigen. Auf wen willst Du dich denn konzentrieren, wenn Du beide Jungspunds an der Leine hast?

    Generell kann man sagen "zwei Welpen verursachen die vierfache Arbeit".

    Und was das "sich später nicht verstehen" betrifft - die beiden sind jetzt 4 Monate alt. Hallo?
    Dass die sich jetzt gut verstehen ist klar.

    Aber leider kenne ich ne ganze Reihe von Beispielen, wo so was mit Pubertät, Geschlechtsreife und Erwachsenwerden dann auf einmal ganz anders wurde.
    Genaugenommen kenne ich nur Fälle, wo das Ganze mehr oder weniger stark in die Hose gegangen ist. Wir selbst hatten zwei Hündinnen in der Familie, die sogar ein knappes Jahr auseinander waren - nach dem die zweite Hündin geschlechtsreif wurde konnte man die beiden nie mehr allein zusammen lassen - 9 Jahre lang, bis die eine der beiden starb. Mit den älteren Hündinnen im Rudel, die deutlich älter waren gab es überhaupt keine Probleme. Ebensowenig mit der Hündin, die dann nach 4 Jahren dazu kam. Nur diese beiden fast gleich alten, körperlich und mental gleich starken Hündinnen - keine Chance.
    Ebenso Bekannte von mir - zwei gleich alte Rüden, körperlich und mental verhältnismässig gleichstark - die beiden rasseln in schöner Regelmässigkeit zusammen - und durchaus blutig. Und das, obwohl die Halter erfahrene Hundehalter sind, keine Anfänger.

    Nun sind die beiden da - musst Du selbst wissen, ob Du dir das tatsächlich zutraust oder nicht. Ich kenne genügend langjährige, erfahrene Hundehalter, die nie auf diese Idee kämen. Hat schon seinen Grund.

    Wo ich der Trainerin NICHT zustimme ist dieser Punkt:

    Zitat

    man hätte evtl eine Chance gehabt wenn man mit beiden als sie 8 Wochen alt gewesen sind, zu arbeiten angefangen hätte.

    Ob man im alter von 8 oder von 16 Wochen anfängt, ist nicht wirklich wichtig. Auch im Alter von 8 Wochen stehen die Chancen eher weniger gut.

  • Das finde ich jetzt gerade sehr witzig, weil ich 4 Welpen und einen Junghund, sowie 4 ausgewachsene Hunde zu Hause habe und sehr gut beurteilen kann, was mehr Arbeit macht und was nicht.
    Klar muss die TS selbst entscheiden, was sie zu tun hat, sie kennt ihre Hunde ja selbst besser, aber von vornerein einem Rudeltier die Kompetenz abzustreiten umgänglich zu sein oder diese wenigstens mit guter Führung da hin zuführen, ist in meinen Augen mehr als inkompetent.

    Und solche Sprüche, das 2 Rüden im gleichen Alter nicht miteinander auskommen können, kommen meiner Meinung nach von Einzelhundehaltern, die offensichtlich verkennen, was ein Hund ist.

  • Zitat

    Finde ich toll, dass Du Dir gleich 2 geholt hast :smile: , ich bin ja absolut Fan von nicht Einzelhaltung!

    Na ja - ich finde Einzelhaltung auch nicht ideal - sonst hätte ich sicher nicht mehrere Hunde.
    Aber was ich bsp. auch nicht toll finde - markierende Rüden im Haus. Spricht wohl nicht wirklich dafür, dass zwei gleichaltrige, geschlechtsreife Rüden im Haus problemlos zu halten sind, wenn sie sogar Sofakissen markieren.

    Die Threaderstellerin sollte sich mE jetzt besser einen Platz für einen der beiden Welpis suchen, den, den sie behält vernünftig und gut erziehen und dann in 3-4 Jahren einen Jungspund dazu holen. Mit einem gut erzogenen Ersthund an der Seite ist das Thema "Erziehung eines Welpen" gleich ein ganz anderes Thema.

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