Gebärmutterentzundung - Kann mir jemand was dazu sagen?
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hallo ihr lieben,
da die liebe mimi ja jetzt bereits seit knapp 4 wochen dünnpfiff hat und es trotz allem nicht gut wurde, ging man von einer allergie aus. heute im büro beim spielen lag sie auf dem rücken und mir fiel ein grind auf nähe des ellenbogens. da sie heute morgen auch noch so eitrige und rote augen hatte (waren gerade dabei von schonkost auf nafu umzustellen) dachte ich mir ich suche dann mal wieder zum 150. mal den monat meinen ta auf. der schaute sich die augen an, meinte es sei nicht schlimm und wollte mir erst ne salbe geben. dan bat ich ihn das grind anzuschauen weil ich angst hatte dass es ne zecke war und mimi da selber dran rumgemacht hat. nix nur ein grind, vermutlich vom kratzen und beißen (was ich bisher noch nicht auffällig bei ihr beobachten konnte, machen ja viele allergiker) der arzt sagte, es sind sehr wenige hunde bei denen eine futtermittelunverträglichkeit so früh auftritt, das entwickelt sich meist später erst. na gut wir waren schon fast aus der tür draußen da fragte ich ihn BEREITS ZUM DRITTEN MAL!!!! ob das ganze theater nicht mit der bevorstehenden läufigkeit zusammenhängen könnte. dann ENDLICH hat er mal unten in ihre zwetschge reingeschaut und gemeint es kommt wohl schon etwas schleim und sagte dann, das riecht seltsam. daraufhin entnahm er ihr dann blut und sagte es könnte eine gebärmutterentzündung sein, das wäre nicht so toll. manche mädls haben das vor der ersten läufigkeit und das würde auch den ganzen dünnpfiff erklären. morgen um 17 uhr krieg ich die blutergebnisse.
meine fragen sind:
sollte es das sein, geht das wieder weg? also lässt sich das behandeln? was passiert jetzt als nächstes alles? was muss man darüber wissen? abgesehen davon dass ich jetzt schon ein monatsgehalt los bin, bin ich so mit den nerven am ende, das glaubt mir keiner. ihm wartezimmer heute waren nervige kinder und da hab ich erstmal gemerkt dass ich jetzt an meiner grenze bin. also lange kann ich das nicht mehr aushalten.
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Hallo!
Also, an Deiner Stelle würde ich da mal genauer mit dem TA sprechen, der kann der hierzu sicherlich mehr sagen.
Wie alt ist die Hündin denn?Soweit ich weiß gibt es eine Gebärmutterentzündung bei jungen Hündinnen häufier, das heilt wohl auch oft wieder aus (ob mit oder Antibiotika-Gabe weiß ich nicht).
Man sollte allerdings aufpassen, dass die Entzündung nicht zu lange besteht, da diese lebensgefährlich für die Hündin sein kann. Womit das Problem sicherlich gegessen wäre, wäre eine Kastration; ist zwar nicht gerade günstig, aber viele Hündinnen müssen früher oder später eh kastriert werden, und man hat ein geringeres Risiko von Milchleistentumoren (soweit ich weiß) - aber wie gesagt, ob das in diesem Alter schon ratsam ist und ob das hier das Mittel der Wahl ist sollte der TA entscheiden.
Ich wünsche euch viel Erfolg und Deiner Hündin gute Besserung.
LG Bea
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also mein hund ist acht jahre alt und musste im januar not operiert werden. sie hatte eine gebärmutterentzündung. normalerweise geht sowas, wenn es frühzeitig behandelt wird, wieder weg. nur leider hat unser ta gedacht, es sei nur eine lungenentzündung. sie hatte zwei wochen hohes fieber und durchfall.
irgendwann fing sie dann an zu erbrechen. wir sind also wieder zum ta, der dann endlich mal einen ultraschall gemacht hat.
sie wurde sofort operiert, ihre gebärmutter wog fast 2,5kg und war voller eiter.
wir hatten wahnsinniges glück das sie das überlebt hat, obwohl sie so geschwächt war. wir mussten dann jeden tag zum ta, weil sie keine kraft zum fressen hatte und infusionen bekommen musste.ich hoffe ich hab dir nicht alzu viel angst gemacht. aber ich habe meine lektion gelernt, glaub mir. hätte ich die zeichen früher erkannt, hätte ich meinem hund einiges ersparen können....
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Hallo Steffi,
wenn ich das richtig verstanden hab, ist Deine Hündin bisher noch nicht läufig gewesen - also noch sehr jung?Ausfluss aus der Vagina kann alles mögliche bedeuten.
Natürlich auch eine Gebärmutterentzündung. Da kommt es dann aber darauf an, wie lange diese schon besteht und ob es sich um eine offene Form - bei der der Eiter abfliessen kann, oder die geschlossene Form, bei der der Eiter nicht abfließt, sondern sich in der natürlichen Höhle der Gebärmutter ansammelt und weiter vor sich hin"gammeln" kann. Bei letzterer Variante entstehen dann die tragisch-dramatischen Verläufe, die man so häufig mit der Schreckensnachricht Gebärmutterntzündung (Pyometra auf schlau) in Verbindung bringt, weil diese oft erst erkannt werden, wenn Holland in Not ist und der Allgemeinzustand der Hündin sich durch Blutvergiftung oder geplatzte Gebärmutter lebensbedrohlich verschlechtert hat.
Es gibt auch noch "mittlere" Verläufe, wo immer ein wenig Ausfluss abfließt, aber dennoch eine riesen Schmodder-Pfütze in der Gebärmutter ist...
ABER die gute Nachricht ist, dass Gebärmutter-Entzündungen fast ausschließlich erst NACH der Läufigkeit entstehen - denn eigentlich ist der Muttermund ja geschlossen, so dass keine Keime eindringen können. Durch die Läufigkeit öffnet sich dieser, die Schleimhaut ist lockerer und dann können theroretisch die Keime besser eindringen und sich einnisten und ihr Unwesen treiben.
Was viele junge Hündinnen dagegen haben, ist eine s. g. Vaginitis, eine Entzündung der Scheidenschleimhaut. AUCH durch die hormonellen Umstellungen, aber eben während der Pubertät, begünstigt. Was bei Deiner Hündin zuerst da war Entzündung in der "Unterwelt" oder Dünnpfiff, läßt sich im Nachhinein schwer bestimmen - wenn der Hintern vom Dünnpfiff etwas beschmiert war und sie sich gesäubert hat, kann es sein, dass sie einfach ein paar Keime in ihre Vagina eingebracht hat, durchs Sauberlecken. Es kann aber auch andersrum sein, dass die Entzündung den Durchfall begünstigt - da würde man aber i. d. R. einen wesentlich dramatischeren Verlauf vermuten, denn dann wäre die Keimbesiedelung in den gynäkologischen Bereichen ja schon seit längerem vorhanden.
Alle möglichen Varianten lassen sich sehr gut behandeln.
WENN der TA nach der Blutprobe - hat er auch einen Abstrich vom Ausfluss gemacht? - immer noch den Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung hat, steht als nächstes ein Ultraschall der Gebärmutter an. Eine geschlossene Pyometra wird normalerweise operiert (aber dazu liest sich der Verlauf bei Deiner Hündin eigentlich nicht dramatisch genug, man gut!), eine offene wird i. d. R. rein antibiotisch angegangen, evtl mit der Gabe von gebärmutterreinigenden Hormonen, eine Vaginitis ist ebenfalls gut mit AB behandelbar.
Lass ggf. auch noch eine Urin-Probe beim TA, wenn Du das nächste Mal hingehst.
Also erst mal durchatmen - was auch immer sich heute herausstellt, es ist alles gut behandelbar.
LG, Chris
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Hat der Tierarzt denn keinen Abstrich von der Scheide genommen? Das wäre wichtig, wenn sie Antibiotika nehmen muss sollte man erst wissen, welche Keime das genau sind, wegen möglichen Resistenzen.
Melonie
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der ta ist ein totaler vollpfosten. war immer ganz gut aber seit er alleine arbeiten muss, ist er überfordert, launisch und arbeitet schlampig. mimi wurde heute in einer anderen klinik kastriert! hat antibiotika gespritzt gekriegt. am freitag müssen wir nochmal hin, dann gibts nochmal ne spritze und tabletten und dann sollte es HOFFENTLICH endlich gut sein.....
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