Hat sie Epilepsie? Oder doch etwas anderes?
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Also, wir haben unsere Yorki-Dame seit 2,5 Jahren.
Damals kam sie aus schlechter Haltung und ich schreibe nun mal was so passiert ist:
Mai 2008:
Erster Tierarzt meinte Epilepsie (war eine frische Tierärztin, die sich noch nicht so auskannte), shcickte und weg, zweiter StammTA meinte Vergiftung. Sie zitterte, schäumte, konnte nicht laufen. War eine Notsituation damals und die zweite TÄin meinte, wenige Minuten später und sie wäre gestorben. Sie wurde in Narkose verlegt und lag von Fr-Di in Narkose. Ihre Chancen waren gleich null, aber sie hat es geschafft.April 2009:
Anfall. Alle viere von sich gestreckt, zittern. Kein Kot oder Urinabsetzen. Zum Tierarzt gefahren, war aber nach 30 sekunden vorbei und der TA konnte auch nichts sagen, bzw meinte sie, dass wir schauen ob es nochmal passiert. Es ging alles so schnell...Gestern:
Anfall. Alle viere von sich gestreckt. Genau wie beim letzten Mal. Mein Freund schnappte sie und packte sie unter die Decke. Etwa 30 Sekunden später war es wieder gut, wieder ins Licht geholt. Da ging es nochmal los. Haben sie unter die Decke gepackt und sind sofort zum TA gefahren. Diese vermutet nun Epilepsie. Sie würde nichts machen, da bisher erst zwei Anfälle waren... Notfallpräparat haben wir mitgekommen, falls es schlimmer wird. Sie hat uns auf verschiedene Möglichkeiten hingewiesen:
- Impfung (war dieses Jahr im März! und selber Hersteller in den zwei Jahren)
- Die Jahreszeit, zwecks Dünger und so, aber hier is eigentlich nichts!
- Futter. Wüsste ich aber auch nichts.
- Sie hat ein zugroßes HerzSie rät uns, die Maus mal richtig zu untersuchen.
Blutbild, Röntgen zwei Ebenen und evtl Herzultraschall.
Was meint ihr?
Wir haben das gester nich tgemacht, da es sehr spät war und da wir einen Verwandten als Tierarzt haben, zu dem wir gehen, wenn etwas absehbar ist. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Zitat
Sie rät uns, die Maus mal richtig zu untersuchen.
Blutbild, Röntgen zwei Ebenen und evtl Herzultraschall.
Was meint ihr?Hallo,
dan Rat der Tierärztin solltet ihr dringend annehmen und sehr bald in die Tat umsetzen.
Es gibt ja unterschiedliche Arten von Epilepsie. Und wenn euer Hund davon wirklich betroffen ist, dann sollte man schon wissen, woran man ist.http://epilepsie-beim-hund.de/
Viele Grüße aus HH
Silke -
Hallo zuckerpuppe, zunächst einmal kann ich Dich sehr gut verstehen und ich weiß, wie hilflos und betroffen man ist, wenn man einen Anfall miterleben muss.
Ich habe seit einem Jahr einen Hund aus dem Tierarzt, der epileptische Anfälle hat. Zum Glück hat die Tierärztin im Tierheim schnell reagiert, hat durch Blutbild und andere Untersuchnungen eine Menge anderer Krankeiten versucht auszuschließen. (Epilepsie kann man wohl nur über Ausschlussverfahren nachweisen).
Jetzt ist er seit einem 3/4 Jahr auf Epilepsietabletten eingestellt (Luminaletten). Ich füttere getreidefrei, da das anfallsauslösend sein kann.
Notfallpräparat ist auch ganz wichtig. Inzwischen gibt es fast jeden Tag eine TTouch Massage, da das durchblutungsfördernd ist.
Hier noch ein paar wichtige Seiten zum Informieren (ich hoffe, ich kann den Link einstellen)http://www.leveste.de/dalmaweb/epilepsie1.htm
http://www.epilepsie-beim-hund.de/epilepsieformen_beim_hund.phtml[url]Viele Glück und liebe Grüße aus Berlin
Andrea und Stanley -
aus dem Tierheim meinte ich natürlich *durcheinander bin*

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Danke für die Links.
Ich hab mich vor einem Jahr schon ein wenig mit dem Thema beshcäftigt, als er erste Anfall kam, wobei ich damals noch davon ausging, dass es vielleicht eine einmalige Sache ist.
Was ich vergaß:
Die TÄin meinte auch, dass es eine Folgeerkrankung der Vergiftung 2008 sein kann...
Ich habe hier schon von Hunden gelesen, die mehrmals am Tag solche Anfälle haben. Ist es eigentlich "normal" dass sich die Anfälle häufen? Oder kann ich noch Hoffnung haben, dass wir nun vielleicht wieder ein Jahr Ruhe haben?
Wenn es etwas mit dem Futter wäre- würde es ja auch öfters sein.
Ich frage mich was tue ich, wenn ich mal wegfahre? Wir haben vor wenigen Wochen eine super Betreuung gefunden, Familie mit 4 Kindern, die ich gut kenne, aber ich habe so Angst, dass sie mal falsch reagieren oder so... -
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Hallo Zuckerpuppe, ich hatte das gleiche Problem, allerdings mit meinem Welpen. Die Webseite oben ist ganz toll, wenn Du in der Nähe von Berlin bist würde ich dir empfehlen, Frau Dr Schwartz-Porsche aufzusuchen (es gibt auf der seite beim Impressum einen Link zu ihrer Seite), die Frau hat echt Ahnung und hat mir sogar per email geholfen, weil ich hier im Ausland sitze.
Also, sie hat empfohlen zu testen: Wurmbefall, Leberwerte (kann sein dass das Blut nicht richtig gereinigt wird, da gibt's ne einfache OP), Unterzuckerung. Hast Du einen normalen Yorkie oder einen Teacup?
Bei uns war es höchstwahrscheinlich nur Wurmbefall! Die giftigen Gase können den kleinen Hunden nämlich zusetzen. Seit der Entwurmung ist sie bisher anfallfrei, davor war's alle drei Tage oder so.
Ansonsten gibt es Tabletten für die Anfälle (Phenobarbital), die aber auf Dauer nicht so gut für die Leber sind, also vorher alles ausschließen!
Bei einem Anfall: probier mal, ihr ein Eispack an den Rücken zu halten, das soll den Anfall verkürzen und auch schneller zur Erholung führen. Und jetzt nicht lachen: danach ein Teelöffelchen Häagen Dasz Vanille Eiskrem füttern. Der Zucker dadrin hilft dem Hund wieder auf die Beine, im gegensatz zu Traubenzucker etc. jedoch bindet das Fett den Zucker, so dass er langsam am Körper abgegeben wird. Bitte nur diese Sorte, weil sie wohl (relativ) zusatzfrei ist. Das ist übrigens auch von einer Hunde-Epilepsie Seite.
Übrigens hab ich mich ganz doll schlau gemacht, und so schlimm es aussieht, der Hund kriegt wohl vom Anfall nix mit. Unsere Kleine ist auch aufgestanden, war ein bißchen verwirrt, aber nach Fressen und Trinken war sie wieder ganz fröhlich, nur kaputt halt, ist ja wie Extremsport so ein Anfall. Also nicht verzweifeln- ich weiß es tut weh, sie so zu sehen. Ich hoffe das hilft Dir, meld Dich gern wenn Du noch Fragen hast! -
Hallo Zuckerpuppe
Ich habe zwei Epihunde und versuche mal dein Geschriebenes zu ordnen.
Einen Hund 5 Tage in Narkose zu legen bei einer Vergiftung habe ich auch noch nicht gehört, aber kenne mich damit nicht wirklich aus.
Da euer Hund den Anfall bis jetzt 1x im Jahr hat würde ich ihm keine Epimedikamente geben. Mein TA meinte, erst medikamentöse Behandlung ab 4 Anfälle im Jahr.
Rowdy, jetzt 8 Jahre bekam seinen ersten Anfall mit 5 Jahren, den Zweiten 6 Monate später und der bis jetzt Letzten 2 Monate später. Alle Anfälle dauerten ca. 4-5 Minuten und der Letzte war heftiger und länger.
Seid 1,7 Jahren ist er Anfallsfrei.
Ich habe mich sehr viel mit dieser Erkrankung auseinander gesetzt, gelesen und Zusammenhänge gesucht.
Mir fiel auf das er ein Balljunkie war und das für ihn Stress bedeutete, somit würde der Ball weggeräumt und ruhige Spaziergänge folgten. Impfungen können auch eine große Rolle spielen, genauso wie Spot On (Zeckenmittel, die auf das Nervensystem gehen können) und Entwurmungen.Da Rowdy jedes Jahr geimpft wurde und die Meinungen sehr auseinander gehen, hatte ich mich entschlossen ihn nicht mehr impfen zu lassen (nur alle 3 Jahre Tollwut), er bekam keine Spot On Präperate mehr und die Wurmkuren fielen aus ( Kot untersuchen lassen). Seit dem hatte Rowdy keinen Anfall mehr und ich habe gute Hoffnung das es so bleibt.
Unser Fussel hatte bis jetzt 2 Anfälle im Abstand von 6 Monaten.Den Ersten mit 11 Monaten und den vorerst Letzten vor 4 Wochen. Die Anfälle sind anders, aber heftig und von längerer Dauer ( ca. 6-8 Minuten). Da er noch so jung ist, behalte ich das natürlich im Auge und gehen dann, wenn es noch mal vorkommt, zu einem Spezialisten.
Was mir aufgefallen ist, bevor die Anfälle begannen, war eine hektische und lautstarke Hatz mit Rowdy durch den Wald. Sie keiften sich wild an und so vermute ich, das es der hohe Stressfaktor die Anfälle auslöst, die wir jetzt versuchen zu vermeiden.
Da bei deinem Hund die Anfälle "nur" 1x im Jahr sind, würde ich auch andere Faktoren überlegen. Hat er kurz vorher Impfungen, Wurmkur erhalten? Bekommt er Spot On Präparate? Hatte er vorher Stresssituationen?

An eurer Stelle würde ich auch die vorgeschlagenen Untersuchungen der Tierärztin machen lassen, gerade da der Hund auch ein vergrößertes Herz hat, eventuell auch Rythmusstörungen etc., was auch unter Umständen Epilepsieanfälle auslösen kann.
Da die Anfälle selber sehr kurz sind, würde ich erst mal die Ruhe bewahren und ob sie sich automatisch häufen und die Intensivität steigen können, wird dir keiner sagen können, das ist von Hund zu Hund sehr verschieden.
Zur Urlaubsbetreuung: Ich weiss ja nicht wie alt die Kinder sind und somit Stresssituationen vorprogrammiert ist, würde ich mir das gut überlegen.
Wenn die Familie ihn nimmt, solltest du ausführlich über die Kann - Situation reden und erklären, wie sie damit umgehen müssen. Falls sie von den Anfällen nichts wissen, müsstest du es sagen und dann sehen, ob sie dann noch bereit sind den Hund zu nehmen. Schluss endlich muss dein Bauchgefühl stimmen.Da wir nur mit unseren drei Hunden zusammen verreisen, stellt sich uns die Situation nicht und ich hätte auch ehrlich gesagt keine Ruhe, aber das ist meine Einstellung.
Ich wünsche deiner Fellnase alles Gute und melde mal die Untersuchungsergebnisse!

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Vielen Dank für die lieben Antworten.
Wir werden die Untersuchungen auf jeden Fall in Angriff nehmen, warten aber auf einen Termin bei unserem Verwandten.Die Laila wurde damals so lange in Narkose geglegt, da sie jedes Mal, wenn man sie aufwachen wollte weiter krampfte und man sagte mir, dass ihr Körper dem nicht standhalten kann, deswegen die Narkose... Es hieß, entweder sie driftet dabei langsam weg, oder aber sie schafft es irgendwann wieder aufzuwachen ohne diese Zitteranfälle.
Wie geschrieben ist die letzte Impfung über einen Monat her - das is doch also zu lange, um noch so ne Reaktion hervorzurufen? Entwurmt wurde sie in dieser Zeit auch nicht... Wäre nun wieder an derZEit. SpotOn benutze ich auch nur im Sommer und ich hab bis jetzt noch keines drauf getan. Ich wollte im Mai wieder anfangen...
Sie ist ein normaler Yorki - ich weiß auch nicht was was ein Teacup ist!? Wir wohnen leider in BaWü, sodass der Weg nach Berlin absolut zu weit ist!Wir haben im letzten Jahr, als der erste Anfall auftrat einen Zweithund geholt. Das hat ihr wohl nicht gefallen- vielleicht war das der GRund für dne ersten Anfall. Schließlich mussten wir den anderen Hund abgeben, da schlimme Beissereien resultierten. Aber ich wüsste absolut nichts, was sie in diesen Tagen (speziell gestern) aufgeregt haben könnte, denn ich bin seit einer Woche ziemlich erkältet und war demnach auch nicht viel unterwegs. Den gestrigen Tag verbrachte ich bis auf die Spaziergänge im Bett - der Hund war bei mir...
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ZitatAlles anzeigen
Vielen Dank für die lieben Antworten.
Wir werden die Untersuchungen auf jeden Fall in Angriff nehmen, warten aber auf einen Termin bei unserem Verwandten.Gute Entscheidung!
Die Laila wurde damals so lange in Narkose geglegt, da sie jedes Mal, wenn man sie aufwachen wollte weiter krampfte und man sagte mir, dass ihr Körper dem nicht standhalten kann, deswegen die Narkose... Es hieß, entweder sie driftet dabei langsam weg, oder aber sie schafft es irgendwann wieder aufzuwachen ohne diese Zitteranfälle.
Na, das war ja dann heftig.

Wie geschrieben ist die letzte Impfung über einen Monat her - das is doch also zu lange, um noch so ne Reaktion hervorzurufen?
Doch, es können auch Wochen später zu diesen Anfällen kommen.
Entwurmt wurde sie in dieser Zeit auch nicht... Wäre nun wieder an derZEit. SpotOn benutze ich auch nur im Sommer und ich hab bis jetzt noch keines drauf getan. Ich wollte im Mai wieder anfangen...
Gib doch Kot ab, gesammelt über 3 Tage und lasse es auf Würmer untersuchen, so braucht er dann keine Chemiekeule.

Sie ist ein normaler Yorki - ich weiß auch nicht was was ein Teacup ist!?
Das sind diese Mini Yorki
Wir wohnen leider in BaWü, sodass der Weg nach Berlin absolut zu weit ist!
Es gibt bestimmt auch Experten in deinem Raum.
Wir haben im letzten Jahr, als der erste Anfall auftrat einen Zweithund geholt. Das hat ihr wohl nicht gefallen- vielleicht war das der GRund für dne ersten Anfall.
Kann natürlich die Ursache für den ersten Anfall gewesen sein, durch enormen Stress resultierend.
Schließlich mussten wir den anderen Hund abgeben, da schlimme Beissereien resultierten. Aber ich wüsste absolut nichts, was sie in diesen Tagen (speziell gestern) aufgeregt haben könnte, denn ich bin seit einer Woche ziemlich erkältet und war demnach auch nicht viel unterwegs. Den gestrigen Tag verbrachte ich bis auf die Spaziergänge im Bett - der Hund war bei mir...
Eventuell doch Folge durch Impfung!?
Schau mal im Impfbuch wann in den letzten 2 Jahren die Impfungen waren und die Anfälle!

Hier noch ein interessanter Link:
http://www.deutsche-pinscher-von-calpunia.de/A_-_Z/Epilepsie/epilepsie.html -
hab ich nicht geschrieben?
impfung und 1-2 monate später anfall. - Vor einem Moment
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