Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Tierheimhund und ein baby ist unterwegs :s
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Hallo liebe Comunity

Seit ca. 5 Jahren bin ich glückliche Besitzerin einer (geschätzten) 6 1/2 Jahre alten Wolfsspitzdame.
Sie war ein sehr sehr schwieriger Hund da sie, soweit ich aus Ihrer Vorgeschichte weiß, schwer misshandelt wurde.
Man hatte sie und Ihre Geschwister im Welpenalter von einem alten Hof gerettet wo sie wirklich sehr viel durchmachen mussten.
Ich hatte mein ganzes leben lang Hunde und hab sogar schon 2 Hunde für eine Jagdprüfung alleine ausgebildet. Nur deswegen traute ich mich an so einen schweren Fall überhaupt ran.
Leni konnte am Anfang garnichts! Nicht Stubenrein, konnte nicht alleine sein, sitz, platz... alles eben. Da sie so verstört reagierte wenn man sie mal ausschimpfte hat das Training rund um knapp 4 Jahre gedauert bis alles drin war. (Sie dachte wohl immer wenn ich schimpfte sie würde geschlagen werden
)Mit sehr sehr viel Geduld konnte ich meinem Schatz alles beibringen was in meiner Macht stand, sie hört aufs Wort und macht (bis jetzt) keine Probleme.
Sie hat jedoch immer noch Angst vor Fremden. Sie beisst zwar nicht, knurrt jedoch und macht 'warnschnapper'
Sie muss die Person erst 5-6Mal gesehen haben, dann ist aufeinmal alles okay und sie knurrt auch nicht mehr und lässt sich dann sogar streicheln und mit ihr toben als wäre nie etwas gewesen.Da ich jetzt jedoch schwanger bin mache ich mir besondere gedanken, es ist mein erstes Kind und bin noch nicht ganz auf die neue Situation eingestellt.
Leni hat bis jetzt erst 2 Kinder kennengelernt und sie sind gerademal 1 Jahr alt. (sie kennt sie aber seit sie babys sind)
Mein Hund ignoriert sie zwar (rennt um sie herum auf der suche nach kekskrümeln und stört sich nicht an den krabblern) aber ich bin ständig auf der hut und beobachte sie genau denn sie schaut schon so 'fremdlich' wenn eines der Zwillinge auf sie zu tappst. Die Babys geben Leni zwar hier und da ein leckerchen und durften sie in meinem beisein kurz streicheln aber ich bin dennoch irgendwie ängstlich.Kinder ziehen ja auch mal an den Haaren und sind grob, ich hab einfach angst das wenn das mal passiert mein Hund aufeinmal einen Rückfall erleben könnte und sogar aus angst beisst!
Fragen:
Vielleicht wäre die 'Angstschwelle' bei meiner Hündin bei Babys auch nicht so hoch (wegen der größe) als bei erwachsenen?
Die Babys meiner Freundin fangen auch gerade an zu laufen, könnte sie die 'neugewonnene' größe verunsichern?
Gibt es etwas wie ich meine Süsse auf die neue situation einstellen kann?Über Ideen, tipps und kniffel würde ich mich extrem freuen

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18. April 2010 um 09:24
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Tierheimhund und ein baby ist unterwegs :s - Vor einem Moment
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Hallo,
erstmal toll, dass du nicht direkt an Abgabe denkst, denn ich denke sowohl du, als auch dein Hund werden an der Situation wachsen.Klar sind unsicher laufende Kinder etwas anderes als die kleinen Krabbelmonster. Aber du sagst ja selbst, du bist auf der Hut.
Ich würde evtl anfangen Kenneltraining aufzubauen. Wenn dann euere Nachwuchs da ist kann sie aktiv am Babyleben teilnehmen ohne dass du ständig auf der Hut sein musst. Ausserdem finden unsichere Hunde den Kennel ja eh meist ganz großartig und sie hätte gleich einen Rückzugsort- den sie ab Krabbelalter zu schätzen wissen wird.
lg Kathi -
Dein Hund wird in jedem Fall da rein wachsen. Das Hund und Baby nie alleine sein dürfen, ist ja sowieso klar (egal, ob der Hund super brav ist oder nicht).
Du und dein Partner sollten darauf achten, dass der Hund nicht zurück stecken muss, wenn das Baby da ist und ihn entsprechend integrieren. Dann wird sich das sicher alles einspielen!
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abgeben möchte ich sie bestimmt nicht, sie ist mein ein und alles

aber mit kenneln kommt sie nicht sehr gut zurecht
hatte ich mal direkt am anfang als ich sie bekam versucht damit zu arbeiten aber da scheint sie doch sehr angst vor zu haben.
leckerli, gut zureden, war nicht so ihr fall
habe ich ihr leider auch nicht nehmen können diese angst
sie hat für sich einen anderen ort 'des rückzugs' entdeckt, unter dem bett.
dort scheint sie sich extrem sicher und geborben zu fühlen.
könnte man das als .. naja eine art ersatz nehmen? -
gut, daß du dir jetzt schon gedankend rum machst!

ich habe verschiedene berichte darüber gelesen, daß hunde ganz gut vortrainiert werden können mit babypuppen. hast du eine oder die möglichkeit, dir eine zu leihen vielleicht, dann kannst du mit deinem hund trainieren, regeln aufstellen etc.
kenneltrining würde ich auch schon beginnen. eher weniger, um das kind vor dem hund zu schützen, sondern andersherum. solang es ein baby ist geht keine gefahr für den hund aus. wenn das krabbelalter kommt sieht es anders aus. da fühlt sich so mancher hund belästigt.
das kann man eben auch mit einer puppe simulieren. gibt ja krabbelpuppen und sowas.dazu würd ich mir vielleicht noch irgendwoher babygeschrei besorgen und ab und zu mal laufen lassen, so daß madame ganz entspannt sein kann, wenn das eigene mal schreit.

gib ihr schon bei der puppe eine aufgabe, so daß sie eingebunden ist, vielleicht aufpassen, wenn die puppe im kinderwagen liegt. so hast du später einen bombenaufpasser im garten. so hat mein onkel das damals mit unserem hund gemacht, ein pudel, der fremde kinder auchnet ausstehen konnte. da sie auf uns aufpassen durfte war sie unser bester kumpel. es durfte nur kein anderer dran.

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Mit Puppe üben, Babygeschrei - sorry, halte ich für Blödsinn. Die Puppe riecht nicht nach deinem Baby und das Babygeschrei der Nachbarin hört sich auch anders an als das von deinem. Jedes Kind meldet sich anders zu Wort, das kann man so überhaupt nicht trainieren.
So: L ist nächste Woche 6 Monate alt, Lena ist 3 Jahre und seit 2en bei mir. Unsicherer Tierheimhund, in dem viel Arbeit steckt.
Es ist überhaupt kein Problem!
Lena liebt L und L liebt Lena. Er fängt jetzt an, die Hände nach ihr auszustrecken und sie lässt sich von ihm "streicheln" (Unter meiner Aufsicht natürlich nur.)
Ich habe von Tag 1 (ambulant entbunden) Hund und Kind zusammengebracht. Füsse durfte sie immer ablecken - Hände und Kopf waren Tabu. Mittlerweile verbiete ich die Hände nimmer, man kann alles Waschen, und trotz aufpassen hat sie ihn 3 mal oder so inzwischen "geknutscht". Kommt vor, ist kein Problem wenn der Hund gesund ist. In den ersten Wochen war ich natürlich schon vorsichtig, hab mir selber auch immer die Hände gewaschen etc, aber ganz ehrlich, irgendwann, wenn sie etwas größer sind, du dich langsam reinfindest, lässt du es wieder bleiben.
Ich habe dem Hund keine Privilegien genommen, einzig darf sie im Bett nicht mehr morgens zum Kuscheln hoch kommen, sie hat jetzt unten am Fussende auf ihrer Decke zu bleiben und ich stehe zum Knuddeln auf.
Die Krabbeldecke habe ich zur Sperrzone erklärt, 3 mal Nein und gut war. Lustig ist, ich kann sie mit der Krabbeldecke jetzt sogar einsperren. Wenn ich die Decke in eine Türe lege, würde sie den Raum nicht verlassen - das war mir auch wichtig. Und L. wird später lernen, dass das Körbchen für ihn Sperrzone ist.
Kinder laufen und Krabbeln nicht von einem Tag auf den anderen. Das dauert und Hund und Kind wachsen in diese Aufgabe rein. Ein Hund, der plötzlich vor ein laufendes Kleinkind gesetzt wird, findet das sicher etwas seltsam, möglicherweise sogar ganz beschissen. Aber a) ist es kein Rudelmitglied, und b) läuft dein Kind ja wie gesagt nicht von heut auf morgen. Da ist genügend Zeit für die Gewöhnung.
Was ich hier im Forum rausgelesen habe, ist dass viele Hunde das eigene Kind als Rudelmitglied lieben und auch bis aufs Blut verteidigen würden, andere Kinder aber trotzdem nicht mögen. Mach dir also keinen Kopf.
Was du üben kannst, wenn du magst, ist an Spielplätzen oder so vorbeigehen, dass er Geschrei und Lärm kennt, damit er später nicht austickt, wenn du mit Kind und Hund an einem Spielplatz mal halt machst.
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Also bei dem Hund meiner Freundin war es so:
Er ist ein auch ein ehemaliger Tierheimhund und hochgradig aggessiv gegenüber Kindern, Rüden, Joggern und überhaupt Menschen die er nicht kennt. Er hat anfangs mehrmals gebissen und obwohl seit Jahren sehr professionell an diesen Problemen gearbeitet wird, wurden diese Probleme nur besser erkennbar und kontrollierbar aber sie gingen niemals weg.Nun kam die Zeit als das erste Baby unterwegs war. Meine Freundin hat sich unglaublich viel belesen und sich Gedanken gemacht. Heute ist es so, dass sie Hund und Kind zusammenlassen kann ohne Angst haben zu müssen. Allerdings hat sie schon gleich zu Beginn der Schwangerschaft Regeln aufgestellt. z.B. Das Kinderzimmer ist tabu für die Hunde (sie hat zwei, mit dem zweiten aber gar keine Probleme), Sofazone ebenfalls tabu, da dort auch mit dem Baby auf dem Sofa oder mal dort auf dem Boden gespielt wurde.
Beide mussten lernen vernünftig an der Leine zu laufen, da sie auch mit dem Kinderwagen und zwei Hunden unterwegs war.
Der schwierige Hund lernte schon vorher den MK kennen und hatte nie Probleme damit.Mittlerweile sind sie in ein Haus gezogen. Dort gelten dieselben Regeln. Die Terasse ist etwas größer abgezäunt. Dort dürfen die Hunde nicht hin, damit die Kinder dort auch mal alleine spielen können. Wenn Besuch kommt haben die Hunden einen Bereich, der mit einem Kindergitter abgetrennt ist in dem sie bleiben. Dort stehen aber auch schon von Anfang an die Körbe und Näpfe! Das ist für sie also keine Strafe dort zu bleiben.
Was ich auch für wichtig erachte: Es wurden den Hunden keine Privilegien genommen als das Baby da war. Alles wurde schon vorher eingeführt! und als der Kleine größer wurde hat auch er gelernt, dass die Hunde keine Spielzeuge sind und wie er mit ihnen umgehen darf. Das er auch nur mit den Hunden was machen darf, wenn die Mutti oder der Vati dabei sind und wie er dann mit ihnen umzugehen hat.
Mutter und Vater achten halt sehr stark darauf dass auch die Kinder (mittlerweile haben sie zwei) genau wissen was sie dürfen und was nicht und das NIE Hund und Kind alleine sind.
So, das ist jetzt sehr viel. Ich weiß nicht, ob das hilft. Selber habe ich keine Kinder deshalb kann ich da nicht so mitreden, aber ich habe es sehr bewundert wie die zwei das mit den Hunden und den Kindern machen. Lange haben sie überlegt wie sie das mit dem Hund und dem Kind machen könnten und sogar davon abgesehen schon ein Kind zu bekommen.
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Ganz schlicht- mit schwierigen Hunden und Kindern erforderts einfach viel Organisationstalent.
Bald bestimmt erstmal für einige Monate Deine Baby den Alltagsrhythmus. Schwinge mit und Du wirst glücklich- zumindest wars bei mir so. Und versuche die Schlafenszeit des Babys für DICH zu nutzen und nicht dazu um den Haushalt zu schmeissen.
Ich kann nur aus Erfahrung, was ich sehen und erlebe, sagen, achte darauf, dass Du weiterhin freundlich zu Deinem Hund bleibst und nicht die Genervtheit, die Baby, Haushalt etc. mitbringt, auf Deinen Hnd zu übertragen. Das geschieht schnell und leicht, manchmal ohne dass mans merkt. Versuche ihm viel Zeit zu schenken und viel Zuwendung, aber trotzdem Konsequenz.
Kommen Kids in das "ich werd mal an den Haarenziehen-Alter", finde ich, muss das Kind konsequent dazu erzogen werden Lebewesen Respekt entgegen zu bringen. Dazu gehört einen Hund zu "fragen" ob er gestreichelt werden möchte. Das geht langsam mit älter werden des Kindes. Meine sind 9 Monate und 3 1/2. Ich war sehr konsquent in dieser Sache, wenn auch sonst meine Kids viel Freiheit haben. Das ist eine wichtige Vorraussetzung beim grosswerden mit Hunden. Sie müssen lernen einem Hund nicht weh zu tun. In einem Alter wenn das noch nicht geht (mein Baby grapscht immer nach den Schnurrhaaren meines Hundes) muss Du aufpassen und gut (weg) organisieren. Viele Türgitter helfen. Denn auch wenn das Baby schreit, die Milch überkocht, der Postbote klingelt und gerade die Schwiegermutter anruft- Du muss halbwegs den Überblick bewahren.....
....man wächst da rein.Ich denke wirklich viel üben könnt Ihr vorher nicht. Den Geräuschpegel vielleicht und sowas und generell guter Grundgehorsam ist SEEEEHR vorteilhaft, finde ich und macht es wesentlich leichter.
Viel Spass Euch!!!
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faesa, ich finde es alles andere als blödsinnig, den hund dabei zu beobachten, wei er auf einen veränderten tagesablauf und verminderte zuwendung reagiert, denn die wird definitiv vermindert sein, egal wieviel mühe sich die mutter gibt.
es geht nicht um den geruch oder welches baby sich wie anhört, sondern schlicht darum, wie der hund auf geschrei reagiert.wenn ich das vorher schon im ansatz sehen kann, kann ich gezielt und in ruhe dagegentrainieren und net erst dann, wenn ich mit nem kind 24 stunden am tag zu tun hab.
wie ein hund im endeffekt reagiert, wenn das baby da ist, kann eh keiner im vorraus sagen.es möchte übrigens auch nicht jeder sein baby abgeleckt bekommen und wenns nur die füße sind.
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sind schon mal viele hilfreiche ansätze dabei die ich hier und dort umsetzen werde wie es eben für mich möglich ist

habe zum glück noch ein paar monate zeit aber ihr habt mir schon gut die angst genommen
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